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Sicherheit: Samsung Galaxy S10 lässt sich mit jedem Finger entsperren

Der Fingerabdruckscanner des Galaxy S10 lässt sich leicht überlisten
Der Fingerabdruckscanner des Galaxy S10 lässt sich leicht überlisten
Mit Hilfe einer einfachen Bildschirmschutzfolie lässt sich der Fingerabdruckscanner des Samsung Galaxy S10 anscheinend schnell überlisten. Jetzt hat auch der Hersteller das Problem bestätigt und verspricht Abhilfe in Form eines Updates.
Cornelius Wolff,

Im aktuellen Galaxy S10 setzt Samsung auf einen Fingerabdruckscanner, der mit Hilfe von Ultraschallwellen den Finger scannt und damit auch unter dem Display platziert werden konnte. Allerdings scheint diese Technik eine gewaltige Schwachstelle zu haben. So fand eine Britin kürzlich zufällig heraus, dass auch ihr Mann das eigene Smartphone entsperren konnte, obwohl sein Abdruck gar nicht registriert war. Dadurch kam ein Problem ans Licht, dass mittlerweile auch von Samsung selbst bestätigt wurde.

So lässt sich der Fingerabdruckscanner des Smartphones relativ einfach austricksen, indem man eine herkömmliche Schutzfolie für das Display verwendet, wodurch dann jeder Finger akzeptiert wird. Ob von diesem Fehler alle Geräte betroffen sind, ist aktuell noch unklar. Es sieht aber danach aus, als würde es sich hierbei nicht um einen Einzelfall handeln.

Auf Anfrage des britischen Nachrichtensenders BBC bestätigte der südkoreanische Konzern das Problem und kündigte Abhilfe in Form eines Updates an, wobei allerdings kein konkretes Datum genannt wurde. Bis dahin empfiehlt Samsung seinen Kunden vorerst auf die Nutzung des Fingerabdruckscanners zu verzichten.

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Autor: Cornelius Wolff, 18.10.2019 (Update: 18.10.2019)
Cornelius Wolff
Cornelius Wolff - News Editor
Seit ich mit 8 meinen ersten PC geschenkt bekommen habe (damals noch mit einem AMD Athlon Single-Kern-Prozessor) und ich dieses Gerät auch gleich munter auseinander gebaut habe, hat mich die Technik nie wieder losgelassen. So kam es, dass ich schon mit jungen Jahren immer weiter in die Welt der Computer-Technik eingetaucht bin. Als ich dann 2015 zum ersten Mal auf Notebookcheck gestoßen bin, war ich begeistert von dem Umfang den diese Seite bietet. Nun arbeite ich seit meiner erfolgreichen Bewerbung im Jahr 2016 als freier Mitarbeiter bei Notebookcheck als News- und Hardware-Redakteur.