Notebookcheck

Test Asus Transformer Book T300LA-C4006H Convertible

Tablet wechsel Dich. Das Asus Transformer Book T300LA ist ein Windows Tablet, das dank hochwertigem Tastaturdock zu einem edlen Notebook wird. Warum das Konzept zwar überzeugt, aber auch seine Tücken hat, lesen Sie in unserem ausführlichen Test.

Im Test: Asus Transformer Book T300LA-C4006H. Testgerät zur Verfügung gestellt von Asus Deutschland.

Rückblick: Vor gut elf Monaten testeten wir das Asus Transformer Book TX300CA und hofften damals auf ein baldiges Haswell Update: Der Ivy-Bridge-Prozessor und seine integrierte Grafikkarte lieferten nämlich eine deutlich gedrosselte Leistung in dem schmalen Tablet-Gehäuse. Außerdem war der Preis mit 1.500 Euro ganz schön happig.

Asus hat verstanden und sich seines an sich ja schicken, gut verarbeiteten und wunderbar wandelbaren Convertibles angenommen. Herausgekommen ist das Transformer Book T300LA-C4006H, das wir nun testen. Der Preis ist um gut 600 Euro gefallen, und so wurden auch einige Features eingespart: Der Akku im Dock dient nun ausschließlich dem Betrieb des USB-Ladeports und der Tastatur und kann das Tablet nicht mehr laden. Auch die zusätzliche Festplatte im Tastaturdock ist weggefallen, und die Anschlüsse im Tastaturdock wurden auf einen USB-Anschluss reduziert. Der schicke magnetische Ladestecker des Vorgängers wurde durch einen "normalen" Stecker ersetzt.

Mit abgespeckter Ausstattung muss sich das Transformer Book T300LA gegen Mitbewerber wie das Surface Pro 2 durchsetzen, das mit dem Surface Pro Type Cover ebenfalls zu einem Convertible wird. Außerdem stehen auch das Toshiba Satellite W30t, das Lenovo Yoga 2 Pro oder das HP Spectre 13 bereit, um sich mit dem Transformer Book zu messen.

Gehäuse

Das Gehäuse ist aus Metall, sieht schick aus und ist stabil.
Das Gehäuse ist aus Metall, sieht schick aus und ist stabil.

Das Gehäuse ist wie beim Vorgänger aus Metall und sehr hochwertig verarbeitet. Allerdings kann man die beiden Geräte auf den ersten Blick gut unterscheiden: Hatte das Transformer Book TX300CA noch üppige Lüftungsschlitze im Deckel, so ist die Oberseite unseres aktuellen Testgeräts unversehrt. Die Lüftungsschlitze sind an die Seiten gewandert.

Das Metall von Tabletdeckel und Tastaturcover ist gebürstet und völlig unempfindlich gegenüber Fingerabdrücken. Die Stabilität des Gehäuses ist gut, starker Druck allerdings biegt einerseits das Tastaturdock durch und wird andererseits auch auf dem Display des Tablets sichtbar. Bei der Tastatur ist zudem ein vernehmliches Klacken zu hören, wenn man sie verwindet. Fürs Schreiben ist das Dock aber stabil genug. Unangenehm: Fährt man über die Metallrückseite im Bereich des Prozessors, so ist eine leichte elektrische Ladung spürbar.

Das Tablet lässt sich im Dock nicht sehr weit nach hinten klappen, was wohl verhindern soll, dass das Transformer Book umkippt: Da sich so gut wie alle Komponenten im Tablet befinden, ist es viel schwerer als das Tastaturdock und zieht es schnell nach hinten. Durch den geringen Öffnungswinkel von nur 115 Grad könnte die Nutzung eingeschränkt werden.

Die Verbindung zwischen Dock und Tablet funktioniert über einen speziellen Verbindungsstecker, der allerdings keine Daten überträgt, sondern nur als physische Verbindung fungiert. Diese Verbindung soll durch einen Magneten verstärkt werden. Das funktioniert fast schon zu gut: Setzt man etwas schief an, zieht der Magnet das Tablet schon zu sich heran. Man muss dann etwas Kraft aufwenden, um die Verbindung wieder zu lösen und das Tablet richtig einrasten zu lassen. Bei Gewicht und Abmessungen hat sich überraschenderweise so gut wie nichts getan, obwohl doch so viele Komponenten weggefallen sind.

Ausstattung

Wir haben es schon erwähnt: Bei den Anschlüssen muss man ebenfalls Abstriche machen. Standard-SD-Leser, zweiter USB-Port, LAN-Anschluss, Display Port: Die Liste der weggefallenen Anschlüsse ist lang. Das Tastaturdock enthält außer einem micro-USB-Port, der ausschließlich zum Laden des Docks dient, keine Ports mehr. Dieser micro-USB-Port wird genutzt, um den Akku für Tastatur und Touchpad bereitzuhalten; diese kommunizieren nämlich per Bluetooth und sind deshalb auch verwendbar, wenn man das Tablet aussteckt. Nachteil: Ist der Akku im Dock leer, kann man auch die Tastatur nur verwenden, wenn man eine USB-Verbindung zum Tablet herstellt. Dann ist also der USB-Port am Tablet belegt. Wer übrigens darauf hoffte, sein altes Dock mit dem neuen Transformer Book zu nutzen: Fehlanzeige. Der neue "Dockingport" ist rein dafür gedacht, das Tablet mit dem Dock zu verbinden, überträgt aber keine Daten.

An den Seiten des Tablets finden sich die Anschlüsse: Ein micro-HDMI-Port, ein Stromeingang, ein USB-3.0-Anschluss. Der micro-SD-Kartenleser wurde seltsamerweise an der Unterseite verbaut. So muss man bei angestecktem Dock das ganze Convertible umdrehen oder nach hinten kippen, um die Karte einlegen zu können.

rechts: Lautsprecher
rechts: Lautsprecher
links: USB-3.0-Port, Audiokombiport, Netzstecker, micro-HDMI-Port, Lüftungsgitter, Lautstärkewippe
links: USB-3.0-Port, Audiokombiport, Netzstecker, micro-HDMI-Port, Lüftungsgitter, Lautstärkewippe
unten: micro-SD-Port, Dockingport (ohne Datenübertragung)
unten: micro-SD-Port, Dockingport (ohne Datenübertragung)
oben: Standby-Schalter, Lüftungsgitter
oben: Standby-Schalter, Lüftungsgitter

Kommunikation

Intel Dual Band Wireless-N 7260 heißt das WLAN-Modul, über das unser Testgerät sendet und empfängt. Dabei sind sowohl das 2,4-GHz- als auch das 5-GHz-Band nutzbar. An Übertragungsstandard wird 802.11 a/b/g/n unterstützt. Dazu gibt es ein Bluetooth-Modul nach Standard 4.0.

Der WLAN-Empfang ist im individuellen Setting des Autors sehr gut: In zehn Metern Entfernung zum Router und durch drei Wände messen wir immer noch vollen Empfang, der Datendurchsatz ist hoch. Bringen wir noch eine Wand zwischen Tablet und Router und sind noch einmal weitere drei Meter entfernt, so sinkt der Empfang auf die Hälfte, und die Datenübertragung wird etwas langsamer, ist aber immer noch problemlos für Videostreaming oder Webseiten nutzbar.

Zubehör

Spezielles Zubehör für das Transformer Book T300LA gibt es nicht auf der Seite von Asus zu finden. Auch in der Packung findet sich diesmal nur das Netzteil und ein micro-USB-Kabel zum Laden des Docks. Ein Sleeve, ein Poliertuch oder einen Kabelbinder wie beim Vorgänger sucht man diesmal vergeblich.

Wartung

Das Tablet lässt sich nicht öffnen, zumindest nicht mit einem Schraubenzieher, da keine Schrauben sichtbar sind. Da dort eigentlich alle relevanten Komponenten vorhanden sind, ist die Wartungsfähigkeit des Asus Transformer Book T300LA-C4006H also sehr eingeschränkt.

An der Unterseite des Tastaturdocks finden sich zwar einige Kreuzschlitzschrauben, die recht einfach zu entfernen sind. Dann lässt sich die Unterseite aber immer noch nicht abnehmen. Da sich ohnehin nur der Akku des Tastaturdocks austauschen ließe, kann man sich die Mühe und das Risiko einer Beschädigung ersparen.

Garantie

24 Monate Garantie bietet Asus, das verrät ein Aufkleber auf der Rückseite des Tastaturdocks. Diese Garantie gilt allerdings nur in dem Land, in dem das Gerät erstanden wurde. Auf den Akku erhalten Sie 12 Monate Garantie. Normalerweise muss man das Gerät im Garantiefall einsenden, Asus kann dies aber "nach freiem Ermessen" auch vereinfachen, indem man das Gerät abholen lässt oder zum Händler zurückbringt.

Eingabegeräte

Tastatur

Die Tastatur im Dock des Transformer Book T300LA gleicht der des Vorgängers auf den ersten Blick sehr stark. Schaut man allerdings genauer hin, entdeckt man eine zusätzliche Reihe an Tasten (Pos1, Bild oben, Bild unten, Ende), außerdem sind die Pfeiltasten größer geworden, dafür sind sie allerdings nicht mehr so deutlich abgesetzt. Insgesamt wurde der gesamten Tastatur etwas mehr Breite im Dock eingeräumt, dafür ist die Tastaturbeleuchtung des Vorgängers weggefallen.

Nichts geändert hat sich hingegen bei der Qualität des Schreibgeräts: Die Tasten haben einen recht langen Hub und bieten einen zwar etwas weichen, aber dennoch deutlichen Druckpunkt. Der Tastenabstand hat sich zwar auf 3 Millimeter verringert, dennoch sind die Tasten auch im Zehnfingersystem zuverlässig zu treffen. Insgesamt ist es auch für Vielschreiber absolut eine Freude, mit dem Tastaturdock zu arbeiten.

Touchpad

Das grundlegende Design des Clickpads hat sich nicht geändert: Es ist immer noch silbergrau, die beiden integrierten Tasten sind nur durch einen markierten Strich auf der Fläche getrennt. Die Oberfläche ist immer noch sehr angenehm und gleitfreudig.

Beim Vorgänger haben wir allerdings den hohen Kraftaufwand für den Tastendruck und den zu kurzen Hubweg bemängelt. Hier hat Asus zumindest teilweise nachgebessert: Der Hubweg ist zwar immer noch recht kurz, allerdings sind die Tasten nun leichtgängiger zu bedienen. Alles in allem ist das Feedback über den Tastendruck aber immer noch zu ungenau: Wenn das recht laute Klickgeräusch nicht wäre, könnte man nicht sicher sein, ob man geklickt hat.

Touchscreen

Der kapazitive Touchscreen des Transformer Book T300LA ist gut zu bedienen, hat allerdings eine etwas widerspenstige Oberfläche, so dass der Finger nicht immer optimal gleiten kann. Er ist allerdings bis in die Ecken zuverlässig bedienbar und erkennt präzise auch Multi-Touch-Gesten.

Die Bildschirmtastatur ist auf bekannt hochwertigem Windows Niveau, durch den für ein Tablet großen Bildschirm auch mit sehr großflächigen Tasten ausgestattet und kann in mehreren Layouts auf dem Bildschirm dargestellt werden. Wer die handschriftliche Eingabe bevorzugt, kann auch diese nutzen.

Tastatur
Tastatur
Touchpad
Touchpad

Display

13,3 Zoll, Full-HD-Auflösung, spiegelnde Oberfläche. Die Fakten gleichen sich beim Transformer Book T300LA und seinem Vorgänger. Dass Asus aber doch ein anderes Panel verwendet, wird sichtbar, wenn man sich Helligkeit und andere Messwerte betrachtet.

Zunächst fällt auf, dass die Helligkeit leicht geringer ausfällt als beim ohnehin schon nicht sehr hellen Transformer Book TC300CA: Nur 220,3 cd/m² sind es diesmal durchschnittlich. Mit 79 % ist die Ausleuchtung zudem recht ungleichmäßig. Auch schwach: Die Helligkeit im mittleren Messfeld sinkt im Akkubetrieb noch einmal deutlich auf 175,6 cd/m².

240
cd/m²
204
cd/m²
191
cd/m²
243
cd/m²
229
cd/m²
214
cd/m²
224
cd/m²
223
cd/m²
215
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
M133NWF2R0
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 243 cd/m² Durchschnitt: 220.3 cd/m²
Ausleuchtung: 79 %
Helligkeit Akku: 175.6 cd/m²
Kontrast: 848:1 (Schwarzwert: 0.27 cd/m²)
ΔE Color 4.5 | 0.6-29.43 Ø6
ΔE Greyscale 5.52 | 0.64-98 Ø6.2
62.59% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.42

Immerhin fällt der Schwarzwert mit 0,27 cd/m² recht gering aus, so dass schwarze Flächen auch wirklich tief und dunkel erscheinen und mit bloßem Auge kein Grauschleier erkennbar ist. Das hilft auch dem Kontrast, der mit 848:1 ordentlich ausfällt.

Subjektiv wirkt die Farbdarstellung des Panels etwas blass. Um dies genauer zu untersuchen, setzen wir das Kolorimeter an und benutzen die Software CalMan. Tatsächlich ergibt sich dabei, dass die Farben dem Referenzwert des Farbraums sRGB recht nahe kommen und das Panel einen recht naturgetreuen Eindruck der Farben vermittelt. Dazu ist die Sättigung der Blautöne stark reduziert, um den üblichen Blaustich auszugleichen. Orange Farbtöne weichen dabei am stärksten vom Idealwert ab, insgesamt ist die durchschnittliche Abweichung DeltaE mit 4,5 aber relativ gering. Auch die Graustufen divergieren nur geringfügig vom Idealwert.

Der für Profis wichtige AdobeRGB Farbraum wird allerdings nur zu circa der Hälfte abgedeckt, was das Gerät für professionelle Bildbearbeiter oder Cutter uninteressant macht.

Farbgenauigkeit
Farbgenauigkeit
Graustufen
Graustufen
Sättigung
Sättigung
Farbraum-Abdeckung Adobe RGB
Farbraum-Abdeckung Adobe RGB

Im Freien machen die geringe Helligkeit und die stark spiegelnde Oberfläche des Tablets eine Benutzung schwierig. Selbst wenn man noch etwas auf dem Bildschirm erkennen kann, ist es durch die starken Spiegelungen nicht sehr augenschonend und man muss immer mal wieder die Sitzposition verändern, um den gewünschten Inhalt erkennen zu können. Durch die geringe Helligkeit des Panels ist die Toleranz für helle Umgebungen sehr gering.

Durch das IPS-Panel fällt die Blickwinkelstabilität hingegen sehr zufriedenstellend aus: Nach links und rechts sowie nach oben und unten kann man jeweils lange den Bildschirminhalt erkennen.

Außeneinsatz
Außeneinsatz
Blickwinkel
Blickwinkel

Leistung

Durch den von uns ersehnten Sprung auf die Haswell Plattform sollte sich nicht nur die Energieeffizienz des Prozessors verbessert haben, sondern auch die Leistungsfähigkeit des Systems deutlich gestiegen sein. Als leistungsrelevante Komponenten kommen ein Intel Core i5-4200U Prozessor mit 1,6 GHz Grundtakt und einer TDP von 15 Watt zum Einsatz. Ihn unterstützt ein Grafikchip vom Typ Intel HD Graphics 4400 mit 1.000 MHz Takt. Es stehen 4.096 MByte an Arbeitsspeicher zur Verfügung.

Systeminformationen Asus Transformer Book T300LA-C4006H

Prozessor

Der Intel Core i5-4200U ist ein Dual-Core-Prozessor, der dank Hyper-Threading bis zu 4 Aufgaben gleichzeitig berechnen kann. 1,6 GHz beträgt sein Grundtakt, per Turbo-Boost können bis zu 2,6 GHz mit einem Kern oder 2,3 GHz mit zwei Kernen erreicht werden.

Derselbe Prozessor befeuert auch Microsofts Surface Pro 2, und tatsächlich liegen die beiden Geräte in etwa gleichauf in den Cinebench Benchmarks. Gegenüber dem Vorgänger ergibt sich ein deutlicher Geschwindigkeitsvorsprung von bis zu 33 %. Auch gefühlt lässt es sich mit dem Transformer Book T300LA flott arbeiten, auffällige Lags oder lange Wartezeiten in der Bedienung haben wir nicht bemerkt.

Cinebench R10 Rendering Single CPUs 64Bit
4955 Points
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 64Bit
9779 Points
Cinebench R10 Shading 64Bit
5799 Points
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.12 Points
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
2.37 Points
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
13.22 fps
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
92 Points
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
214 Points
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
63.3 %
Hilfe
Cinebench R10
Rendering Single CPUs 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Asus Transformer Book T300LA-C4006H
4955 Points ∼48%
Asus Transformer Book TX300CA
4383 Points ∼42% -12%
Microsoft Surface Pro 2
5038 Points ∼49% +2%
Toshiba Satellite W30t-A-101
2940 Points ∼28% -41%
Lenovo Yoga 2 Pro
4975 Points ∼48% 0%
HP Spectre 13-h205eg x2
3890 Points ∼38% -21%
Rendering Multiple CPUs 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Asus Transformer Book T300LA-C4006H
9779 Points ∼13%
Asus Transformer Book TX300CA
6522 Points ∼9% -33%
Microsoft Surface Pro 2
10011 Points ∼13% +2%
Toshiba Satellite W30t-A-101
6503 Points ∼9% -34%
Lenovo Yoga 2 Pro
9940 Points ∼13% +2%
HP Spectre 13-h205eg x2
7188 Points ∼9% -26%
Cinebench R11.5
CPU Single 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Asus Transformer Book T300LA-C4006H
1.12 Points ∼46%
Asus Transformer Book TX300CA
0.86 Points ∼35% -23%
Microsoft Surface Pro 2
1.14 Points ∼47% +2%
Toshiba Satellite W30t-A-101
0.67 Points ∼27% -40%
Lenovo Yoga 2 Pro
1.13 Points ∼46% +1%
HP Spectre 13-h205eg x2
0.88 Points ∼36% -21%
CPU Multi 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Asus Transformer Book T300LA-C4006H
2.37 Points ∼5%
Asus Transformer Book TX300CA
1.7 Points ∼4% -28%
Microsoft Surface Pro 2
2.51 Points ∼6% +6%
Toshiba Satellite W30t-A-101
1.63 Points ∼4% -31%
Lenovo Yoga 2 Pro
2.39 Points ∼5% +1%
HP Spectre 13-h205eg x2
1.85 Points ∼4% -22%
Cinebench R15
CPU Single 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Asus Transformer Book T300LA-C4006H
92 Points ∼42%
Toshiba Satellite W30t-A-101
60 Points ∼28% -35%
HP Spectre 13-h205eg x2
77 Points ∼35% -16%
CPU Multi 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Asus Transformer Book T300LA-C4006H
214 Points ∼5%
Toshiba Satellite W30t-A-101
152 Points ∼3% -29%
HP Spectre 13-h205eg x2
171 Points ∼4% -20%

Legende

 
Asus Transformer Book T300LA-C4006H Intel Core i5-4200U, Intel HD Graphics 4400, SanDisk SD6SB1M128G1002
 
Asus Transformer Book TX300CA Intel Core i7-3537U, Intel HD Graphics 4000, SanDisk U100 128 GB
 
Microsoft Surface Pro 2 Intel Core i5-4200U, Intel HD Graphics 4400, Hynix HFS128G3MNM
 
Toshiba Satellite W30t-A-101 Intel Core i3-4020Y, Intel HD Graphics 4200, WD Blue UltraSlim WD5000MPCK-22AWHT0
 
Lenovo Yoga 2 Pro Intel Core i5-4200U, Intel HD Graphics 4400, Samsung SSD PM841 MZMTD128HAFV mSATA
 
HP Spectre 13-h205eg x2 Intel Core i5-4202Y, Intel HD Graphics 4200, Samsung SSD PM841 MZMTD128HAFV mSATA

System Performance

Das System ist durch die 4.096 MByte Arbeitsspeicher zwar nicht üppig, aber immerhin solide ausgestattet. Dazu kommt eine schnelle SSD, die das System befeuert. In der Praxis hatten wir mit alltäglichen Dingen wie Office-Anwendungen, Musikplayern, Videowiedergabe oder Streaming keine Probleme. Durch die schnelle SSD reagiert auch der Explorer blitzschnell.

PCMark 7 Score
4357 Punkte
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
1918 Punkte
PCMark 8 Creative Score Accelerated v2
2233 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
2348 Punkte
Hilfe
PCMark 7 - Score (nach Ergebnis sortieren)
Asus Transformer Book T300LA-C4006H
4357 Points ∼48%
Asus Transformer Book TX300CA
3846 Points ∼42% -12%
Microsoft Surface Pro 2
4808 Points ∼53% +10%
Toshiba Satellite W30t-A-101
2399 Points ∼26% -45%
Lenovo Yoga 2 Pro
4670 Points ∼51% +7%
HP Spectre 13-h205eg x2
4139 Points ∼45% -5%
PCMark 8
Work Score Accelerated v2 (nach Ergebnis sortieren)
Asus Transformer Book T300LA-C4006H
2348 Points ∼36%
Toshiba Satellite W30t-A-101
2516 Points ∼39% +7%
Creative Score Accelerated v2 (nach Ergebnis sortieren)
Asus Transformer Book T300LA-C4006H
2233 Points ∼21%
Toshiba Satellite W30t-A-101
1810 Points ∼17% -19%
Home Score Accelerated v2 (nach Ergebnis sortieren)
Asus Transformer Book T300LA-C4006H
1918 Points ∼31%
Toshiba Satellite W30t-A-101
2044 Points ∼34% +7%

Massenspeicher

Als Massenspeicher kommt eine SSD von SanDisk mit 128 GByte Speicherplatz zum Einsatz. Davon sind allerdings nur knapp 80 GByte verfügbar, der Rest geht durch Windows, vorinstallierte Software und die Recovery Partition verloren.

Gegenüber dem Vorgänger hat das Transformer Book T300LA damit einen deutlichen Geschwindigkeitsvorteil, besonders bei den Zugriffszeiten werden auch die Mitbewerber deklassiert. Insgesamt befindet sich die Leistung ziemlich genau auf dem Niveau des Lenovo Yoga 2 Pro, bei dem uns die Übertragungsraten und der schnelle Datenzugriff ebenfalls zusagten.

SanDisk SD6SB1M128G1002
Sequential Read: 470.63MB/s
Sequential Write: 271.81MB/s
4K Read: 28.2MB/s
4K Write: 76.24MB/s
4K-64 Read: 315.11MB/s
4K-64 Write: 157.4MB/s
Access Time Read: 0.114ms
Access Time Write: 0.054ms
Score Read: 390Points
Score Write: 261Points
Score Total: 851Points
AS SSD
Score Write (nach Ergebnis sortieren)
Asus Transformer Book T300LA-C4006H
261 Points ∼7%
Asus Transformer Book TX300CA
42 Points ∼1% -84%
Microsoft Surface Pro 2
356 Points ∼10% +36%
Lenovo Yoga 2 Pro
181 Points ∼5% -31%
HP Spectre 13-h205eg x2
180 Points ∼5% -31%
Score Read (nach Ergebnis sortieren)
Asus Transformer Book T300LA-C4006H
390 Points ∼15%
Asus Transformer Book TX300CA
83 Points ∼3% -79%
Microsoft Surface Pro 2
405 Points ∼16% +4%
Lenovo Yoga 2 Pro
371 Points ∼15% -5%
HP Spectre 13-h205eg x2
383 Points ∼15% -2%
Access Time Write (nach Ergebnis sortieren)
Asus Transformer Book T300LA-C4006H
0.054 ms * ∼0%
Asus Transformer Book TX300CA
0.476 ms * ∼0% -781%
Microsoft Surface Pro 2
0.72 ms * ∼0% -1233%
Lenovo Yoga 2 Pro
0.058 ms * ∼0% -7%
HP Spectre 13-h205eg x2
0.069 ms * ∼0% -28%
Access Time Read (nach Ergebnis sortieren)
Asus Transformer Book T300LA-C4006H
0.114 ms * ∼0%
Asus Transformer Book TX300CA
0.429 ms * ∼0% -276%
Microsoft Surface Pro 2
0.74 ms * ∼0% -549%
Lenovo Yoga 2 Pro
0.101 ms * ∼0% +11%
HP Spectre 13-h205eg x2
0.115 ms * ∼0% -1%
4K-64 Read (nach Ergebnis sortieren)
Asus Transformer Book T300LA-C4006H
315.11 MB/s ∼14%
Asus Transformer Book TX300CA
27.29 MB/s ∼1% -91%
Microsoft Surface Pro 2
331.8 MB/s ∼15% +5%
Lenovo Yoga 2 Pro
295.5 MB/s ∼13% -6%
HP Spectre 13-h205eg x2
308.39 MB/s ∼14% -2%
4K Write (nach Ergebnis sortieren)
Asus Transformer Book T300LA-C4006H
76.24 MB/s ∼1%
Asus Transformer Book TX300CA
8.87 MB/s ∼0% -88%
Microsoft Surface Pro 2
69.07 MB/s ∼1% -9%
Lenovo Yoga 2 Pro
58.74 MB/s ∼0% -23%
HP Spectre 13-h205eg x2
51.56 MB/s ∼0% -32%
4K Read (nach Ergebnis sortieren)
Asus Transformer Book T300LA-C4006H
28.2 MB/s ∼11%
Asus Transformer Book TX300CA
9.32 MB/s ∼3% -67%
Microsoft Surface Pro 2
22.53 MB/s ∼8% -20%
Lenovo Yoga 2 Pro
25.47 MB/s ∼10% -10%
HP Spectre 13-h205eg x2
24.19 MB/s ∼9% -14%
Seq Write (nach Ergebnis sortieren)
Asus Transformer Book T300LA-C4006H
271.81 MB/s ∼7%
Asus Transformer Book TX300CA
262.28 MB/s ∼6% -4%
Microsoft Surface Pro 2
313.34 MB/s ∼8% +15%
Lenovo Yoga 2 Pro
129.67 MB/s ∼3% -52%
HP Spectre 13-h205eg x2
131.79 MB/s ∼3% -52%
Seq Read (nach Ergebnis sortieren)
Asus Transformer Book T300LA-C4006H
470.63 MB/s ∼10%
Asus Transformer Book TX300CA
459.65 MB/s ∼9% -2%
Microsoft Surface Pro 2
504.28 MB/s ∼10% +7%
Lenovo Yoga 2 Pro
501.27 MB/s ∼10% +7%
HP Spectre 13-h205eg x2
501.59 MB/s ∼10% +7%

* ... kleinere Werte sind besser

Grafikkarte

Die Intel HD Graphics 4400 bietet einen Kerntakt von 1.000 MHz und unterstützt sogar aktuelle Grafikstandards wie DirectX 11.1 oder OpenGL 4.0. Damit ist ein deutliches Leistungsplus gegenüber dem TX300CA festzustellen: Insgesamt ist das Transformer Book T300LA in Sachen Grafik zwischen 26 % und 33 % schneller als sein Vorgänger.

Gegenüber anderen Modellen mit derselben (Surface Pro 2) oder sogar einer nominal langsameren Grafikeinheit (Toshiba Satellite W30t) ist die Grafikkarte allerdings etwas langsamer.

Im Grunde genommen ist das aber auf diesem Leistungsniveau nicht weiter relevant, da anspruchsvolle 3D-Anwendungen von der Grafikkarte ohnehin nicht bewältigt werden können. Für alle alltäglichen Aufgaben reicht die Grafikpower dagegen aus.

3DMark 11 Performance
703 Punkte
3DMark Ice Storm Standard Score
26490 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
3499 Punkte
3DMark Fire Strike Score
439 Punkte
Hilfe
3DMark 11
1280x720 Performance GPU (nach Ergebnis sortieren)
Asus Transformer Book T300LA-C4006H
630 Points ∼1%
Asus Transformer Book TX300CA
468 Points ∼1% -26%
Microsoft Surface Pro 2
881 Points ∼2% +40%
Toshiba Satellite W30t-A-101
741 Points ∼1% +18%
Lenovo Yoga 2 Pro
799 Points ∼2% +27%
HP Spectre 13-h205eg x2
640 Points ∼1% +2%
1280x720 Performance (nach Ergebnis sortieren)
Asus Transformer Book T300LA-C4006H
703 Points ∼2%
Asus Transformer Book TX300CA
519 Points ∼1% -26%
Microsoft Surface Pro 2
991 Points ∼3% +41%
Toshiba Satellite W30t-A-101
828 Points ∼2% +18%
Lenovo Yoga 2 Pro
897 Points ∼3% +28%
HP Spectre 13-h205eg x2
721 Points ∼2% +3%
3DMark
1920x1080 Fire Strike Score (nach Ergebnis sortieren)
Asus Transformer Book T300LA-C4006H
439 Points ∼2%
Asus Transformer Book TX300CA
331 Points ∼1% -25%
Microsoft Surface Pro 2
648 Points ∼2% +48%
Toshiba Satellite W30t-A-101
512 Points ∼2% +17%
HP Spectre 13-h205eg x2
450 Points ∼2% +3%
1280x720 Cloud Gate Standard Score (nach Ergebnis sortieren)
Asus Transformer Book T300LA-C4006H
3499 Points ∼6%
Asus Transformer Book TX300CA
2409 Points ∼4% -31%
Microsoft Surface Pro 2
4514 Points ∼7% +29%
Toshiba Satellite W30t-A-101
3449 Points ∼6% -1%
HP Spectre 13-h205eg x2
3230 Points ∼5% -8%
1280x720 Ice Storm Standard Score (nach Ergebnis sortieren)
Asus Transformer Book T300LA-C4006H
26490 Points ∼2%
Asus Transformer Book TX300CA
17775 Points ∼2% -33%
Microsoft Surface Pro 2
41415 Points ∼4% +56%
Toshiba Satellite W30t-A-101
34297 Points ∼3% +29%
HP Spectre 13-h205eg x2
29562 Points ∼3% +12%

Gaming Performance

Das Transformer Book T300LA richtet sich nicht an Spieler, kann aber natürlich für Browser Games oder Casual-Games genutzt werden, solange diese keine allzu anspruchsvolle Grafik bieten. Core-Gamer müssen sich natürlich woanders umsehen; für eine Partie Diablo 3 in mittleren Details mit reduzierter Auflösung könnte man das Convertible allerdings verwenden. Aktuellere und anspruchsvollere Spiele wie Thief oder Watch Dogs sind allerdings unspielbar.

min. mittel hoch max.
Diablo III (2012) 45.330.225.613.6fps
Thief (2014) 14.28.374.3fps
Watch Dogs (2014) 12.29.21.5fps

Emissionen

Geräuschemissionen

Die deutlich verbesserte Energieeffizienz des Intel Prozessors macht sich auch bei der Geräuschentwicklung bemerkbar: Im Idle-Modus ist das Asus Transformer Book T300LA nicht oder allenfalls sehr leise hörbar: Maximal 29,3 dB(A) messen wir hier. Unter Last sind es nicht einmal 33 dB(A), die wir messen, damit ist unser Testgerät deutlich leiser als sein Vorgänger, der bis zu 39,9 dB(A) an Schalldruck produzierte.

Noch leiser ist nur das HP Spectre 13, das mit passiver Kühlung auskommt. Das Surface Pro 2 ist auf ähnlichem Niveau wie unser Testgerät; Toshiba Satellite W30t und Lenovo Yoga 2 Pro sind deutlich stärker hörbar. Alles in allem können geräuschempfindliche Nutzer also ruhig zugreifen.

Lautstärkediagramm

Idle
28.2 / 28.2 / 29.3 dB(A)
Last
32.7 / 32.7 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Voltcraft sl-300 (aus 15 cm gemessen)

Temperatur

Stresstest
Stresstest

Das Transformer Book T300LA hat im Betrieb mit dem Tastaturdock einen großen Vorteil gegenüber gewöhnlichen Notebooks: Die leistungsrelevanten Bauteile sitzen im Tablet, rund um die Tastatur wird also keine Wärme erzeugt. Hält man das Tablet in der Hand, so muss man aber auch keine Angst vor heißen Händen haben: Maximal 40,6 Grad unter voller Last sind durchaus noch erträglich. Der Vorgänger erreichte bis zu 44 Grad, auch hier hat sich das neue Transformer Book T300LA also verbessert. Im Idle-Betrieb messen wir bis zu 32,2 Grad an der Vorderseite und damit eine allenfalls sehr leichte Erwärmung.

Der Stresstest zeigt, dass es dem Prozessor selbst unter voller Last nicht zu warm wird, allerdings drosseln die beiden Kerne dann auch auf circa 800 MHz Takt. Dafür bleibt die Temperatur mit maximal 76 Grad im Rahmen. Da dieses Szenario aber wohl recht selten eintritt, zumal bei einer gleichzeitig vollständigen Auslastung der Grafkkarte, sind die Messungen während eines Durchlaufs des PCMark 7 wohl realistischer: Wenn beide Kerne zu 2/3 ausgelastet sind, ist hier immer noch der maximale Turbotakt möglich. Throttling tritt also nur unter extremen Bedingungen auf.

Max. Last
 39.9 °C39.1 °C33.7 °C 
 39 °C33.2 °C26.7 °C 
 34.3 °C30.5 °C26.8 °C 
Maximal: 39.9 °C
Durchschnitt: 33.7 °C
30.4 °C40.3 °C40.6 °C
28.6 °C34.9 °C38.4 °C
27.9 °C30.8 °C33.3 °C
Maximal: 40.6 °C
Durchschnitt: 33.9 °C
Netzteil (max.)  42.7 °C | Raumtemperatur 23.5 °C | Raytek Raynger ST
(±) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 33.7 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Convertible v7 auf 30.3 °C.
(+) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 39.9 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 35.4 °C (von 21.8 bis 55.7 °C für die Klasse Convertible v7).
(±) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 40.6 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 36.5 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 28.4 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 30.3 °C.
(+) Die Handballen und der Touchpad-Bereich erreichen maximal 34.3 °C und damit die typische Hauttemperatur und fühlen sich daher nicht heiß an.
(-) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 28.9 °C (-5.4 °C).

Lautsprecher

Schade, dass auch die zusätzlichen Lautsprecher im Tastaturdock des Transformer Book TX300CA den Sparmaßnahmen zum Opfer gefallen sind, sie waren eine tolle Sache. Dafür verbaut Asus nun wesentlich höherwertige Lautsprecher im Tablet. Die selbst entwickelte "SonicMaster"-Technologie soll dabei Hard- und Software optimal konfigurieren, um den besten Klang zu erzeugen.

Das klappt soweit ganz gut: Die maximale Lautstärke ist beachtlich, und auch der Klang ist gut ausgewogen. Vielleicht ein bisschen zu viel Mitten und etwas zu wenig Bass, aber für ein Tablet geht das allemal in Ordnung. Mit der Software "Smart Audio" lässt sich der Klang weiter konfigurieren: Neben der Schnellauswahl aus Profilen wie "Musik" oder "Film" gibt es auch einen detaillierten Equalizer, der mittels Symbolen auch Anfängern die einzelnen Frequenzen erläutert.

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Beim Stromverbrauch hat sich im Gegensatz zum Vorgänger einiges getan, wie wir ja schon erwartet hatten. In allen Bereichen ist die Energieaufnahme geringer als beim Vorgänger, im Idle-Modus teils über 50 %. 5,6 Watt sind es beispielsweise durchschnittlich im Idle-Modus, das TX300CA brauchte 11,8 Watt.

Beim Energieverbrauch bietet das Asus Transformer Book T300LA insgesamt sehr ähnliche Werte wie das Microsoft Surface Pro 2, bis auf den Maximalverbrauch unter Last: Hier kann Microsofts Tablet bis zu 43,5 Watt verbrauchen, das Transformer Book T300LA nur 28,1 Watt. Sicherlich sind noch niedrigere Verbrauchswerte möglich, angesichts der Leistungsfähigkeit des Transformer Book T300LA kann man aber mit dem Energieverbrauch durchwegs zufrieden sein.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0 / 0.01 Watt
Idledarkmidlight 3.3 / 5.6 / 7.8 Watt
Last midlight 21.8 / 28.1 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Voltcraft VC 940

Akkulaufzeit

Einen Zweitakku im Dock hat das Transformer Book T300LA also gar nicht nötig, um wesentlich bessere Laufzeiten als der Vorgänger zustande zu bringen. 50 Wattstunden kann der Akku im Tablet leisten, das reicht für über 14 Stunden Idle-Betrieb. Wer im WLAN surft, der hat ungefähr 11 Stunden Zeit, bis dem Akku die Puste ausgeht.

Da entweder der Akku kleiner ist (Surface Pro 2), oder noch energiehungrigere Prozessoren der Ivy-Bridge-Generation zum Einsatz kommen (Spectre 13), reicht auch keiner der Herausforderer an diese Akkulaufzeiten heran. Gratulation an Asus zu diesen hervorragenden Laufzeiten.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
14h 23min
Surfen über WLAN
10h 53min
Big Buck Bunny H.264 1080p
9h 52min
Last (volle Helligkeit)
2h 26min

Fazit

Im Test: Asus Transformer Book T300LA-C4006H.
Im Test: Asus Transformer Book T300LA-C4006H.

Deutlich niedrigerer Preis – deutlich weniger Features. Das ist eigentlich nur gerecht und dennoch schmerzt der Verlust einiger liebgewonnener Dinge, die man beim TX300CA schätzen gelernt hat.

Das Tastaturdock beispielsweise fühlt sich nun nicht mehr wie ein wichtiger Bestandteil des Transfomer Books an, sondern eher wie ein x-beliebiges Tastaturdock für ein Tablet: Der Zusatzakku war eine tolle Sache. Wenngleich unser Testgerät auch ohne ihn sehr ordentliche Laufzeiten bietet, mit Zusatzakku wäre noch einmal deutlich mehr rauszuholen gewesen. Zudem war die Festplatte im Tastaturdock angesichts des geringen SSD-Speichers auf dem Tablet eine willkommene Ergänzung. Die Lautsprecher im Dock gaben noch zusätzlichen Sound, dafür sind allerdings nun die Speaker im Tablet deutlich besser geworden. Schwach ist auch, dass das Gewicht trotz zahlreicher fehlender Features kaum geringer geworden ist.

Das seltsame Kabelgewirr, das sich aus dem Laden des Tastaturdock-Akkus per USB ergibt, lässt sich mit einem Smartphone-Ladegerät etwas entzerren, dennoch ist es eine seltsame Konstruktion.

Weniger nostalgisch werden wir angesichts der Leistung und der Energieeffizienz, hier hat sich dank der Haswell Generation einiges getan: Das Transformer Book T300LA bietet hier einen deutlichen Vorteil gegenüber dem Vorgänger. Für echtes Gaming reicht es zwar bei Weitem nicht, Internet surfen oder Arbeiten funktioniert aber reibungslos.

Der eingebaute Screen liefert alles in allem ein gutes Bild. Mit den Eingabegeräten kann man nach wie vor zufrieden sein, und auch Temperatur- und Geräuschentwicklung sind sehr angenehm.

Insgesamt liefert Asus ein großes Tablet mit Tastaturdock, das sich durchaus mit seinen Mitbewerbern messen kann. Lässt man die nostalgische Sicht auf den Vorgänger weg, bleiben ein guter Qualitätseindruck, eine tolle Bedienung und die Flexibilität eines Tablets mit Dock, das gleichzeitig Bluetooth-Tastatur ist.

Testgerät zur Verfügung gestellt von ...

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Im Test: Asus Transformer Book T300LA-C4006H.
Im Test: Asus Transformer Book T300LA-C4006H. Testgerät zur Verfügung gestellt von:

Datenblatt

Asus Transformer Book T300LA-C4006H (Transformer Book Serie)
Grafikkarte
Intel HD Graphics 4400 - 3978 MB, Kerntakt: 998 MHz, Speichertakt: 798 MHz
Hauptspeicher
4096 MB 
Bildschirm
13.3 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel, kapazitiver Touchscreen, M133NWF2R0, IPS, spiegelnd: ja
Massenspeicher
SanDisk SD6SB1M128G1002, 128 GB 
, 78 GB verfügbar
Soundkarte
Intel Lynx Point-LP - High Definition Audio Controller
Anschlüsse
1 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 HDMI, Audio Anschlüsse: 3,5mm Audiokombiport, Card Reader: SD-Kartenleser, Sensoren: Kompass, Gyroskop, Beschleunigungssensor, Lichtsensor
Netzwerk
Intel Dual Band Wireless-N 7260 (a/b/g/n = Wi-Fi 4), Bluetooth 4.0
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 23 x 343 x 218
Akku
50 Wh Lithium-Polymer, Akkulaufzeit (laut Hersteller): 8 h
Betriebssystem
Microsoft Windows 8.1 64 Bit
Kamera
Webcam: Rückseite: 2 Megapixel, Vorderseite: 0,9 Megapixel
Sonstiges
Lautsprecher: SonicMaster-Lautsprecher im Tablet, Tastatur: Chiclet-Keyboard im Dock, virtuelles Keyboard am Tablet, Tastatur-Beleuchtung: nein, 24 Monate Garantie
Gewicht
1.9 kg, Netzteil: 130 g
Preis
899 Euro

 

Danke für dieses Haswell Update, Asus.
Danke für dieses Haswell Update, Asus.
Das Transformer Book T300LA ist damit wesentlich energieeffizienter als sein Vorgänger.
Das Transformer Book T300LA ist damit wesentlich energieeffizienter als sein Vorgänger.
Allerdings muss man aufgrund des Preisdrucks auf einige Features verzichten:
Allerdings muss man aufgrund des Preisdrucks auf einige Features verzichten:
So ist im Dock keine Festplatte mehr verbaut, und der Akku lädt den des Tablets nicht mehr auf.
So ist im Dock keine Festplatte mehr verbaut, und der Akku lädt den des Tablets nicht mehr auf.
Diese Verbindung ist rein physisch: Daten werden über den Dockingport nicht übertragen.
Diese Verbindung ist rein physisch: Daten werden über den Dockingport nicht übertragen.
Stattdessen sendet die Tastatur per Bluetooth und kann deshalb auch in Entfernung zum Tablet verwendet werden.
Stattdessen sendet die Tastatur per Bluetooth und kann deshalb auch in Entfernung zum Tablet verwendet werden.
Die Kameras an Vorder- und Rückseite machen eher notdürftige Bilder.
Die Kameras an Vorder- und Rückseite machen eher notdürftige Bilder.
Die Farbwiedergabe ist zwar in Ordnung, viele Details findet man aber nicht auf den Bildern.
Die Farbwiedergabe ist zwar in Ordnung, viele Details findet man aber nicht auf den Bildern.
Muss es unbedingt eine Alibi-Kamera in Tablets geben, wenn die ohnehin keine guten Bilder macht?
Muss es unbedingt eine Alibi-Kamera in Tablets geben, wenn die ohnehin keine guten Bilder macht?
Der micro-SD-Slot findet sich an der Unterseite des Tablets, so muss man im Dock das komplette Gerät kippen um heranzukommen.
Der micro-SD-Slot findet sich an der Unterseite des Tablets, so muss man im Dock das komplette Gerät kippen um heranzukommen.
Das Tablet wiegt stolze 1,1 Kilo, lange hält man das nicht in einer Hand.
Das Tablet wiegt stolze 1,1 Kilo, lange hält man das nicht in einer Hand.
Da ein Magnet das Tablet ab und an in die falsche Position zieht, ist der Zusammenbau etwas hakelig.
Da ein Magnet das Tablet ab und an in die falsche Position zieht, ist der Zusammenbau etwas hakelig.
Die Eingabegeräte im Dock sind sehr gut geraten.
Die Eingabegeräte im Dock sind sehr gut geraten.
Im Vergleich zum Vorgänger gibt es mehr Tasten auf dem Keyboard.
Im Vergleich zum Vorgänger gibt es mehr Tasten auf dem Keyboard.
Das Bluetooth-Dock besitzt einen eigenen Akku, der ebenfalls geladen sein muss.
Das Bluetooth-Dock besitzt einen eigenen Akku, der ebenfalls geladen sein muss.
Das passiert per USB und kann direkt vom Tablet aus erfolgen, allerdings sind dann alle USB-Anschlüsse belegt.
Das passiert per USB und kann direkt vom Tablet aus erfolgen, allerdings sind dann alle USB-Anschlüsse belegt.
Das Touchpad ist präzide und groß, doch muss man sich mit einem Clickpad anfreunden.
Das Touchpad ist präzide und groß, doch muss man sich mit einem Clickpad anfreunden.
Der Prozessor bietet recht viel Leistung bei vergleichsweise wenig Energieverbrauch.
Der Prozessor bietet recht viel Leistung bei vergleichsweise wenig Energieverbrauch.
Spielen kann man mit dem Transformer Book aber nur eingeschränkt.
Spielen kann man mit dem Transformer Book aber nur eingeschränkt.
Das kommt dem Design zugute: Die Lüfter finden sich nun nur noch an den Rändern.
Das kommt dem Design zugute: Die Lüfter finden sich nun nur noch an den Rändern.
Windows 8.1 ist für solche Geräte mit seiner Mischung aus Touch- und konventioneller Bedienung optimal.
Windows 8.1 ist für solche Geräte mit seiner Mischung aus Touch- und konventioneller Bedienung optimal.
Alles in allem ein solides Convertible. Wer den Vorgänger kannte, wird aber einiges vermissen.
Alles in allem ein solides Convertible. Wer den Vorgänger kannte, wird aber einiges vermissen.

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  • Suche nach Testberichten in der umfangreichen Bibliothek von notebookCHECK.com

Links

Preisvergleich

Pro

+Geringe Wärmeentwicklung
+Gute Anwendungsleistung
+Leiser Lüfter
+Ordentliche Lautsprecher
+Angenehme Eingabegeräte
+Hochwertiges Metallgehäuse
+Dock ist gleichzeitig Bluetooth-Tastatur
+Stabiler WLAN-Empfang
+Ordentliches Display
+Energieeffizient
+Tolle Akkulaufzeiten
 

Contra

-Geringe Displayhelligkeit
-Kein Bildausgang
-Touchscreen etwas schwergängig
-Keine Wartungsmöglichkeit
-Geringer Öffnungswinkel des Scharniers
-Fummelige Verbindung

Shortcut

Was uns gefällt

Dass durch den energieeffizienten Prozessor tolle Akkulaufzeiten möglich sind.

Was wir vermissen

Viele tolle Features vom Vorgänger.

Was uns verblüfft

Wie stark sich Preis und Ausrichtung des Gerätes innerhalb einer Generation geändert haben.

Die Konkurrenz

Microsoft Surface Pro 2, Toshiba Satellite W30t, Lenovo Yoga 2 Pro, HP Spectre 13

Bewertung

Asus Transformer Book T300LA-C4006H - 05.07.2014 v4(old)
Florian Wimmer

Gehäuse
79 / 98 → 81%
Tastatur
87%
Pointing Device
86%
Konnektivität
46 / 80 → 58%
Gewicht
64 / 35-78 → 67%
Akkulaufzeit
91%
Display
81%
Leistung Spiele
56 / 68 → 82%
Leistung Anwendungen
67 / 87 → 77%
Temperatur
89%
Lautstärke
97%
Audio
68 / 91 → 75%
Kamera
58 / 85 → 68%
Durchschnitt
75%
80%
Convertible - gewichteter Durchschnitt
Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.
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> Notebook Test, Laptop Test und News > Tests > Notebook Testberichte > Test Asus Transformer Book T300LA-C4006H Convertible
Autor: Florian Wimmer (Update: 15.05.2018)
Florian Schmitt
Florian Schmitt - Managing Editor Mobile
Als ich 12 war, kam der erste Computer ins Haus und sofort fing ich an rumzubasteln, zu zerlegen, mir neue Teile zu besorgen und auszutauschen – schließlich musste immer genug Leistung für die aktuellen Games vorhanden sein. Als ich 2009 zu Notebookcheck kam, testete ich mit Leidenschaft Gaming-Notebook, seit 2012 gilt meine Aufmerksamkeit vor allem Smartphones, Tablets und Zukunftstechnologien.