Notebookcheck

Test HP 250 G5 SP X0N33EA Laptop

Generationswechsel. Mehr Rechenleistung, endlich ein Full-HD-Display und ein schneller Festspeicher machen HPs neues Notebook zu einem wahren Office Allrounder. Doch trotz dieser neuen Gene wurden auch unvorteilhafte Eigenschaften vererbt.

Die mittlerweile fünfte Generation der HP-250er-Reihe zielt wieder einmal auf den kleineren Geldbeutel. Für den Office Allrounder verlangt der Hersteller in unserer Konfiguration rund 600 Euro. Dafür erhalten wir ein Full-HD-Display, einen schnellen SSD-Speicher und einen Intel-Core-i5-Prozessor der Skylake Generation. Der von uns getestete Vorgänger rechnete noch mit Intels Broadwell Architektur und verfügte noch nicht über ein Full-HD-Display. Außerdem wurde auf einen größeren, allerdings langsameren HDD-Speicher zurückgegriffen. Ein weiterer nennenswerter Unterschied: der Wegfall der dedizierten Grafikeinheit. 

Im Laufe unseres Tests soll sich das neue HP 250 G5 gegen Konkurrenzprodukte der gleichen Preisklasse behaupten. Aus diesem Grund ziehen wir das Acer Extensa 2520 hinzu, das für einen ähnlichen Preis mit einer Magnetfestplatte und einem halb so großen 4 GB Arbeitsspeicher ausgestattet wird. Ebenso soll das von uns ähnlich konfigurierte Dell Latitude 15 3570 im Test mit eingehen. Als letzten Kontrahenten benennen wir das bei uns als „gut“ erfolgreich abgeschnittene Lenovo ThinkPad L560, das allerdings mit knapp 900 Euro deutlich teurer ist.

HP 250 G5 SP X0N33EA (250 Serie)
Prozessor
Intel Core i5-6200U, 2 Kerne (TDP 15 W)
Grafikkarte
Intel HD Graphics 520, Kerntakt: 1000 MHz, Speichertakt: 1067 MHz, 20.19.15.4390
Hauptspeicher
8192 MB 
, DDR4-2134 / PC4-17000
Bildschirm
15.6 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel 141 PPI, AU Optronics AUO38ED, TN, spiegelnd: nein
Mainboard
Intel Skylake-U Premium PCH
Massenspeicher
SanDisk Z400s SD8SNAT-256G, 256 GB 
, M.2-Format
Soundkarte
Intel Skylake-U/Y PCH - High Definition Audio
Anschlüsse
2 USB 2.0, 1 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 VGA, 1 HDMI, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: Audio-Combo, Card Reader: SD
Netzwerk
Realtek RTL8168/8111 Gigabit-LAN (10/100/1000MBit), Intel Dual Band Wireless-AC 3165 (a/b/g/n/ac), Bluetooth 4.2
Optisches Laufwerk
hp DVDRW DU8A6SH
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 24 x 384 x 255
Akku
41 Wh Lithium-Ion, wechselbar, 4 Zellen
Betriebssystem
Microsoft Windows 7 Professional 64 Bit
Kamera
Webcam: VGA 640 x 480
Sonstiges
Lautsprecher: Stereolautsprecher, Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: nein, 12 Monate Garantie
Gewicht
2.104 kg, Netzteil: 279 g
Preis
600 Euro

 

Gehäuse

Wie schon aus den letzten Reihen bekannt, besteht das Gehäuse unseres Testgerätes ausschließlich aus Kunststoffelementen. Etwas anderes können wir bei dieser Preisklasse allerdings auch nicht erwarten. Das silberne Finish der Displayrückseite macht mit seiner linierten Textur einen eleganten Eindruck. Auch aufgeklappt versucht der Hersteller zumindest einen Eindruck von Qualität zu erzeugen. Die umliegende Tastaturfläche ist in einer gebürsteten Alu-Optik gehalten. Auch die Verarbeitung macht bis auf kleinere Schwachstellen einen ganz ordentlichen Eindruck.

Trotzdem haben wir hier und dort etwas zu bemängeln: Leider lässt sich der Displayrücken leicht eindrücken und wirkt dadurch nicht wirklich stabil. Außerdem ist der Displayrahmen nicht ganz sauber mit der Displayrückseite verbunden. Beim Aufklappen stoßen beide Einheiten zwar nicht sichtbar aufeinander, erzeugen jedoch ein „Knackgeräusch“.  Die Scharniere hingegen sind in unserem Werkszustand angenehm fest. Allerdings lässt sich das Notebook nicht mit einer Hand öffnen.

Insgesamt wirkt der neue HP-Laptop durch die Materialwahl und der Bauhöhe von 2,4 cm eher einfach gestrickt.

Ein Blick auf die Unterseite verrät: Nur der Akku lässt sich mit zwei Handgriffen entfernen. Wartungsarbeiten sind erst nach Abnahme der gesamten Bodeneinheit möglich. Wartungsklappen sind leider keine verbaut. 

Das neue HP 250 G5 besteht ...
Das neue HP 250 G5 besteht ...
... aus in einem sehr einfachen ...
... Kunststoff-Gehäuse.
Die Alu-Optik unterbreitet ein ...
... optisch gepimpten Eindruck.
Ein Allrounder, der sich ...
... im unteren Preissegment etabliert.

Qualitäts-Journalismus wird durch Werbung bezahlt. Wir zeigen Lesern die geringst-mögliche Menge an Ads. Adblock-Nutzer sehen mehr Werbung. Bitte schalten Sie Ad-Blocker ab.

Mit einem Gewicht von 2,1 kg liegt die neue G5 Reihe auf demselben Niveau wie HPs Vorgängermodelle und ist dadurch noch gut transportabel. Im Vergleich: Das Lenovo ThinkPad L560 erweist sich mit 300 g mehr auf der Waage nicht nur schwerer, sondern ist mit einer Bauhöhe von 3,5 cm auch noch 1,1 cm dicker als unser Testkandidat. Allerdings bewegt sich die restliche Konkurrenz in Hinblick auf die Abmessung und das Gewicht auf einem ähnlichen Level. 

Größenvergleich

Ausstattung

Die Schnittstellen-Positionierung ist hauptsächlich im vorderen Teil der linken Seite angesetzt. Diese Strategie erlaubt zwar einen einfachen und komfortablen Zugriff, leider können sich die Kabel der angeschlossenen Peripherie andererseits auch nachteilig auf den Arbeitsplatz des Schreibtisches auswirken. Auf der rechten Seite befinden sich nur das DVD-Laufwerk sowie ein weiterer USB-Anschluss. Weiterhin anzumerken ist, dass von drei USB-Anschlüssen nur ein USB-3.0-Port eingesetzt wurde. Dieser ist allerdings nicht farblich erkennbar wie typischerweise in Blau. Hier muss der Nutzer zunächst den dafür vorgesehenen Schriftzug für SuperSpeed-USB finden.

hinten
hinten
rechts: SD-Kartenslot, 1x USB 2.0, DVD-Laufwerk, Kensington Lock
rechts: SD-Kartenslot, 1x USB 2.0, DVD-Laufwerk, Kensington Lock
links: Netzanschluss, VGA-Ausgang, Ethernet-Anschluss, HDMI-Ausgang, 1x USB 3.0, 1x USB 2.0, Audio-Combo
links: Netzanschluss, VGA-Ausgang, Ethernet-Anschluss, HDMI-Ausgang, 1x USB 3.0, 1x USB 2.0, Audio-Combo
vorne
vorne

SDCardreader

Um die Übertragungsraten des SD-Cardreaders zu analysieren, verwenden wir eine Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II Referenz-SD-Karte. Während des Kopiervorganges von jpg-Bilddateien (je rund 5 MB) erreicht das HP 250 G5 23,7 MB/s und schneidet knapp besser als das Acer Extensa 2520-59CD ab. Insgesamt ist das Ergebnis eher schwach einzustufen. 

SDCardreader Transfer Speed
average JPG Copy Test (av. of 3 runs)
Dell Latitude 15 E5570
 
155.7 MB/s ∼100% +557%
HP 250 G5 SP X0N33EA
 
23.7 MB/s ∼15%
Acer Extensa 2520-59CD
 
22.7 MB/s ∼15% -4%
maximum AS SSD Seq Read Test (1GB)
Acer Extensa 2520-59CD
 
27.5 MB/s ∼100%

Kommunikation

Der Weg ins Internet kann über zwei verschiedene Kommunikationswege erfolgen. Die kabelgebundene Möglichkeit erfolgt über eine Gigabit-Ethernetverbindung. Alternativ lässt sich eine Netzwerkverbindung mit dem eingebauten Intel-Dual-Band-Wirless-AC-3165-Modul herstellen. Bei der zweiten Variante sind Brutto-Übertragungsraten von bis zu 390 Mbit/s möglich. In unserem WLAN-Test messen wir als Client allerdings nur einen Durchschnitt von 89 Mbit/s und als Server von 125 Mbit/s bei einer Frequenz von 5 GHz.

Networking
iperf Server (receive) TCP 1 m
HP ProBook 650 G2 V1A44ET
Intel Dual Band Wireless-AC 8260 (jseb)
234 MBit/s ∼100% +87%
Dell Latitude 14 3470
Atheros AR5BWB222 Wireless Network Adapter
165 MBit/s ∼71% +32%
HP 250 G5 SP X0N33EA
Intel Dual Band Wireless-AC 3165 (jseb)
125 MBit/s ∼53%
Chiligreen Mobilitas SF2600
Realtek RTL8723BE Wireless LAN 802.11n PCI-E NIC
91.6 MBit/s ∼39% -27%
iperf Client (transmit) TCP 1 m
Acer Extensa 2520-59CD
Intel Dual Band Wireless-AC 3165
274 MBit/s ∼100% +208%
Dell Latitude 14 3470
Atheros AR5BWB222 Wireless Network Adapter
143 MBit/s ∼52% +61%
Chiligreen Mobilitas SF2600
Realtek RTL8723BE Wireless LAN 802.11n PCI-E NIC
99.9 MBit/s ∼36% +12%
HP 250 G5 SP X0N33EA
Intel Dual Band Wireless-AC 3165 (jseb)
89 MBit/s ∼32%
HP ProBook 650 G2 V1A44ET
Intel Dual Band Wireless-AC 8260 (jseb)
79 MBit/s ∼29% -11%

Zubehör

Bis auf einer kurzen Setup-Anweisung wird bei dem Testgerät kein Zubehör inkludiert. Auch in HPs Webshop finden wir nur Standardzubehör wie ein externes DVD-RW-Laufwerk (52 Euro), eine Computer-Maus (27 Euro), Tastaturen, ein Netzteil (33 Euro) und ein Kombinationsschloss (35 Euro) für die eingesetzte Kensington Vorrichtung.

Wartung

Der Hersteller hat nicht vorgesehen, dass Endkunden Reparaturmaßnahmen selbst durchführen. Weder Wartungsklappen, noch eine einfache und schnelle Abnahme der Bodeneinheit ist möglich. Wer einen Einblick ins Innere erhaschen will, muss auch die Gummi-Pads an der Unterseite entfernen. Um unser Leihgerät nicht zu beschädigen, verweisen wir an einen Disassembly Guide. Nach Abnahme der Baseunit ist ein Zugriff zu allen wichtigen Komponenten möglich. Der Arbeitsspeicher kann, dank einem leeren Slot, erweitert werden. Auch die M.2-SSD lässt sich dann mühelos austauschen.

Garantie

Leider beschränkt sich die Bring-In-Garantie auf 12 Monate Laufzeit. Wer sich lieber für 36 Monate einen Abhol- und Lieferservice wünscht, muss rund 92 Euro tiefer in die Tasche greifen. Ein Vor-Ort-Service über drei Jahre kostet noch einmal 40 Euro mehr.

Eingabegeräte

Tastatur

HPs neuer Office-Laptop wird mit einer schwarzen Chiclet-Tastatur bestückt. Die Tasten besitzen für den nötigen Grip eine raue Oberflächenstruktur. Beinahe alle Tasten sind ausreichend groß dimensioniert. Die linke Umschalttaste ist etwas kürzer als gewohnt, was möglicherweise einer Eingewöhnungszeit bedarf. Die Pfeiltasten für nach oben und nach unten fallen ebenfalls etwas kleiner aus. 

Alle Tasten besitzen einen gleichmäßigen Druckpunkt und verfügen über einen kurzen und weichen Hub. Aufgrund des kurzen Hubs ist das Schreibempfinden etwas schwammig. Das Anschlagsgeräusch bleibt bei sanfteren Eingaben sehr angenehm. Insgesamt lassen sich auch längere Office-Arbeiten an dem Testgerät bewältigen. Leider wird auch im HP 250 G5 keine Tastaturbeleuchtung eingesetzt.

Touchpad

Das beinahe unsichtbare Touchpad macht sich nur durch eine kleine Versenkung in der Tastatureinheit bemerkbar. Auf der glatten Oberfläche werden Eingaben sauber umgesetzt. Lediglich die Reaktionsgeschwindigkeit stimmt nicht ganz. Das Scrollen von Webseiten gelingt wiederum ohne Hindernisse. Drag'n'Drop funktioniert leider nicht immer einwandfrei, sobald wir diese Aktion mit den unteren Maustasten durchführen. 

Die beiden Maustasten des Touchpads reagieren mit einem sehr knackigen Ansprechverhalten. Leider machen diese sich jedoch auch lautstark bemerkbar. Je nach Klickposition des Fingers unterscheidet sich das Geräusch immens und ist auf Dauer störend.

Die Eingabegeräte erfüllen ihre Aufgabe.
Die Eingabegeräte erfüllen ihre Aufgabe.

Display

Pixelraster
Pixelraster

Anders als bei unserem Test des HP 250 G4 kommt in der neuen Serie ein Full-HD-Display zum Einsatz. Bis auf das teurere Lenovo ThinkPad L560 lösen alle Kontrahenten nur mit einer Auflösung von 1.366 x 768 Bildpunkten auf. Die durchschnittliche Helligkeit des matten TN-Panels kommt auf knapp 222 cd/m². Der ThinkPad Konkurrent schneidet hier etwas besser ab und erreicht im Mittel 250 cd/m².

Screen Bleeding oder Clouding lassen sich glücklicherweise nicht feststellen. Ebenfalls lobend ist, dass kein PWM-Flimmern oder Flackern vorhanden ist. 

228
cd/m²
227
cd/m²
217
cd/m²
223
cd/m²
219
cd/m²
207
cd/m²
243
cd/m²
224
cd/m²
209
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 243 cd/m² Durchschnitt: 221.9 cd/m² Minimum: 13 cd/m²
Ausleuchtung: 85 %
Helligkeit Akku: 222 cd/m²
Kontrast: 562:1 (Schwarzwert: 0.39 cd/m²)
ΔE Color 12.67 | 0.4-29.43 Ø6.3
ΔE Greyscale 13.82 | 0.64-98 Ø6.5
55% sRGB (Argyll 3D) 35% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.63
HP 250 G5 SP X0N33EA
AU Optronics AUO38ED, , 1920x1080, 15.6
Acer Extensa 2520-59CD
ChiMei N156BGE-E32, , 1366x768, 15.6
Dell Latitude 15-3570
LG Philips LGD04AF / 156WHU, , 1366x768, 15.6
Lenovo ThinkPad L560-20F10026GE
LG LP156WF6-SPK1, , 1920x1080, 15.6
Response Times
-36%
-31%
-13%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
40 (20, 20)
52 (28, 24)
-30%
37 (13, 24)
7%
39.2 (18.8, 20.4)
2%
Response Time Black / White *
22 (6, 16)
31 (14, 17)
-41%
37 (20, 17)
-68%
28 (12.4, 15.6)
-27%
PWM Frequency
1000
Bildschirm
3%
-8%
23%
Helligkeit Bildmitte
219
211
-4%
202
-8%
262
20%
Brightness
222
200
-10%
211
-5%
250
13%
Brightness Distribution
85
83
-2%
88
4%
92
8%
Schwarzwert *
0.39
0.43
-10%
0.62
-59%
0.29
26%
Kontrast
562
491
-13%
326
-42%
903
61%
DeltaE Colorchecker *
12.67
10.53
17%
12.35
3%
8.49
33%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
20.99
17.79
15%
19.9
5%
17.99
14%
DeltaE Graustufen *
13.82
11.85
14%
13.46
3%
8.11
41%
Gamma
2.63 91%
2.25 107%
2.44 98%
2.37 101%
CCT
15633 42%
13758 47%
15217 43%
6300 103%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
35
39
11%
39
11%
37.07
6%
Color Space (Percent of sRGB)
55
61
11%
61
11%
57.94
5%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
-17% / -4%
-20% / -12%
5% / 17%

* ... kleinere Werte sind besser

Aufgrund des hohen Schwarzwertes von 0,39 cd/m² wirkt das Schwarz in dunklen Filmsequenzen nicht wirklich satt. Besser sieht es allerdings bei der gleichteuren Konkurrenz nicht aus. Das Dell Latitude 15 3570 verfügt über einen deutlich schlechteren Schwarzwert von 0,62 cd/m².

Wie für ein günstiges TN-Panel nicht anders zu erwarten, fällt die Abweichung der Farben und Graustufen sehr hoch aus. 

Als DeltaE-Abweichung der Graustufen messen wir 13,82, was den deutlichen Blaustich erklärt. Auch die Farben schneiden mit einer durchschnittlichen Abweichung von 12,67 nicht wirklich besser ab. Die für den professionellen Einsatz wichtige Farbraumabdeckung, fällt ebenfalls eher mager aus. Im sRGB-Referenzfarbraum beträgt die Abdeckung 55 % und im Adobe-RGB-Raum 35 %.

CalMAN: Saturation Sweeps
CalMAN: Saturation Sweeps
CalMAN: Farbtreue
CalMAN: Farbtreue
CalMAN: Graustufen
CalMAN: Graustufen
Farbraumabdeckung AdobeRGB-Raum
Farbraumabdeckung AdobeRGB-Raum
Farbraumabdeckung sRGB-Raum
Farbraumabdeckung sRGB-Raum
bei Bewölkung draußen verwendbar
bei Bewölkung draußen verwendbar

Für den Außengebrauch müssen zwei wichtige Faktoren miteinander korrespondieren: Einerseits ist ein mattes Display vorteilhaft, was in unserem Fall gegeben ist. Als zweites wird eine ausreichende Helligkeit benötigt, die allerdings beim HP 250 G5 nur bedingt gegeben ist. In schattigen Orten, ohne direkte Sonneneinstrahlungen, ist ein Betrieb dennoch möglich.

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
22 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 6 ms steigend
↘ 16 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind gut, für anspruchsvolle Spieler könnten der Bildschirm jedoch zu langsam sein.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 22 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (25.8 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
40 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 20 ms steigend
↘ 20 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 44 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (41.3 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM nicht festgestellt

Im Vergleich: 53 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 8813 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

In der neuen 250-G5-Reihe wird ein günstiges TN-Panel verbaut, weshalb Farben und Helligkeiten unter verschiedenen Blickwinkeln verfälscht dargestellt werden. Bessere Sicht bietet das 300 Euro teurere Lenovo ThinkPad L560, das über ein IPS-Display verfügt.

Blickwinkelstabilität
Blickwinkelstabilität

Jobs

Wir erweitern unser Team und suchen engagierte Redakteure mit besonderen Kenntnissen im Bereich mobiler Technologien.

Leistung

keine Probleme im LatencyMon
keine Probleme im LatencyMon

Das in unserer Konfiguration vorliegende HP 250 G5 verfügt über die nötigen Komponenten, um den aktuellen Office- und Multimedia-Ansprüchen zu genügen. Hierfür sorgt eine Intel-Core-i5-CPU, ein 8 GB großer Arbeitsspeicher (Single-Channel) und eine 256 GB große SSD. Wie vom Hersteller bekannt, werden diverse Modelle dieser Serie angeboten. Der Startpreis liegt hierbei bei günstigen 260 Euro: Bei dem niedrigen Preis beinhaltet das Notebook natürlich einen deutlich schwächeren Intel-Pentium-N3710-Prozessor, einen halb so großen Arbeitsspeicher und eine 500-GB-HDD. Neben weiteren Optionen zwischen i3- oder i7-Prozessoren, dem Arbeitsspeicher und der Festplatte, findet sich in einem Alternativmodell für 580 Euro eine AMD Radeon R5 M330 Grafikkarte mit 2 GB Speicher.

Prozessor

Konstantes Taktverhältnis im Cinebench R15
Konstantes Taktverhältnis im Cinebench R15

Als zentrale Recheneinheit dient ein Intel Core i5-6200U, welcher über einen Basistakt von 2,3 GHz verfügt. Die beiden Kerne erreichen mittels Boost kurzzeitig bis zu 2,7 GHz (ein Kern max. 2,8 GHz). 

Obwohl alle Laptops dieser Vergleichsrunde den gleichen Prozessor nutzen, können verschiedene Kühlungsstrategien Einfluss auf dessen Leistungsbereitschaft haben. Um die Performance zu messen, verwenden wir den Cinebench R15. Bis auf das Acer Extensa 2520-59CD, liegen alle Geräte im Multi-, sowie im Single-Core-Test, dicht beisammen. Wie auch bei den anderen Testgeräten, kann die maximale Frequenz von 2,7 GHz über die komplette Dauer des Tests aufrecht gehalten werden. Nur das Extensa 2520 erzielt mit 261 Punkte (Multi-Core-Test) rund 10 % weniger Punkte als die restliche Konkurrenz.  

Das HP 250 G5 kann selbst während des mobilen Akku-Betriebes die volle Leistung der CPU abrufen. 

Für weitere Vergleiche zwischen diversen Notebooks und Prozessoren, sei an unsere Benchmarktabelle der aktuellen Notebook-Prozessoren verwiesen.

Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Lenovo ThinkPad L560-20F10026GE
Intel Core i5-6200U
116 Points ∼56% 0%
Dell Latitude 15-3570
Intel Core i5-6200U
116 Points ∼56% 0%
HP 250 G5 SP X0N33EA
Intel Core i5-6200U
116 Points ∼56%
Acer Extensa 2520-59CD
Intel Core i5-6200U
87 Points ∼42% -25%
CPU Multi 64Bit
Lenovo ThinkPad L560-20F10026GE
Intel Core i5-6200U
290 Points ∼9% +1%
Dell Latitude 15-3570
Intel Core i5-6200U
290 Points ∼9% +1%
HP 250 G5 SP X0N33EA
Intel Core i5-6200U
288 Points ∼9%
Acer Extensa 2520-59CD
Intel Core i5-6200U
261 Points ∼8% -9%
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
116 Points
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
288 Points
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
36.66 fps
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
97.8 %
Hilfe

System Performance

PCMark 8 Home
PCMark 8 Home
PCMark 8 Work
PCMark 8 Work
PCMark 8 Creative
PCMark 8 Creative

Die Kombination aus reaktionsschneller SSD und i5-Prozessor stimmt. Die Arbeitsgeschwindigkeit am Testgerät ist stets angemessen, und Programme laden mit kurzer Reaktionszeit. Um noch mehr Performance rauszukitzeln, sollten sich Endkunden überlegen, den zweiten RAM-Slot zu belegen. Hierdurch aktiviert sich der Dual-Channel-Modus, welcher sich besonders auf die Grafikleistung auswirkt. Insgesamt kann sich das HP 250 G5 im System-Benchmark PCMark 8 beweisen und überholt das Lenovo ThinkPad in allen Tests mit rund 14 %.

PCMark 8
Work Score Accelerated v2
Dell Latitude 15-3570
HD Graphics 520, 6200U, Samsung CM871 MZNLF128HCHP
4477 Points ∼69% +3%
HP 250 G5 SP X0N33EA
HD Graphics 520, 6200U, SanDisk Z400s SD8SNAT-256G
4343 Points ∼67%
Lenovo ThinkPad L560-20F10026GE
HD Graphics 520, 6200U, WDC Slim WD10SPCX-21KHST0
3861 Points ∼59% -11%
Home Score Accelerated v2
Dell Latitude 15-3570
HD Graphics 520, 6200U, Samsung CM871 MZNLF128HCHP
3337 Points ∼55% +1%
HP 250 G5 SP X0N33EA
HD Graphics 520, 6200U, SanDisk Z400s SD8SNAT-256G
3317 Points ∼54%
Lenovo ThinkPad L560-20F10026GE
HD Graphics 520, 6200U, WDC Slim WD10SPCX-21KHST0
2886 Points ∼47% -13%
Acer Extensa 2520-59CD
HD Graphics 520, 6200U, Toshiba MQ01ABF050
2834 Points ∼47% -15%
PCMark 7 Score
4213 Punkte
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
3317 Punkte
PCMark 8 Creative Score Accelerated v2
3605 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
4343 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

AS-SSD-Benchmark
AS-SSD-Benchmark

Wie schon kurz angedeutet, verwendet HP in unserer Konfiguration einen Festspeicher mit einer Kapazität von 256 GB. Die aus dem Hause SanDisc stammende SSD ist im M.2-Format untergebracht. Die günstigen Alternativmodelle mit Intel-Pentium-N-Prozessor verwenden im Gegensatz dazu eine 500-GB-HDD. Aber auch die hier angeführten Konkurrenz-Laptops verfügen, bis auf eine Ausnahme, nur über Magnetfestplattenspeicher. Lediglich das Dell Latitude 15 besitzt ebenfalls einen SSD-Speicher. Doch auch das Latitude 15 kann nicht mit den Übertragungsraten glänzen, die das HP 250 G5 im CrystalDiskMark erreicht. Bei den sequentiellen Schreibraten misst das HP Testgerät 322 MB/s, was rund 190 MB/s mehr als beim Latitude 15 entspricht. Auch die Leseraten schneiden mit 508 MB/s ganze 12 % besser ab. 

HP 250 G5 SP X0N33EA
SanDisk Z400s SD8SNAT-256G
Acer Extensa 2520-59CD
Toshiba MQ01ABF050
Dell Latitude 15-3570
Samsung CM871 MZNLF128HCHP
Lenovo ThinkPad L560-20F10026GE
WDC Slim WD10SPCX-21KHST0
CrystalDiskMark 3.0
-90%
-42%
-89%
Write 4k QD32
228.5
0.769
-100%
23.3
-90%
1.036
-100%
Read 4k QD32
141.3
0.675
-100%
93.53
-34%
1.367
-99%
Write 4k
88.01
0.782
-99%
21.31
-76%
1.022
-99%
Read 4k
20.99
0.375
-98%
19.06
-9%
0.488
-98%
Write 512
289.4
38.3
-87%
134.1
-54%
55.33
-81%
Read 512
321.2
33
-90%
308.5
-4%
39.65
-88%
Write Seq
322.1
95.72
-70%
137.7
-57%
111.7
-65%
Read Seq
508.9
104.7
-79%
453.2
-11%
113.6
-78%
SanDisk Z400s SD8SNAT-256G
Sequential Read: 508.9 MB/s
Sequential Write: 322.1 MB/s
512K Read: 321.2 MB/s
512K Write: 289.4 MB/s
4K Read: 20.99 MB/s
4K Write: 88.01 MB/s
4K QD32 Read: 141.3 MB/s
4K QD32 Write: 228.5 MB/s

Grafikkarte

Die grafische Darstellung erfolgt mittels einer internen Intel HD Graphics 520. Die Prozessor-Grafikkarte entstammt der Skylake Generation und verfügt über Taktraten von bis zu 1.050 MHz (Boost). In unserem Modell messen wir einen maximalen Takt von 1.000 MHz. Wie schon oben angedeutet, wird unser Testkandidat mit einem im Single-Channel-Modus arbeitenden Arbeitsspeicher betrieben. Um zu wissen, ob sich laut 3DMark 11 ein Dual-Channel-Modus rentiert, lassen wir das Acer TravelMate P658-M-537B im Benchmark mit einfließen. Der GPU-Score im 3DMark 11 fällt bei unserem Testkandidaten mit 1.257 gut aus. Auch im Akkubetrieb fällt die Grafik-Performance nicht. Im Vergleich zum gerade genannten TravelMate P658 schneidet das HP 250 G5 lediglich 90 Punkte schlechter ab. 

Wer sich für die Variante des HP 250 G5 entscheidet, die mit Radeon R5 M330 ausgestattet ist, kann ebenfalls einen Leistungsschub genießen. Für diesen Vergleich haben wir in der Benchmark-Liste das Lenovo IdeaPad 300-17ISK eingebunden, das im 3DMark 11 1.637 Punkte erzielt.

Weitere Benchmarks zu anderen Grafikeinheiten und Notebooks finden sich in unserer Benchmark-Tabelle der aktuellen Notebook-Grafikkarten.

3DMark 11 - 1280x720 Performance GPU
Lenovo IdeaPad 300-17ISK 80QH001EGE
AMD Radeon R5 M330, Intel Core i5-6200U
1518 Points ∼3% +21%
Acer TravelMate P658-M-537B
Intel HD Graphics 520, Intel Core i5-6200U
1347 Points ∼3% +7%
Dell Latitude 15-3570
Intel HD Graphics 520, Intel Core i5-6200U
1273 Points ∼2% +1%
HP 250 G5 SP X0N33EA
Intel HD Graphics 520, Intel Core i5-6200U
1257 Points ∼2%
Lenovo ThinkPad L560-20F10026GE
Intel HD Graphics 520, Intel Core i5-6200U
1225 Points ∼2% -3%
Acer Extensa 2520-59CD
Intel HD Graphics 520, Intel Core i5-6200U
1162 Points ∼2% -8%
3DMark
1920x1080 Fire Strike Graphics
Lenovo IdeaPad 300-17ISK 80QH001EGE
AMD Radeon R5 M330, Intel Core i5-6200U
874 Points ∼2%
Lenovo ThinkPad L560-20F10026GE
Intel HD Graphics 520, Intel Core i5-6200U
652 Points ∼2%
1280x720 Cloud Gate Standard Graphics
Acer TravelMate P658-M-537B
Intel HD Graphics 520, Intel Core i5-6200U
6963 Points ∼4% +10%
HP 250 G5 SP X0N33EA
Intel HD Graphics 520, Intel Core i5-6200U
6314 Points ∼3%
Lenovo ThinkPad L560-20F10026GE
Intel HD Graphics 520, Intel Core i5-6200U
6126 Points ∼3% -3%
Dell Latitude 15-3570
Intel HD Graphics 520, Intel Core i5-6200U
5909 Points ∼3% -6%
Lenovo IdeaPad 300-17ISK 80QH001EGE
AMD Radeon R5 M330, Intel Core i5-6200U
4897 Points ∼3% -22%
3DMark 11 Performance
1393 Punkte
3DMark Ice Storm Standard Score
45395 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
5123 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

Wer sich auf Spieleklassiker beschränken möchte, wird mit der internen Grafikeinheit zurecht kommen. Neuere Spiele der letzten Jahre können meist nicht oder nur bei minimalen Einstellungen gespielt werden. Falls ein Spiel knapp unter die noch flüssig spielbare 30-fps-Marke fällt, sollte über die oben genannte Option eines zweiten Arbeitsspeichers nachgedacht werden, um den Dual-Channel zu aktivieren.

Welche Spiele dennoch mit der verwendeten Prozessorgrafik eine flüssige Darstellung finden, ist in unserem Artikel der Spieleleistung aktueller Notebook-Grafikkarten zu finden.

BioShock Infinite - 1280x720 Very Low Preset
Lenovo IdeaPad 300-17ISK 80QH001EGE
43.2 fps ∼100% +1%
HP 250 G5 SP X0N33EA
42.6 fps ∼99%
Dell Latitude 15-3570
36.5 fps ∼84% -14%
Lenovo ThinkPad L560-20F10026GE
35.9 (min: 20.77, max: 69.81) fps ∼83% -16%
Acer Extensa 2520-59CD
30 fps ∼69% -30%

Legende

 
HP 250 G5 SP X0N33EA Intel Core i5-6200U, Intel HD Graphics 520, SanDisk Z400s SD8SNAT-256G
 
Dell Latitude 15-3570 Intel Core i5-6200U, Intel HD Graphics 520, Samsung CM871 MZNLF128HCHP
 
Lenovo ThinkPad L560-20F10026GE Intel Core i5-6200U, Intel HD Graphics 520, WDC Slim WD10SPCX-21KHST0
 
Acer Extensa 2520-59CD Intel Core i5-6200U, Intel HD Graphics 520, Toshiba MQ01ABF050
 
Lenovo IdeaPad 300-17ISK 80QH001EGE Intel Core i5-6200U, AMD Radeon R5 M330, Toshiba MQ01ABD100
min. mittel hoch max.
BioShock Infinite (2013) 42.65.5fps
Battlefield 4 (2013) 30.62214.54.8fps
Rise of the Tomb Raider (2016) 65.734.119.79.3fps

Emissionen

Geräuschemissionen

Lüfterverhalten
Lüfterverhalten

Schon beim ersten Kontakt mit dem Notebook fällt der permanent eingeschaltete Lüfter auf. Dieser erzeugt bei genauem Hinhören einen unterschwelligen, aber recht hochfrequenten Ton. Wir messen hierbei eine Lautstärke von 34,5 dB(A). Immerhin besteht die Option, den Lüfter im BIOS auszuschalten. Obwohl der Lüfter im Last-Betrieb aufdreht, hält sich der maximale Geräuschpegel von 39 dB(A) in Grenzen. Nur die hohe Frequenz des Lüfters ist bei ruhiger Umgebung sehr störend. Ein besseres Verhalten zeigt sich beispielsweise bei Dells Latitude 3570, das in beiden Szenarien deutlich leiser arbeitet.

Lautstärkediagramm

Idle
34.5 / 34.5 / 34.5 dB(A)
DVD
37.3 / dB(A)
Last
39 / 38.3 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Audix TM1, Arta (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 31.6 dB(A)

Temperatur

Stresstest
Stresstest
nur eine leichte Wärmezunahme auf der Unterseite
nur eine leichte Wärmezunahme auf der Unterseite

Eine hohe Punktzahl gibt es bei der Temperaturentwicklung des Gehäuses: Weder im Idle noch im Last-Betrieb werden unangenehme Temperaturen erreicht. Als Negativbespiel sei das Dell Latitude 3570 genannt: Hier messen wir auf der Unterseite Temperaturen von bis 47 °C. Der noch gerade im letzten Abschnitt gelobte leise Lüfter des Latitude fordert hier seinen Tribut. Das einzige, was sich stärker erwärmt, ist das schmale Netzteil des Testgerätes. Unter Last können bis zu 44 °C erreicht werden. Zuletzt werfen wir noch einen Blick auf die Temperaturen im Inneren und wollen prüfen, ob die CPU throtteln muss, um diese gute Temperaturcharakteristik aufrecht zu halten. Hierfür versetzen wir, mit Hilfe von den Programmen FurMark und Prime95, den Test-Laptop in ein Stressszenario. Wir sind positiv gestimmt: Selbst nach einer Stunde Laufzeit kann die Boost-Taktfrequenz des Prozessors mit 2.500 MHz fast ungehindert aufrecht gehalten werden. Die Prozessortemperatur pendelt sich bei ca. 64 °C ein.

 21.9 °C22.7 °C20.2 °C 
 21.5 °C22.9 °C20.1 °C 
 21.6 °C21.1 °C22.1 °C 
Maximal: 22.9 °C
Durchschnitt: 21.6 °C
21.2 °C22.4 °C22.6 °C
20.6 °C22 °C22.1 °C
20.5 °C21.1 °C22.2 °C
Maximal: 22.6 °C
Durchschnitt: 21.6 °C
Netzteil (max.)  32.6 °C | Raumtemperatur 20.5 °C | FIRT 550-Pocket
Unterseite unter Last
Unterseite unter Last
Unterseite im Idle
Unterseite im Idle
Tastatureinheit unter Last
Tastatureinheit unter Last
Tastatureinheit im Idle
Tastatureinheit im Idle

Lautsprecher

Die Soundausgabe fällt, wie im unteren Diagramm zu sehen, gar nicht mal so schlecht aus. Ab den Mitten ist beinahe ein linearer Verlauf erkennbar. Was typischerweise deutlich zu kurz kommt, sind satte Bässe. Dieses scheinbar gute Verhalten könnten wir jedoch beim Abspielen von Musikdateien nicht bestätigen. Immerhin werden Stimmen sauber wiedergegeben. Auch die Lautstärke genügt nur für kleinere YouTube Sessions. 

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2040.938.140.92542.335.842.33140.134.840.14040.233.640.25042.132.942.16343.635.243.68043.630.743.61004528.94512545.627.845.616047.426.547.42005027.65025054.224.954.231559.72559.740060.12360.150063.322.663.363070.121.470.18007121.171100062.920.262.9125062.619.962.6160065.419.565.4200069.719.269.7250068.919.668.9315073.819.373.840007619.376500071.319.371.3630073.219.373.2800071.519.271.51000070.418.970.41250069.118.669.11600068.718.968.7SPL83.132.483.1N55.81.855.8median 68.7HP 250 G5 SP X0N33EAmedian 19.9median 68.7Delta6.42.86.435.335.132.931.831.83236.535.132.428.93328.936.328.848.32761.52752.924.860.92462.822.763.32269.521.267.82174.82075.919.472.718.97117.770.117.86917.671.817.668.117.671.417.673.717.670.417.571.617.671.617.669.617.459.717.583.630.662.51.5median 69.6Apple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHzmedian 17.84.62.4hearing rangehide median Pink Noise
HP 250 G5 SP X0N33EA Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (75 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 18.3% niedriger als der Median
(+) | lineare Bass-Wiedergabe (5.5% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 4.2% abweichend
(+) | lineare Mitten (6.9% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 3.5% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (5.1% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (15.1% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 15% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 4% vergleichbar, 81% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 8%, durchschnittlich ist 20%, das schlechteste Gerät hat 51%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 17% aller getesteten Geräte waren besser, 4% vergleichbar, 79% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Apple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHz Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (83.6 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 11.3% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (14.2% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 2.4% abweichend
(+) | lineare Mitten (5.5% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 2% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (4.5% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (9.3% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 2% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 1% vergleichbar, 97% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 8%, durchschnittlich ist 19%, das schlechteste Gerät hat 47%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 2% aller getesteten Geräte waren besser, 1% vergleichbar, 98% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Frequenzdiagramm im Vergleich (Checkboxen oben an-/abwählbar!)

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Während des Leerlaufs verlangt das Testgerät gerade einmal zwischen 3,6 und 6,4 W. Das liegt im Schnitt unter den Vergleichspartnern. Auch bei den maximalen Leistungsaufnahmen im Last-Betrieb zeigt sich das HP 250 G5 nicht besonders durstig. Bis zu 28 W werden in hierbei benötigt.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.28 / 0.46 Watt
Idledarkmidlight 3.6 / 6 / 6.4 Watt
Last midlight 26 / 28.1 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
HP 250 G5 SP X0N33EA
6200U, HD Graphics 520, SanDisk Z400s SD8SNAT-256G, TN, 1920x1080, 15.6
Acer Extensa 2520-59CD
6200U, HD Graphics 520, Toshiba MQ01ABF050, TN LED, 1366x768, 15.6
Dell Latitude 15-3570
6200U, HD Graphics 520, Samsung CM871 MZNLF128HCHP, TN LED, 1366x768, 15.6
Lenovo ThinkPad L560-20F10026GE
6200U, HD Graphics 520, WDC Slim WD10SPCX-21KHST0, AH-IPS, 1920x1080, 15.6
Stromverbrauch
-57%
-14%
-26%
Idle min *
3.6
5.8
-61%
4.9
-36%
5
-39%
Idle avg *
6
12.6
-110%
7.2
-20%
7.9
-32%
Idle max *
6.4
12.8
-100%
7.5
-17%
8.6
-34%
Last avg *
26
27.6
-6%
25.4
2%
27.5
-6%
Last max *
28.1
30
-7%
28
-0%
33.7
-20%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Der in unserem Testgerät eingesetzte Vier-Zellen-Li-Ion-Akku besitzt eine Kapazität von 41 Wh und soll laut Herstellerangaben ohne Netzanschluss bis zu 6 Stunden durchhalten. In den günstigeren Modellen der 250-G5-Serie befindet sich nur ein 31-Wh-Akku mit drei Zellen. 

Wir wollen anhand einiger Testszenarien die Akkulaufzeit feststellen und die Angabe des Herstellers überprüfen.

Um die maximal zu erreichende Akkulaufzeit zu ermitteln, schalten wir das Windows Energiesparprofil ein, stellen die Helligkeit auf ihr Minimum und starten ein Leseskript. Nach 10,5 h muss das Testgerät erst in den Ruhemodus schalten und übertrifft die Herstellerangabe.

Ein wirklich relevantes Szenario ist das Surfen im Netz. Hierzu schalten wir die Helligkeit auf rund 150 cd/m² und simulieren das Surfen im WorldWideWeb. Nach 5 h und 47 min schaltet sich das HP 250 G5 aus und ist damit fast konform mit der Angabe des Herstellers. Wem die Akkulaufzeit nicht ausreicht, sollte unbedingt einen Blick auf das Dell Latitude 3570 werfen, das stolze 3 h länger durchhält.

Als Letztes analysieren wir die minimal zu erwartende Laufzeit mittels des BatteryEaters-Classic-Tests. Bei maximaler Helligkeit und Windows Höchstleistungsprofil fährt HPs neuer Laptop schon nach 1 h und 49 min herunter. Das Latitude 3570 holt hier noch einmal 50 min mehr raus.  

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
10h 34min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
5h 47min
Big Buck Bunny H.264 1080p
5h 13min
Last (volle Helligkeit)
1h 49min
HP 250 G5 SP X0N33EA
6200U, HD Graphics 520, 41 Wh
Acer Extensa 2520-59CD
6200U, HD Graphics 520, 37 Wh
Dell Latitude 15-3570
6200U, HD Graphics 520, 65 Wh
Lenovo ThinkPad L560-20F10026GE
6200U, HD Graphics 520, 48 Wh
Akkulaufzeit
-9%
54%
4%
Idle
634
1024
62%
698
10%
H.264
313
277
-12%
WLAN
347
315
-9%
542
56%
406
17%
Last
109
157
44%
109
0%

Fazit

Pro

+ mattes Display
+ Systemperformance
+ Full-HD-Display
+ Wärmeentwicklung

Contra

- Blaustich
- Lüfter ständig eingeschaltet
- Lüftergeräusch
- Erschwerte Wartungsmöglichkeiten
- Kein Dual-Channel von Werk an
Das HP 250 G5, zur Verfügung gestellt von
Das HP 250 G5, zur Verfügung gestellt von

Für den Office-Alltag, als Uni-Notebook oder als Einstiegs-Business-Notebook präsentiert HP einen Allrounder für das Niedrigpreissegment. Aufgrund der großen Ausstattungsvielfalt ist für beinahe jeden Geldbeutel ein passendes Produkt dabei. In unserem Fall zählt die Ausstattung fast zur Spitze der neuen Reihe. Aber was dürfen Kunden in dieser Preisklasse erwarten? Angefangen beim Gehäuse trafen wir auf eine einfache Bauweise, die ausschließlich aus Kunststoffelementen besteht. Immerhin versucht der Hersteller durch einen Alu-Look einen etwas höherwertigen Anschein zu erwecken. Die Eingabegeräte genügen für herkömmliche Office-Arbeiten und entsprechen dem Standard der Preisklasse. Mehr Hub und ein nicht ganz so schwammiges Schreibgefühl würden uns in der nächsten Generation erfreuen. Auch die Tasten des Touchpads könnten deutlich dumpfer klingen. Eine wirkliche Neuerung ist der zeitgerechte Sprung auf ein Full-HD-Display. Leider ist ein deutlicher Blaustich erkennbar, und insgesamt könnte die Displaybeleuchtung etwas heller ausfallen. Wirklich positiv können wir die Leistungsbereitschaft des HP 250 G5 loben. Dank Festspeicher und Intel-Core-i5-Prozessor macht das Arbeiten stets Spaß. Nur etwas schade: Eine Aufrüstung ist leider ein wenig umständlich. Weiterhin positiv anzumerken ist die geringe Hitzeentwicklung. Dafür sollte unbedingt die Lüfterfrequenz überarbeitet werden. 

Insgesamt liefert HP in seiner fünften Generation ein rundes Gesamtpaket ab.

Wer sich mit der Akkulaufzeit nicht anfreunden kann, sollte sich noch einmal unseren Test des Dell Latitude 3570 anschauen. Auch ein wertiges IPS-Panel im Lenovo ThinkPad L560 kann ein relevanter Kaufgrund sein.  

HP 250 G5 SP X0N33EA - 26.10.2016 v5.1
Nino Ricchizzi

Gehäuse
73 / 98 → 75%
Tastatur
71%
Pointing Device
75%
Konnektivität
46 / 80 → 57%
Gewicht
62 / 20-67 → 89%
Akkulaufzeit
84%
Display
75%
Leistung Spiele
66 / 68 → 97%
Leistung Anwendungen
81 / 92 → 88%
Temperatur
97%
Lautstärke
70%
Audio
53%
Kamera
50 / 85 → 59%
Durchschnitt
69%
75%
Office - gewichteter Durchschnitt
Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.

Preisvergleich

Alle 5 Beträge lesen / Antworten
static version load dynamic
Loading Comments
Diesen Artikel kommentieren / Antworten
Teilen Sie diesen Artikel um uns zu unterstützen. Jeder Link hilft, ob im privaten Blog, Foren oder per social Media!
> Notebook Test, Laptop Test und News > Tests > Notebook Testberichte > Test HP 250 G5 SP X0N33EA Laptop
Autor: Nino Ricchizzi, 29.10.2016 (Update: 15.05.2018)
Sebastian Jentsch
Sebastian Jentsch - Senior Editor
Computer haben mich schon zeitig interessiert. Mit 14 habe ich die ersten PCs für die Verwandtschaft zusammengesteckt, mit der 90er Jahre waren das 80286er bis 486er bis zum Pentium 1. Was lag da naeher als Produkt-Tester zu werden? Seit 2007 verfolge ich die Welt der Windows-Laptops und Convertibles. Heute will ich auch bei Staubsauger-Robotern, Brotbackautomaten oder Bewässerungscomputern die Spreu vom Weizen trennen, weshalb ich als freier Redakteur auch fuer andere Test-Websites unterwegs bin.