Notebookcheck

Test Lenovo Yoga 720 12 (i5-7200U, 128 GB) Convertible

Sven Kloevekorn, 👁 Sebastian Jentsch, Felicitas Krohn, 04.01.2018

Mittelstrecken-Akrobat. Lenovos kompakter Neuling im schicken Alu-Gewand punktet zwar mit seinem 360-Grad-Scharnier, gäbe aber auch schon als herkömmliches Office-Subnotebook eine gute Figur ab. Wichtigen Stärken wie Bildschirm und Eingabegeräten stehen wenige Schwächen gegenüber, über die die meisten Interessenten sicher hinwegsehen können - mit einer Ausnahme.

Beim neuen Lenovo Yoga 720 12, das uns in der einzigen auf der Lenovo-Webseite zur Serie aufgeführten Variante 12IKB (81B5004T) vorliegt, handelt es sich um ein relativ günstiges Umklapp-Convertible (2-in-1) im kompakten 12,5-Zoll-Format. Zum Testzeitpunkt war es im Lenovo-Online-Shop schon für unter 900 Euro zu haben und bei einem großen Berliner Preisvergleich war es teilweise mit Preisen von unter 850 Euro gelistet. Vor Kurzem hatten wir schon das recht ähnliche und minimal größere Modell Lenovo Yoga 720-13IKB im Test, das immerhin eine Wertung von 86 % einfahren konnte.

Bei dem Berliner Preisvergleich haben wir dann auch noch zwei weitere, teurere Varianten ausfindig gemacht. Während das Testgerät mit einem Intel Core i5-7200U und 128-GB-SSD geliefert wird, kommt die Variante 81B5001C mit einem i7-7500U und 512-GB-SSD und die Version 81B5001B mit dem i5-7200U und einer 256-GB-SSD. Die anderen Ausstattungsmerkmale wie 8 GB RAM, den 12,5 Zoll kleinen Full-HD-IPS-Touchscreen sowie Sicherheitsfeatures wie TPM und Fingerabdrucksensor teilen sich die drei Modelle, als Betriebssystem kommt stets Windows 10 Home zum Einsatz. Im Lieferumfang ist ein "Active Pen" nebst Halterung enthalten. An Farben stehen laut Lenovo "Platin" und "Eisengrau" zur Auswahl.

Convertibles mit umklappbarem Bildschirm im 12- oder 13-Zoll-Format gibt es eigentlich viele, nur sind die meisten Modelle so viel teurer, dass sie sich nicht als Vergleichsnotebooks für diesen Test eignen. Um in vergleichbaren Preisregionen bleiben zu können, mussten wir teilweise auf etwas ältere, nur noch schwer erhältliche Umklapp-Convertibles und aktuelle Geräte mit abnehmbarer Tastatur oder anderen abweichenden Konstruktionen ausweichen. Mit an den Start gehen folgende Convertibles:

Lenovo Yoga 720-12IKB (Yoga 720 Serie)
Grafikkarte
Intel HD Graphics 620, Kerntakt: 300 - 1000 MHz, shared Memory, 22.20.16.4708
Hauptspeicher
8192 MB 
, DDR4, 2133 MHz, Dual-Channel, fest verlötet
Bildschirm
12.5 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel 176 PPI, 10 Punkte, AU Optronics AUO226D / B125HAN02.2, IPS, spiegelnd: ja
Mainboard
Intel Kaby Lake-U iHDCP 2.2 Premium PCH
Massenspeicher
Liteonit CV3-8D128, 128 GB 
Soundkarte
Intel Kaby Lake-U/Y PCH - High Definition Audio
Anschlüsse
2 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: Audio in/out kombiniert, 3,5 mm Klinke, Card Reader: SD/SDHC/SDXC, 1 Fingerprint Reader, Helligkeitssensor
Netzwerk
Qualcomm Atheros QCA9377 Wireless Network Adapter (a/b/g/n/ac), Bluetooth 4.1
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 15.8 x 293 x 203.4
Akku
36 Wh Lithium-Ion
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Home 64 Bit
Kamera
Webcam: HD
Primary Camera: 0.9 MPix
Sonstiges
Lautsprecher: stereo, Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: ja, 24 Monate Garantie
Gewicht
1.18 kg, Netzteil: 168 g
Preis
899 EUR
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

Gehäuse

Das Lenovo Yoga 720 lässt sich durch seinen um 360 ° umklappbaren Deckel in verschiedenen Modi nutzen (Fotos unten). Mit am häufigsten wird wohl der Tablet-Modus zum Einsatz kommen, bei dem die dann automatisch deaktivierte Tastatur unten liegt.

Trotz des relativ maßvollen Preises kann man Lenovo nicht unterstellen, beim Gehäuse unangemessen gegeizt zu haben. Der Hersteller spricht von einer Aluminiumoberfläche, zu welchem Anteil tatsächlich Metall verbaut wurde, können wir nicht sagen. Auf jeden Fall überzeugt das matt schimmernde Finish sowohl optisch als haptisch voll und erweist sich zudem als unempfindlich gegen Fingerabdrücke. Das an Unibody-Subnotebooks angelehnte Design kann man als schon fast generisch schlicht bezeichnen, optische Akzente setzen neben dem Lenovo-Logo auf der Rückseite die herstellertypischen eckigen Scharniere, die auch von hinten zu sehen sind, sowie die Hochglanz-Einfassungen des Touchpads und des Fingerprint-Sensors. Zum kompakten und eleganten Erscheinungsbild tragen auch die relativ schmalen, schwarzen Bildschirmränder bei.

Leider wird die Stabilität der Base dem hervorragenden optischen Eindruck nicht ganz gerecht. So lässt sie sich schon mit geringem Krafteinsatz relativ stark verwinden und gibt dabei deutliche Knacklaute von sich. Das mag der dünnen und leichten Bauweise geschuldet sein, wir haben aber schon vergleichbare (und zumeist teurere) Convertibles mit stabileren Bases gesehen. Eine bessere Figur macht hier der ungewöhnlich steife und weitgehend druckresistente Deckel, der sich leider nicht ohne Gegenhalten öffnen lässt, aber trotzdem bei ruckartigen Bewegungen und Berührungen (Stand-Modus) einige Sekunden zitternd nachschwingt.

Viel Raum für Verarbeitungsmängel besteht im Hinblick auf die wenigen Gehäuseteile nicht, gleichwohl sind uns kleinere Unregelmäßigkeiten bei Spaltmaßen an den vorderen Ecken und bei der Einfassung der Scheibe in den Deckel aufgefallen.

Beschränken wir uns beim Vergleich von Abmessungen und Gewicht auf die drei 12,5-Zöller Lenovo Yoga 720, Lenovo Miix 520 und Microsoft Surface Pro, muss nach Stellfläche und Bauhöhe unterschieden werden. Während das Miix 520 etwas mehr Fläche auf dem Schreibtisch beansprucht als die beiden Konkurrenten, hebt sich das Surface Pro durch seine besonders flache Bauweise und rund 100 Gramm weniger Gewicht ab. Das Testgerät liegt also insgesamt in der Mitte.

Größenvergleich

326.4 mm 222 mm 19.8 mm 1.7 kg324.4 mm 226 mm 15.9 mm 1.5 kg321 mm 219 mm 14 mm 1.3 kg300 mm 205 mm 15.9 mm 1.2 kg293 mm 203.4 mm 15.8 mm 1.2 kg292.1 mm 201.4 mm 8.5 mm 1.1 kg

Ausstattung

Typisch für kompakte Subnotebooks ist eine eher schmale Anschlussausstattung, die beim Yoga 720 allerdings besonders sparsam ausfällt. So gibt es neben 1 x USB 3.0 und 1 x USB 3.1 Gen1 Typ C mit DisplayPort tatsächlich nur noch den kombinierten Audioport. HDMI fehlt, Thunderbolt 3, ein Kartenleser und eine Kensington-Öffnung ebenso. Um den USB-Typ-C-Anschluss als DisplayPort nutzen zu können, dürften viele Nutzer auf einen Adapter auf HDMI angewiesen sein, der ggf. gesondert erworben werden muss. Da alle Ports ganz hinten an den Seiten untergebracht werden konnten, besteht z. B. bei der Verwendung einer externen Maus weniger Gefahr von Kollisionen mit Kabeln und Sticks.

Linke Seite: Strom, Audio in/out
Linke Seite: Strom, Audio in/out
Rechte Seite: On/Off-Button (beleuchtet), USB 3.1 Gen1 Typ C mit DP, USB 3.0
Rechte Seite: On/Off-Button (beleuchtet), USB 3.1 Gen1 Typ C mit DP, USB 3.0

Kommunikation

Da LAN allenfalls über einen entsprechenden USB-Adapter genutzt werden kann, hätte es nicht geschadet, dem neuen Yoga trotz des eingeschränkten Budgets statt des MIMO-1x1-Moduls Qualcomm Atheros QCA9377 mit maximal 433 MBit/s, eins mit MIMO 2x2 und somit einer doppelt so hohen Bruttodatenrate von 867 MBit/s zu spendieren. Die Mitbewerber im Test sind hier im Vorteil, wobei das Acer Spin 5 beim Empfangen deutlich schwächelt und trotz MIMO 2x2 sogar hinter dem Testgerät landet. Unsere Messungen führen wir in einem Meter Abstand zu unserem Referenz-Router Linksys EA8500 durch.

Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
Microsoft Surface Pro (2017) m3
Marvell AVASTAR Wireless-AC Network Controller
550 MBit/s ∼100% +63%
Lenovo Miix 520-12IKB 81CG
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
528 MBit/s ∼96% +56%
Asus Zenbook Flip UX360UAK-BB351T
Intel Dual Band Wireless-AC 8260
495 MBit/s ∼90% +46%
Lenovo Yoga 720-12IKB
Qualcomm Atheros QCA9377 Wireless Network Adapter
338 MBit/s ∼61%
Acer Spin 5 SP513-52N-54SF
Atheros/Qualcomm QCA6174
308 MBit/s ∼56% -9%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
Asus Zenbook Flip UX360UAK-BB351T
Intel Dual Band Wireless-AC 8260
665 MBit/s ∼100% +94%
Microsoft Surface Pro (2017) m3
Marvell AVASTAR Wireless-AC Network Controller
655 MBit/s ∼98% +91%
Acer Spin 5 SP513-52N-54SF
Atheros/Qualcomm QCA6174
580 MBit/s ∼87% +69%
Lenovo Miix 520-12IKB 81CG
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
516 MBit/s ∼78% +50%
Lenovo Yoga 720-12IKB
Qualcomm Atheros QCA9377 Wireless Network Adapter
343 MBit/s ∼52%

Sicherheit

Neben einem aktuellen TPM-2.0-Modul ist auch ein Touch-Fingerabdrucksensor an Bord, der sich mittels Windows Hello schnell und problemlos einrichten lässt und das Notebook quasi verzögerungsfrei und zuverlässig entsperrt. Auf Features wie Festplattenverschlüsselung durch Bitlocker muss der Nutzer aber verzichten, da das Lenovo Yoga 720 12 nicht mit Windows 10 Pro angeboten wird.  

Zubehör

Außer dem obligatorischen Netzteil und den Einrichtungs- und Garantiehinweisen findet der Käufer im Karton noch einen "Active Pen" genannten Stift nebst einer an das Convertible montierbaren Halterung vor.  

Wartung

Wer das Convertible selbst warten will, steht im Hinblick auf die mit nur 4 Torx-Schrauben gesicherte Bodenplatte vor keinerlei Problemen, riskiert aber unter Umständen Gewährleistung und Garantie.

Garantie

Lenovo gewährt für das Yoga 720 zwei Jahre Bring-In-Garantie ("Depot"), kostenpflichtige Garantieerweiterungen kann man sich hier ansehen. Daneben gilt natürlich die gesetzliche Händlergewährleistung von 2 Jahren mit Beweislastumkehr nach 6 Monaten.

Eingabegeräte

Tastatur

Von der Breite her entspricht das in Grau gehaltene Keyboard fast exakt der des Hauptfeldes einer Standard-Desktop-Tastatur, was große Keys mit ausreichenden Abständen ermöglicht. Abgesehen davon, dass Funktionen wie Pos1 und Ende als Zweitbelegungen auf den unten rechts befindlichen Cursortasten gelandet sind, birgt das Layout keine nennenswerten Überraschungen. Die einwandfrei beschrifteten Keys sind flach, relativ rutschig und verfügen über wenig Hub, einen knackigen Druckpunkt und einen eher weichen bzw. abgefederten Anschlag. Eindrücken lässt sich die Konstruktion nur mit viel Kraft.

Wie so oft sind es vor allem die größeren Tasten wie Space oder Return, die den Einsatz in lärmsensiblen Umgebungen verbieten. Die zweistufige, gleichmäßige Beleuchtung hätte gerne etwas heller ausfallen dürfen.

Touchpad

Das bauartbedingt relativ kleine und völlig glatte Clickpad ohne abgesetzte Ersatz-Maustasten weist auch mit feuchten Fingern noch gute Gleiteigenschaften auf. Da die Oberfläche nicht plan aufliegt, wirkt es leider etwas klapprig und produziert bei jeder Berührung Geräusche. Der Mauszeiger lässt sich pixelgenau bewegen und vollzieht auch schnelle Bewegungen problemlos nach. Drag & Drop per Doppeltipp funktioniert sowohl mit dem Clickpad als auch mit dem Touchscreen zuverlässig. Dank knackigem Druckpunkt und deutlichem akustischen Feedback wissen die beiden Maustasten zu gefallen. Mangels Treibermenü lassen sich Gesten mit bis zu vier Fingern "nur" mit Windows-10-Bordmitteln konfigurieren.

Touchscreen

Auch der 10-Punkte-Touchscreen überzeugt durch einwandfreies Ansprechverhalten und Präzision bis in die äußersten Ecken. Hier empfehlen sich allerdings trockene Finger, da feuchte dazu neigen, bei Streichbewegungen unangenehm auf der Oberfläche zu kleben. Aber dazu kann man ja den mitgelieferten Wacom-Stift bzw. Active Pen verwenden, der entsprechend dem Bild (rechts oben) konfiguriert werden kann.

Display

Subpixel-Raster
Subpixel-Raster

Bei Touchscreens ist eine glänzende Oberfläche Standard, denn dadurch wird die Reinigung erleichtert. Lenovo spricht beim Yoga 720 12 von "Antiglare", und in der Tat hatten wir im normalen Betrieb in Innenräumen kaum Probleme mit Reflexionen, soweit sich keine Lichtquellen im Hintergrund befanden. IPS bietet viel Bewegungsfreiheit vor dem Schirm, und die Full-HD-Auflösung sorgt verteilt auf 13,3 Zoll (165 ppi) für eine scharfe und auch aus der Nähe nicht pixelige Darstellung. Alternative Displays bietet Lenovo nicht an.

Helligkeitswerte von maximal 288 cd/ bzw. durchschnittlich 274 cd/ sind zwar nicht berauschend und weisen das Yoga als dunkelstes Convertible im Test aus, Probleme sind aber auch in hellen Innenräumen nicht zu erwarten. Das Asus Zenbook Flip ist mit gemittelten 350 cd/ schon deutlich heller, wird aber vom für Notebookverhältnisse gleißend hellen MS Surface Pro sogar noch in den Schatten gestellt. Eine gemessene Ausleuchtung von 87 % entspricht etwa dem Durchschnitt, auch hier kann das Surface Pro mit bisher nicht oft gemessenen 93 % glänzen. Selbst im Dunkeln zeigt das auch subjektiv homogene Display keine Ansätze von Screen Bleeding oder Clouding.

288
cd/m²
279
cd/m²
275
cd/m²
288
cd/m²
285
cd/m²
267
cd/m²
265
cd/m²
265
cd/m²
250
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 288 cd/m² Durchschnitt: 273.6 cd/m² Minimum: 30.4 cd/m²
Ausleuchtung: 87 %
Helligkeit Akku: 285 cd/m²
Kontrast: 1239:1 (Schwarzwert: 0.23 cd/m²)
ΔE Color 5.6 | 0.6-29.43 Ø6.1
ΔE Greyscale 5.39 | 0.64-98 Ø6.3
64% sRGB (Argyll 3D) 41% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.2
Lenovo Yoga 720-12IKB
AU Optronics AUO226D / B125HAN02.2, , 1920x1080, 12.5
Acer Spin 5 SP513-52N-54SF
LC133LF102, , 1920x1080, 13.3
Asus Zenbook Flip UX360UAK-BB351T
AU Optronics B133HAN02.7, , 1920x1080, 13.3
Lenovo Miix 520-12IKB 81CG
Unknown, , 1920x1200, 12.2
HP Pavilion x360 13-u102ng
LG Philips, , 1920x1080, 13.3
Microsoft Surface Pro (2017) m3
LG Display LP123WQ112604, , 2736x1826, 12.3
Response Times
-29%
-9%
-10%
-8%
-20%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
32 (15, 17)
49 (30, 19)
-53%
36 (15, 21)
-13%
35.6 (17.2, 18.4)
-11%
38 (14, 24)
-19%
42 (20, 22)
-31%
Response Time Black / White *
26 (16, 10)
27 (15, 12)
-4%
27 (6, 21)
-4%
28 (14.8, 13.2)
-8%
25 (6, 19)
4%
28 (18, 10)
-8%
PWM Frequency
1000 (20)
50 (50)
198.4 (99)
Bildschirm
21%
14%
-14%
-10%
33%
Helligkeit Bildmitte
285
295
4%
368
29%
348.8
22%
277
-3%
461
62%
Brightness
274
276
1%
350
28%
339
24%
263
-4%
444
62%
Brightness Distribution
87
88
1%
87
0%
87
0%
88
1%
93
7%
Schwarzwert *
0.23
0.27
-17%
0.29
-26%
0.4
-74%
0.31
-35%
0.34
-48%
Kontrast
1239
1093
-12%
1269
2%
872
-30%
894
-28%
1356
9%
DeltaE Colorchecker *
5.6
2.97
47%
5.26
6%
7
-25%
5.57
1%
3.43
39%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
10.49
5.67
46%
8.78
16%
16.2
-54%
13.6
-30%
5.55
47%
DeltaE Graustufen *
5.39
3.12
42%
5.87
-9%
10.1
-87%
4.56
15%
3.08
43%
Gamma
2.2 100%
2.45 90%
2.42 91%
2.22 99%
2.28 96%
3.03 73%
CCT
5925 110%
6676 97%
6998 93%
9065 72%
6648 98%
7014 93%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
41
62
51%
60
46%
58.7
43%
38
-7%
64
56%
Color Space (Percent of sRGB)
64
94
47%
92
44%
90.9
42%
59
-8%
99
55%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
-4% / 13%
3% / 10%
-12% / -13%
-9% / -9%
7% / 24%

* ... kleinere Werte sind besser

Im Hinblick auf den niedrigsten und damit besten Schwarzwert im Testfeld ist es kein Wunder, aber eben auch nicht selbstverständlich, dass das Yoga ein schwarzes Bild angenehm satt darstellt. Der Schwarzwert ist auch verantwortlich dafür, dass das Testgerät trotz "nur" ordentlicher Leuchtkraft in Sachen Kontrast fast mit den helleren Kollegen von Microsoft und Asus mithalten kann.

Dass unser Yoga 720 nicht das richtige Gerät für ambitionierte Bildbearbeiter ist, liegt nicht nur an der im Auslieferungszustand etwas zu hohen Farbabweichung und der zu niedrigen und damit zu warmen Farbtemperatur, sondern vor allem daran, dass selbst der kleine Standard-Farbraum sRGB nur zu 64 % abgedeckt wird. An der Farbgenauigkeit lässt sich z. B. durch Installation des im Kasten verlinkten Farbprofils wahrscheinlich noch etwas drehen, am Farbumfang jedoch nicht. Unter den Konkurrenten im Test eignet sich das Surface Pro am besten für Bildbearbeiter und Designer, ohne wirklich professionellen Ansprüchen gerecht zu werden.

CalMAN Graustufen unprofiliert
CalMAN Graustufen unprofiliert
CalMAN ColorChecker unprofiliert
CalMAN ColorChecker unprofiliert
CalMAN Farbsättigung unprofiliert
CalMAN Farbsättigung unprofiliert
CalMAN Graustufen profiliert
CalMAN Graustufen profiliert
CalMAN ColorChecker profiliert
CalMAN ColorChecker profiliert
CalMAN Farbsättigung profiliert
CalMAN Farbsättigung profiliert
vs. AdobeRGB
vs. AdobeRGB
vs. sRGB
vs. sRGB
Outdoor
Outdoor
Outdoor
Outdoor

Die Antireflexbeschichtung des gleichwohl glänzenden Displays scheint auch draußen zu helfen, spiegeln sich aber Lichtquellen wie der helle Himmel (linkes Foto) im Display, wird das Arbeiten auch an bewölkten Tagen zur Qual. Das rechte Foto haben wir mit einem Hauseingang im Rücken aufgenommen. In den dunklen Bereichen inklusive Rahmen sind noch Spiegelungen zu sehen, in den helleren nicht. Im Schatten sollte die Ablesbarkeit des eigentlichen Desktops also kaum beeinträchtigt sein.

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
26 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 16 ms steigend
↘ 10 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind mittelmäßig und dadurch für Spieler eventuell zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 46 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (25.3 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
32 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 15 ms steigend
↘ 17 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 19 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (40.3 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM nicht festgestellt

Im Vergleich: 51 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 9524 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Selbst für IPS-Verhältnisse ist die Blickwinkelstabilität des AUO-Panels sehr gut. Farben bleiben aus allen Winkeln stabil, und der nicht ganz zu vermeidende Kontrast- und Helligkeitsverlust hält sich gerade beim Blick von der Seite auch aus kleinen Winkeln in engen Grenzen.

Leistung

Prozessor

Der sparsame ULV-Dualcore Intel Core i5-7200U (2x 2,5 - 3,1 GHz, Hyper-Threading, TDP 15 W) aus der ersten Kaby-Lake-Generation ist auch nach dem Erscheinen des erheblich spannenderen Kaby-Lake-Refresh-Quadcores i5-8250 (4x 1,6 - 3,4 GHz, Hyper-Threading, TDP 15 W) gefühlt immer noch in jedem zweiten Notebook vertreten, das der Tester auf den Tisch bekommt. Es handelt sich um einen relativ günstigen und einfach zu kühlenden Brot-und-Butter-Chip mit mehr als ausreichend Leistung für alle Office-Aufgaben, der auch anspruchsvollere Software bewältigt, soweit diese nicht wie viele aktuelle Spiele oder Videorendering deutlich von vier oder mehr physischen Kernen profitiert.

0102030405060708090100110120130140150160170180190200210220230240250260270280290300310320Tooltip
Cinebench R15 CPU Multi 64 Bit

Beim ersten Durchlauf unserer Cinebench-Schleife erzielt die CPU einen erwartungsgemäßen Score und büßt in den folgenden Runden auch nur schlappe 2 bis 3 % ein, sodass unter anhaltender, noch realistisch hoher Last mit einer sehr guten, wenn auch nicht ganz perfekten Turbo-Ausnutzung zu rechnen ist. Im Akkubetrieb ändert sich am Taktverhalten nichts.

Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Acer Spin 5 SP513-52N-54SF
Intel Core i5-8250U
144 Points ∼100% +13%
Lenovo Miix 520-12IKB 81CG
Intel Core i5-8250U
144 Points ∼100% +13%
Lenovo Yoga 720-12IKB
Intel Core i5-7200U
128 Points ∼89%
HP Pavilion x360 13-u102ng
Intel Core i5-7200U
126 Points ∼88% -2%
Asus Zenbook Flip UX360UAK-BB351T
Intel Core i5-7200U
125 Points ∼87% -2%
Microsoft Surface Pro (2017) m3
Intel Core m3-7Y30
108 Points ∼75% -16%
CPU Multi 64Bit
Lenovo Miix 520-12IKB 81CG
Intel Core i5-8250U
566 Points ∼100% +80%
Acer Spin 5 SP513-52N-54SF
Intel Core i5-8250U
534 Points ∼94% +70%
HP Pavilion x360 13-u102ng
Intel Core i5-7200U
328 Points ∼58% +4%
Asus Zenbook Flip UX360UAK-BB351T
Intel Core i5-7200U
326 Points ∼58% +4%
Lenovo Yoga 720-12IKB
Intel Core i5-7200U
314 Points ∼55%
Microsoft Surface Pro (2017) m3
Intel Core m3-7Y30
258 Points ∼46% -18%
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
314 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
128 Points
Hilfe

System Performance

Wie das Diagramm unten verrät, verhilft ihr potenziell bis zu 40 % schnellerer Quadcore i5-8250U dem Lenovo Miix 520 und dem Acer Spin 5 im System-Benchmark PCMark 8 nicht immer zu einem Vorsprung auf das Testgerät - teilweise ist gar das Gegenteil zu beobachten. Subjektiv präsentiert sich der Rechner so performant, wie man es von der verbauten Hardware erwarten kann. Multitasking wird eher durch den Speicher begrenzt, Programme und Betriebssystem starten sehr schnell, wenn auch nicht ganz so rasant wie bei etwa bei einem Gaming-Boliden mit i7-7700HQ, 16 GB RAM und NVMe-SSD.

PCMark 8
Work Score Accelerated v2
Acer Spin 5 SP513-52N-54SF
UHD Graphics 620, 8250U, Micron 1100 MTFDDAV256TBN
4563 Points ∼100% +3%
Lenovo Yoga 720-12IKB
HD Graphics 620, 7200U, Liteonit CV3-8D128
4442 Points ∼97%
HP Pavilion x360 13-u102ng
HD Graphics 620, 7200U, HGST Travelstar 5K1000 HTS541010A7E630
4050 Points ∼89% -9%
Microsoft Surface Pro (2017) m3
HD Graphics 615, 7Y30, Samsung PM971 KUS020203M
3586 Points ∼79% -19%
Lenovo Miix 520-12IKB 81CG
UHD Graphics 620, 8250U, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
2699 Points ∼59% -39%
Home Score Accelerated v2
Lenovo Miix 520-12IKB 81CG
UHD Graphics 620, 8250U, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
3733 Points ∼100% +1%
Lenovo Yoga 720-12IKB
HD Graphics 620, 7200U, Liteonit CV3-8D128
3699 Points ∼99%
Asus Zenbook Flip UX360UAK-BB351T
HD Graphics 620, 7200U, Micron SSD 1100 (MTFDDAV256TBN)
3665 Points ∼98% -1%
HP Pavilion x360 13-u102ng
HD Graphics 620, 7200U, HGST Travelstar 5K1000 HTS541010A7E630
3274 Points ∼88% -11%
Acer Spin 5 SP513-52N-54SF
UHD Graphics 620, 8250U, Micron 1100 MTFDDAV256TBN
3197 Points ∼86% -14%
Microsoft Surface Pro (2017) m3
HD Graphics 615, 7Y30, Samsung PM971 KUS020203M
2896 Points ∼78% -22%
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
3699 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
4442 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

Aus unerfindlichen Gründen konnte sich der SSD-Benchmark AS SSD auch bei einem wiederholten Durchlauf nicht mit der verbauten Lite-On-SSD anfreunden und weist in den meisten Teildisziplinen niedrigere Transferraten aus als der hier aber nicht maßgebliche CrystalDisKMark 3.0.

Nur knapp 362 MB/s beim sequenziellen Lesen und gar nur 241 MB/s beim sequenziellen Schreiben bleiben deutlich hinter dem SATA-III-Schnittstellenlimit von gut 500 MB/s zurück, in dessen Nähe sich gute SSDs dieses Typs bewegen. Auch der bei OS- und Programmstarts wichtige Durchsatz beim Einlesen kleiner, verteilter Blöcke enttäuscht mit nur 24 MB/s, von einer modernen SSD erwarten wir mindestens 30 MB/s. Die für SSD-Verhältnisse schwache Leistung spiegelt sich auch im niedrigen Gesamtscore wider, der den Massenspeicher in den Bodensatz der bisher gemessenen SATA-III-SSDs einordnet. In der Praxis gilt aber trotzdem: Hauptsache SSD.

Lenovo Yoga 720-12IKB
Liteonit CV3-8D128
Acer Spin 5 SP513-52N-54SF
Micron 1100 MTFDDAV256TBN
Asus Zenbook Flip UX360UAK-BB351T
Micron SSD 1100 (MTFDDAV256TBN)
HP Pavilion x360 13-u102ng
HGST Travelstar 5K1000 HTS541010A7E630
Microsoft Surface Pro (2017) m3
Samsung PM971 KUS020203M
CrystalDiskMark 3.0
52%
38%
-86%
59%
Write 4k QD32
153.5
292
90%
232.4
51%
1.09
-99%
172
12%
Read 4k QD32
295.8
247.3
-16%
199.3
-33%
0.968
-100%
301.8
2%
Write 4k
68.08
91.58
35%
87
28%
1.037
-98%
98.76
45%
Read 4k
28.01
27.52
-2%
24
-14%
0.215
-99%
40.11
43%
Write 512
153
361.9
137%
294.2
92%
45.05
-71%
241
58%
Read 512
225.6
325.2
44%
351.7
56%
20.67
-91%
261.1
16%
Write Seq
195.6
439.9
125%
419.9
115%
91
-53%
669.9
242%
Read Seq
449.7
462.7
3%
478.4
6%
104.8
-77%
690.5
54%
Liteonit CV3-8D128
Sequential Read: 449.7 MB/s
Sequential Write: 195.6 MB/s
512K Read: 225.6 MB/s
512K Write: 153 MB/s
4K Read: 28.01 MB/s
4K Write: 68.08 MB/s
4K QD32 Read: 295.8 MB/s
4K QD32 Write: 153.5 MB/s

Grafikkarte

Bei der Intel HD 620 handelt es sich um eine in verschiedene aktuelle ULV-Intel-CPUs mit 15 Watt TDP integrierte Prozessorgrafik ohne eigenen Speicher, was die 3D-Performance stark einschränkt. Die GPU taktet hier mit maximal 1.000 MHz und kann vom schnellen Dual-Channel-DDR4-RAM profitieren, sodass sich das Exemplar in unserem Yoga erwartungsgemäß im oberen Drittel der sehr großen HD-620-Performance-Spanne bewegt. Videofreunde freuen sich über verbesserte Fähigkeiten zur Decodierung von H.265/HEVC und VP9 von Google in Hardware. Im Akkubetrieb verringert sich der Fire-Strike-Gesamtscore nicht.

3DMark 11 - 1280x720 Performance GPU
Lenovo Miix 520-12IKB 81CG
Intel UHD Graphics 620, Intel Core i5-8250U
1617 Points ∼100% +7%
Acer Spin 5 SP513-52N-54SF
Intel UHD Graphics 620, Intel Core i5-8250U
1607 Points ∼99% +7%
Asus Zenbook Flip UX360UAK-BB351T
Intel HD Graphics 620, Intel Core i5-7200U
1569 Points ∼97% +4%
Lenovo Yoga 720-12IKB
Intel HD Graphics 620, Intel Core i5-7200U
1507 Points ∼93%
HP Pavilion x360 13-u102ng
Intel HD Graphics 620, Intel Core i5-7200U
1390 Points ∼86% -8%
Microsoft Surface Pro (2017) m3
Intel HD Graphics 615, Intel Core m3-7Y30
1251 Points ∼77% -17%
3DMark
1920x1080 Fire Strike Graphics
Acer Spin 5 SP513-52N-54SF
Intel UHD Graphics 620, Intel Core i5-8250U
1049 Points ∼100% +2%
Lenovo Miix 520-12IKB 81CG
Intel UHD Graphics 620, Intel Core i5-8250U
1030 Points ∼98% 0%
Lenovo Yoga 720-12IKB
Intel HD Graphics 620, Intel Core i5-7200U
1028 Points ∼98%
HP Pavilion x360 13-u102ng
Intel HD Graphics 620, Intel Core i5-7200U
762 Points ∼73% -26%
Microsoft Surface Pro (2017) m3
Intel HD Graphics 615, Intel Core m3-7Y30
748 Points ∼71% -27%
1280x720 Cloud Gate Standard Graphics
Acer Spin 5 SP513-52N-54SF
Intel UHD Graphics 620, Intel Core i5-8250U
8654 Points ∼100% +1%
Lenovo Miix 520-12IKB 81CG
Intel UHD Graphics 620, Intel Core i5-8250U
8631 Points ∼100% +1%
Lenovo Yoga 720-12IKB
Intel HD Graphics 620, Intel Core i5-7200U
8576 Points ∼99%
HP Pavilion x360 13-u102ng
Intel HD Graphics 620, Intel Core i5-7200U
6799 Points ∼79% -21%
Microsoft Surface Pro (2017) m3
Intel HD Graphics 615, Intel Core m3-7Y30
6096 Points ∼70% -29%
3DMark 11 Performance
1658 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
6488 Punkte
3DMark Fire Strike Score
931 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

Wie man der kleinen Tabelle unten schon ansieht, kann man sich auch nur halbwegs aktuelle 3D-Titel komplett aus dem Kopf schlagen, denn hier laufen zumeist nicht einmal die unansehnlichen Minimal-Presets in 1.024 x 768 oder 1280 x 720 Pixeln flüssig. Besser sieht es zum Beispiel mit Spielen mit isometrischer Darstellung wie StarCraft III oder Diablo III aus, die oft in mittleren und teilweise sogar in hohen Einstellungen gezockt werden können. Die FPS vom Farming Simulator 17 fehlen, weil das Game oder vielmehr der Grafiktreiber beim Start nur rosafarbene Fragmente produziert hat. Hier wäre mit bis zu 60 (min.) bzw. 44 (mittel) FPS zu rechnen gewesen.

min. mittel hoch max.
The Witcher 3 (2015) 12.8fps
Rise of the Tomb Raider (2016) 19.2fps
Farming Simulator 17 (2016) 0 Schwere grafische Problemefps

Emissionen

Geräuschemissionen

Lautheit
Lautheit

Dank seines überaus dezenten akustischen Auftritts schlägt unser Yoga auch geräuschempfindliche Naturen nicht in die Flucht. Im Idle sowie bei kurzen Lastspitzen bleibt der Lüfter aus, aktiviert man aber den Browser-Benchmark Kraken 1.1, setzt er sich mit einigen Sekunden Verzögerung in Bewegung, um nach dem Durchlauf bald wieder zu verstummen. Bei niedrigen Drehzahlen ist der Luftquirl in einem ruhigen Einzelbüro mit laufendem PC kaum aus den üblichen Umgebungsgeräuschen herauszuhören.

Bringt man den Stresstest (Prime95 + FurMark) ins Spiel, steigern sich die Drehzahlen stufenlos bis zum Maximum, das durch ein tendenziell helles Rauschen ohne lästige Nebengeräusche repräsentiert wird. Dabei wird aber nur eine "Lautstärke" erreicht, die der vieler anderer Notebooks auf den niedrigsten Lüfterdrehzahlen entspricht, was besonderes Lob verdient.

Lautstärkediagramm

Idle
30.3 / 30.3 / 30.3 dB(A)
Last
36 / 37.4 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Audix TM1, Arta (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 30.3 dB(A)
dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2030.530.433.230.52532.1323032.13133.432.631.433.44031.631.629.931.65028.929.738.328.96327.427.527.227.48026.527.12626.510028.125.626.428.112525.525.323.825.516024.723.823.424.720022.923.922.522.925022.622.721.122.63152222.120.42240021.421.119.921.450021.620.819.321.663020.720.218.320.780024.823.117.824.8100026.125.117.526.1125024.622.717.824.6160025.824.517.625.8200025.924.217.725.9250027.525.517.727.5315028.426.417.828.4400026.7271826.7500025.522.818.225.5630022.720.818.222.7800021.419.918.421.41000019.719.118.419.71250018.81918.318.81600020.320.518.420.3SPL37.43630.337.4N2.62.31.42.6median 24.6median 22.8median 18.3median 24.6Delta2.12.21.22.132.734.433.831.931.932.73332.131.231.9313333.332.932.734.535.333.330.831.730.532.531.630.836.538.236.837.23736.529.328.628.53429.829.326.827.427.126.425.626.825.725.326.525.726.125.724.42624.825.324.224.42424.12423.723.82422.823.723.223.62322.822.722.621.621.721.322.721.722.121.32121.121.721.921.520.620.320.421.920.720.719.819.919.520.720.420.118.619.218.920.420.320.618.518.218.420.323.123.518.218.91823.122.42317.918.417.922.421.121.317.517.717.621.121.221.617.618.217.321.221.322.117.518.217.721.32424.617.620.117.72421.822.217.918.317.821.820.721.518.218.118.120.719.119.518.318.118.319.118.819.118.518.518.418.818.61918.718.418.518.618.518.819.518.318.618.518.820.619.41918.618.833.533.930.530.930.433.51.921.41.51.41.9median 21.3median 21.6median 18.6median 18.9median 18.5median 21.31.71.41.81.71.91.737.136.534.536.135.837.135.13736.232.533.335.131.731.831.631.532.631.730.930.632.233.231.330.931.132.130.330.529.931.129.930.527.530.431.129.928.72927.829.328.228.727.328.527.628.728.327.326.426.127.425.525.326.425.725.626.424.825.625.72524.923.924.924.92523.523.223.723.523.523.523.423.622.722.922.923.424.122.922.421.621.824.121.921.9212120.921.921.321.32020.619.921.32221.318.919.819.32225.122.318.819.418.925.123.421.818.518.918.223.427.124.917.81918.227.128.526.317.819.517.828.529.127.217.722.317.629.128.625.917.618.517.628.62925.817.817.917.62928.322.617.81817.628.322.719.91818.117.822.720.418.718.118.117.820.419.318.317.817.917.719.318.717.917.917.817.518.718.117.7181817.718.138.536.130.831.730.838.52.82.31.51.61.52.8median 24.1median 22.9median 18.5median 19.5median 18.2median 24.12.72.62.22.52.32.733.635.134.535.334.633.632.431.235.533.239.632.436.437.938.135.839.936.430.831.433.434.135.230.829.93029.629.832.329.928.828.128.530.628.228.828.227.826.927.32628.226.926.926.225.32626.925.125.82725.625.425.12423.623.223.123.32424.124.222.523.423.824.12323.72223.222.72322.524.42121.221.622.521.62320.620.320.221.620.621.419.819.319.620.620.320.818.919.118.620.323.324.12222.418.623.322.724.120.821.11822.721.423.819.32017.421.422.325.118.319.117.922.322.224.818.719.117.522.224.126.818.51917.824.125.931.718.318.617.925.919.924.218.718.91819.919.220.818.318.618.319.21920.618.418.618.41918.719.518.418.418.418.718.518.718.318.518.418.518.318.318.218.418.218.318.518.318.218.618.418.534.237.331.331.630.534.222.51.61.61.42median 22.2median 23.8median 18.9median 19.1median 18.4median 22.22.12.11.71.422.1hearing rangehide median Fan NoiseLenovo Yoga 720-12IKB Acer Spin 5 SP513-52N-54SFAsus Zenbook Flip UX360UAK-BB351THP Pavilion x360 13-u102ng

Temperatur

Stresstest: Ende
Stresstest: Ende

Im Idle überschreiten die Oberflächen des Lenovo Yoga 720-12IKB die Raumtemperatur bei der Messung nur um wenige Grad, hier ist alles im grünen Bereich. Bei lang anhaltender, maximaler Auslastung werden oben und unten höchstens 43 °C erreicht. Das ist aber auch nur für den unwahrscheinlichen Fall relevant, dass das Gerät in diesem Lastzustand in der Hand gehalten (Tablet-Modus) oder auf dem Schoß verwendet wird, denn der wichtige Bereich der Handballenablage kommt in keiner Situation über harmlose 29 °C hinaus.

Im Rahmen unseres Stresstests mit Prime 95 + FurMark konnte die CPU den Turbo von 3,1 GHz nur kurze Zeit halten und pendelte sich nach einigen Minuten bei 1,7 bis 1,9 GHz ein. Rund zehn Minuten später war mit nahezu konstanten 1,6 GHz das Ende der Fahnenstange erreicht, dieser Takt wurde bis zum Ende des Stresstests gehalten, wobei der Prozessor höchstens 69 °C warm wurde. Im Hinblick auf den Basistakt von 2,5 GHz kommt es in diesem praxisfernen Szenario also zu massivem Throttling. In der Office-Praxis und auch bei der Nutzung anspruchsvollerer Software ist nicht mit Leistungseinschränkungen zu rechnen. Als sehr taktstabil erweist sich hingegen die Intel HD Graphics 620, die die meiste Zeit wie festgenagelt bei den spezifizierten 1.000 MHz verharrte und erst im späteren Verlauf gelegentlich auf 960 MHz absackte.

 23.8 °C24.9 °C24.7 °C 
 23.1 °C24.6 °C24.4 °C 
 22.8 °C22.1 °C23.5 °C 
Maximal: 24.9 °C
Durchschnitt: 23.8 °C
24.9 °C24.4 °C24 °C
24.7 °C24.4 °C23.5 °C
23.5 °C23 °C22.7 °C
Maximal: 24.9 °C
Durchschnitt: 23.9 °C
Netzteil (max.)  28 °C | Raumtemperatur 21 °C | FIRT 550-Pocket
(±) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 33 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Convertible auf 30.3 °C.
(±) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 42.1 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 35.4 °C (von 21.8 bis 55.7 °C für die Klasse Convertible).
(±) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 43 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 36.5 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 23.8 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 30.3 °C.
(+) Die Handballen und der Touchpad-Bereich sind mit gemessenen 29 °C kühler als die typische Hauttemperatur und fühlen sich dadurch kühl an.
(±) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 29 °C (0 °C).
Temperaturen Oberseite Idle
Temperaturen Oberseite Idle
Temperaturen Unterseite Idle
Temperaturen Unterseite Idle
Temperaturen Oberseite Last
Temperaturen Oberseite Last
Temperaturen Unterseite Last
Temperaturen Unterseite Last

Lautsprecher

Pink Noise
Pink Noise

Mit der nur für kleine Räume ausreichenden Maximallautstärke der beiden kleinen, nach unten abstrahlenden Lautsprecher ist es nicht weit her, trotzdem kann es bereits bei luftigem Pop zu Verzerrungen kommen. Musik klingt mittenbetont, flach, matschig und lässt so gut wie jede Dynamik und Räumlichkeit vermissen, gerät aber zumindest nicht schrill und nervt auch nicht mit auffälligen Lautstärkeschwankungen. Sprache ist gut verständlich. Alles in allem haben wir es hier mit einem unterdurchschnittlichen Soundsystem zu tun, das aber zumindest kaum Belästigungspotenzial mitbringt und für ein kleines Office-Notebook noch in Ordnung geht.

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2033.133.233.12531.93031.93134.531.434.54032.729.932.75030.338.330.3633027.2308027.82627.810028.126.428.112532.723.832.716028.723.428.720033.222.533.225045.921.145.931552.620.452.640057.319.957.350060.219.360.263061.518.361.580071.817.871.8100070.117.570.1125066.117.866.116005917.659200060.417.760.4250061.317.761.3315063.317.863.3400055.91855.9500051.718.251.7630051.618.251.6800049.718.449.71000054.718.454.71250059.918.359.91600059.518.459.5SPL75.830.375.8N32.81.432.8median 57.3median 18.3median 57.3Delta6.41.26.435.835.835.837.233.337.236.132.636.137.631.337.636.929.936.938.331.138.339.728.239.742.428.342.442.825.342.844.425.644.44824.94851.723.551.757.422.957.457.821.857.857.920.957.959.219.959.261.119.361.159.718.959.762.318.262.362.918.262.962.517.862.561.617.661.660.417.660.460.917.660.96017.66058.317.858.354.817.854.854.717.754.757.517.557.556.417.756.472.530.872.531.11.531.1median 57.9median 18.2median 57.94.32.34.333.533.133.533.132.933.137.432.637.434.829.834.840.937.940.931.731.131.729.628.229.634.524.534.544.624.944.649.524.449.55223.35250.622.250.648.421.448.45920.45959.619.259.662.118.762.168.818.268.865.317.765.361.617.561.663.517.363.565.517.465.568.817.568.866.317.566.360.717.760.765.517.865.561.31861.358.318.258.356.918.256.951.918.351.944.318.444.376.530.376.5381.438median 59.6median 18.2median 59.66.52.26.5hearing rangehide median Pink NoiseLenovo Yoga 720-12IKB Asus Zenbook Flip UX360UAK-BB351TMicrosoft Surface Pro (2017) m3
Lenovo Yoga 720-12IKB Audio Analyse

(-) | Nicht sonderlich laut spielende Lautsprecher (71.8 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 20.5% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (14% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | zu hohe Mitten, vom Median 6% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (10.7% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 4.7% abweichend
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (7.9% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (23.2% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 62% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 5% vergleichbar, 34% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 11%, durchschnittlich ist 22%, das schlechteste Gerät hat 53%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 62% aller getesteten Geräte waren besser, 7% vergleichbar, 31% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Asus Zenbook Flip UX360UAK-BB351T Audio Analyse

(-) | Nicht sonderlich laut spielende Lautsprecher (63 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 10.1% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (7.4% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 2.6% abweichend
(+) | lineare Mitten (2.8% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 2.6% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (3.1% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (11.1% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 2% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 3% vergleichbar, 95% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 11%, durchschnittlich ist 22%, das schlechteste Gerät hat 53%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 4% aller getesteten Geräte waren besser, 1% vergleichbar, 95% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Microsoft Surface Pro (2017) m3 Audio Analyse

(-) | Nicht sonderlich laut spielende Lautsprecher (68.8 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 12.9% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (10.5% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 3.7% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (9.6% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 4.1% abweichend
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (8.6% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (16.7% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 21% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 6% vergleichbar, 73% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 11%, durchschnittlich ist 22%, das schlechteste Gerät hat 53%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 22% aller getesteten Geräte waren besser, 6% vergleichbar, 72% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Frequenzdiagramm im Vergleich (Checkboxen oben an-/abwählbar!)

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Im Testfeld sichert sich das Lenovo Yoga 720-12IKB in Sachen Sparsamkeit den ersten Platz und landet insgesamt sogar noch vor dem schwächer motorisierten MS Surface Pro, welches aber unter Last sparsamer unterwegs ist als das Yoga. Bei Office-Nutzung kommt es aber eher auf die Lastzustände Idle min und Idle avg an. Das 45-Watt-Netzteil ist mehr als ausreichend dimensioniert.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.23 / 0.47 Watt
Idledarkmidlight 3.7 / 5.7 / 6.9 Watt
Last midlight 29.6 / 29.4 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
Lenovo Yoga 720-12IKB
7200U, HD Graphics 620, Liteonit CV3-8D128, IPS, 1920x1080, 12.5
Acer Spin 5 SP513-52N-54SF
8250U, UHD Graphics 620, Micron 1100 MTFDDAV256TBN, IPS, 1920x1080, 13.3
Asus Zenbook Flip UX360UAK-BB351T
7200U, HD Graphics 620, Micron SSD 1100 (MTFDDAV256TBN), IPS, 1920x1080, 13.3
Lenovo Miix 520-12IKB 81CG
8250U, UHD Graphics 620, Samsung PM961 MZVLW256HEHP, IPS, 1920x1200, 12.2
HP Pavilion x360 13-u102ng
7200U, HD Graphics 620, HGST Travelstar 5K1000 HTS541010A7E630, IPS, 1920x1080, 13.3
Microsoft Surface Pro (2017) m3
7Y30, HD Graphics 615, Samsung PM971 KUS020203M, IPS, 2736x1826, 12.3
Stromverbrauch
-15%
-16%
-44%
-13%
-7%
Idle min *
3.7
3.9
-5%
4.2
-14%
5.5
-49%
4.7
-27%
3.1
16%
Idle avg *
5.7
8.2
-44%
7.4
-30%
8.3
-46%
7.2
-26%
8.8
-54%
Idle max *
6.9
8.8
-28%
8.6
-25%
11.5
-67%
7.9
-14%
9.8
-42%
Last avg *
29.6
28.5
4%
32
-8%
38.3
-29%
30
-1%
22.7
23%
Last max *
29.4
30.7
-4%
30.2
-3%
37.7
-28%
29
1%
23.6
20%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Für einen direkten Vergleich der Laufzeiten eignen sich im Testfeld nur die mit ähnlich kleinen Akkus ausgestatteten Convertibles Lenovo Miix 520 (+ 5,6 %) und HP Pavilion x360 (+13,9 %), die trotz geringfügig höherer Kapazitäten bis auf eine Ausnahme mit 3 bis 26 % in Rückstand geraten. Im praxisnahen WLAN-Surf-Test mit reduzierter Helligkeit (Wie wir testen) schafft das Yoga 6 Stunden, sicher über den Tag kommt man eher mit 8 bis 10 Stunden. Unser Surface Pro erreicht hier sogar mehr als 11 Stunden.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
11h 28min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
5h 59min
Last (volle Helligkeit)
1h 29min
Lenovo Yoga 720-12IKB
7200U, HD Graphics 620, 36 Wh
Acer Spin 5 SP513-52N-54SF
8250U, UHD Graphics 620, 53.9 Wh
Asus Zenbook Flip UX360UAK-BB351T
7200U, HD Graphics 620, 57 Wh
Lenovo Miix 520-12IKB 81CG
8250U, UHD Graphics 620, 38 Wh
HP Pavilion x360 13-u102ng
7200U, HD Graphics 620, 41 Wh
Microsoft Surface Pro (2017) m3
7Y30, HD Graphics 615, 45 Wh
Akkulaufzeit
39%
96%
-9%
-11%
83%
Idle
688
739
7%
560
-19%
933
36%
WLAN
359
500
39%
702
96%
335
-7%
322
-10%
682
90%
Last
89
66
-26%
86
-3%
198
122%
H.264
320
668

Fazit

Pro

+ relativ günstig (Testkonfiguration)
+ leicht und kompakt
+ repräsentatives Unibody-Design
+ schöne Oberflächen
+ Active Pen
+ gute Eingabegeräte
+ sehr guter Kontrast
+ sehr blickwinkelstabil
+ außergewöhnlich leise
+ niedriger Verbrauch im Klassenvergleich

Contra

- Base könnte steifer sein
- Deckel nur mit Gegenhalten zu öffnen
- wenige Anschlüsse
- nur MIMO-1x1-WLAN
- sRGB-Abdeckung nur 64 %
- langsame SSD laut AS SSD
- Akku mit geringer Kapazität...
- ...Laufzeiten daher ausbaufähig
Das Lenovo Yoga 720 12 - zur Verfügung gestellt von
Das Lenovo Yoga 720 12 - zur Verfügung gestellt von

Aus Sicht der Zielgruppe der mobilen Office-User leistet sich das schicke Lenovo Yoga 720-12IKB zwei relevante Schwächen, nämlich das vergleichsweise langsame WLAN und - noch wichtiger - die nicht zuverlässig für einen mobilen Arbeitstag ausreichenden Laufzeiten. Wer keine Bilder bearbeiten möchte, dürfte sich problemlos mit dem guten bis sehr guten Display anfreunden können, und die zumindest laut AS SSD ziemlich langsame SSD schlägt nicht auf die flotte Systemperformance durch. Eine schmale Anschlussausstattung ist bei kompakten Convertibles üblich und daher kaum zu kritisieren.

Auf der Habenseite stehen das trotz leichter Instabilitäten prima gelungene, repräsentative und gut verarbeitete Gehäuse, der mitgelieferte Active Pen, die insgesamt guten Eingabegeräte inklusive Touchscreen sowie der sparsame, kühle und besonders leise Betrieb.

Das kompakte und flexible Convertible Lenovo Yoga 720 12 bietet für Preise ab 900 Euro fast alles, was das Herz des mobilen Office-Users begehrt. Wer allerdings auf besonders lange Laufzeiten angewiesen ist, muss sich anderweitig umsehen.

Unter dem Strich sehen wir keinen Grund, dem Kandidaten eine eingeschränkte Kaufempfehlung zu verweigern.

Lenovo Yoga 720-12IKB - 04.01.2018 v6
Sven Kloevekorn

Gehäuse
79 / 98 → 80%
Tastatur
83%
Pointing Device
88%
Konnektivität
39 / 80 → 49%
Gewicht
73 / 35-78 → 88%
Akkulaufzeit
88%
Display
83%
Leistung Spiele
57 / 68 → 84%
Leistung Anwendungen
85 / 87 → 98%
Temperatur
92%
Lautstärke
95%
Audio
53 / 91 → 58%
Kamera
48 / 85 → 57%
Durchschnitt
74%
85%
Convertible - gewichteter Durchschnitt
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Autor: Sven Kloevekorn,  4.01.2018 (Update:  4.01.2018)
Sven Kloevekorn
Sven Kloevekorn - Editor
Als echter Heimcomputer-Veteran habe ich mir schon mit 14 Jahren meinen ersten Commodore VC 20 zugelegt, weitere Stationen waren der legendäre C64, ein Amiga 500 und schließlich nach einer längeren Pause 1998 der erste PC. Meine Leidenschaft gilt gepflegter Technik jeder Art mit Schwerpunkten auf den Themen PCs / Notebooks, Smartphones, Tablets und vor allem Digitale Fotografie, mit der ich mir neben dem einen oder anderen PC-Game am liebsten die Zeit vertreibe.