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Unity-CEO: VR-Preisproblem wird sich 2018/19 von selbst lösen

Unity-CEO: VR-Preisproblem wird sich 2018/19 von selbst lösen
Unity-CEO: VR-Preisproblem wird sich 2018/19 von selbst lösen
Der Unity-CEO John Riccitiello spricht über die Zukunft von Augemnented Reality und Virtual Reality. Er sagt eine baldige Preissenkung für VR-Hardware voraus.

In der jüngeren Vergangenheit gab es gerade eine starke Preisabsenkung für VR Hardware. Die einstmaligen, sehr teuren, Platzhirsche Oculus Rift und HTC Vive sahen sich gegenüber der großen und preisgünstigeren Konkurrenz, z.B. Sonys Playstation VR, gezwungen die Preise ihrer Headsets zu reduzieren.

Dennoch bleibt Virtual Reality ein teures Pflaster. Für ein Headset und die dazugehörige Spieleplattform, sei es eine Playstation oder ein PC, legt man locker noch über 1.000 Euro auf den Tisch. Freilich geht VR durch Google Cardboard, Gear VR & Co auch schon preiswerter, lässt dann allerdings einiges an Qualität vermissen.

John Riccitiello, der CEO von Unity Technology, sagt schon seit 2015 einen baldigen Preisabfall für VR-Hardware voraus. In einem Interview mit Techcrunch äußerte er sich ausführlich zu seiner Zukunftsvision von AR und VR.

In nur einem Jahr sollen Apps verfügbar sein, die das millimetergenaue Scannen des eigenen Körpers erlauben, um anschließend passende Kleidung zu bestellen oder Apps, die einem Verfügbarkeiten und Preise von gescannten Schuhen verraten, das LinkedIn-Profil von einer gescannten Person öffnen etc. Im Gegensatz zur etwas langsameren Entwicklung von VR sieht Riccitiello AR rasent schnell kommen.

Unity ist eine Engine, welche das Grafikgrundgerüst für viele Anwendungen ist. Beispielsweise bildet Unity auch den Grundstein für Pokemon Go. Leistungstechnisch seien Mobilchips heute auf dem Niveau einer Plastation 2, im nächsten Jahr schon werde man zur Playstation 3 aufschließen.

Im Interview äußert er sich außerdem zur Zusammenarbeit mit Apple, Google & Co sowie zum Problem der Datensicherheit und Privatssphäre. Das komplette Interview in Englisch ist bei Techcrunch verfügbar.

Quelle(n)

Techcrunch via Uploadvr

Bild: Google

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Autor: Christian Hintze, 14.09.2017 (Update: 14.09.2017)
Christian Hintze
Christian Hintze - Editor
Aus Interesse an Computer-Spielen habe ich ein Informatikstudium begonnen, bin dann doch Diplom-Psychologe geworden, aber den Spielen und der Hardware treu geblieben. Z.B. beim Auslandsjahr in London als Spieletester bei Sega. In meiner Freizeit finde ich neben PC-Spielen Ausgleich beim Sport (mittlerweile vorwiegend Hallenfußball und meinem Kleinkind hinterher laufen), Gitarre spielen und Bambusräder bauen (na gut, bisher nur ein einziges unter Anleitung).