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WhatsApp: Wird Verschicken von Sprachnachrichten endlich komfortabel?

In Zukunft nach oben wischen, statt gedrückt halten? (Bildquelle: vida20.com)
In Zukunft nach oben wischen, statt gedrückt halten? (Bildquelle: vida20.com)
Das Ende des Daumenkrampfs beim Versenden von langen WhatsApp-Sprachnotizen? Die derzeitige Betaversion könnte eine Neuerung bei der Art der Aufnahmesteuerung dieser Nachrichten ankündigen.

Die integrierte Sprachnotiz-Funktion, die 2013 in WhatsApp Einzug gefunden hat, wurde seit der Einführung beinahe unverändert gelassen. Wer viel und gerne über Sprachnotizen kommuniziert, wird sich über eine bald kommende Neuerung freuen. Bislang musste während der gesamten Aufnahme der Sprachnachricht das Mikrofonsymbol am Display mit dem Finger gehalten werden. Äußerst unkomfortabel für diejenigen, die gerne längere Nachrichten aufnehmen. Auch wer hier abrutscht, dem wird sofort die Aufzeichnung unterbrochen und verschickt. Das könnte sich in Zukunft ändern, denn WhatsApp lässt derzeit die "locked recording"-Funktion in einer Betaversion testen.

Sobald länger als 0,5 Sekunden auf das Mikrofon getippt wird, wird ein Schlüsselsymbol eingeblendet. Mit einem Wisch hinauf zum neuen Schlüsselsymbol wird das "locked recording" aktiviert und der Finger kann vom Display genommen werden. Die Aufnahme der Nachricht bricht nun nicht mehr ab, sondern läuft, bis die fertige Sprachnachricht abgeschickt wird, weiter. Auch kann während der Aufzeichnung im Chat hinauf und hinunter navigiert, allerdings nicht zu einem anderen Chat gewechselt beziehungsweise auch keine neuen Nachrichten währenddessen getippt werden. Das Öffnen von Fotos oder Videos im Chat ist nur mit der 3D Touch-Funktion eines iPhones möglich. Noch ist aber ungewiss, wann die "locked recording"-Funktion von der Betaversion in den Release geht.

Ein Wisch zum Schlüsselsymbol und der Finger kann während der Aufnahme vom Display genommen werden.
Ein Wisch zum Schlüsselsymbol und der Finger kann während der Aufnahme vom Display genommen werden.

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Autor: Daniel Puschina, 16.11.2017 (Update: 16.11.2017)
Daniel Puschina
Daniel Puschina - Editor
Ich bin die Generation, die in den 90er Jahren auf einem 386er mit der 20MHz Turbotaste die ersten Computer-Erfahrungen gesammelt hat. Es war eine Gratwanderung zwischen der Leistungsgrenze meines Rechners und dem knappen Taschengeld, umso größer war aber dadurch die Motivation, das letzte Stück Leistung hier noch rauszuholen. Das Herauskitzeln eines einzelnen Kilobytes in der config.sys Datei war bei 2MB RAM absolut bestimmend über „Spiel startet“ oder „Spiel startet nicht“. Ab diesem Zeitpunkt habe ich auch damit begonnen, mich hardwareseitig immer eingehender mit Benchmarktests, Leistungsvergleiche und Tuning der Komponenten zu beschäftigen, was mich in den letzten Jahren zum Dauerbesucher der Notebookcheck-Seite machte. Es ist mir somit eine große Freude, hier nun selbst aktiv für diese Seite schreiben und testen zu können.