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WhatsApp: Nutzer lassen sich via Chrome-Plugin überwachen

WhatsApp: Nutzer lassen sich via Chrome-Plugin überwachen
WhatsApp: Nutzer lassen sich via Chrome-Plugin überwachen
Nutzer von WhatsApp müssen damit rechnen, dass ihre Aktivität in dem Programm akribisch überwacht wird. Potentielle Überwacher brauchen lediglich die Telefonnummer des Opfers.

WhatsApp bietet Nutzern eigentlich die Möglichkeit, den Zeitpunkt der letzten Aktivität zu verbergen - allerdings bietet diese keinen Schutz gegen gezielte Überwachungen, wie der Softwareentwickler Rob Heaton in einem Blogeintrag schildert.

So bezieht sich die entsprechende Privatsphäre-Einstellung nicht auf die „online“-Anzeige. Die systematische Überwachung von Heaton basiert auf dem Web-Client des WhatsApp-Browser und einem Chrome-Plugin. Dieses fragt schlicht in kurzen Zeitabständen ab, ob eine Person als „online“ anzeigt wird oder nicht.

Durch diese Daten lassen sich nicht etwa nur Informationen über den Tagesablauf eines Nutzer gewinnen, es können unter Umständen sogar Erkenntnisse über die Intensität der Kommunikation zweier Personen erhalten werden, nämlich anhand spezifischer Korrelationen des Online-Status zweier Personen. 

Grundsätzlich lassen sich solche Anzeigen des Online-Status auch bei anderen Messengern missbrauchen, im Falle von WhatsApp ist allerdings lediglich die Telefonnummer des Opfers nötig - bei Facebook muss etwa eine Freundschaftsanfrage akzeptiert werden. 

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Autor: Silvio Werner, 10.10.2017 (Update: 15.05.2018)
Silvio Werner
Silvio Werner - Editor
Als stolzer Digital Native mag ich Zahlen und liebe Technik. Ein Chemiestudium endete zwar nicht erfolgreich, entfesselte dafür aber das Interesse an Testmethodiken und naturwissenschaftlichen Zusammenhängen, deren anwendernahe Vermittlung für mich im Fokus steht. Als Ausgleich dienen mir Laufen und Trekken.