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Xiaomi Redmi Pro: Dual-Kamera und OLED-Screen ab 205 Euro

Dual-Kamera-Module gibts bei Xiaomi in China bereits ab 205 Euro.
Dual-Kamera-Module gibts bei Xiaomi in China bereits ab 205 Euro.
Das Redmi Pro wurde gestern in China offiziell vorgestellt. Das 5,5 Zoll Smartphone mit Full-HD-OLED-Display will vor allem im Kamera-Bereich Maßstäbe in seiner Preisklasse setzen.

Ähnlich wie Huawei mit dem Honor 8, versucht auch Xiaomi, Dual-Kameras auch in der Mittelklasse zu etablieren. Während das Honor 8 allerdings erst bei 270 Euro startet, gibt es das Xiaomi Redmi Pro in der günstigsten Variante bereits ab umgerechnet 205 Euro. Dafür bekommt der Kunde ein 5,5 Zoll-Smartphone mit Full-HD-OLED-Display, welches mit Abdeckung von 100 Prozent des NTSC-Farbraums, 6.000:1 Kontrast und 400 nits Helligkeit laut Xiaomi auch besondere hochwertig sein, und LCD-Varianten klar übertrumpfen soll.

3 Versionen

Das Xiaomi Redmi Pro gibt es in drei verschiedenen Varianten, die sich jeweils nur durch den verwendeten Prozessor und Ausstattung mit RAM und integriertem Speicher unterscheiden. Die günstigste Version ab umgerechnet 205 Euro bietet den MediaTek Helio X20-SOC, 3 GB RAM und 32 GB Speicher. Die nächsthöhere Version bringt schon den MediaTek Helio X25-SOC mit, 3 GB RAM und 64 GB Speicher um umgerechnet 230 Euro. Schließlich gibt es noch ein 270 Euro teures Modell, das dann mit MediaTek Helio X25-SOC, 4 GB RAM und 128 GB Speicher ausgestattet ist. Alle Versionen sind über Micro-SD-Karten mit bis zu 128 GB Speicher erweiterbar.

Dual-Kamera

Das Highlight in den drei Modellen von Xiaomi ist sicher das erstmals in einem Xiaomi-Smartphone eingesetzte Dual-Kamera-Modul. Es basiert auf einem 13 MP-Sony IMX 258-Sensor, der sozusagen die Hauptkamera darstellt. Diese bietet eine Blende von F/2.0 und Phase-Detection-Autofocus (PDAF) und wird durch einen zweiten 5 MP-Sensor von Samsung unterstützt, der zwecks Anpassung der Tiefenschärfe simultan mit der Hauptkamera auslöst und nachträgliche Fokusanpassungen ermöglicht. Dadurch sollen DLSR-ähnliche Bokeh-Effekte möglich sein, Xiaomi demonstrierte die Fähigkeiten der Kamera durch eine Unmenge an Beispielbildern, die wir unten verlinkt haben. Auch ein integrierter ImagicQ Bildprozessor soll bei der Verbesserung der Bildaufnahmen helfen. Auf der Frontseite ist das Redmi Pro mit einer 85 Grad-5 MP Selfie-Cam ausgestattet, welche ebenfalls mit F/2.0 Blende arbeitet. 4 K-Video wird nicht unterstützt, Slow-Motion gibts bei 720p mit maximal 120 fps.

Und der Rest

Im physikalischen Home Button des Dual-SIM-Smartphones sitzt ein Fingerabdrucksensor, ein Kopfhöreranschluss und USB-Type-C-Port stecken im 8,15 mm dicken und 151,5 x 76,2 mm großen Metallgehäuse, das Platz für einen großen 4.050 Akku bietet und damit wohl locker über den Tag kommt. WLAN ist leider nur als Single-Band-Variante bis 802.11n ausgeführt, auch LTE-mäßig muss der europäische Kunde auf die Unterstützung von Band 20 verzichten. Bluetooth 4.2 und GPS sind onboard, NFC wird in der Spezifikationsliste nicht erwähnt. Die drei Xiaomi Redmi Pro-Geräte werden in China ab 6. August in den Farben Gold, Silber und Grau verkauft. 

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Autor: Alexander Fagot, 28.07.2016 (Update: 28.07.2016)
Alexander Fagot
Alexander Fagot - Editor
Als Tech- und Gadget-begeisterter Allrounder mit Desktop-Selbstbau- und Overclocking-Vergangenheit, arbeitete ich als Filmvorführer noch mit dem guten alten 35 mm Film, bin dann zusehends auch professionell in die Computerwelt geschlittert und schuftete einige Jahre als Windows-Admin und Projektmanager. Nach längeren Reisen schreibe ich nun von allen Ecken dieser Welt aus als News-Redakteur für Notebookcheck und konzentriere mich im Moment tendenziell auf den Bereich Mobile.