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Apple: Kostenloses Reparaturprogramm für iPhone X und 13"-MacBook Pro

Apple mit Qualitätsproblemen
Apple mit Qualitätsproblemen
Apple gesteht beim iPhone X und beim 13-Zoll-MacBook Pro mögliche Probleme mit dem Display und der SSD ein, die sogar zum Datenverlust führen können. Den betroffenen Kunden wird ein kostenloses Reparaturservice angeboten.

Betroffen von den Qualitätsproblemen sind diesmal das iPhone X und das Macbook Pro in der 13-Zoll-Variante (2017). Beim Handy könnte das Display auf Eingaben schlecht, verzögert, oder gar nicht mehr reagieren. Oder es reagiert, obwohl keine Eingaben gemacht wurden. Bei diesen Geräten wird von Apple das Displaymodul kostenlos ersetzt. Der Konzern weist die Kunden allerdings darauf hin, dass nur bei einem intakten iPhone X dieses kostenlose Service durchgeführt werden kann. Hat das Display beispielsweise einen Sprung, dann muss der Nutzer diesen zuerst reparieren lassen, bevor das Displaymodul ausgetauscht werden kann.

Etwas kritischer ist das Qualitätsproblem bei den 13-Zoll-MacBook-Pros (ohne Touch Bar) einzustufen, die im Zeitraum zwischen Juni 2017 und Juni 2018 verkauft wurden. Betroffen sind hier nur die Modellvarianten mit einer 128-GB- und 256-GB-SSD. Hier kann es zu Laufwerksausfällen oder sogar zum Datenverlust kommen. Apple nimmt das Problem ernst, denn Kunden, die ihr Gerät bei Apple registriert haben lassen, werden aktiv darüber informiert und ihnen wird geraten, das Laufwerk so schnell wie möglich austauschen zu lassen.

Auf dieser Supportseite kann über die Seriennummer des Macbook Pro übergeprüft werden, ob ein Austausch notwendig ist. Vor dem Einsenden sollte vorher unbedingt ein Backup durchgeführt werden, denn der Apple-Techniker aktualisiert die Firmware der SSD und führt eine Neuinstallation von macOS aus. 

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Autor: Daniel Puschina, 11.11.2018 (Update: 11.11.2018)
Daniel Puschina
Daniel Puschina - Editor
Ich bin die Generation, die in den 90er Jahren auf einem 386er mit der 20MHz Turbotaste die ersten Computer-Erfahrungen gesammelt hat. Es war eine Gratwanderung zwischen der Leistungsgrenze meines Rechners und dem knappen Taschengeld, umso größer war aber dadurch die Motivation, das letzte Stück Leistung hier noch rauszuholen. Das Herauskitzeln eines einzelnen Kilobytes in der config.sys Datei war bei 2MB RAM absolut bestimmend über „Spiel startet“ oder „Spiel startet nicht“. Ab diesem Zeitpunkt habe ich auch damit begonnen, mich hardwareseitig immer eingehender mit Benchmarktests, Leistungsvergleiche und Tuning der Komponenten zu beschäftigen, was mich in den letzten Jahren zum Dauerbesucher der Notebookcheck-Seite machte. Es ist mir somit eine große Freude, hier nun selbst aktiv für diese Seite schreiben und testen zu können.