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Asus: Mini-PC ProArt PA90 Workstation mit i9-9900K angekündigt

Sieht klein aus, wiegt aber 5,8 Kilogramm
Sieht klein aus, wiegt aber 5,8 Kilogramm
Asus hat eine Pressemeldung zum neuen Mini-PC ProArt PA90 herausgegeben. Der taiwanische Hersteller hat es geschafft, beeindruckende Hardware-Features in ein Gerät zu verpacken - bis zu einem Intel Core i9-9900K, 64 GB RAM und die Option zur Nvidia Quadro P400 GPU. Der Mini-PC eignet sich für Endnutzer, für die CAD-Elemente zum Berufsalltag gehören.

Eine Pressemitteilung von Asus zeigt eine neue Palette von PCs für User mit gehobenen Leistungsansprüchen, wie beispielsweise Architekten und Ingenieure. Die leistungsstärkste Version wartet mit einem Intel-Prozessor der neunten Generation, sowie bis zu vier SO-DIMM DDR4-Modulen für ein Maximum von 64 GB RAM auf und ist mit einer Quadro P4000-Grafikkarte von Nvidia ausgestattet. Laut Asus wird mit dem neuen Intel-Prozessor eine bis zu 30 Prozent höhere Leistung im Vergleich zur Vorgänger-Generation geboten. 

In Sachen Speicher zeigt sich eine Dreifach-Lösung, der Rechner kann mit zwei 512 GB großen M.2-PCIe-SSDs und einer 1-TB-HDD ausgerüstet werden. Der Kompaktrechner verfügt über zwei USB-3.1-Gen2-Schnittstellen an der Vorder- und zwei an der Rückseite, vier DisplayPort-Anschlüsse und zwei Thunderbolt 3-Ports. Eine CPU-Wasserkühlung sorgt für bestmögliches Abrufen der Leistung. Damit ist aber nicht Schluss, denn Asus hat ein weiteres Feature eingebaut, um Überhitzung vorzubeugen: 

An innovative ventilation system also helps ensure cool and stable performance. When the CPU temperature rises above 80°C, the top cover of Mini PC ProArt PA90 automatically extends, allowing 38% more airflow into the chassis for optimized thermal efficiency. (Quelle: Pressemitteilung)

Hier kommt also ein spezielles Lüftungssystem zum Einsatz, welches um eine 38 Prozent größeren Luftdurchsatz ermöglicht, sobald die CPU-Temperatur die 80-Grad-Marke überschreitet.

Der Asus Mini-PC ProArt PA90, der auf ersten Blick vielleicht wie ein Kompaktlautsprecher aussieht, wird auch in einer i7-9700K-Variante angeboten, außerdem gibt es noch die Option der etwas leichtungsschwächeren Nvidia Quadro P2000. Noch wurde kein offizielles Verfügbarkeitsdatum für den ProArt PA90 veröffentlicht, der Rechner würde in den “nächsten Monaten verfügbar” sein, so Asus. Zum Preis gibt es bisher ebenso nur Spekulationen: So müssen potenzielle Käufer angeblich mehr als 1000 US-Dollar (umgerechnet circa 880 Euro) hinblättern, um den neuen Mini-PC in die Hände zu bekommen. Die vollständigen Spezifikationen sind nachstehend angeführt.

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Autor: Daniel Puschina,  6.01.2019 (Update:  6.01.2019)
Daniel Puschina
Daniel Puschina - Editor
Ich bin die Generation, die in den 90er Jahren auf einem 386er mit der 20MHz Turbotaste die ersten Computer-Erfahrungen gesammelt hat. Es war eine Gratwanderung zwischen der Leistungsgrenze meines Rechners und dem knappen Taschengeld, umso größer war aber dadurch die Motivation, das letzte Stück Leistung hier noch rauszuholen. Das Herauskitzeln eines einzelnen Kilobytes in der config.sys Datei war bei 2MB RAM absolut bestimmend über „Spiel startet“ oder „Spiel startet nicht“. Ab diesem Zeitpunkt habe ich auch damit begonnen, mich hardwareseitig immer eingehender mit Benchmarktests, Leistungsvergleiche und Tuning der Komponenten zu beschäftigen, was mich in den letzten Jahren zum Dauerbesucher der Notebookcheck-Seite machte. Es ist mir somit eine große Freude, hier nun selbst aktiv für diese Seite schreiben und testen zu können.