Notebookcheck

IFA 2019 | Asus ProArt StudioBook Pro X: Profi-Laptop mit ScreenPad

Auch professionelle Anwender dürfen sich über ein ScreenPad freuen. (Bild: Asus)
Auch professionelle Anwender dürfen sich über ein ScreenPad freuen. (Bild: Asus)
Während sich Konsumenten schon länger über ein Display im Touchpad vieler Asus-Laptops freuen dürfen, erlebt das Feature im StudioBook Pro X sein Debüt in einem Notebook, das sich an professionelle Anwender richtet. Dazu packt Asus ordentlich Leistung in ein recht kompaktes Gehäuse.

Asus will seine ProArt-Serie in jede Richtung erweitern, um eine möglichst große Bandbreite professioneller Nutzer anzusprechen. Das StudioBook Pro X (W730) richtet sich dabei an Kreative, die anständige Leistung und ein großes Display in einem verhältnismäßig kompakten Gehäuse suchen. Rekorde stellt das Notebook dabei keine auf, stattdessen verbindet Asus eine runde Ausstattung mit Komfort-Features wie dem ScreenPad.

Letzteres konnten wir im Test des VivoBook S15 schon ausführlich ausprobieren, und wir haben es dabei als deutlich nützlicher als etwa Apples Touch Bar empfunden. Das angenehme Seitenverhältnis und die Funktion als zweiter Bildschirm können in einigen Workflows durchaus hilfreich sein.

Gehäuse & Leistung

Das schicke Gehäuse des StudioBook Pro X ist dank dünner Display-Ränder zwar verhältnismäßig klein, eine Dicke von 28,2 mm und ein Gewicht von 2,5 kg stellen im Jahr 2019 aber selbst in dieser Leistungsklasse keine Rekorde mehr auf.

Im Inneren arbeitet wahlweise ein Intel Xeon E2276M oder ein Core i7-9750H, jeweils mit 6 Kernen und 12 MB Cache. Im Topmodell findet sich eine NVIDIA Quadro RTX 5000, die für ordentlich Power für Renderings und co. sorgen dürfte.

Display & Ausstattung

Etwas enttäuschend in dieser Preisklasse: Das 17 Zoll große 16:10-Display löst nur mit 1.920 x 1.080 Pixeln auf, eine 4K-Variante wird nicht einmal optional angeboten. Infos zur Helligkeit fehlen völlig, dafür dürfte die 97% Abdeckung des DCI-P3-Farbraums sowie die matte Oberfläche einige Kunden freuen.

Umso potenter ist die restliche Ausstattung. 128 GB Arbeitsspeicher über 4 SO-DIMMs und bis zu 6 TB Speicher, der sich auf zwei PCIe NVMe SSDs und eine HDD aufteilt, dürften selbst anspruchsvollste Nutzer zufriedenstellen. Drahtlos ist das StudioBook Pro X dank WiFi 6 und Bluetooth 5.0 auf dem aktuellen Stand der Technik.

Auch bei den Anschlüssen gibt es nichts zu bemängeln: Zweimal Thunderbolt 3 (USB-C), dreimal USB-A, HDMI, ein Kartenleser und AUX – alles da, das heute noch relevant ist. Der Akku ist mit 96 Wh zwar recht großzügig dimensioniert, in Anbetracht der Ausstattung und des 280 Watt Netzteils dürfte die Laufzeit dennoch eher bescheiden ausfallen.

Preise & Verfügbarkeit

Das Asus ProArt StudioBook Pro X (W730) wird im vierten Quartal 2019 zu Preisen ab 4.299 Euro erhältlich sein. Detaillierte Informationen zur Ausstattung bei diesem Preis sind derzeit noch nicht verfügbar.

Asus ProArt StudioBook Pro X (W730) Spezifikationen 

CPU

Intel Xeon E2276M (6 Kerne, bis zu 4,7 GHz, 12 MB Cache)

Intel Core i7-9750H (6 Kerne, bis zu 4,5 GHz, 12 MB Cache)

GPUBis zu NVIDIA Quadro RTX 5000 mit 16 GB GDDR6 VRAM
Display

17 Zoll WUXGA (1.920 x 1.080 Pixel)
16:10 Format
Matte Oberfläche
92% Screen-to-Body-Ratio
97% DCI-P3-Abdeckung

RAMBis zu 128 GB DDR4 2.666 MHz (4x SO-DIMM, ECC-Support)
SpeicherBis zu 6 TB (Kombination aus zwei PCIe NVMe SSDs Gen 3 x4 und einer HDD)
Anschlüsse

2 x Thunderbolt 3 (USB-C)
3 x USB-A 3.1 Gen 2
1 x HDMI 2.0
1 x SD 4.0 / UHS-II
1 x AUX
1 x RJ45
1 x DC in

DrahtlosWiFi 6 (802.11ax)
Bluetooth 5.0
Strom95 Wh 6-Zellen-Akku (Lithium-Polymer)
280 Watt Netzteil
Maße382 x 265 x 28,2 mm
Gewicht2,5 kg

 

 

Quelle(n)

Asus

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Autor: Hannes Brecher,  4.09.2019 (Update: 12.09.2019)
Hannes Brecher
Hannes Brecher - News Editor
Seit ich als Kind einen Game Boy Color mit Pokemon Rot geschenkt bekam, war ich fasziniert davon, wie man ganze Welten mithilfe von so einfachen Grafiken und Texten erschaffen kann. Das hat nicht nur mein Interesse an Hard- und Software geweckt, sondern auch meine Leidenschaft für Design und für’s Schreiben, die ich nun als Grafikdesigner und Redakteur ausleben darf.