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Das neue Asus ZenBook Pro 15 setzt auf Intel Comet Lake-H statt Tiger Lake-U

Das ZenBook Pro 15 verzichtet auf Intel Tiger Lake, um die Prozessorleistung zu maximieren. (Bild: Asus)
Das ZenBook Pro 15 verzichtet auf Intel Tiger Lake, um die Prozessorleistung zu maximieren. (Bild: Asus)
Mit dem ZenBook Pro 15 (UX535) hat Asus sein Profi-Ultrabook auf die Intel-Prozessoren der 10. Generation aktualisiert, Kunden erhalten also Comet Lake-H statt Tiger Lake-U – wohl eine Folge der beschränkten Anzahl an Rechenkernen, die Intels neueste Chips bieten. Das spannende ScreenPad bleibt aber erhalten.
Hannes Brecher,

Asus hat heute eine Vielzahl von Notebooks vorgestellt, die allesamt auf Intel Tiger Lake-U setzen, das neueste Modell des Asus ZenBook Pro 15 (UX535) wird allerdings weiterhin mit Comet Lake-H ausgestattet. Das liegt natürlich daran, dass Intels neueste Ultrabook-APUs ausschließlich mit einer TDP von 15 Watt erhältlich sind, die älteren Chips dürften also weiterhin eine etwas höhere Prozessorleistung bieten.

Konkret erhalten Kunden wahlweise einen Intel Core i5-10300H oder einen Intel Core i7-10750H, im Topmodell kommen sechs Kerne bei Taktfrequenzen von bis zu 5,0 GHz zum Einsatz. Der größte Nachteil der älteren Chips ist die lahme Intel UHD Graphics 630, daher packt Asus einen dedizierten Grafikchip in das ZenBook Pro 15, bis hin zur Nvidia GeForce GTX 1650 Ti mit 4 GB GDDR6-Grafikspeicher. 

Das Ultrabook ist mit einem 15,6 Zoll großen Display im 16:9-Format ausgestattet, wie üblich bietet Asus dem Kunden eine große Auswahl an Panels, bis hin zum 4K-OLED-Touchscreen. Die Ränder sind 4 Millimeter dünn, wodurch eine Screen-to-Body-Ratio von immerhin 88 Prozent erzielt werden kann. Der Arbeitsspeicher ist auch im ZenBook Pro auf 16 GB DDR4-2933 beschränkt, die PCIe 3.0 x4 M.2-SSD fasst bis zu 1 TB.

Im 1,8 Kilogramm schweren und 17,8 Millimeter dicken Gehäuse passt ein 96 Wh fassender Akku, zur Laufzeit hat sich Asus noch nicht geäußert. Der Verzicht auf Tiger Lake fordert allerdings ein Opfer bei den Anschlüssen: Statt auf Thunderbolt 4 setzt das Notebook nur auf einen einzelnen Thunderbolt 3-Anschluss (USB-C), immerhin sind auch ein USB-A-Port, ein HDMI-Anschluss und ein SD-Kartenleser mit dabei.

Eines der Feature-Highlights ist das Asus ScreenPad – dabei handelt es sich um einen 5,65 Zoll großen Touchscreen, der das reguläre Trackpad ersetzt. Asus hat sich bislang noch nicht zu den Preisen und zur Verfügbarkeit des ZenBook Pro 15 (UX535) geäußert.

Quelle(n)

Asus

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Autor: Hannes Brecher,  2.09.2020 (Update: 31.08.2020)
Hannes Brecher
Hannes Brecher - News Editor
Seit ich als Kind einen Game Boy Color mit Pokemon Rot geschenkt bekam, war ich fasziniert davon, wie man ganze Welten mithilfe von so einfachen Grafiken und Texten erschaffen kann. Das hat nicht nur mein Interesse an Hard- und Software geweckt, sondern auch meine Leidenschaft für Design und für’s Schreiben, die ich nun als Grafikdesigner und Redakteur ausleben darf.