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Datenskandal: Facebook schließt rund 200 Apps aus

Datenskandal: Facebook schließt rund 200 Apps aus
Datenskandal: Facebook schließt rund 200 Apps aus
Facebook hat im Zuge aktueller Untersuchungen zum Datenschutz-Skandal rund 200 Apps von der Plattform ausgeschlossen. Da die Untersuchung noch lange nicht abgeschlossen ist, könnten durchaus noch weitere Apps folgen.

Facebook ist - zwar etwas abflauend - nach wie vor großer Kritik ausgesetzt, die sich an eklatanten Misständen in Sachen Datenschutz, aber auch einer eventuellen Beeinflussung von Wählern entzündet.

Nun hat Facebook in einem Blog-Post bekannt gegeben, bereits rund 200 Apps von der Plattform ausgeschlossen zu haben, da diese im Verdacht stehen, Daten von Nutzern in einer unerwünschten Art und Weise genutzt zu haben. Dabei ist die Sperrung nicht dauerhaft, Facebook-Angaben zufolge soll sich nun eine noch tiefere Prüfung anschließen, die unter anderem auch Befragungen der Entwickler umfassen.

Sollte sich herausstellen, dass die Apps dem Datenschutz zuwider gehandelt haben, sollen diese auch permanent gesperrt und Nutzer entsprechend informiert werden. Facebook selbst gibt an, bereits tausende Apps untersucht zu haben, gesteht aber ein, noch viel Arbeit vor sich zu haben. Namen von Apps gibt Facebook (noch) nicht bekannt.

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Autor: Silvio Werner, 14.05.2018 (Update: 15.05.2018)
Silvio Werner
Silvio Werner - Editor
Als stolzer Digital Native mag ich Zahlen und liebe Technik. Ein Chemiestudium endete zwar nicht erfolgreich, entfesselte dafür aber das Interesse an Testmethodiken und naturwissenschaftlichen Zusammenhängen, deren anwendernahe Vermittlung für mich im Fokus steht. Als Ausgleich dienen mir Laufen und Trekken.