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Die Nubia Z11 Serie ist (fast) da

Das Nubia Z11 Mini wird als erstes Modell der Serie verfügbar sein
Das Nubia Z11 Mini wird als erstes Modell der Serie verfügbar sein
Der chinesische Hersteller ZTE hat gestern, wie erwartet, die Nubia Z11 Modellreihe angekündigt. Offiziell ist bislang nur das Nubia Z11 Mini, wir haben aber schon alle Infos zu den anderen Modelle zusammengetragen.

Die drei Modelle der Nubia Z11 Serie unterscheiden sich äußerlich und innerlich deutlich voneinander. Gemeinsamkeiten findet man wenige. Alle 3 sind mit Fingerabdrucksensoren ausgestattet, auch das eingesetzte LTE Modem scheint das Gleiche zu sein, leider werden offensichtlich die für Europa wichtigen Bänder 8 und 20 nicht unterstützt, die Geräte beschränken sich auf die Bänder 1,3, 7, 38, 39, 40 und 41. 

Nubia Z11 Mini

Das Z11 Mini wird als kleinstes Modell der Serie zuerst verfügbar sein. Im Nubia Onlineshop kann es bereits für knapp 250 Euro vorbestellt werden. Ausgeliefert wird es angeblich Mitte Mai. Das 5 Zoll Gerät mit FullHD Display wird mit Snapdragon 617 SOC, 3 GB RAM und 64 GB Speicher gelistet, welcher mittels Dual-SIM Slot optional auch über eine SD Karte erweitert werden kann. ZTE legt den Focus, wie berichtet, auf die Kamera und verbaut sein NeoVision 5.8 benanntes, System aus 16 MP (hinten) und 8 MP (vorne) Kameras mit optimierten Start- und Fokuszeiten. Auch DNG Raw Aufnahmen und der schon erwähnte Clone Mode sind möglich.

Dual-Band Wifi und Bluetooth 4.1 + BLE sind mit an Board, ebenso USB-C und 3,5 mm Kopfhöreranschluss. Der Akku ist 2800mAh groß und steckt in einem 141,4 × 70 × 8 mm großen Gehäuse aus Metall. Erstaunlicherweise diversifiziert der Hersteller auch nach Betriebssystem und installiert beim Nubia Z11 Mini nur das völlig veraltete Android 5.1

Nubia Z11

Dem Topmodell der Serie gönnt ZTE dagegen das aktuelle Android 6.0. Es wird mit vorläufig unbekanntem Erscheinungsdatum um 200 Euro mehr als das Z11 Mini gelistet, also umgerechnet etwa 450 Euro. Ausgestattet mit Snapdragon 820 SOC, 4 GB RAM und ganzen 128 GB onboard Speicher, soll es ganz vorne mit dabei sein. Ob der Speicher auch hier mittels SD-Karte ausbaubar ist, geht aus den technischen Daten bislang nicht hervor. Wir mutmaßen keine Erweiterungsmöglichkeit. Auch optisch will ZTE wohl an Samsung's Galaxy Edge Modelle erinnern: Der 5,2 Zoll Bildschirm ist an den Seiten abgerundet. Im Onlineshop ist das Display mit der ungewöhnlichen Auflösung von 2.048 x 1.536 Pixel gelistet. Wir vermuten einen Fehler und erwarten eher die typische QHD Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixeln.

Die Kameras bieten hier 20,7 MP an der Rückseite und 13 MP für Selfies. Vermutlich wird auch hier das gleiche Neovision 5.8 System mit Raw Aufnahme und Clone Mode verbaut. Der Akku fasst nur unwesentlich größere 2900 mAh und steckt im 147,4 x 68,3 x 8,9 mm großen Gehäuse mit Metallrahmen. 

Nubia Z11 Max

Die Phablet Variante ist bei ZTE deutlich kleiner als bei der Konkurrenz: Nur 5,5 Zoll mit FullHD Auflösung ist deutlich weniger als die "Max" Modelle anderer chinesischer Anbieter. Technisch erinnert das Gerät eher an das Mini Modell: Snapdragon 616, 3GB RAM und 64 GB Speicher teilen sich mit einer 16 MP und 8 MP Kamera und einer angeblich nur 2200 mAH großen Batterie das Gehäuse aus Metall, welches laut Onlineshop genauso groß sein soll, wie das des Z11 Mini. Da wurde wohl viel mit Copy/Paste gearbeitet. Das Max Modell wird in etwas gleich teuer wie das Z11 Mini sein und ebenfalls mit veraltetem Android 5.1 verkauft.

Das Z11 Mini ganz in weiss
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Besonderen Wert legt ZTE auf das Kamerasystem im Z11 Mini
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Dual SIM und Micro-SD Kartenslot sind beim Z11 Mini bestätigt
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Fingerabdrucksensor gibts bei allen Nubia Z11 Modellen
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Das Nubia Z11 wird das stärkste Modell der Serie
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Das "curved display" des Nubia Z11 erinnert an das Samsung Galaxy Edge
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Autor: Alexander Fagot, 20.04.2016 (Update: 20.04.2016)
Alexander Fagot
Alexander Fagot - Editor
Als Tech- und Gadget-begeisterter Allrounder mit Desktop-Selbstbau- und Overclocking-Vergangenheit, arbeitete ich als Filmvorführer noch mit dem guten alten 35 mm Film, bin dann zusehends auch professionell in die Computerwelt geschlittert und schuftete einige Jahre als Windows-Admin und Projektmanager. Nach längeren Reisen schreibe ich nun von allen Ecken dieser Welt aus als News-Redakteur für Notebookcheck und konzentriere mich im Moment tendenziell auf den Bereich Mobile.