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Die neue Nvidia GeForce GT 1010 ersetzt die GT 710, die Leistung bleibt minimal

Nvidia hat bislang kein Bild der GeForce GT 1010 veröffentlicht, sie dürfte der abgebildeten GT 1030 aber ähneln. (Bild: Nvidia)
Nvidia hat bislang kein Bild der GeForce GT 1010 veröffentlicht, sie dürfte der abgebildeten GT 1030 aber ähneln. (Bild: Nvidia)
Während die Gaming-Welt ungeduldig darauf wartet, dass die Nvidia GeForce RTX 3070 und die RTX 3080 endlich in ausreichender Stückzahl verfügbar sind, hat Nvidia eine neue Grafikkarte vorgestellt: Die GeForce GT 1010. Mit minimaler Performance und einer veralteten Architektur ist der Zweck dieser GPU nicht ganz klar.
Hannes Brecher,

Die Nvidia GeForce GT 710 (ca. 50 Euro auf Amazon) war schon zu ihrem Launch eine Grafikkarte mit kaum brauchbarer Leistung, nun gibt es einen Nachfolger in Form der brandneuen GeForce GT 1010. Nvidia hat seine jüngste GPU still und heimlich angekündigt, ganz ohne Pressemeldung oder Blogeintrag – die Existenz wurde vom Kundenservice auf Nachfrage allerdings offiziell bestätigt, mittlerweile sind auch einige Spezifikationen verfügbar.

Die Grafikkarte basiert auf der Pascal-Architektur, konkret kommt die GP108-GPU zum Einsatz, die man bereits von der GeForce MX330 und von der GeForce GT 1030 kennt. Laut TechPowerUp bietet die Grafikkarte 2 GB GDDR5-Grafikspeicher sowie 256 CUDA-Recheneinheiten mit Boost-Taktfrequenzen von bis zu 1.468 MHz. Die nominale Leistung (FP32) liegt bei 0,75 TFLOPs – damit besitzt die GPU etwa ein Drittel weniger Leistung als eine GeForce GT 1030. Damit dürfte sich die Grafikkarte absolut nicht für Gaming-Enthusiasten eignen, selbst aktuelle iGPUs bieten eine höhere Leistung.

Die Zielgruppe ist nicht ganz klar, vermutlich richtet sich die GT 1010 an Kunden, die einen Prozessor ohne integrierten Grafikchip besitzen und einfach eine Möglichkeit brauchen, Bildschirme anzuschließen. Darüber hinaus dürfte die GPU die meisten Video-Decoder der Pascal-Generation bieten. Ein maßgeblicher Grund für den Release der GeForce GT 1010 könnte allerdings die Reduzierung der Lagerbestände der GP108-GPU sein

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Hannes Brecher
Hannes Brecher - Senior Tech Writer - 8590 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2018
Seit dem Jahr 2009 schreibe ich für unterschiedliche Publikationen im Technologiesektor, bis ich im Jahr 2018 zur News-Redaktion von Notebookcheck gestoßen bin. Seitdem verbinde ich meine langjährige Erfahrung im Bereich Notebooks und Smartphones mit meiner lebenslangen Leidenschaft für Technologie, um unsere Leser über neue Entwicklungen am Markt zu informieren. Mein Design-Hintergrund als Art Director einer Werbeagentur erlaubt mir darüber hinaus tiefe Einblicke in die Eigenheiten dieser Branche.
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Autor: Hannes Brecher, 18.01.2021 (Update: 18.01.2021)