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GPU-Verfügbarkeit: Nvidia und AMD stellen kaum Besserung in Aussicht

Die neuesten Grafikkarten von AMD und Nvidia sind kaum zu vernünftigen Preisen zu haben, und daran soll sich so bald auch nichts ändern. (Bild: AMD)
Die neuesten Grafikkarten von AMD und Nvidia sind kaum zu vernünftigen Preisen zu haben, und daran soll sich so bald auch nichts ändern. (Bild: AMD)
Auch Monate nach dem offiziellen Verkaufsstart ist es kaum möglich, eine Nvidia GeForce RTX 3000 oder eine AMD Radeon RX 6000 zum Listenpreis zu erwerben. Nvidia und AMD haben sich nun erneut zur Situation geäußert – viele gute Nachrichten gibt es aber nicht, die Situation soll zumindest in den nächsten Monaten angespannt bleiben.
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AMD hat gegenüber The Verge angegeben, dass im ersten Quartal 2021 mehr Radeon RX 6800, Radeon RX 6800 XT und Radeon RX 6900 XT über die eigene Webseite zum ursprünglich angekündigten Listenpreis verfügbar sein sollen. Dabei verspricht AMD aber lediglich, die GPUs "so vielen Kunden wie möglich" zur Verfügung zu stellen, ohne nähere Zahlen zu nennen – davon, dass die Grafikkarten von Board-Partnern bis spätestens Ende Januar für die unverbindliche Preisempfehlung angeboten werden sollen ist nun aber keine Rede mehr.

Neuen Angaben von Nvidia zufolge wird die Verfügbarkeit der GeForce RTX 3000-Serie auf absehbare Zeit knapp bleiben, zumindest bis zum Ende des ersten Geschäftsquartals, also bis Ende April 2021, sollte man nicht damit rechnen, die GeForce RTX 3070, die GeForce RTX 3080 oder die GeForce RTX 3090 zum ursprünglich angekündigten Listenpreis zu erhalten. Und bis dahin könnte sich dieser noch ändern, immerhin hat Asus bereits eine Preiserhöhung angekündigt.

Nvidia beteuert abermals, dass das Problem nicht die knappe Produktion, sondern die hohe Nachfrage sei. Dem Hersteller zufolge wurden seit dem Launch bereits doppelt so viele Ampere-Grafikkarten verkauft, verglichen mit demselben Zeitraum nach dem Verkaufsstart der Vorgängermodelle. Dennoch ist die Situation für Gaming-Enthusiasten alles andere als optimal, und es scheint so, als würden die Launch-Desaster noch kein Ende nehmen – die GeForce RTX 3060 mit 12 GB GDDR6-Grafikspeicher kommt im Februar auf den Markt, bis dahin dürften die bestehenden Probleme kaum behoben sein.

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Quelle(n)

Nvidia, via Seeking Alpha | AMD, via The Verge & AnandTech

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Hannes Brecher
Hannes Brecher - Senior Tech Writer - 7078 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2018
Seit dem Jahr 2009 schreibe ich für unterschiedliche Publikationen im Technologiesektor, bis ich im Jahr 2018 zur News-Redaktion von Notebookcheck gestoßen bin. Seitdem verbinde ich meine langjährige Erfahrung im Bereich Notebooks und Smartphones mit meiner lebenslangen Leidenschaft für Technologie, um unsere Leser über neue Entwicklungen am Markt zu informieren. Mein Design-Hintergrund als Art Director einer Werbeagentur erlaubt mir darüber hinaus tiefe Einblicke in die Eigenheiten dieser Branche.
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Autor: Hannes Brecher, 13.01.2021 (Update: 13.01.2021)