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Nvidia streicht dedizierte GeForce RTX 3000 Max-Q-GPUs, Notebook-Hersteller können die TGP und Features bestimmen

Dünne und schlanke Gaming-Notebooks wie das Razer Blade 15 werden künftig auf dieselben Grafikchips wie dickere Modelle setzen. (Bild: Razer)
Dünne und schlanke Gaming-Notebooks wie das Razer Blade 15 werden künftig auf dieselben Grafikchips wie dickere Modelle setzen. (Bild: Razer)
Wer einen Laptop mit einer Nvidia GeForce RTX 3060, einer GeForce RTX 3070 oder einer GeForce RTX 3080 kauft, der sollte aufpassen: Anders als bei der Vorgängergeneration bietet Nvidia keine dedizierten Max-Q-Grafikchips mehr an, stattdessen kann der Notebook-Hersteller die TGP frei wählen, wodurch die Leistung dramatisch abweichen kann.
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Nvidia hat auf Nachfrage bestätigt, dass das Unternehmen nur drei unterschiedliche Notebook-Grafikchips anbietet: Die GeForce RTX 3080 Laptop-GPU, die GeForce RTX 3070 Laptop-GPU und die GeForce RTX 3060 Laptop-GPU. Anders als bei der Vorgängergeneration gibt es also keine separaten Max-Q- und Max-P-Varianten. Das gibt Notebook-Herstellern mehr Freiheit bei der Konfiguration ihrer Notebooks, für Kunden wird der Kauf aber verwirrender.

Ein Beispiel: Bei Turing waren High-End-Gaming-Notebooks wahlweise mit einer GeForce RTX 2080 Max-Q mit einer TGP zwischen 80 und 90 Watt oder aber mit einer GeForce RTX 2080 Max-P mit einer TGP von 150 Watt ausgestattet. Nach dem Ampere-Update gibt es aber nur noch die GeForce RTX 3080 Laptop-GPU, unabhängig davon, ob diese mit 80 Watt oder mit mehr als 150 Watt betrieben wird – die TGP wird im Datenblatt vieler Notebooks nicht angegeben, sodass Kunden keine Möglichkeit haben, zu erfahren, wie schnell der verbaute Grafikchip tatsächlich ist, zumindest solange, bis ausführliche Tests zum jeweiligen Notebook verfügbar sind.

In der Tabelle unten haben wir den TGP-Bereich der drei Grafikchips sowie die zugehörigen Boost-Taktfrequenzen aufgeführt. Die Unterschiede sind dabei durchaus dramatisch: Eine GeForce RTX 3060 mit einer TGP von 60 Watt kommt auf 1.283 MHz, bei 115 Watt sind dagegen 1.703 MHz möglich – ganze 33 Prozent mehr. Der Max-Q-Markenname bleibt allerdings weiterhin im Einsatz, dabei handelt es sich künftig um eine Reihe von Features, die unabhängig von der gewählten TGP aktiviert werden können.

Nvidias Webseite nennt vor allem vier Technologien, die künftig als Max-Q der 3. Generation vermarktet werden sollen. Dazu gehören der Dynamic Boost 2.0, über den die verfügbare TGP je nach Anforderungen eines Spiels zwischen dem Prozessor und dem Grafikchip verteilt werden kann, der Whispermode 2.0, der die bestmögliche Performance bei einer bestimmten Lüfter-Lautstärke ermöglichen soll, Resizable BAR ermöglicht der CPU den Zugriff auf den kompletten Grafikspeicher um die Leistung zu verbessern und DLSS verspricht eine deutlich bessere Performance, indem nur ein Teil der Pixel tatsächlich gerendert werden, der Rest wird durch eine künstliche Intelligenz ergänzt.

Erste Notebooks auf Basis von Nvidia GeForce RTX 3000 Grafikchips sollen bereits ab dem 26. Januar ausgeliefert werden.

Update 21. Januar 2021: Nvidia hat mittlerweile bestätigt, dass alle "dünnen und leichten" Notebooks Gebrauch von Dynamic Boost 2.0 machen sollen, während DLSS in jedem Fall zur Verfügung steht, auch wenn es als Max-Q-Feature beworben wird.

Nvidia GeForce RTX 3080 Laptop-GPUNvidia GeForce RTX 3070 Laptop-GPUNvidia GeForce RTX 3060 Laptop-GPU
CUDA-Recheneinheiten6.1445.1203.840
TGP80 – 150+ Watt80 – 125 Watt60 – 115 Watt
Boost-Taktfrequenz1.245 – 1.710 MHz1.290 – 1.620 MHz1.283 – 1.703 MHz
Grafikspeicher16 GB GDDR6
8 GB GDDR6
8 GB GDDR66 GB GDDR6
Speicherinterface256-bit256-bit192-bit

 

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Hannes Brecher
Hannes Brecher - Senior Tech Writer - 6589 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2018
Seit dem Jahr 2009 schreibe ich für unterschiedliche Publikationen im Technologiesektor, bis ich im Jahr 2018 zur News-Redaktion von Notebookcheck gestoßen bin. Seitdem verbinde ich meine langjährige Erfahrung im Bereich Notebooks und Smartphones mit meiner lebenslangen Leidenschaft für Technologie, um unsere Leser über neue Entwicklungen am Markt zu informieren. Mein Design-Hintergrund als Art Director einer Werbeagentur erlaubt mir darüber hinaus tiefe Einblicke in die Eigenheiten dieser Branche.
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Autor: Hannes Brecher, 20.01.2021 (Update: 21.01.2021)