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Die spannende Amazfit X Smartwatch startet auf Indiegogo

Das 2,07 Zoll große, 92 Grad gebogene Display ist das Highlight der Huami Amazfit X. (Bild: Huami)
Das 2,07 Zoll große, 92 Grad gebogene Display ist das Highlight der Huami Amazfit X. (Bild: Huami)
Huami hat die Amazfit X mit ihrem stark gekrümmten Display bereits vor einer gefühlten Ewigkeit vorgestellt, endlich ist die Indiegogo-Kampagne zur Smartwatch gestartet. Die Preise fangen schon bei 137 Euro an. Dafür erhält man eine schicke, smarte und clevere Armbanduhr, das Marketing ist zumindest in einem Punkt aber nicht ganz ehrlich.
Hannes Brecher,

Huami hat endlich die Indiegogo-Kampagne für die Amazfit X gestartet, innerhalb weniger Stunden wurde das recht konservative Ziel von knapp 18.000 Euro um ein Vielfaches übertroffen. Die Preise im Super Early Bird starten bei 137 Euro, später im Handel soll die Amazfit X 302 Euro kosten. Die weltweite Auslieferung startet laut Plan im August 2020, wie üblich sollte man zum Kaufpreis aber noch etwas Budget für die Einfuhrumsatzsteuer und den Zoll hinzurechnen.

Das Highlight er Amazfit X ist das um 92 Grad gebogene, 2,07 Zoll große AMOLED-Display mit einer Pixeldichte von 326 PPI und einer Helligkeit von 400 Nits. Die Angabe, dass 250 Prozent mehr Daten dargestellt werden können als auf dem Display einer 40 mm Apple Watch Series 4 wirkt dann aber doch etwas dubios, daher haben wir nachgerechnet: Die Apple Watch bietet eine Displayfläche von 759 mm², die Amazfit X bietet dagegen 800 mm² – das ist wohl kaum das Zweieinhalbfache. 

Der 200 mAh fassende Akku der Amazfit X hält sieben Tage lang, ohne auf einen Energiesparmodus zurückgreifen zu müssen. Geladen wird über ein magnetisches Ladekabel. Die Amazfit X ist wasserfest und mit einer Vielzahl an Fitness- und Gesundheits-Features ausgestattet. Dazu gehört etwa ein Pulsmesser, Schlaftracking, integriertes GPS und diverse Sportmodi zum Laufen, Schwimmen und Radfahren. Auch ein SpO2-Sensor zur Messung des Sauerstoffgehalts im Blut gehört zur Ausstattung.

Die Zifferblätter, die im proprietären Betriebssystem mitgeliefert werden, sehen durchaus spannend aus, mit mehr als 40 Widgets können die dargestellten Informationen selbst angepasst werden. Auf dem offiziellen Datenblatt fehlt interessanterweise jedwede Angabe zum verbauten Prozessor, dem Arbeitsspeicher oder dem Flash-Speicher, sodass man hier auch im Hinblick auf die lange Akkulaufzeit eher von einer mäßigen Ausstattung á la Huawei Watch GT 2e (ab 169 Euro auf Amazon) ausgehen darf.

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Autor: Hannes Brecher, 29.04.2020 (Update: 19.05.2020)
Hannes Brecher
Hannes Brecher - News Editor
Seit ich als Kind einen Game Boy Color mit Pokemon Rot geschenkt bekam, war ich fasziniert davon, wie man ganze Welten mithilfe von so einfachen Grafiken und Texten erschaffen kann. Das hat nicht nur mein Interesse an Hard- und Software geweckt, sondern auch meine Leidenschaft für Design und für’s Schreiben, die ich nun als Grafikdesigner und Redakteur ausleben darf.