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Doom, Fallout & co. gehören jetzt den Xbox Game Studios: Microsoft kauft den Bethesda-Eigentümer ZeniMax Media

Microsoft hat Bethesda übernommen und damit die Xbox Game Studios um viele beliebte Marken bereichert. (Bild: Microsoft)
Microsoft hat Bethesda übernommen und damit die Xbox Game Studios um viele beliebte Marken bereichert. (Bild: Microsoft)
(Update: Finanzielle Details) Microsoft hat offenbar ganz tief in seine Geldbörse gegriffen und eines der angesehensten Entwickler-Studios der Welt übernommen: ZeniMax Media samt Behtesda Softworks sind nun Teil der Xbox Game Studios, alle Spiele-Marken des Unternehmens gehören nun dem Giganten aus Redmond, inklusive Starfield, Fallout, Doom, Wolfenstein, Dishonored und The Elder Scrolls.
Hannes Brecher,

Microsoft mag mit dem Hype rund um die PlayStation 5 nicht ganz mithalten können, das Unternehmen ist aber offenbar weiter in Kauflaune, um sein Spiele-Angebot kontinuierlich auszubauen. Mit ZeniMax Media übernimmt der Technologiegigant aus Redmond einen prestigeträchtigen Konzern, der Spielern vor allem durch das Tochterunternehmen Bethesda Softworks ein Begriff sein dürfte.

Sämtliche Studios von ZeniMax sind nun Teil der Xbox Game Studios, und zwar inklusive aller 2.300 Mitarbeiter und unzähliger Marken, die aus der Gaming-Branche nicht wegzudenken sind. Zu den übernommenen Studios gehören neben Bethesda Softworks auch die Bethesda Game Studios, id Software, die ZeniMax Online Studios, Arkane, MachineGames, Tango Gameworks, Alpha Dog und die Roundhouse Studios. 

Damit gehören Microsoft auch unter anderem die Marken The Elder Scrolls, Fallout, Wolfenstein, Doom, Dishonored, Prey, Quake, Starfield, The Evil Within und noch viele mehr. Im zugehörigen Blogeintrag erläutert Microsoft die Folgen dieser Übernahme für Gamer rund um den Globus: Der gesamte Spiele-Katalog von ZeniMax Media wird Teil des Xbox Game Pass am PC und auf der Konsole, zukünftige Titel wie beispielsweise Starfield werden offenbar nicht mehr auf der PlayStation 5 erscheinen. Wie bei allen Xbox Game Studios-Titeln dürften künftige Bethesda-Spiele auch ab dem Launch über den Game Pass zugänglich sein.

Update: Bethesda hat in einer Pressemeldung angegeben, dass Microsoft für die Übernahme insgesamt 7,5 Milliarden US-Dollar (ca. 6,4 Milliarden Euro) bezahlt hat.

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Autor: Hannes Brecher, 21.09.2020 (Update: 21.09.2020)
Hannes Brecher
Hannes Brecher - News Editor
Seit ich als Kind einen Game Boy Color mit Pokemon Rot geschenkt bekam, war ich fasziniert davon, wie man ganze Welten mithilfe von so einfachen Grafiken und Texten erschaffen kann. Das hat nicht nur mein Interesse an Hard- und Software geweckt, sondern auch meine Leidenschaft für Design und für’s Schreiben, die ich nun als Grafikdesigner und Redakteur ausleben darf.