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Huawei Mate 10: Teaser verarscht iPhone X, Standard-Pro im Vergleich

Links das Frontpanel des vermeintlichen Mate 10, rechts die Pro-Version.
Links das Frontpanel des vermeintlichen Mate 10, rechts die Pro-Version.
Während Huawei mit einem kleinen Clown-Video einmal mehr das wahre KI-Phone des Jahres teasert und sich über Apple's Face ID-Fail lustig macht, zeigt der neueste Leak die Frontpanels der beiden Mate 10-Varianten im Vergleich und liefert einige Infos und mögliche Preise.

Mittlerweile wissen wir ja, dass der sogenannte Face ID-Fail von Apple während der Präsentation des iPhone X vergangene Woche kein Versagen der Gesichtserkennung war, sondern eine der Schutzfunktionen, die Apple bewusst vorgesehen hat, um Face ID sicherer zu machen. Mit den Fakten nimmt es Huawei in seinem neuen Teaservideo also nicht ganz so genau, denn wie man im Tweet auf der Huawei Singapur-Seite ganz unten sieht, verarscht die neue Nummer 2 am Smartphone-Markt die auf Platz Drei abgerutschte Firma Apple ganz eindeutig mit einem Fail seiner Gesichtserkennung Face ID. 

#TheRealAIPhone

Unter dem Hashtag #TheRealAIPhone will Huawei auch daran erinnern, dass der Kirin 970-SoC des am 16. Oktober startenden Mate 10 und Mate 10 Pro mit einem KI-Beschleuniger ausgeliefert wird, der bei der Erkennung von Bildern und wohl auch Gesichtern Höchstleistungen erbringen soll. Ob der brandneue Prozessor den ebenfalls neuen Apple A11-Chip schlagen wird, der derzeit absolute Bestwerte erreicht, wird aber noch zu beweisen sein. Bisher nicht ganz geklärt sind die konkreten Unterschiede zwischen dem regulären Mate 10 und dem diesjährigen Pro-Modell. Hier soll ein Bild (siehe oben) und einige Daten und Preise Klarheit schaffen, die kürzlich unter etwas dubiosen Umständen geleakt sind.

Unterschiede

Für bare Münze sollte man diese Infos also nicht nehmen, nichtsdestotrotz klingen sie durchaus plausibel. Wie man am Bild erkennt, unterscheidet sich das Mate 10 Pro vom regulären Modell durch den fehlenden Fingerabdrucksensor an der Front. Stattdessen wurde der untere Rand und auch der obere Rand ein Stück weiter verkleinert, was dem Design einen Galaxy S8-Look mit sehr dünnem Rand oben und unten verleiht, mehr als beim regulären Mate 10. Laut neuem Leak bietet das Mate 10 ein 5,9 Zoll 18:9-Display mit 84 Prozent Screen-to-Body-Ratio, das Mate 10 Pro dagegen ein 6 Zoll 18:9-Display mit 90 Prozent Screen-to-Body-Ratio. Beide Geräte sind nach IP67-Norm Wasser- und staubdicht und sollen mit 4.200 mAh Akku ausgeliefert werden.

Mate 10 Preise

Beide Smartphones bieten zudem eine rückwärtige Dual-Cam mit F/1.6 Blende, mehr Details gab es schon in einem Leak von Evan Blass vor wenigen Tagen. Auch erste Preise werden kolportiert: In China sind demnach für die Basis-Version des Mate 10 mit 4 GB RAM und 64 GB Speicher 4.300 Yuan einzuplanen, das wären umgerechnet 545 Euro, ohne Steuer. Dazu gibt es dann noch zwei weitere Varianten mit 6 GB RAM und 128 oder 256 GB Speicher um 4900 Yuan (620 Euro) sowie 5600 Yuan (710 Euro).

Mate 10 Pro Preise

Das Mate 10 Pro beginnt bereits mit 6 GB RAM und 64 GB Speicher bei 5500 Yuan (697 Euro) und wird dann in drei weiteren Varianten mit 128 GB oder 256 GB Speicher sowie letztlich mit 8 GB RAM und 256 GB Speicher bis maximal 7500 Yuan kosten, was hierzulande 940 Euro entspricht. Wie man an den Screenshots unten erkennt, enthält die Liste ein paar Fehler, beispielsweise den Begriff USF statt UFS, die heutigen Infos sollten also nicht für bare Münze genommen werden. Zudem wird Huawei wohl nicht alle Ausbaustufen des Mate 10 auch in Europa anbieten, wie schon in den Jahren zuvor.

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Autor: Alexander Fagot, 20.09.2017 (Update: 20.09.2017)
Alexander Fagot
Alexander Fagot - Editor
Als Tech- und Gadget-begeisterter Allrounder mit Desktop-Selbstbau- und Overclocking-Vergangenheit, arbeitete ich als Filmvorführer noch mit dem guten alten 35 mm Film, bin dann zusehends auch professionell in die Computerwelt geschlittert und schuftete einige Jahre als Windows-Admin und Projektmanager. Nach längeren Reisen schreibe ich nun von allen Ecken dieser Welt aus als News-Redakteur für Notebookcheck und konzentriere mich im Moment tendenziell auf den Bereich Mobile.