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Intel vs. Apple geht in die nächste Runde: Eine neue Webseite richtet sich gezielt gegen MacBooks mit M1

Wer Intels neue Vergleichs-Webseite besucht, der sieht zuerst den ehemaligen Mac-Schauspieler Justin Long – mit einem Ultrabook von Acer. (Bild: Intel)
Wer Intels neue Vergleichs-Webseite besucht, der sieht zuerst den ehemaligen Mac-Schauspieler Justin Long – mit einem Ultrabook von Acer. (Bild: Intel)
Nachdem Intel bereits eine ganze Reihe von Werbespots veröffentlicht hat, die sich gegen MacBooks auf Basis des M1 ARM-SoC richten, gibts nun sogar eine ganze Webseite, die nicht nur behauptet, dass Intel-Laptops vielseitiger und leistungsstärker sind, selbst die Akkulaufzeit soll vergleichbar sein.
Hannes Brecher,
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Kürzlich hat Intel mehrere Werbespots veröffentlicht, in dem Justin Long, der ehemalige Mac-Schauspieler in der Mac vs. PC-Kampagne, die Vorzüge von Windows-Notebooks mit Intel-Chip im Vergleich zu MacBooks mit M1-SoC bewirbt. Nun geht das Unternehmen noch einen Schritt weiter, mit einer ganze Webseite, die zeigen soll, dass Tiger Lake-Laptops einfach besser als MacBooks sind. Schon im Header ist Justin Long mit einem Ultrabook von Acer und mit der Tagline "get real, go PC" zu sehen.

Direkt darunter folgt ein Vergleich, bei dem Intel allerdings nicht etwa das 13 Zoll MacBook Pro mit M1 (ca. 1.300 Euro auf Amazon) abbildet, sondern ein älteres 15 Zoll MacBook Pro mit Intel-Prozessor – ups. Auch die aufgestellten Behauptungen sind teils etwas dubios. Es ist zwar richtig, dass M1-Macs nur einen externen Bildschirm unterstützen, aber dass Intel-Laptops eine größere Auswahl an professioneller Software bieten hängt von der jeweiligen Branche ab, denn hier hat auch Apple seine exklusiven Apps, inklusive Final Cut Pro X und Logic Pro X.

Genau wie in den Werbespots geht Intel wieder darauf ein, dass Käufer eines PC einfach mehr Auswahl haben, und auch Convertibles oder Geräte mit zwei Displays wie das Asus ZenBook Pro Duo kaufen können – das ist nicht von der Hand zu weisen. Bei den Performance-Vergleichen sollte man da schon etwas vorsichtiger sein.

Der Text wettert gegen das M1 MacBook Pro mit Touch Bar, die Abbildung zeigt aber ein Intel MacBook Pro ohne Touch Bar. (Bild: Intel)
Der Text wettert gegen das M1 MacBook Pro mit Touch Bar, die Abbildung zeigt aber ein Intel MacBook Pro ohne Touch Bar. (Bild: Intel)

So gibt Intel beispielsweise an, eine "bis zu" 41 Prozent schnellere Web-Produktivität zu erzielen. Um auf dieses Ergebnis zu kommen wurde einerseits Google Chrome genutzt, obwohl es am Mac durchaus schnellere Browser gibt, andererseits wurden die beworbenen 41 Prozent im durchgeführten WebXPRT 3-Benchmark nur in einer Kategorie erreicht, während der M1 in anderen sogar schneller war – im Schnitt siegt Tiger Lake dank Chrome um immerhin 11 Prozent.

Die Akkulaufzeit wird dann wiederum mit dem MacBook Air verglichen, statt mit dem MacBook Pro, das laut unserem Test ganze 27 Prozent länger durchhält. Und hier steigt Intel interessanterweise auch auf Safari um, während auf Windows weiterhin Chrome zum Einsatz kommt – das und der von Netflix verwendete AV1-Codec ergeben für Apple ein Worst Case Szenario, denn dieser muss vom M1 vermutlich komplett in Software dekodiert während, zumindest fehlen offizielle Angaben zu einem möglichen Hardware-Decoder, während Intel hier eine Hardwarebeschleunigung anbietet.

Auch die übrigen Benchmarks lassen sich teils auf Software zurückführen, die schlicht (noch) nicht für den M1 optimiert wurde. Die Behauptungen von Intel sind damit keinesfalls irrelevant, der Apple M1 ist sicherlich nicht für jeden Nutzer der bestmögliche Chip. In Anbetracht der Tatsache, dass es sich dabei allerdings um Apples ersten ARM-SoC für Macs überhaupt handelt ist es durchaus beeindruckend, wie gut der Chip in vielen Bereichen mit Intels aktuellsten Prozessoren konkurrieren kann – und bis zum Launch des Apple M1X mit voraussichtlich fast der doppelten Leistung dauert es Gerüchten zufolge nicht mehr lange.

Quelle(n)

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Hannes Brecher
Hannes Brecher - Senior Tech Writer - 5164 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2018
Seit dem Jahr 2009 schreibe ich für unterschiedliche Publikationen im Technologiesektor, bis ich im Jahr 2018 zur News-Redaktion von Notebookcheck gestoßen bin. Seitdem verbinde ich meine langjährige Erfahrung im Bereich Notebooks und Smartphones mit meiner lebenslangen Leidenschaft für Technologie, um unsere Leser über neue Entwicklungen am Markt zu informieren. Mein Design-Hintergrund als Art Director einer Werbeagentur erlaubt mir darüber hinaus tiefe Einblicke in die Eigenheiten dieser Branche.
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Autor: Hannes Brecher, 18.03.2021 (Update: 18.03.2021)