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Intel vs. Apple: Der ehemalige Mac-Schauspieler wettert in neuen Werbespots gegen das M1 MacBook Pro

Intel setzt Apples ehemalige Werbeikone ein, um die Vorzüge der eigenen Chips gegenüber dem M1 zu bewerben. (Bild: Intel / Apple, bearbeitet)
Intel setzt Apples ehemalige Werbeikone ein, um die Vorzüge der eigenen Chips gegenüber dem M1 zu bewerben. (Bild: Intel / Apple, bearbeitet)
Seit mehr als 15 Jahren ist Apple ein treuer Kunde von Intel – der Umstieg auf die hauseigenen ARM-Chips will dem Chipgiganten aber offenbar nicht so recht gefallen, denn das Unternehmen hat nun gleich fünf Werbespots veröffentlicht, welche den ehemaligen Mac vs. PC-Schauspieler Justin Long einsetzen, um die Schwächen des M1 MacBook Pro zu enthüllen.
Hannes Brecher,
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Nachdem Intel im Februar bereits erste Werbeaktionen gegen den Apple M1 gestartet hat geht der Chipgigant nun noch einen großen Schritt weiter: Das Unternehmen hat auf seinem YouTube-Kanal gleich fünf TV-Spots veröffentlicht die zeigen sollen, wie rückständig ein M1 MacBook Pro (ca. 1.300 Euro auf Amazon) im Vergleich zu einem Notebook mit Intel-Prozessor doch ist.

Für Apple wohl besonders ärgerlich: Intel hat für die Spots Justin Long angeheuert, eben jenen Schauspieler, der Mitte der 2000er-Jahre den Mac in Apples berühmter Mac vs. PC-Werbekampagne gespielt hat. Der Apple M1 ARM-SoC hat sich in den meisten Testberichten gut gegen Intels aktuelle Tiger Lake-Chips geschlagen, in unserem ausführlichen Test konnte das 13 Zoll MacBook Pro mit M1 beispielsweise mit fast der doppelten Akkulaufzeit im Vergleich zum Vorgängermodell mit Intel-Chip erreichen.

Wo sieht Intel also Vorteile für Windows-Notebooks auf Basis von Tiger Lake? Gehen wir die Behauptungen in den Spots durch, um zu sehen, wie wahrheitsgetreu Intel bei seiner aktuellen Werbung vorgeht. Der erste Spot behauptet, dass ein Intel-Laptop drei externe Monitore unterstützt, und ein M1 MacBook Pro nur einen. Das ist korrekt, auch wenn diese Einschränkung einerseits viele Kunden nicht betreffen dürfte, und andererseits der M1X schon bald mehrere Monitore unterstützen dürfte.

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Der zweite Spot richtet sich gegen die Touch Bar, Apples kleine Touchscreen-Leiste, welche die klassischen Funktionstasten ersetzt. Dabei vergleicht Intel das MacBook Pro mit einem Asus ZenBook Pro Duo, das nicht nur einen, sondern gleich zwei Touchscreens besitzt. Auch das ist korrekt – die Touch Bar ist auch nach über vier Jahren nicht viel mehr als ein Gimmick, viele Mac-Nutzer vermissen einen Touchscreen. Allerdings gibt es auch viele gute AMD-Laptops mit Touchscreen.


Im dritten Spot geht es darum, dass PC-Kunden eine größere Auswahl an Geräten haben. Auch das ist weder überraschend noch falsch, und auch hier gilt, dass sich immer mehr Kunden für Laptops mit AMD Ryzen statt Intel Core entscheiden – viel Auswahl hat eben auch Nachteile, zumindest für Intel.

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Im vierten Spot geht es um Gaming. Und auch hier hält sich Intel an die Fakten – Gaming am Mac wurde die letzten Jahre sogar noch schlechter. Zumindest bis Game-Streaming Mainstream wird bleiben PCs für Gaming-Enthusiasten die erste Wahl.


Im letzten Werbespot geht Intel auf die Vorzüge von Convertibles ein, und behauptet, dass man als Apple-Kunde neben einem MacBook Pro auch ein iPad Pro, ein Apple Magic Keyboard und einen Apple Pencil benötigt, um die Funktionalität eines Convertible zu ersetzen. Stimmt, allerdings hat Apples Ansatz auch Vorteile, wie zum Beispiel, dass das iPad Pro deutlich dünner und leichter als jedes Convertible ist, was die Nutzung als Tablet angenehmer macht.

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Hannes Brecher
Hannes Brecher - Senior Tech Writer - 6419 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2018
Seit dem Jahr 2009 schreibe ich für unterschiedliche Publikationen im Technologiesektor, bis ich im Jahr 2018 zur News-Redaktion von Notebookcheck gestoßen bin. Seitdem verbinde ich meine langjährige Erfahrung im Bereich Notebooks und Smartphones mit meiner lebenslangen Leidenschaft für Technologie, um unsere Leser über neue Entwicklungen am Markt zu informieren. Mein Design-Hintergrund als Art Director einer Werbeagentur erlaubt mir darüber hinaus tiefe Einblicke in die Eigenheiten dieser Branche.
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Autor: Hannes Brecher, 17.03.2021 (Update: 17.03.2021)