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Leaker: Apple hat AirPower eingestellt – wieder einmal

Ein Teardown hatte bereits gezeigt, dass Apples AirPower-Ladematte deutlich komplexer als die meisten Konkurrenten war. (Bild: Bilibili)
Ein Teardown hatte bereits gezeigt, dass Apples AirPower-Ladematte deutlich komplexer als die meisten Konkurrenten war. (Bild: Bilibili)
Die Saga um Apples berüchtigte AirPower-Ladematte könnte endgültig zu Ende sein: Nachdem in den vergangenen Monaten viele neue Informationen aufgetaucht sind, inklusive einem Preis und einem ausführlichen Teardown eines Prototypen, soll die Entwicklung nun endgültig eingestellt worden sein.
Hannes Brecher,

AirPower ist ein Fehlschlag, wie man ihn vom Unternehmen aus Cupertino nicht erwarten würde: Die Ladematte wurde im September 2017 zusammen mit dem iPhone X offiziell vorgestellt, die Auslieferung sollte im Jahr 2018 beginnen. Wie mittlerweile klar ist hat das nicht so ganz geklappt, im März 2019 hat Apple schließlich offiziell bestätigt, dass das Projekt eingestellt wurde, da einige technische Probleme nicht gelöst werden konnten – Details wollte das Unternehmen nicht nennen, Gerüchten zufolge war die Hitzeentwicklung durch die vielen Ladespulen aber schlicht nicht zu bändigen.

Seitdem wurden aber viele Lebenszeichen der Ladematte gesichtet, beispielsweise Fotos eines Prototypen oder sogar ein Teardown, der gezeigt hat, wie komplex die Ladematte doch tatsächlich gewesen wäre. Ein Leaker hat sogar einen Preis verraten: 199 Euro sollte AirPower hierzulande kosten. Die Saga könnte nun aber vorüber sein: Der bekannte Leaker Jon Prosser hat in einem Tweet angegeben, dass sämtliche AirPower-Pläne auf absehbare Zeit gestrichen wurden, seine Quellen bezweifeln, dass das Projekt jemals wieder aufgegriffen wird.

Es scheint also ganz so, als wäre AirPower tot – diesmal vielleicht endgültig. Das Timing dürfte dabei kein Zufall sein: Apple hat erst kürzlich das brandneue MagSafe-Ladegerät (ca. 45 Euro auf Amazon) vorgestellt, welches sich magnetisch am iPhone 12 festhält und dieses so drahtlos auflädt. Immerhin gibt es mittlerweile Ladepads, die AirPower nicht ganz unähnlich sind: Die Nomad Base Station Pro setzt beispielsweise auf gleich 18 Ladespulen, sodass Geräte darauf frei platziert werden können.

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Autor: Hannes Brecher, 27.10.2020 (Update: 27.10.2020)
Hannes Brecher
Hannes Brecher - News Editor
Seit ich als Kind einen Game Boy Color mit Pokemon Rot geschenkt bekam, war ich fasziniert davon, wie man ganze Welten mithilfe von so einfachen Grafiken und Texten erschaffen kann. Das hat nicht nur mein Interesse an Hard- und Software geweckt, sondern auch meine Leidenschaft für Design und für’s Schreiben, die ich nun als Grafikdesigner und Redakteur ausleben darf.