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PlayStation 5: Ein Test zeigt ein enormes Upgrade für PS4-Spiele

PlayStation 4-Spiele laufen auf der PS5 großteils deutlich flüssiger als auf der Konsole, für die sie entwickelt wurden. (Bild: Fabian Albert / Sony / Notebookcheck)
PlayStation 4-Spiele laufen auf der PS5 großteils deutlich flüssiger als auf der Konsole, für die sie entwickelt wurden. (Bild: Fabian Albert / Sony / Notebookcheck)
Die PlayStation 5 wird in Europa bereits in weniger als zwei Wochen ausgeliefert, Sony hat sich bisher aber kaum zur Abwärtskompatibilität der Konsole geäußert. Ein umfangreicher Test zeigt nun, dass PS4-Spiele deutlich von der Leistung der Konsole der nächsten Generation profitieren.
Hannes Brecher,

Die Experten von Digital Foundry haben ausführlich getestet, wie gut PlayStation 4-Spiele auf Sonys Konsole der nächsten Generation laufen, da sich Sony bislang kaum dazu geäußert hat, wie der berüchtigte "Boost-Modus" funktioniert. Und wie das unten eingebettete, rund 30 Minuten lange Video beweist müssen sich PlayStation-Fans keinerlei Sorgen machen: PS4-Spiele profitieren enorm von der zusätzlichen Leistung.

Recht viele PS4-Spiele begrenzen die Bildrate auf maximal 30 Bilder pro Sekunde – ein Limit, das die PlayStation 5 nicht umgehen kann, die getesteten Spiele laufen dabei aber absolut stabil mit 30 fps, statt häufig knapp darunter auf der älteren Konsole. Titel wie Rise of the Tomb Raider oder Final Fantasy XV, die auf der PlayStation 4 Pro häufig nur mit rund 40 fps dargestellt werden konnten, laufen auf der PS5 mit 60 fps, Einbrüche bei der Bildrate kommen so gut wie gar nicht vor.

Spannend: Crysis Remastered läuft auf der stärkeren Hardware endlich mit 60 Bildern pro Sekunde, nachdem das Spiel auf der PS4 Pro selbst im Performance-Modus kaum 30 fps halten konnte. Dasselbe gilt für den hochauflösenden Modus von Knack und für Dark Souls 3. Interessant ist, dass die Release-Version von Assassin's Creed Unity auf der PS5 teils auf unter 40 fps einbricht, während die Xbox Series X stabile 60 fps erzielt – Digital Foundry geht dabei von einem Kompatibilitäts-Problem aus.

Titel, die auf eine dynamische Auflösung setzen, werden auf der neuen Konsole stets mit der höchstmöglichen Anzahl an Pixeln dargestellt, statt die Auflösung bei rechenintensiven Sequenzen zu reduzieren. Darüber hinaus profitieren die Ladezeiten enorm von der schnellen SSD der PlayStation 5, lange Wartezeiten sollten so fast komplett vermieden werden können.

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Autor: Hannes Brecher,  6.11.2020 (Update:  6.11.2020)
Hannes Brecher
Hannes Brecher - News Editor
Seit ich als Kind einen Game Boy Color mit Pokemon Rot geschenkt bekam, war ich fasziniert davon, wie man ganze Welten mithilfe von so einfachen Grafiken und Texten erschaffen kann. Das hat nicht nur mein Interesse an Hard- und Software geweckt, sondern auch meine Leidenschaft für Design und für’s Schreiben, die ich nun als Grafikdesigner und Redakteur ausleben darf.