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Realme Buds Q & Buds Air Neo: Komplett drahtlose In-Ears ab 16 Euro

Die Realme Buds Q sind enorm günstig, sie scheinen aber einen deutlich ausgewogeneren Sound als die teureren Buds Air Neo zu bieten. (Bild: Realme)
Die Realme Buds Q sind enorm günstig, sie scheinen aber einen deutlich ausgewogeneren Sound als die teureren Buds Air Neo zu bieten. (Bild: Realme)
Im Zuge seines heutigen Launch-Events hat Realme zwei neue, extrem günstige Alternativen zu den Apple AirPods präsentiert, die schon ab 16 Euro zu haben sind. Die Ausstattung ist gut, schon in der Werbung zeigt sich aber, dass der Klang der In-Ears seine Schwächen haben könnte.
Hannes Brecher,

Realme Buds Air Neo: Günstige AirPods-Klone mit (zu) viel Bass

Das Wort "AirPods-Klon" wird mittlerweile viel zu häufig verwendet, bei den Buds Air Neo trifft diese Beschreibung aber einfach zu, denn das Design sieht den Vorbildern von Apple mehr als nur "etwas" ähnlich. Auch die Features entsprechend größtenteils jenen der AirPods (ab 135 Euro auf Amazon).

Ein Realme R1-Chip sorgt für eine stabile Bluetooth-Verbindung, Google Fast Pair erlaubt das automatische Koppeln mit einem Smartphone, eine berührungsempfindliche Oberfläche auf der Außenseite erlaubt es beispielsweise, die Wiedergabe zu pausieren.

Genau wie die "normalen" AirPods sind die Buds Air Neo nicht wetterfest, eine aktive Geräuschunterdrückung sucht man vergeblich. Die Schwächen der Ohrhörer werden allerdings keinesfalls versteckt, auf der Produktseite prahlt der Hersteller regelrecht damit – nur dass eine Akkulaufzeit von drei Stunden nicht so recht überzeugen kann, mit dem Ladecase kommt man immerhin auf 17 Stunden.

Viel wichtiger ist allerdings, dass Realme eine Frequenzkurve veröffentlicht hat, um seinen "Dynamic Bass Boost" zu bewerben. Das Problem dabei: Während der Bass übertrieben laut ist, können die Buds Air Neo praktisch keine Höhen wiedergeben, wodurch viele potentielle Kunden je nach Musikgeschmack recht unglücklich mit dem Sound sein könnten. Immerhin sind die Ohrhörer mit 2.999 INR in Indien (ca. 36 Euro) recht günstig.

Realme bewirbt den "Dynamic Bass Boost" der Buds Air Neo, die Höhen wurden dabei aber offensichtlich vernachlässigt.
Realme bewirbt den "Dynamic Bass Boost" der Buds Air Neo, die Höhen wurden dabei aber offensichtlich vernachlässigt.
Die günstigeren Buds Q bieten etwas weniger Bass, dafür aber einen deutlich ausgewogeneren Klang.
Die günstigeren Buds Q bieten etwas weniger Bass, dafür aber einen deutlich ausgewogeneren Klang.

Realme Buds Q: Wetterfest, ultraleicht, perfekt für Sportler?

Noch günstiger und spannender sind allerdings die Buds Q. Die In-Ears kommen mit einem etwas eigenständigeren Design in Weiß, Schwarz oder Gelb, und der Sound ist deutlich ausgewogener, zumindest laut dem veröffentlichten Diagramm.

Der Hersteller verspricht eine Akkulaufzeit von 20 Stunden mit der Ladehülle, die Ohrhörer alleine sollen je nach Anwendung zwischen drei und sechs Stunden durchhalten. Mit nur 3,4 Gramm sind sie extrem leicht. Darüber hinaus sind die Buds Q nach IPX4 zertifiziert, sodass Schweiß und Regen kein Problem darstellen sollten. Auch bei diesem Modell gibt es eine berührungsempfindliche Oberfläche auf der Außenseite, mit der die Wiedergabe gesteuert werden kann, sowie Bluetooth 5.0. 

Realme bietet die Buds Q derzeit für nur 129 Yuan (ca. 16 Euro) an, wobei der Preis später bei 149 Yuan (ca. 19 Euro) liegen soll. Realme hat für beide In-Ears keine Informationen zu den Preisen und zur Verfügbarkeit in Europa angegeben, bei derart kleinen und günstigen Produkten ist ein Import in der Regel aber recht problemlos möglich.

Quelle(n)

Realme (Buds Air Neo | Buds Q)

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Autor: Hannes Brecher, 25.05.2020 (Update: 25.05.2020)
Hannes Brecher
Hannes Brecher - News Editor
Seit ich als Kind einen Game Boy Color mit Pokemon Rot geschenkt bekam, war ich fasziniert davon, wie man ganze Welten mithilfe von so einfachen Grafiken und Texten erschaffen kann. Das hat nicht nur mein Interesse an Hard- und Software geweckt, sondern auch meine Leidenschaft für Design und für’s Schreiben, die ich nun als Grafikdesigner und Redakteur ausleben darf.