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TAG Heuer Connected: Teure Smartwatch-Familie erhält Snapdragon Wear 3100

TAG Heuer spendiert seiner Smartwatch-Familie nach drei Jahren endlich ein Upgrade. (Bild: TAG Heuer)
TAG Heuer spendiert seiner Smartwatch-Familie nach drei Jahren endlich ein Upgrade. (Bild: TAG Heuer)
Die neueste Smartwatch-Generation aus der Schweiz kombiniert einen saftigen Preis mit einem klobigen, wenn auch hochwertigen Gehäuse und einer durchschnittlichen Ausstattung. Immerhin kommt die neue TAG Heuer Connected wieder mit einer Golf-App mit umfassenden Daten zu Routen.
Hannes Brecher,

Standard-Smartwatch mit Google Wear OS

Außen hui, innen mäh. Auch für den sehr hohen Preis enthält die Smartwatch den Qualcomm Snapdragon Wear 3100, der technisch immer noch auf den uralten ARM Cortex-A7-Kernen aus dem Jahr 2011 basiert. Dazu kommen gerade einmal 8 GB Speicher, die Menge des Arbeitsspeichers wird nicht näher angegeben, vermutlich liegt dieser aber bei etwa einem Gigabyte.

Das 1,39 Zoll große OLED-Display löst mit ordentlichen 454 x 454 Pixeln auf. Der 430 mAh fassende Akku soll immerhin einen Tag durchhalten, bei GPS-Nutzung und Musikwiedergabe sind es nur noch sechs Stunden. Die neue Connected ist neben Bluetooth und WLAN auch mit LTE ausgestattet, um teils unabhängig von einem Smartphone genutzt werden zu können.

Während ein Sprachassistent zwar mithilfe des integrierten Mikrofons verwendet werden kann, fehlt ein integrierter Lautsprecher. Dazu gibt's auch ein Gyroskop, einen Beschleunigungssensor und einen Pulsmesser. Die Software basiert auf Googles Wear OS, wobei sie teilweise angepasst ist und mit eigenen Apps und Zifferblättern ausgeliefert wird.

Wuchtiges Gehäuse aus Stahl und Saphirglas

TAG Heuer bietet die Connected mit Gehäusen aus Edelstahl oder aus Titan an, die Rückseite besteht aus Keramik, das Display wird mit einer Schicht Saphirglas geschützt. Mit einem Durchmesser von 45 mm und einer Dicke von 13,5 mm ist die Uhr etwas klobig, mit einer drehbaren Krone zum Scrollen und zwie Buttons entspricht die Bedienung der Konkurrenz.

Viel Golf, aber kein Schwimmtraining

Die Smartwatch ist nur wasserabweisend, aber nicht wasserfest – beim Schwimmen kann man sie also keinesfalls tragen. Dafür bietet der Hersteller eine für seine Zielgruppe wohl sehr viel wichtigere Golf-App, welche Daten zu fast 40.000 Routen enthält. Auch Radfahren und Laufen haben Priorität für den Hersteller, die gesammelten Daten können dann in Apple Health oder Strava importiert werden.

Vier Varianten zu Luxus-Preisen

Wie man es bei dem Unternehmen erwarten würde, das bereits die wahrscheinlich teuerste Smartwatch der Welt im Sortiment hat, muss man für die neue TAG Heuer Connected tief in die Tasche greifen. Für die Variante mit einem Edelstahlgehäuse und einem Kautschukarmband werden 1.700 Euro fällig, mit einem Armband aus Edelstahl muss man schon 1.850 Euro bezahlen, beim Titangehäuse startet der Preis erst bei 2.250 Euro. Weitere Informationen gibt es auf der Webseite des Herstellers.

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Autor: Hannes Brecher, 13.03.2020 (Update: 13.03.2020)
Hannes Brecher
Hannes Brecher - News Editor
Seit ich als Kind einen Game Boy Color mit Pokemon Rot geschenkt bekam, war ich fasziniert davon, wie man ganze Welten mithilfe von so einfachen Grafiken und Texten erschaffen kann. Das hat nicht nur mein Interesse an Hard- und Software geweckt, sondern auch meine Leidenschaft für Design und für’s Schreiben, die ich nun als Grafikdesigner und Redakteur ausleben darf.