Notebookcheck

Test Acer Aspire V 15 Nitro VN7-572G-72L0 Notebook

Sebastian Jentsch, Stefanie Voigt, 01.11.2015

Nitro Reloaded. Acer schickt zum Weihnachtsgeschäft sein auf der IFA 2015 vorgestelltes Nitro Refresh ins Rennen um die Käufergunst. Kann die Non-Black-Edition an die Erfolge der Ende-2014er-Nitros anknüpfen?

Acer Aspire VN7-572G-72L0: mit GeForce GTX 950M und 15-Watt-Skylake-Prozessor
Acer Aspire VN7-572G-72L0: mit GeForce GTX 950M und 15-Watt-Skylake-Prozessor

Genau vor einem Jahr, im Oktober 2014, hatten wir das erste Acer Aspire V 15 Nitro (VN7-591G-77A9) im Testlabor. Damals zeigte Acer ein gutes Händchen für die Bedürfnisse der Kundschaft und bot einen skalierbaren 15-Zoller (und 17-Zoller Nitro) an, der in seinem ansprechenden Gehäuse verschiedene Grafikkarten (GT 840M, GTX 860M), verschiedene CPU-Typen (ULV 15 Watt & Standard 47 Watt) und SSD-HDD-Kombinationen bieten konnte. Dadurch hatte Acer eine Plattform am Markt, welche von knapp 700 Euro bis 1.500 Euro den Mainstream- und High-End-Markt abdecken konnte. 

In jedem Fall erhielten die Käufer ein erstklassiges, mattes IPS-Panel, wenigstens in FHD oder gegen Aufpreis mit 3.840 x 2.160 Bildpunkten (4K Black Edition). Die Notebooks fanden bis heute reißenden Absatz, erhielten zahlreiche Testberichte und Awards und sind nach unserer Einschätzung die erfolgreichste Notebook-Serie des deutschen Marktes in 2015. 

Ansporn genug für Acer, mit dem Nachfolger an diese Erfolge anzuknüpfen und ein preislich attraktives und skalierbares Notebook an den Mann oder die Frau zu bringen. Unser Aspire VN7-572G-72L0 ist die normale Version (keine Black Edition) mit Low-Voltage-Skylake-Prozessor Intel Core i7-6500U (15 Watt, 14 nm) und GeForce GTX 950M. Das „alte“ Haswell Nitro 15 war bereits mit GeForce GTX 950M ausgerüstet, die Black Edition mit Standard-Voltage erhielt eine GTX 960M

Nicht mehr neu, weil schon seit Ende 2014 praktiziert: Die Kombination aus 1-TB-HDD + 128-GB-SSD (Varianten). Jetzt geht die SSD allerdings mit SATA 600 an den Start. Der Arbeitsspeicher hört nun auf den Namen DDR4, und USB Typ-C sorgt verdrehungssicher für die Anbindung von Peripherie. Das Testmodell ist eine High-End-Konfiguration, die derzeit mit 1.200 Euro eingepreist wird. Die günstigere Variante mit i5-6200U, 1 TB HDD, Geforce 945M und Festplatte nehmen wir selbstverständlich ebenso unter die Lupe wie die Black Edition mit i7 6700HQ und GTX 960M bzw. 945M. Die folgende Tabelle verlinken wir in Kürze mit den entsprechenden Testberichten. 

ModellZollCPUGPUHDD/SSDPreis
Acer Aspire V Nitro VN7-572G-72L015"i7-6500UGTX 950M1TB+SSD1.200 Euro
Acer Aspire V Nitro Black Edition VN7-792G-55SF17"i5-6300HQ945M1TB SSHD999 Euro
Acer Aspire V Nitro VN7-572G-54YG15"i5-6200U945M1TB HDD900 Euro
Acer Aspire V Nitro Black Edition VN7-792G-74Q417"i7-6700HQGTX 960M1TB SSHD1.300 Euro

Warm anziehen müssen sich einige Kollegen der Multimedia-Fraktion. Die Notebooks laufen noch auf Haswell Basis, dürften jedoch in den kommenden Wochen bis Monaten ihr Skylake-Update bekommen. Alle drei sind mit hochwertigen IPS-Bildschirmen bestückt, alle in entspiegeltem Full-HD.  

Unter den waschechten Gamern, festgemacht an einer GPU mindestens GTX 960M und einer entsprechenden Positionierung des Herstellers, sind diese beiden Modelle schon außerhalb der Reichweite des Acer Nitro V 15. Zur Abgrenzung werden wir das IdeaPad Y50-70 dennoch vergleichend anführen.

Acer Aspire VN7-572G-72L0 (Aspire VN7-572G Serie)
Grafikkarte
NVIDIA GeForce GTX 950M - 4096 MB, Kerntakt: 993 MHz, Speichertakt: 1000 MHz, DDR3, ForceWare 358.50, Optimus HD Graphics 520 (IGP)
Hauptspeicher
8192 MB 
, 2x 4 GB DDR4 SDRAM Samsung, bis 32 GB
Bildschirm
15.6 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel 141 PPI, LG Display LP156WF6-SPB1, AH-IPS, Normally Black, Transmissive, s-Si TFT-LCD 60Hz 300 cd/m² 700:1 (Vendor), spiegelnd: nein
Massenspeicher
Lite-On CV1-8B128, 128 GB 
, LiteOn CV1-8B128 @Serial ATA/600 + Toshiba 1 TB @Serial ATA, 1 GB verfügbar
Soundkarte
Intel Skylake-U/Y PCH - High Definition Audio
Anschlüsse
1 USB 2.0, 3 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 HDMI, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: Mic+Line Kombi, Card Reader: 5in1, USB 3.1 (Typ-C) -> Skylake USB 3.0 xHCI Controller
Netzwerk
Realtek RTL8168/8111 Gigabit-LAN (10/100/1000/2500/5000MBit/s), Qualcomm QCA6174 (a/g/n = Wi-Fi 4/ac = Wi-Fi 5), Bluetooth 4.0
Optisches Laufwerk
HL-DT-ST DVDRAM GUE1N
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 23.9 x 390 x 262
Akku
53 Wh Lithium-Ion, 4465 mAh, Akkulaufzeit (laut Hersteller): 8 h
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Home 64 Bit
Kamera
Webcam: 1.280 x 720
Primary Camera: 2 MPix
Sonstiges
Lautsprecher: Stereo, 4 Lautsprecher, Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: ja, 90 Watt Netzteil, Acer Power Button, Acer Power Management, 24 Monate Garantie
Gewicht
2.366 kg, Netzteil: 498 g
Preis
1199 Euro
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

Gehäuse

Ungewöhnlich: Die Base besteht aus einer Wanne, die nur nach oben offen ist.
Ungewöhnlich: Die Base besteht aus einer Wanne, die nur nach oben offen ist.
Filigran, aber durch Verbindung mit der Alu-Platte unter der Tastatur solide befestigt.
Filigran, aber durch Verbindung mit der Alu-Platte unter der Tastatur solide befestigt.

Respekt! Auch ohne Aluminium-Applikationen und gebürstetes Metall gelingt Acer ein Laptop-Chassis, das wir gern in die Hand nehmen und das einen angemessen wertigen Gesamteindruck vermittelt. Die Konstruktion unterscheidet sich optisch fast gar nicht vom 2014er V 15 Nitro. Ein USB Port wurde durch Typ-C USB ersetzt, die Status-LEDs für Betrieb und Akku befinden sich jetzt an der Frontseite neben dem Kartenleser. Auf der Unterseite wurde ein Gummifuß durch eine Auswuchtung ersetzt. Das war es dann schon mit den Neuerungen - warum sollte ein erfolgreiches Chassis auch markant verändert werden. 

Die Leiste über der Tastatur mit dem „Aspire V Nitro“-Schriftzug ist nach wie vor aus Kunststoff gemacht, ebenso die Abdeckung der äußeren Gelenke. Dieses Notebook wird, wie wir weiter unten in Bildern zeigen, nicht unten geöffnet, sondern oben. Das Chassis besteht aus einer geschlossenen Wanne, auf der oben ein Deckel mit Tastatur und Handauflage aufliegt. 

Separat betrachtet ist die Wanne ein ziemlich biegsames Objekt, erst in Verbindung mit der Tastatureinheit entsteht im zusammengeschraubten Zustand ein straffes, angemessen solides Chassis, das weder knarrt noch sich nennenswert verwindet. Es ist in unseren Augen eine kleine Ingenieurs-Meisterleistung, wie die biegsamen Einzelteile in Summe ein stabiles Ganzes abgeben. Der Trick dabei ist die Metallplatte unter der Tastatur, sie sorgt für eine feste Handauflage, für einen festen Anschlag der Tastatur und hält die Laptop-Base in Form. 

Der Deckel ist kein Vorzeigeobjekt in Sachen Verwindungsfestigkeit, doch die Flexibilität ist begrenzt und sorgt nicht für Bildveränderungen. Die matte, strukturierte und vom Gefühl her eher „weiche“ Oberfläche des Deckels harmoniert perfekt mit Chassis und Arbeitsumgebung. Alle diese Oberflächen sind mit einer Gummierung beschichtet. Acer nennt das Soft-Touch.

Testgerät: Acer Aspire VN7-572G-72L0
Testgerät: Acer Aspire VN7-572G-72L0
Acer Aspire VN7-572G-72L0
Acer Aspire VN7-572G-72L0
Acer Aspire VN7-572G-72L0
Acer Aspire VN7-572G-72L0
Rillen auf dem Deckel
Rückseite
Verpackung
Kunststoff - kein Aluminium
Nvidia GeForce GTX 950M
Luftauslass des einen Lüfters
Unterseite - keine Wartungsklappen
Öffnungswinkel: zirka 140 Grad
Lautsprecher - jeweils 2
Kartenleser an der Frontseite
WiFi-Test draußen - Reichweite: 45 Meter

Ausstattung

Der Skylake Chipsatz bringt einen USB 3.0 Controller mit (Skylake USB 3.0 xHCI Controller), der unterstützt aber – wie der Name es auch sagt – noch nicht Übertragungsgeschwindigkeiten von 3.1 (bis 1.212 MB/s). Der USB Typ-C Anschluss ist folglich lediglich eine Alternative, falls einmal ein externes Gerät mit diesem verdrehungssicheren Port angeschlossen werden möchte. Um die genannte exorbitante Übertragungsrate zu nutzen, hätte Acer einen zusätzlichen 3.1-Controller einbauen müssen. Der Typ-C-Port ist übrigens in der Theorie kompatibel mit Thunderbolt 3, sofern im Gerät ein entsprechender Controller arbeitet. Dies ist beim Nitro V 15 nicht der Fall, wohl aber beim kommenden Dell XPS 13 und 15. 

Mit unserer Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II Referenz-SD-Karte testen wir die Performance des eingesetzten Kartenlesers (Realtek RTS5129 USB Card Reader). Die maximale Übertragungsrate beträgt knapp 30 MB/s beim Kopieren von großen Datenblöcken, während bei üblichen jpg-Bilddateien (je rund 5 MB) 15 MB/s erwartet werden können. Das ist ein schlechtes Ergebnis für einen SD Reader, es liegt am USB-2.0-Typus desselben.

links: Kensington Lock, DVD-Multibrenner, USB 2.0
links: Kensington Lock, DVD-Multibrenner, USB 2.0
rechts: Audio-Kombi Mic+Line, 2x USB 3.0, USB 3.0 Typ C, HDMI, RJ45 Ethernet, Netzteil
rechts: Audio-Kombi Mic+Line, 2x USB 3.0, USB 3.0 Typ C, HDMI, RJ45 Ethernet, Netzteil

Kommunikation

Die Funklösung stammt aus dem Hause Qualcomm (QCA6174 a/g/n/ac), das ist selten. Es handelt sich um einen modernen AC-Chip, der auf zwei Kanälen funken kann. Acer hat offenbar gute Antennen in den Displayrahmen gesetzt; das Nitro V 15 erreicht spielend unseren 45-Meter-Messpunkt mit zwei Balken Signalstärke. Bluetooth 4.0 ist standardmäßig ebenso an Bord wie ein Gigabit-LAN von Realtek. 

Zubehör

Acer lässt seine Kunden mit Bloatware weitestgehend in Ruhe, Admin-Tools wie das Acer Care Center (Updates, Überprüfung, Wiederherstellung, TuneUp und Support) einmal ausgenommen. TuneUp verlagert Windows Bordmittel ins Care Center, hier können Anwendungen mit Prioritäten belegt werden. Neben dem Netzteil waren im Karton nur noch die üblichen Bedienungs- und Garantiehinweise zu finden. Speziell für die Nitro Serie entworfenes Zubehör haben wir bei Acer nicht entdeckt.

Garantie

Acer bietet im Rahmen seiner Standardgarantie zwei Jahre Abhol- und Lieferservice (1st Y ITW). Daneben gilt natürlich die gesetzliche Gewährleistung von zwei Jahren mit Beweislastumkehr nach sechs Monaten.

Webcam

Die Webcam löst mit 2 MP nicht sonderlich hoch auf. Das wäre für Schnappschüsse vom Nutzer oder den Skype Chat ja noch verkraftbar, jedoch sind sämtliche Fotos blass, konturlos und relativ stark rauschend (speziell die Hintergründe). Schade - in Zeiten, da Smartphones bald mit SLR-Kameras konkurrieren, wird in den Notebooks immer noch der gleiche Sensor wie vor 10 Jahren eingebaut.

Webcam: 1.280 x 720 Pixel
Webcam: 1.280 x 720 Pixel
kaum Konturen, blasse Farben
kaum Konturen, blasse Farben
matschige Hintergründe
matschige Hintergründe

Wartung

Der Zugang zum Inneren scheint erschwert, schließlich müssen zahlreiche Schrauben gelöst und dann die aufliegende Platte mit der Tastatur vorsichtig aufgehebelt werden. Wer dann noch die RAM-Riegel tauschen möchte, der muss sogar das kleine Mainboard herausnehmen. Die Teile sind währenddessen noch mit Flachbandkabeln verbunden. Soviel filigrane Bastelei ist sicherlich nicht jedermanns Sache, mit zwei linken Händen für derlei Tätigkeiten ist z. B. an einen Tausch der M.2-SSD gar nicht zu denken.

Für Bastler: Die Öffnung des Acer Aspire VN7-572G ...
Für Bastler: Die Öffnung des Acer Aspire VN7-572G ...
... ist nicht ganz trivial, aber es lohnt sich.
... ist nicht ganz trivial, aber es lohnt sich.
Nach dem Lösen zahlreicher Schrauben auf der Unterseite ...
Nach dem Lösen zahlreicher Schrauben auf der Unterseite ...
... kann die Platte mit der Tastatur abgehoben werden.
... kann die Platte mit der Tastatur abgehoben werden.
Wichtig: Mit Kunststoff-Fugenglätter die Verankerungen lösen.
Wichtig: Mit Kunststoff-Fugenglätter die Verankerungen lösen.
Jetzt liegt alles frei: der Lüfter, ...
Jetzt liegt alles frei: der Lüfter, ...
... Sicherheits-Taster zur Unterbrechung der Stromzufuhr beim Öffnen, ...
... Sicherheits-Taster zur Unterbrechung der Stromzufuhr beim Öffnen, ...
... und der Akku.
... und der Akku.
Das Mainboard muss zum RAM-, CMOS-Batterie-, M.2-Wechsel abgenommen werden.
Das Mainboard muss zum RAM-, CMOS-Batterie-, M.2-Wechsel abgenommen werden.
Taster für den Akku-Reset, der ist durch ein Loch von unten zugänglich.
Taster für den Akku-Reset, der ist durch ein Loch von unten zugänglich.
Heatpipe und Arbeitsspeicher (DDR4)
Heatpipe und Arbeitsspeicher (DDR4)
SSD im M.2-Format
SSD im M.2-Format

Eingabegeräte

Die Tastatur mit ihrem knackigen Hub und dem festen Anschlag weiß zu gefallen. Die einzelnen Tasten haben sogar eine ganz dezente Innenwölbung, welche die Zielführung der Finger erleichtert. Der Hubweg ist deutlich, wenn auch nicht übermäßig groß. Die Beleuchtung schimmert nicht durch die Tasten hindurch, sondern befindet sich unter diesen. Dadurch ist die Beschriftung bei Tageslicht nicht blass. Das Layout mit der eingesetzten Power-Taste oben rechts ist schnell durchschaut, unschön ist jedoch die Verschiebung von „Entf“ auf über Backspace. Acer hat schlichtweg die separate Power-Taste am Gehäuse eingespart und dafür den Platz von Entf geopfert. 

Das ClickPad mit seiner matten, gleitfreudigen Oberfläche bedient sich angenehm und ist mit 12,8-Zentimetern Durchmesser sehr groß geraten. Der Hubweg ist ausreichend, ein Click wird mit wenig Kraftaufwand erzeugt. Das Drücken in der oberen Hälfte des Pads ist wie üblich schwerer als unten, ganz oben gibt es gar keinen Hubweg mehr. Die meisten ClickPads sind nach wie vor oben eingehangen und haben dadurch ganz unten den größten Hub. Hier vermutet der Nutzer auch die Maustasten, welche jedoch nur durch die Position des Fingers simuliert werden, aber mechanisch gar nicht da sind.

Test bestanden: gutes Schreibgefühl mit knackigem Druckpunkt und festem Anschlag
Test bestanden: gutes Schreibgefühl mit knackigem Druckpunkt und festem Anschlag
zügige Nummer: leise, deutlicher Hubweg, leichtes Drücken
zügige Nummer: leise, deutlicher Hubweg, leichtes Drücken
Mit dem Touchpad lässt es sich flink arbeiten.
Mit dem Touchpad lässt es sich flink arbeiten.

Display

Hört sich gut an: 15,6 Zoll, 1.920 x 1.080, Non-glare, IPS
Hört sich gut an: 15,6 Zoll, 1.920 x 1.080, Non-glare, IPS

Das LG Display (LP156WF6-SPB1, IPS) in FHD-Auflösung ist eine Wucht, kräftige Farben in Verbindung mit einem hohen Kontrast und einer starken Helligkeit sind die Kriterien, welche von interessierten Käufern hoch eingeschätzt werden. Die Ausleuchtung von 86 % ist über die ganze Fläche gesehen recht gut, jedoch entdecken wir oben links einen deutlichen Lichthof, der jedoch nur bei Schwarzbild erkennbar ist. 

Alternative Displayvarianten hat Acer auch im Programm, es ist wie bei den älteren Nitros das UHD-Panel mit 3.840 x 2.160 matten Pixeln. Dieses steht aber nur in der teuren Black Edition VN7-592G des 15-Zollers zur Verfügung. Die Preise dieses Modells können dann bis an 1.900 Euro heranreichen.

294
cd/m²
307
cd/m²
310
cd/m²
313
cd/m²
328
cd/m²
333
cd/m²
297
cd/m²
287
cd/m²
325
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
LG Display LP156WF6-SPB1
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 333 cd/m² Durchschnitt: 310.4 cd/m²
Ausleuchtung: 86 %
Helligkeit Akku: 328 cd/m²
Kontrast: 994:1 (Schwarzwert: 0.33 cd/m²)
ΔE Color 4.74 | 0.6-29.43 Ø6
ΔE Greyscale 3.15 | 0.64-98 Ø6.2
82% sRGB (Argyll 3D) 54% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.51
Acer VN7-572G
FHD IPS matt
Acer VN7-571G
FHD IPS matt
Asus GL552JX
FHD IPS matt
Asus N551JW
FHD IPS matt
MSI PE60
FHD IPS matt True Color
Lenovo Y50-70
UHD IPS glare
HP Envy 15-ae020ng
FHD TN matt
Response Times
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
50 (15, 35, Plateau)
Response Time Black / White *
17 (4, 13)
PWM Frequency
Bildschirm
-9%
-0%
-5%
11%
-15%
-74%
Helligkeit Bildmitte
328
320
-2%
326
-1%
341
4%
300
-9%
290
-12%
240
-27%
Brightness
310
283
-9%
317
2%
338
9%
282
-9%
257
-17%
226
-27%
Brightness Distribution
86
83
-3%
91
6%
92
7%
90
5%
81
-6%
88
2%
Schwarzwert *
0.33
0.32
3%
0.31
6%
0.37
-12%
0.35
-6%
0.512
-55%
0.48
-45%
Kontrast
994
1000
1%
1052
6%
922
-7%
857
-14%
566
-43%
500
-50%
DeltaE Colorchecker *
4.74
5.31
-12%
4.14
13%
6.22
-31%
1.8
62%
3.72
22%
12.14
-156%
DeltaE Graustufen *
3.15
4.73
-50%
5.46
-73%
5.24
-66%
2.18
31%
3.11
1%
12.74
-304%
Gamma
2.51 88%
2.36 93%
2.44 90%
2.47 89%
2.37 93%
2.48 89%
2.49 88%
CCT
6336 103%
5980 109%
7574 86%
7184 90%
6837 95%
6959 93%
15295 42%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
54
52.9
-2%
64
19%
68
26%
64
19%
48.16
-11%
38
-30%
Color Space (Percent of sRGB)
82
97
18%
100
22%
97
18%
59
-28%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
-9% / -9%
0% / -0%
-5% / -5%
11% / 11%
-15% / -15%
-74% / -74%

* ... kleinere Werte sind besser

Die Parameter des Bildschirms stellen die versammelten Konkurrenten in den Schatten. Bis auf das MSI PE60 mit seinem kalibrierten True Color Panel (Samsung LTN156HL01) kann die Konkurrenz dem Nitro V 15 nicht das Wasser reichen – wenngleich die Unterschiede relativ klein sind. Nur HP zeigt mit seinem Envy 15-ae020ng, wie man es nicht anpacken sollte: Der Hersteller benutzt als einziger ein blickwinkelschwaches TN-Panel mit geringerer Helligkeit, niedrigerem Kontrast und vor allem einem sehr schlechten DeltaE von 12-13. 

Der Vorgänger V15 Nitro VN7-571G, wer hätte das gedacht, trägt ein identisches LG Philips LP156WF6-SPB1 in sich, was die sehr ähnlichen Messungen begründet. Die beiden Asus Laptops setzen auf ein Samsung 156HL01-102, welches qualitativ dieselbe Liga anführt, wohl aber den Farbraum AdobeRGB etwas besser abdeckt. 

Die Helligkeit des Backlights wird nicht via Pulsweitenmodulation (PWM) geregelt, Nutzer müssen also weder sichtbares Flackern noch Kopfschmerzen befürchten. Die Response Time, also die vom Flüssigkeitskristall benötigte Zeit für einen Farbenwechsel, liegt im Mittel bei 8 (Black/White) bzw. 25 Millisekunden. Beim relativ lang dauernden Grau-Wechsel endet selbiger auf einem kurzen Plateau, was unter Umständen Ghosting/Nachzieheffekte (Gaming) mit sich bringen kann. TN-TFTs haben nach wie vor tendenziell schnellere Reaktionszeiten.

Farbraum: 82 % sRGB
Farbraum: 82 % sRGB
Farbraum: 54 % AdobeRGB1998
Farbraum: 54 % AdobeRGB1998
Response Time Black / White avg. 8 ms
Response Time Black / White avg. 8 ms
Response Time Grey 50 % / Grey 8 0% avg. 25 ms
Response Time Grey 50 % / Grey 8 0% avg. 25 ms
Pixelaufnahme
Pixelaufnahme
CalMAN Graustufen: ohne Blaustich
CalMAN Graustufen: ohne Blaustich
CalMAN Sättigung: kaum Abweichungen von den sRGB-Zielfarben
CalMAN Sättigung: kaum Abweichungen von den sRGB-Zielfarben
CalMAN ColorChecker: niedriges DeltaE
CalMAN ColorChecker: niedriges DeltaE

Die CalMAN Analyse mit dem Fotospektrometer zeigt – und das ohne ein hinterlegtes Profil – sehr niedrige DeltaE bei den Graustufen und den Farben. Der Zielbereich kleiner drei wird zwar nicht erreicht, das schafft unter den Konkurrenten aber auch nur das MSI PE60, das mit Farbprofil ausgeliefert wird. Das Farbprofil für unser Testgerät haben wir oben im Kasten verlinkt; Sie können es in Ihrem V 15 Nitro anwenden, und die kleine Abweichung der Farben (siehe Screen-Sättigung) wird sich fast nivellieren.

Für eine bessere Farbraum-Abdeckung sorgt die Profilierung aber nicht, Profis der Bildverarbeitung werden mit dem Panel also nicht ganz zufrieden sein. Die Blickwinkel sind IPS-typisch hervorragend, aus jeder Position ist das Testbild ohne Farbinvertierungen klar und kontrastreich erkennbar.

Auch der Akkubetrieb ist hell genug für draußen.
Auch der Akkubetrieb ist hell genug für draußen.
Die Entspiegelung zahlt sich aus.
Die Entspiegelung zahlt sich aus.
Blickwinkel: Aspire VN7-572G-72L0, FHD, IPS
Blickwinkel: Aspire VN7-572G-72L0, FHD, IPS

Leistung

Das Aspire V Nitro richtet sich an Privatnutzer mit gehobenen Ansprüchen an die Leistung ihres Notebooks. Während der Core i7 6500U (2,5 GHz) noch der in Laptops dieser Tage üblichen Leistungsklasse angehört (15-Watt-TDP), geht die Speicherausstattung bereits in die gehobene Kategorie: Die Kombination aus LiteOn-SSD (M.2) und ToshibavFestplatte (1 TB) sorgt für Platz und rasante Programmausführungen gleichermaßen, die 8-GB-Arbeitsspeicher (DDR4) sollten auch die eine oder andere virtuelle Maschine bewältigen. 

Wem das nicht reicht, der kann bis zu 32 GB in sein V 15 Nitro einsetzen, zwei Speicherbänke sind vorhanden und belegt (Dual Channel). Der Vorteil von DDR4 ist die höhere Moduldichte, daher gibt es von DDR4 auch 16-GB-Module für Notebooks. Zweiter Vorteil ist der Betrieb mit geringeren Spannungen (1,2 statt 1,35 Volt).

Für Power-User hat Acer die VN7-592G-Versionen im Angebot, mit 48-Watt-Prozessor und GTX 960M können diese bereits als echte Gaming Laptops bzw. je nach Nutzer als Workstations eingesetzt werden. Für die normale, aber bereits anspruchsvolle Nutzung mit bspw. Video-Editing, virtuellen Maschinen oder Gaming genügt jedoch eine vorliegende Non-Black-Edition.

Systeminfo: CPU-Z CPU
Systeminfo: CPU-Z Cache
Systeminfo: CPU-Z Mainboard
Systeminfo: CPU-Z Memory
Systeminfo: CPU-Z SPD
Systeminfo: CPU-Z Grafik
Systeminfo: GPU-Z Intel HD Graphics 520
Systeminfo: GPU-Z Nvidia Geforce GTX 950M, 4GB
Latenzen durch Netzwerk-Adapter gefunden
 

Prozessor

Spannend ist die Frage nach den Leistungsunterschieden zwischen der Low-Voltage- und der Standard-Voltage-Version. Wir haben das anhand der ersten Testgeräte mit i7-6700HQ einmal aufgezeigt. Sofern Acer das volle Turbo-Potenzial des HQ-Prozessors ausnutzt, wird die Leistung der Black Edition mit diesem Prozessor so aussehen, wie hier durch MSI GS70-6QE16H21 oder Schenker XMG A706 gezeigt (+90-100 %). Eine genaue Aussage dazu wird aber erst unser ausführlicher Test machen. Selbiger sollte im Laufe des Novembers erscheinen. Immerhin, das „alte“ V15 Nitro VN7-571G mit Core i5 liegt 19-23 % zurück, wenn wir die Multi-CPU-Leistung betrachten. 

Im Single-Core-Betrieb macht Standard-Voltage auch mehr Dampf, allerdings sind die Differenzen hier mit zirka 10 % zum 6700HQ viel geringer. Hier liegt der i5 5200U knapp 30 % zurück. Besonders große Unterschied sind das nicht, weshalb es sich durchaus mit Blick auf die eigenen Anwendungen lohnt, jetzt einen günstigeren Broadwell-VN7-571G mit Core i5 oder i7 zu erwerben. Die GPU ist ja dieselbe geblieben.

Der Turbo kann bei Single-Core theoretisch auf 3,1 GHz raufgehen, zumindest für kurze Zeit. Unser Nitro V 15 macht das auch, bei Multi-Core rechnet der Zweikerner zuerst eine Zeit lang mit 3,0 GHz, fällt aber bei konstanter Last bzw. thermischer Vorbelastung durch die GPU auf 2,9 GHz zurück. Alles in allem sind das gute Vorgaben der Turbo-Ausnutzung. Im Akkubetrieb bei entsprechendem Hochleistungsprofil bleibt die Taktung ebenfalls auf diesem Niveau, der Cinebench R11.5 erzielte dieselben Scores. 

Über die GTX 950M und ihren Turbo-Range können wir an dieser Stelle ebenfalls nicht meckern, sie läuft im Grafik-Stresstest Furmark konstant mit 1.123 MHz. Die trifft auch für den Akkubetrieb zu, der OpenGL-Test (R11.5) erzielt im Batteriemodus dasselbe Ergebnis.

Prime95 CPU-Last Start @3,0 GHz
Prime95 CPU-Last Start @3,0 GHz
Prime95 nach Stresstest CPU @2,9 GHz konstant
Prime95 nach Stresstest CPU @2,9 GHz konstant
Furmark-Stress GTX 950M @1.123 MHz
Furmark-Stress GTX 950M @1.123 MHz
Cinebench R11.5
CPU Single 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Acer Aspire VN7-572G-72L0
GeForce GTX 950M, 6500U, Lite-On CV1-8B128
1.49 Points ∼61%
Acer Aspire V15 Nitro VN7-571G-574H
GeForce GTX 850M, 5200U, Seagate ST500LM000 Solid State Hybrid Drive
1.25 Points ∼51% -16%
Asus GL552JX-CN154H
GeForce GTX 950M, 4720HQ, Micron M600 MTFDDAV128MBF
1.54 Points ∼63% +3%
Asus N551JW-CN094H
GeForce GTX 960M, 4720HQ, Kingston SMSM151S3128GD
1.58 Points ∼65% +6%
MSI PE60-2QEi581
GeForce GTX 960M, 4210H, HGST Travelstar 7K1000 HTS721010A9E630
1.5 Points ∼61% +1%
Lenovo IdeaPad Y50-70 (59424712)
GeForce GTX 860M, 4710HQ, Samsung SSD PM851 512 GB MZ7TE512HMHP
1.48 Points ∼61% -1%
MSI GS70-6QE16H21
GeForce GTX 970M, 6700HQ, Toshiba HG6 THNSNJ256G8NU
1.64 Points ∼67% +10%
Schenker XMG A706
GeForce GTX 960M, 6700HQ, Samsung SSD 850 EVO M.2 250 GB
1.66 Points ∼68% +11%
CPU Multi 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Acer Aspire VN7-572G-72L0
GeForce GTX 950M, 6500U, Lite-On CV1-8B128
3.63 Points ∼8%
Acer Aspire V15 Nitro VN7-571G-574H
GeForce GTX 850M, 5200U, Seagate ST500LM000 Solid State Hybrid Drive
2.8 Points ∼6% -23%
Asus GL552JX-CN154H
GeForce GTX 950M, 4720HQ, Micron M600 MTFDDAV128MBF
7.35 Points ∼17% +102%
Asus N551JW-CN094H
GeForce GTX 960M, 4720HQ, Kingston SMSM151S3128GD
6.69 Points ∼15% +84%
MSI PE60-2QEi581
GeForce GTX 960M, 4210H, HGST Travelstar 7K1000 HTS721010A9E630
3.64 Points ∼8% 0%
Lenovo IdeaPad Y50-70 (59424712)
GeForce GTX 860M, 4710HQ, Samsung SSD PM851 512 GB MZ7TE512HMHP
4.59 Points ∼10% +26%
MSI GS70-6QE16H21
GeForce GTX 970M, 6700HQ, Toshiba HG6 THNSNJ256G8NU
7.01 Points ∼16% +93%
Schenker XMG A706
GeForce GTX 960M, 6700HQ, Samsung SSD 850 EVO M.2 250 GB
6.81 Points ∼15% +88%
Cinebench R15
CPU Single 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Acer Aspire VN7-572G-72L0
GeForce GTX 950M, 6500U, Lite-On CV1-8B128
132 Points ∼61%
Acer Aspire V15 Nitro VN7-571G-574H
GeForce GTX 850M, 5200U, Seagate ST500LM000 Solid State Hybrid Drive
108 Points ∼50% -18%
Asus GL552JX-CN154H
GeForce GTX 950M, 4720HQ, Micron M600 MTFDDAV128MBF
133 Points ∼61% +1%
Asus N551JW-CN094H
GeForce GTX 960M, 4720HQ, Kingston SMSM151S3128GD
141 Points ∼65% +7%
MSI PE60-2QEi581
GeForce GTX 960M, 4210H, HGST Travelstar 7K1000 HTS721010A9E630
131 Points ∼60% -1%
Lenovo IdeaPad Y50-70 (59424712)
GeForce GTX 860M, 4710HQ, Samsung SSD PM851 512 GB MZ7TE512HMHP
134 Points ∼61% +2%
MSI GS70-6QE16H21
GeForce GTX 970M, 6700HQ, Toshiba HG6 THNSNJ256G8NU
144 Points ∼66% +9%
Schenker XMG A706
GeForce GTX 960M, 6700HQ, Samsung SSD 850 EVO M.2 250 GB
149 Points ∼68% +13%
CPU Multi 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Acer Aspire VN7-572G-72L0
GeForce GTX 950M, 6500U, Lite-On CV1-8B128
329 Points ∼8%
Acer Aspire V15 Nitro VN7-571G-574H
GeForce GTX 850M, 5200U, Seagate ST500LM000 Solid State Hybrid Drive
261 Points ∼6% -21%
Asus GL552JX-CN154H
GeForce GTX 950M, 4720HQ, Micron M600 MTFDDAV128MBF
669 Points ∼15% +103%
Asus N551JW-CN094H
GeForce GTX 960M, 4720HQ, Kingston SMSM151S3128GD
675 Points ∼15% +105%
MSI PE60-2QEi581
GeForce GTX 960M, 4210H, HGST Travelstar 7K1000 HTS721010A9E630
324 Points ∼7% -2%
Lenovo IdeaPad Y50-70 (59424712)
GeForce GTX 860M, 4710HQ, Samsung SSD PM851 512 GB MZ7TE512HMHP
506 Points ∼12% +54%
MSI GS70-6QE16H21
GeForce GTX 970M, 6700HQ, Toshiba HG6 THNSNJ256G8NU
633 Points ∼14% +92%
Schenker XMG A706
GeForce GTX 960M, 6700HQ, Samsung SSD 850 EVO M.2 250 GB
619 Points ∼14% +88%
Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
4924
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
11050
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.49 Points
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
3.63 Points
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
38.73 fps
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
132 Points
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
329 Points
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
45.86 fps
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
99.6 %
Hilfe

System Performance

Die Anwendungs-Performance zeigen die PCMarks 7 und 8, wobei der 7er sehr stark vom Vorhandensein einer SSD beeindruckt ist. Die wenigen Vergleichsgeräte mit HDD fallen daher relativ deutlich im Vergleich zum SSD-Spitzenfeld zurück (MSI PE60 und Acer VN7-571G). Die Laptops mit Standard-Voltage-Haswell profitieren von ihren stärkeren Rechenkernen, jedoch sind Vorsprünge von sechs bis 12 % (PC Mark 8) nicht in jedem Fall das, wofür der Kunde einige Hundert Euro Aufpreis ausgeben möchte.

PCMark 7
Productivity (nach Ergebnis sortieren)
Acer VN7-572G
GeForce GTX 950M, 6500U, Lite-On CV1-8B128
4303 Points ∼40%
Acer VN7-571G
GeForce GTX 850M, 5200U, Seagate ST500LM000 Solid State Hybrid Drive
2753 Points ∼25% -36%
Asus GL552JX
GeForce GTX 950M, 4720HQ, Micron M600 MTFDDAV128MBF
5180 Points ∼48% +20%
Asus N551JW
GeForce GTX 960M, 4720HQ, Kingston SMSM151S3128GD
4540 Points ∼42% +6%
MSI PE60
GeForce GTX 960M, 4210H, HGST Travelstar 7K1000 HTS721010A9E630
2014 Points ∼18% -53%
Lenovo Y50-70
GeForce GTX 860M, 4710HQ, Samsung SSD PM851 512 GB MZ7TE512HMHP
4934 Points ∼45% +15%
Score (nach Ergebnis sortieren)
Acer VN7-572G
GeForce GTX 950M, 6500U, Lite-On CV1-8B128
3624 Points ∼40%
Acer VN7-571G
GeForce GTX 850M, 5200U, Seagate ST500LM000 Solid State Hybrid Drive
3924 Points ∼43% +8%
Asus GL552JX
GeForce GTX 950M, 4720HQ, Micron M600 MTFDDAV128MBF
5829 Points ∼64% +61%
Asus N551JW
GeForce GTX 960M, 4720HQ, Kingston SMSM151S3128GD
4939 Points ∼54% +36%
MSI PE60
GeForce GTX 960M, 4210H, HGST Travelstar 7K1000 HTS721010A9E630
3275 Points ∼36% -10%
Lenovo Y50-70
GeForce GTX 860M, 4710HQ, Samsung SSD PM851 512 GB MZ7TE512HMHP
5238 Points ∼57% +45%
PCMark 8
Work Score Accelerated v2 (nach Ergebnis sortieren)
Acer VN7-572G
GeForce GTX 950M, 6500U, Lite-On CV1-8B128
4435 Points ∼68%
Acer VN7-571G
GeForce GTX 850M, 5200U, Seagate ST500LM000 Solid State Hybrid Drive
4028 Points ∼62% -9%
Asus GL552JX
GeForce GTX 950M, 4720HQ, Micron M600 MTFDDAV128MBF
4972 Points ∼76% +12%
MSI PE60
GeForce GTX 960M, 4210H, HGST Travelstar 7K1000 HTS721010A9E630
4169 Points ∼64% -6%
Home Score Accelerated v2 (nach Ergebnis sortieren)
Acer VN7-572G
GeForce GTX 950M, 6500U, Lite-On CV1-8B128
3447 Points ∼57%
Acer VN7-571G
GeForce GTX 850M, 5200U, Seagate ST500LM000 Solid State Hybrid Drive
3096 Points ∼51% -10%
Asus GL552JX
GeForce GTX 950M, 4720HQ, Micron M600 MTFDDAV128MBF
3637 Points ∼60% +6%
MSI PE60
GeForce GTX 960M, 4210H, HGST Travelstar 7K1000 HTS721010A9E630
3114 Points ∼51% -10%
PCMark 7 Score
3624 Punkte
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
3447 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
4435 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

Scores: LiteOn CV1-8B128 @Serial ATA/600
Scores: LiteOn CV1-8B128 @Serial ATA/600
Scores: Toshiba MQ01ABD100 @Serial ATA
Scores: Toshiba MQ01ABD100 @Serial ATA

Die Unterschiede in den PCMarks sind natürlich nicht nur prozessorgetrieben, auch die Grafikkarte und die jeweiligen SSD-Modelle haben ihren Einfluss. Die Lite-On CV1-8B128 scheint da nicht das schnellste Modell zu sein, trotz SATA-600-Anbindung. Die Micron-SSD des NV7-571G kann sich in der Tabelle deutlich absetzen. Speziell die ungleich besseren 4K-Read/Write-Werte springen ins Auge. 

Wir haben auch einmal die Festplatte geprüft: Große Datenblöcke werden im HDD-Vergleich ziemlich schnell gelesen und geschrieben, dafür ist sie bei verstreuten, kleinen Dateien eine sehr lahme Ente. Wie gut, dass Acer das OS auf die SSD als primäres Laufwerk gelegt hat. Hier stehen bei Auslieferung zirka 80 GB freier Platz zur Verfügung, denn Acer hat die Recovery Partition auf die SSD gelegt. Eigentlich keine schlechte Idee, so kann die Festplatte dereinst stressfrei gegen eine SATA-SSD getauscht werden.

Acer VN7-572G
GeForce GTX 950M, 6500U, Lite-On CV1-8B128
Acer VN7-571G
GeForce GTX 950M, 4720HQ, Micron M600 MTFDDAV128MBF
Asus GL552JX
GeForce GTX 960M, 4720HQ, Kingston SMSM151S3128GD
Asus N551JW
GeForce GTX 860M, 4710HQ, Samsung SSD PM851 512 GB MZ7TE512HMHP
AS SSD
137%
68%
103%
Access Time Write *
0.237
0.049
79%
0.122
49%
0.054
77%
Access Time Read *
0.241
0.079
67%
0.231
4%
0.082
66%
4K Write
20.13
91.11
353%
47.8
137%
62.5
210%
4K Read
9.83
29.5
200%
35.38
260%
22.69
131%
Seq Write
180.89
378.72
109%
123.22
-32%
414.84
129%
Seq Read
465.33
518.13
11%
411.44
-12%
495.01
6%
CrystalDiskMark 3.0
143%
51%
94%
Write 4k
27.86
106.2
281%
53.84
93%
68.62
146%
Read 4k
13.7
30.09
120%
31.26
128%
24.36
78%
Write Seq
178.2
455.2
155%
124.9
-30%
430.9
142%
Read Seq
435.3
506.9
16%
485.8
12%
480.1
10%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
140% / 139%
60% / 61%
99% / 100%

* ... kleinere Werte sind besser

Lite-On CV1-8B128
Sequential Read: 435.3 MB/s
Sequential Write: 178.2 MB/s
512K Read: 310 MB/s
512K Write: 167.8 MB/s
4K Read: 13.7 MB/s
4K Write: 27.86 MB/s
4K QD32 Read: 121.1 MB/s
4K QD32 Write: 74.82 MB/s

Grafikkarte

Die Nvidia GeForce GTX 950M ist nicht neu, aber nach wie vor die Referenz der oberen Gaming-Mittelklasse. Technische Details zur GPU finden Sie im Datenblatt. Die 3DMarks zeigen die GTX 950M knapp oberhalb der älteren 850M, der Unterschied ist aber zu vernachlässigen. Einen deutlichen Sprung macht erst die 960M der Black Edition des V 15 Nitro, die in der Grafik noch in Begleitung von Haswell SoCs läuft.

3DMark
1280x720 Cloud Gate Standard Graphics (nach Ergebnis sortieren)
Acer VN7-572G
GeForce GTX 950M, 6500U, Lite-On CV1-8B128
20049 Points ∼11%
Acer VN7-571G
GeForce GTX 850M, 5200U, Seagate ST500LM000 Solid State Hybrid Drive
19662 Points ∼11% -2%
Acer VN7-591G
GeForce GTX 960M, 4720HQ, Toshiba HG6 THNSNJ256G8NU
27352 Points ∼15% +36%
Asus GL552JX
GeForce GTX 950M, 4720HQ, Micron M600 MTFDDAV128MBF
20550 Points ∼11% +2%
Asus N551JW
GeForce GTX 960M, 4720HQ, Kingston SMSM151S3128GD
30133 Points ∼16% +50%
MSI PE60
GeForce GTX 960M, 4210H, HGST Travelstar 7K1000 HTS721010A9E630
28308 Points ∼15% +41%
Lenovo Y50-70
GeForce GTX 860M, 4710HQ, Samsung SSD PM851 512 GB MZ7TE512HMHP
23224 Points ∼13% +16%
1280x720 Cloud Gate Standard Score (nach Ergebnis sortieren)
Acer VN7-572G
GeForce GTX 950M, 6500U, Lite-On CV1-8B128
9618 Points ∼16%
Acer VN7-571G
GeForce GTX 850M, 5200U, Seagate ST500LM000 Solid State Hybrid Drive
8783 Points ∼14% -9%
Acer VN7-591G
GeForce GTX 960M, 4720HQ, Toshiba HG6 THNSNJ256G8NU
16151 Points ∼26% +68%
Asus GL552JX
GeForce GTX 950M, 4720HQ, Micron M600 MTFDDAV128MBF
14081 Points ∼23% +46%
Asus N551JW
GeForce GTX 960M, 4720HQ, Kingston SMSM151S3128GD
15422 Points ∼25% +60%
MSI PE60
GeForce GTX 960M, 4210H, HGST Travelstar 7K1000 HTS721010A9E630
10596 Points ∼17% +10%
Lenovo Y50-70
GeForce GTX 860M, 4710HQ, Samsung SSD PM851 512 GB MZ7TE512HMHP
12435 Points ∼20% +29%
3DMark 06 Standard
17956 Punkte
3DMark 11 Performance
4160 Punkte
3DMark Ice Storm Standard Score
44588 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
9618 Punkte
3DMark Fire Strike Score
2722 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

Bei den Games dürfen meistens hohe Details und die maximale Auflösung eingestellt werden, trotz DDR3 packt die GTX 950M den schnellen Bildaufbau. Die GTX 960M (GDDR5) schreitet mit einem Plus von 30 bis knapp 40 % voran, wie Evolve von 2015 zeigt. Ein HQ-Prozessor hat hier keinen verbessernden Einfluss. Anders bei Dirt Rally, das rennt mit 45-Watt-CPU gleich mal 20 % schneller. Für das brandaktuelle Metal Gear Solid V haben wir einmal abweichend das MSI GP72-2QEi781 zum Vergleich herangezogen. Es rennt mit dem HQ-Prozessor ebenfalls 20 % schneller.

Evolve - 1920x1080 High Graphics Quality AA:FX (nach Ergebnis sortieren)
Acer Aspire VN7-572G-72L0
GeForce GTX 950M, 6500U, Lite-On CV1-8B128
26 fps ∼13%
Acer Aspire VN7-591G-727P
GeForce GTX 960M, 4720HQ, Toshiba HG6 THNSNJ256G8NU
34.7 fps ∼17% +33%
Asus GL552JX-CN154H
GeForce GTX 950M, 4720HQ, Micron M600 MTFDDAV128MBF
25.3 fps ∼13% -3%
MSI PE60-2QEi581
GeForce GTX 960M, 4210H, HGST Travelstar 7K1000 HTS721010A9E630
35.5 fps ∼18% +37%
Dirt Rally - 1920x1080 High Preset (nach Ergebnis sortieren)
Acer Aspire VN7-572G-72L0
GeForce GTX 950M, 6500U, Lite-On CV1-8B128
43.11 fps ∼22%
Asus GL552JX-CN154H
GeForce GTX 950M, 4720HQ, Micron M600 MTFDDAV128MBF
52.2 fps ∼26% +21%
Metal Gear Solid V - 1920x1080 High / On (nach Ergebnis sortieren)
Acer Aspire VN7-572G-72L0
GeForce GTX 950M, 6500U, Lite-On CV1-8B128
31 fps ∼52%
MSI GP72-2QEi781
GeForce GTX 950M, 5700HQ, WDC Scorpio Blue WD10JPVX-22JC3T0
37.5 fps ∼63% +21%
min. mittel hoch max.
Evolve (2015) 48.72622.7fps
Dirt Rally (2015) 43.1121.12fps
Metal Gear Solid V (2015) 59.93122.2fps

Emissionen

Geräuschemissionen

Gefallen haben wir an den niedrigen Geräuschemissionen gefunden, und auch die Lüftercharakteristik ist konstant. Im Leerlauf steht selbiger still, dann zeichnet unser Pegelmessgerät nur die Festplatte auf. Diese ist mit knapp 33 dB(A) relativ laut, wird aber bei Nicht-Nutzung schnell abgeschalten. 

Bei Last steigt der Pegel auf akzeptable 41 dB(A), damit kann im Regelfall bei Games gerechnet werden. Erst der Stresstest provoziert lärmende 48 dB(A); normale Benutzung dürfte eine derart hohe und dauerhafte Last auf Grafikkarte und Prozessor jedoch selten erzeugen. Der Furmark-GPU-Stresstest solo ausgeführt sorgt ebenfalls für eher bedächtige 41 dB(A).

Acer VN7-572G
GeForce GTX 950M, 6500U, Lite-On CV1-8B128
Acer VN7-571G
GeForce GTX 850M, 5200U, Seagate ST500LM000 Solid State Hybrid Drive
Asus GL552JX
GeForce GTX 950M, 4720HQ, Micron M600 MTFDDAV128MBF
Asus N551JW
GeForce GTX 960M, 4720HQ, Kingston SMSM151S3128GD
MSI PE60
GeForce GTX 960M, 4210H, HGST Travelstar 7K1000 HTS721010A9E630
Lenovo Y50-70
GeForce GTX 860M, 4710HQ, Samsung SSD PM851 512 GB MZ7TE512HMHP
Geräuschentwicklung
3%
6%
1%
-4%
6%
aus / Umgebung *
Idle min *
29.6
31.9
-8%
30
-1%
31.6
-7%
32.8
-11%
28.2
5%
Idle avg *
32.1
31.9
1%
30
7%
31.6
2%
32.8
-2%
28.2
12%
Idle max *
32.8
32.2
2%
31.3
5%
31.6
4%
35.4
-8%
29.2
11%
Last avg *
41.4
37
11%
36.9
11%
41.2
-0%
42.3
-2%
41.3
-0%
Last max *
48.4
43.3
11%
44.7
8%
44.7
8%
47.4
2%
48.2
-0%

* ... kleinere Werte sind besser

Lautstärkediagramm

Idle
29.6 / 32.1 / 32.8 dB(A)
HDD
32.8 dB(A)
DVD
40.5 / dB(A)
Last
41.4 / 48.4 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Voltcraft sl-320 (aus 15 cm gemessen)

Temperatur

Stresstest Prime95+Furmark 2 h @2,5 GHz bei 91 Grad Celsius
Stresstest Prime95+Furmark 2 h @2,5 GHz bei 91 Grad Celsius

Mit dem Stresstest wollen wir herausfinden, wie die Kühlung mit einer Extremsituation umgeht. Schafft sie das, so können Käufer auch von einem absturzfreien Betrieb im Hochsommer ausgehen. 91 Grad Celsius ist die höchste Temperatur, zum Glück nicht am Gehäuse, sondern am Prozessor (Sensoren). Damit werden bereits Temperaturlimits überschritten, und Acer lässt den Takt auf 2,5 GHz senken (per Temp Tables). Der solo ausgeführte Prime95 ackert hingegen auf 2,9 GHz, also mit einer ordentlichen Ausnutzung seines Multi-Core-Turbos. Die Stresstest-Thermik hatte keinen Einfluss auf im Anschluss ausgeführte Benchmarks, binnen Sekunden steigt die Taktung der CPU wieder auf 2,9 bis 3,0 GHz. Das 45 Watt V 15 Nitro (Black Edition) ist mit zwei Lüftern bestückt und daher thermisch nicht mit dem vorliegenden 15-Watt-Nitro vergleichbar.

Acer VN7-572G
GeForce GTX 950M, 6500U, Lite-On CV1-8B128
Acer VN7-571G
GeForce GTX 850M, 5200U, Seagate ST500LM000 Solid State Hybrid Drive
Asus GL552JX
GeForce GTX 950M, 4720HQ, Micron M600 MTFDDAV128MBF
Asus N551JW
GeForce GTX 960M, 4720HQ, Kingston SMSM151S3128GD
MSI PE60
GeForce GTX 960M, 4210H, HGST Travelstar 7K1000 HTS721010A9E630
Lenovo Y50-70
GeForce GTX 860M, 4710HQ, Samsung SSD PM851 512 GB MZ7TE512HMHP
Hitze
5%
-5%
12%
-10%
-23%
Last oben max *
48.4
48.2
-0%
46.3
4%
38.3
21%
45.5
6%
59
-22%
Last unten max *
46
39.5
14%
41.5
10%
39.1
15%
37.5
18%
61.3
-33%
Idle oben max *
28.9
28.3
2%
33.6
-16%
27.7
4%
35.8
-24%
34.7
-20%
Idle unten max *
27.9
27
3%
32.7
-17%
26.3
6%
38.7
-39%
32.2
-15%

* ... kleinere Werte sind besser

Max. Last
 28.1 °C48.4 °C44 °C 
 23.8 °C35.5 °C38.5 °C 
 21.7 °C21.7 °C28.6 °C 
Maximal: 48.4 °C
Durchschnitt: 32.3 °C
43.9 °C46 °C32.2 °C
37.3 °C34.8 °C23.7 °C
28 °C23.7 °C22.1 °C
Maximal: 46 °C
Durchschnitt: 32.4 °C
Netzteil (max.)  48.7 °C | Raumtemperatur 21.7 °C | FIRT 550-Pocket
(±) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 32.3 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Multimedia v7 auf 30.9 °C.
(-) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 48.4 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 36.5 °C (von 21.1 bis 71 °C für die Klasse Multimedia v7).
(-) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 46 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 38.8 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 25 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 30.9 °C.
(+) Die Handballen und der Touchpad-Bereich sind mit gemessenen 28.6 °C kühler als die typische Hauttemperatur und fühlen sich dadurch kühl an.
(±) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 29.1 °C (+0.5 °C).

Lautsprecher

Lautsprecher-Öffnung auf der Unterseite
Lautsprecher-Öffnung auf der Unterseite
jeweils 2 Treiber unter jeder Öffnung
jeweils 2 Treiber unter jeder Öffnung

Acer spendiert dem V 15 Nitro gleich vier Lautsprecher, jeweils zwei Hochtöner und zwei Tieftöner. Dadurch entsteht bei Musik und in Games ein differenziertes Klangbild, das Tiefen ebenso abbildet wie Höhen. Ein Subwoofer hätte hier noch mehr rausholen können, doch im Vergleich der Multimedia-Laptops ist dieses Klangbild bereits erstklassig, weshalb wir eine sehr gute Audio-Teilwertung aussprechen. 

Seinen Anteil daran hat aber auch das Mikrofon: Die Audioaufnahme lässt den Tester aufhorchen, denn selten ist uns am Laptop eine so klare, rauschfreie Sprachaufzeichnung gelungen. Das Dual-Array-Mikrofon befindet sich links neben der Webcam (zwei kleine Öffnungen) und zeichnet Sprache ohne weitere Feinjustierung sauber auf, ganz gleich ob der Sprecher einen knappen Meter vor dem Nitro 15 steht oder irgendwo auf 2-3 Meter Entfernung im Raum herumläuft. Sogar abgewandt aus dem Fenster schauend geht der Pegel nicht sonderlich stark zurück, und die Aufzeichnung bleibt fast rauschfrei.

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Das 90-Watt-Netzteil ...
Das 90-Watt-Netzteil ...
... wird bei der Maximalaufnahme von 81 Watt ohne Ladung gebraucht.
... wird bei der Maximalaufnahme von 81 Watt ohne Ladung gebraucht.

Die Skylake Energieaufnahme unterscheidet sich nur unwesentlich vom Broadwell Modell, nur die zwei Watt Unterschied im Idle-Max können mit etwas gutem Willen als Vorteil herausgezogen werden. Die 45-Watt-Modelle leisten sich in Leerlauf eine etwas höheren Energieaufnahme, wobei sich MSI PE60 und Lenovo Y50-70 nicht mit Ruhm bekleckern. Vorbildlich hingegen das Asus GL552JX, welches fast so wenig Energie aus der Steckdose zieht wie unser ULV-Testmodell. Unter Last steigt die Energieaufnahme markant an, hier treten die größten Differenzen zu Standard-Voltage zu Tage.

Acer VN7-572G
GeForce GTX 950M, 6500U, Lite-On CV1-8B128
Acer VN7-571G
GeForce GTX 850M, 5200U, Seagate ST500LM000 Solid State Hybrid Drive
Asus GL552JX
GeForce GTX 950M, 4720HQ, Micron M600 MTFDDAV128MBF
Asus N551JW
GeForce GTX 960M, 4720HQ, Kingston SMSM151S3128GD
MSI PE60
GeForce GTX 960M, 4210H, HGST Travelstar 7K1000 HTS721010A9E630
Lenovo Y50-70
GeForce GTX 860M, 4710HQ, Samsung SSD PM851 512 GB MZ7TE512HMHP
Stromverbrauch
-5%
-20%
-35%
-148%
-63%
Idle min *
5.2
5.4
-4%
6.2
-19%
7.4
-42%
21.8
-319%
10.7
-106%
Idle avg *
9.4
11.5
-22%
10.3
-10%
11.9
-27%
26.1
-178%
14.7
-56%
Idle max *
10.8
12.8
-19%
12.2
-13%
13.8
-28%
26.6
-146%
18.2
-69%
Last avg *
60
48.6
19%
77
-28%
95.9
-60%
88.5
-48%
85.1
-42%
Last max *
80.9
79.8
1%
105
-30%
93.7
-16%
119.7
-48%
114.3
-41%

* ... kleinere Werte sind besser

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight / 0.3 Watt
Idledarkmidlight 5.2 / 9.4 / 10.8 Watt
Last midlight 60 / 80.9 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Voltcraft VC 960

Akkulaufzeit

Mit dem 52,5-Wattstunden-Akku gelingen dem Testgerät nicht mehr ganz die fulminanten 7:30-Stunden-Laufzeiten (WiFi-Test) des VN7-571G (52 Wh). 6:39 Stunden sind aber auch nicht schlecht. Die Ursache für die etwas geringere Laufzeit können wir nicht so recht nachvollziehen, die Akkus haben dieselbe Kapazität, und die Leerlauf-Energieaufnahme unterscheidet sich nicht deutlich vom Vorgänger. Allerdings sind unter einfacher Last jetzt gut 10 Watt mehr fällig. Die etwas besseren Laufzeiten des Vorgängers sind auch bei Last deutlich zu sehen. Die Idle-Laufzeiten unterscheiden sich hingegen fast gar nicht.

Acer VN7-572G
52 Wh
Acer VN7-571G
52 Wh
Asus GL552JX
48 Wh
Asus N551JW
56 Wh
MSI PE60
42 Wh
Akkulaufzeit
22%
-41%
-31%
-45%
Idle
761
797
5%
223
-71%
345
-55%
WLAN
359
448
25%
221
-38%
246
-31%
168
-53%
Last
118
161
36%
100
-15%
85
-28%
Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
12h 41min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
5h 59min
Last (volle Helligkeit)
1h 58min

Fazit

Pro

+ Leise im Normalbetrieb
+ Schnelle SSD & HDD Kombi
+ Matter, kontrastreicher IPS-Bildschirm
+ Spielefähig bis Full-HD
+ Sehr guter Lautsprecherklang
+ Hervorragendes Mikrofon
+ Sehr gute Eingabegeräte
+ Tastenbeleuchtung
+ Thermik und Leistung
+ Angemessen wertiges Gehäuse

Contra

- Wartung/Aufrüsten erschwert aber möglich
- Schlechte Webcam-Qualität
- Kein USB Typ-C mit Version 3.1
- Latenz und Response Times
Acer Aspire VN7-572G-72L0, zur Verfügung gestellt von Acer Deutschland
Acer Aspire VN7-572G-72L0, zur Verfügung gestellt von Acer Deutschland

Mit seinem Aspire VN7-572G alias V 15 Nitro knüpft Acer nahtlos an die erfolgreiche Multimedia- bzw. Gaming-Serie an, die Ende 2014 erstmals an den Start ging. Die Vorzüge der ersten Generation (Haswell, Broadwell) bleiben – bis auf die Akkulaufzeiten – bestehen: Das Soft-Touch Kunststoff-Chassis bleibt ebenso das gleiche wie die vier Lautsprecher und die auch für Vielschreiber taugliche, beleuchteten Tastatur. Neu ist USB Typ C, hier mangels 3.1-Controller seitens Skylake aber nur mit 3.0-Geschwindigkeiten. Acer rührt das sehr gute IPS-Panel mit der Entspiegelung natürlich nicht an, es erzielt erneut sehr gute Qualitäten. 

Mit dem Skylake SoC geht eine Performance einher, die leicht über Broadwell liegt, aber als 15-Watt-ULV dennoch eklatant unterhalb der Haswell/Skylake 45-Watt-Modelle. Die Entscheidung, ob Black Edition mit i7 6700HQ oder Standard-Nitro mit 15-Watt-6500U ist weniger eine Frage der System Performance. Selbige liegt relativ dicht beieinander. Erst spezielle Anwendungen, die viele Threads/Rechenkerne fordern, wie auch einige Games werden auf der Black Edition fühlbar schneller rennen. 

Das Aspire V 15 Nitro ist ein gelungenes Paket aus technischer Hochleistung und Verarbeitung. Die Contra-Punkte sind eher vernachlässigenswert.

Acer Aspire VN7-572G-72L0 - 09.12.2016 v6(old)
Sebastian Jentsch

Gehäuse
83 / 98 → 85%
Tastatur
86%
Pointing Device
83%
Konnektivität
52 / 81 → 64%
Gewicht
61 / 20-67 → 87%
Akkulaufzeit
88%
Display
89%
Leistung Spiele
73 / 85 → 86%
Leistung Anwendungen
81 / 92 → 88%
Temperatur
90%
Lautstärke
81 / 95 → 85%
Audio
88%
Kamera
38 / 85 → 44%
Durchschnitt
76%
85%
Multimedia - gewichteter Durchschnitt
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Autor: Sebastian Jentsch (Update: 15.05.2018)
Sebastian Jentsch
Sebastian Jentsch - Senior Editor
Computer haben mich schon zeitig interessiert. Mit 14 habe ich die ersten PCs für die Verwandtschaft zusammengesteckt, mit der 90er Jahre waren das 80286er bis 486er bis zum Pentium 1. Was lag da naeher als Produkt-Tester zu werden? Seit 2007 verfolge ich die Welt der Windows-Laptops und Convertibles. Heute will ich auch bei Staubsauger-Robotern, Brotbackautomaten oder Bewässerungscomputern die Spreu vom Weizen trennen, weshalb ich als freier Redakteur auch fuer andere Test-Websites unterwegs bin.