Notebookcheck

Test Lenovo ThinkPad E470 (HD-Display, HD 620) Laptop

Display-Steinzeit. Mit dem ThinkPad E470 hat Lenovo ein günstiges ThinkPad im Angebot, das sowohl für Studenten als auch Home-Office ein interessantes Gerät sein kann. Wir hatten dieses Modell schon einmal im Test, heute testen wir ein Modell mit schlechterer Ausstattung und erklären Ihnen, warum sie dieses Notebook auf jeden Fall nicht in dieser Konfiguration kaufen sollte.

Anfang des Jahres testeten wir das Thinkpad E470 als erstes ThinkPad mit den damals neuen Kaby-Lake-CPUs. Damals konnte es uns als ein günstiges Office-Gerät mit gutem Preis-Leistungsverhältnis überzeugen, das dank GeForce 940MX auch durchaus spieletauglich ist. Heute haben wir das E470 wieder im Test, allerdings diesmal mit einer deutlich schwächeren Konfiguration. Statt der GeForce gibt es nur die Intel HD Graphics 620 und statt einem Full-HD-Display hat das heutige Testgerät nur ein HD-Panel.

Als Vergleichsgeräte haben wir, neben dem anderen E470, auch das teurere Lenovo ThinkPad T470 genommen, außerdem die Konkurrenz-Modelle in Form des HP Probook 440 G4, das Dell Latitude 14 3470 und des Acer Travelmate P249-M. Unser Testmodell ist so nicht in Deutschland erhältlich, ein ähnlich-konfiguriertes Modell im Lenovo-Store kostet fast 700 Euro.

Für Details zum Gehäuse, zur Ausstattung und zu den Eingabegeräten verweisen wir auf den vorhandenen Test zum E470.

Lenovo ThinkPad E470 (ThinkPad E470 Serie)
Hauptspeicher
8192 MB 
Bildschirm
14 Zoll 16:9, 1366x768 Pixel 111 PPI, NT140WHM-N41, TN LED, spiegelnd: nein
Mainboard
Intel Kaby Lake-U Premium PCH
Massenspeicher
SanDisk X400 SED 256GB, SATA (SD8TB8U-256G), 256 GB 
Soundkarte
Intel Kaby Lake-U/Y PCH - High Definition Audio
Anschlüsse
1 USB 2.0, 2 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 HDMI, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: 3.5mm Kombo Audio, Card Reader: 4-in-1 SD, MMC, SDHC, SDXC
Netzwerk
Realtek RTL8168/8111 Gigabit-LAN (10/100/1000MBit), Intel Dual Band Wireless-AC 8265 (a/b/g/n/ac), Bluetooth 4.1
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 22.4 x 339 x 242
Akku
45 Wh Lithium-Polymer
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Pro 64 Bit
Kamera
Webcam: 720p
Sonstiges
Lautsprecher: 2 W Stereo, Tastatur: 6-Reihen Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: nein, 45-W-Netzteil, Lenovo Connect2, Lenovo App Explorer, Lenovo Companion, Lenovo Settings, McAfee LiveSafe, Microsoft Office Trial, 12 Monate Garantie
Gewicht
1.87 kg, Netzteil: 200 g

 

Größenvergleich

Ausstattung

links: Netzteil-Anschluss, Ethernet, HDMI, USB 3.0 Typ A
links: Netzteil-Anschluss, Ethernet, HDMI, USB 3.0 Typ A
rechts: SD-Kartenslot, Kombo-Audio, USB 3.0 Typ A, USB 2.0 Typ A, Kensington-Lock
rechts: SD-Kartenslot, Kombo-Audio, USB 3.0 Typ A, USB 2.0 Typ A, Kensington-Lock
Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
Lenovo ThinkPad E470-20H2S00400
Atheros/Qualcomm QCA6174
621 MBit/s ∼100% +21%
Lenovo ThinkPad E470
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
512 MBit/s ∼82%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
Lenovo ThinkPad E470
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
666 MBit/s ∼100%
Lenovo ThinkPad E470-20H2S00400
Atheros/Qualcomm QCA6174
413 MBit/s ∼62% -38%

Display

Pixelraster BOE NT140WHM-N41
Pixelraster BOE NT140WHM-N41
Kein Backlight-Bleeding
Kein Backlight-Bleeding

Das Display ist der größte Unterschied zwischen dem E470 des ersten Tests und unserem heutigen Test-Modell. Es gibt zwei Optionen beim Bildschirm, Full-HD-IPS (1.920 x 1.080) und HD-TN (1.366 x 768). Beide Panels sind matt.

In Lenovos Datenblättern steht, dass das HD-Display eine Helligkeit von 220 cd/m² haben soll. Diesen Wert erreicht es auch tatsächlich, allerdings nur wenn es um die maximale Helligkeit geht. Durchschnittlich erreicht das Panel vom Hersteller BOE 208 cd/m². Das ist kein guter Wert, auch wenn es im Testfeld noch ein schlechteres Gerät gibt. Das Full-HD-Display im anderen E470 ist fast 30 cd/m² heller.

Einen Vorteil haben TN-Displays: Sie weisen kein Backlight-Bleeding auf. Auch das HD-TN-Panel im E470 hat dieses Problem, das viele IPS-LCDs plagt, nicht. Dafür hat das Display wieder ein anderes Problem: PWM mit einer niedrigen Frequenz von 200 Hz. Zu allem Überfluss gilt das auch noch für alle Helligkeitsstufen unter 90 % Helligkeit. Das Display ist also nicht nur dunkel, sondern bereitet dem Nutzer potentiell auch buchstäblich Kopfschmerzen.

215
cd/m²
180
cd/m²
207
cd/m²
221
cd/m²
209
cd/m²
216
cd/m²
216
cd/m²
199
cd/m²
209
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 221 cd/m² Durchschnitt: 208 cd/m² Minimum: 25 cd/m²
Ausleuchtung: 81 %
Helligkeit Akku: 215 cd/m²
Kontrast: 360:1 (Schwarzwert: 0.58 cd/m²)
ΔE Color 8.12 | - Ø
ΔE Greyscale 9.86 | - Ø
58% sRGB (Argyll) 37% AdobeRGB 1998 (Argyll)
Gamma: 2.37
Lenovo ThinkPad E470
NT140WHM-N41, , 1366x768, 14
Lenovo ThinkPad E470-20H2S00400
N140HCA-EAB, , 1920x1080, 14
HP ProBook 440 G4-Y8B51EA
AUO1E3D, , 1920x1080, 14
Acer TravelMate P249-M-5452
Chi Mei N140HGE-EAA, , 1920x1080, 14
Dell Latitude 14 3470
Innolux N140BGE, , 1366x768, 14
Lenovo ThinkPad T470-20HD002HGE
N140HCA-EAB, , 1920x1080, 14
Response Times
-55%
-36%
-30%
-47%
-69%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
44 (22, 22)
40.8 (22, 18.8)
7%
43.2 (21.2, 22)
2%
44 (23, 21)
-0%
47 (25, 22)
-7%
41.6 (20.4, 21.2)
5%
Response Time Black / White *
14 (8, 6)
30.4 (8.4, 22)
-117%
24.4 (7.2, 17.2)
-74%
16 (10, 6)
-14%
26 (18, 8)
-86%
34 (9.6, 24.4)
-143%
PWM Frequency
200 (90)
50 (10)
-75%
Bildschirm
27%
4%
13%
-1%
45%
Brightness
208
231
11%
203
-2%
238
14%
193
-7%
287
38%
Brightness Distribution
81
89
10%
83
2%
87
7%
87
7%
88
9%
Schwarzwert *
0.58
0.37
36%
0.47
19%
0.41
29%
0.48
17%
0.3
48%
Kontrast
360
659
83%
460
28%
607
69%
429
19%
1020
183%
DeltaE Colorchecker *
8.12
6.41
21%
8.98
-11%
9.09
-12%
11
-35%
6.2
24%
DeltaE Graustufen *
9.86
5.94
40%
9.61
3%
9.92
-1%
11.51
-17%
5.8
41%
Gamma
2.37 101%
2.28 105%
2.63 91%
2.42 99%
2.23 108%
2.04 118%
CCT
10218 64%
6101 107%
11265 58%
11177 58%
13671 48%
6277 104%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
37
39.3
6%
35.9
-3%
36.5
-1%
38.46
4%
39.62
7%
Color Space (Percent of sRGB)
58
61.1
5%
56.7
-2%
56.7
-2%
60.61
5%
61.44
6%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
-14% / 10%
-16% / -4%
-9% / 1%
-24% / -10%
-12% / 22%

* ... kleinere Werte sind besser

Farbwerte
Farbwerte
Sättigung
Sättigung
Graustufen
Graustufen

Ein Blick auf den Schwarzwert (0,58) und den damit verbundenen Kontrast (360:1) bestätigt, dass es sich um ein TN-Panel der günstigsten Sorte handelt. Dementsprechend ist Schwarz mehr Dunkelgrau. Die niedrige Auflösung lässt das Bild ein wenig unscharf wirken. Zudem hat der Bildschirm ab Werk einen starken Blaustich, typisch für ein TN-Display.

Die Farbraumabdeckung ist sowohl was sRGB als auch AdobeRGB erwartungsgemäß sehr schlecht, für Arbeit mit Farben eignet sich das Display grundsätzlich nicht.

sRGB: 58 %
sRGB: 58 %
Adobe RGB: 37 %
Adobe RGB: 37 %
Outdoor (bewölkt)
Outdoor (bewölkt)

200 cd/m² wird von uns als absolute Untergrenze zur Nutzung außer Haus angesehen. Diese Marke erreicht das Panel und dank der matten Oberfläche ist es draußen zumindest ansatzweise nutzbar. Aber selbst im Schatten ist die Helligkeit aufgrund der geringen Helligkeit anstrengend. An die Nutzung in der Sonne braucht man gar nicht erst zu denken.

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
14 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 8 ms steigend
↘ 6 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind gut, für anspruchsvolle Spieler könnten der Bildschirm jedoch zu langsam sein.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 8 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (26.6 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
44 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 22 ms steigend
↘ 22 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 63 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (42.7 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM festgestellt 200 Hz90 % Helligkeit

Das Display flackert mit 200 Hz (höchstwahrscheinlich durch Pulsweitenmodulation PWM) bei einer eingestellten Helligkeit von 90 % und darunter. Darüber sollte es zu keinem Flackern kommen.

Die Frequenz von 200 Hz ist relativ gering und daher sollte es bei sensiblen Personen zu Problemen wie Flackern oder Augenbeschwerden führen.

Im Vergleich: 56 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 7499 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Der ultimative Schwachpunkt aller TN-LCDs: Die Blickwinkelstabilität. Selbst gute TN-Bildschirme sind IPS-Displays grundsätzlich unterlegen. In unserem Testgerät steckt ein schlechtes TN-Display. Das bedeutet Farbinvertierung bzw. Verblassen, besonders wenn man das Display nach hinten kippt oder schließt. Die horizontalen Blickwinkel sind ein wenig besser, aber auch meilenweit von IPS-Qualität entfernt.

Blickwinkel BOE NT140WHM-N41
Blickwinkel BOE NT140WHM-N41

Leistung

Weder Fisch noch Fleisch, so kann man die Ausstattung unseres Testgeräts am ehesten beschreiben. Das furchtbare HD-Display würde man nur in der günstigsten Konfiguration erwarten, doch unser Testgerät ist abseits des Displays einigermaßen gut ausgestattet, mit einem Core i5, einer 256-GB-SSD und 8 GB DDR4-2133-RAM (maximal sind 32 GB möglich). Auf Lenovos Webseite gibt es günstigere Optionen, zum Beispiel den Core i3-7100U, 4 GB RAM und eine 500-GB-HDD. Wenn man ein Sparfuchs ist, dann wäre es also logisch diese Optionen zu wählen. In dieser schwächsten Ausstattung kostet das E470 480 Euro. Ist man andererseits aber bereit etwas mehr auszugeben, dann macht es mehr Sinn auch ein Full-HD-Display zu wählen.

HWiNFO
HWiNFO
CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z Caches
CPU-Z Caches
CPU-Z Mainboard
CPU-Z Mainboard
CPU-Z Memory
CPU-Z Memory
CPU-Z SPD
CPU-Z SPD
GPU-Z
GPU-Z
LatencyMon
LatencyMon

Prozessor

Den Intel Core i5-7200U sollte jeder Leser von Notebookcheck sehr gut kennen. Gefühlt ist er in jedem zweiten Notebook verbaut, das wir testen. Diese Dual-Core-CPU (4 Threads dank Hyperthreading) der Kaby-Lake-Generation hat eine TDP von 15 W und ist damit für Ultrabooks entwickelt worden, sie wird aber auch in dickeren Notebooks eingesetzt. Ihr Grundtakt liegt bei 2,5 GHz, der Turbo bei 3,1 GHz. Vergleiche mit anderen CPUs lassen sich mit der CPU-Benchmarktabelle bewerkstelligen.

Um dauerhafte CPU-Last zu simulieren führen wir einen Cinebench-R15-Multicore-Schleifentest durch, der 30 Minuten andauert. In diesem Test konnte die CPU ihr Leistungsniveau immer halten, was auf eine adequate Kühlung hindeutet.

0102030405060708090100110120130140150160170180190200210220230240250260270280290300310320Tooltip
Cinebench R15 CPU Multi 64 Bit

Der Vergleich mit den anderen Notebooks im Feld bringt keine größeren Überraschungen zutage. Der Core i5-7200U leistet so ziemlich das, was man von ihm erwartet, im einzelnen Cinebench-Test wird der Takt von 3,1 GHz gehalten.

Im Akkubetrieb ist die Leistung reduziert. Im Cinebench-Test mit mehreren Kernen wird nur noch ein Ergebnis von etwa 270 bis 300 Punkten erreicht. Schade, dass Lenovo hier so eine unnötige Bremse setzt.

Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Lenovo ThinkPad T470p-20J7S00000
Intel Core i7-7700HQ
161 Points ∼100% +28%
HP ProBook 440 G4-Y8B51EA
Intel Core i7-7500U
145 Points ∼90% +15%
Lenovo ThinkPad T470-20HD002HGE
Intel Core i5-7200U
126 Points ∼78% 0%
Lenovo ThinkPad E470
Intel Core i5-7200U
126 Points ∼78%
Acer TravelMate P249-M-5452
Intel Core i5-6200U
117 Points ∼73% -7%
Dell Latitude 14 3470
Intel Core i3-6100U
97 Points ∼60% -23%
CPU Multi 64Bit
Lenovo ThinkPad T470p-20J7S00000
Intel Core i7-7700HQ
735 Points ∼100% +127%
HP ProBook 440 G4-Y8B51EA
Intel Core i7-7500U
335 Points ∼46% +3%
Lenovo ThinkPad T470-20HD002HGE
Intel Core i5-7200U
326 Points ∼44% +1%
Lenovo ThinkPad E470
Intel Core i5-7200U
324 Points ∼44%
Acer TravelMate P249-M-5452
Intel Core i5-6200U
294 Points ∼40% -9%
Dell Latitude 14 3470
Intel Core i3-6100U
250 Points ∼34% -23%
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
39.97 fps
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
97.8 %
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
324 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
126 Points
Hilfe

System Performance

Dank der guten Ausstattung mit SSD, 8 GB RAM und Core i5 läuft das Gerät immer flüssig und ohne Gedankenpausen. Das Abschneiden in den PC-Mark-Benchmarks bestätigt das subjektive Gefühl in der Alltagsnutzung.

PCMark 8
Work Score Accelerated v2
HP ProBook 440 G4-Y8B51EA
GeForce 930MX, 7500U, SanDisk SD8SNAT256G1002
4837 Points ∼100% 0%
Lenovo ThinkPad E470
HD Graphics 620, 7200U, SanDisk X400 SED 256GB, SATA (SD8TB8U-256G)
4834 Points ∼100%
Lenovo ThinkPad T470-20HD002HGE
HD Graphics 620, 7200U, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
4667 Points ∼96% -3%
Lenovo ThinkPad E470-20H2S00400
GeForce 940MX, 7200U, SanDisk X400 SED 256GB, SATA (SD8TB8U-256G)
4642 Points ∼96% -4%
Acer TravelMate P249-M-5452
HD Graphics 520, 6200U, SK Hynix HFS256G39TND-N210A
4463 Points ∼92% -8%
Dell Latitude 14 3470
HD Graphics 520, 6100U, Toshiba MQ01ACF050
3982 Points ∼82% -18%
Home Score Accelerated v2
Lenovo ThinkPad E470
HD Graphics 620, 7200U, SanDisk X400 SED 256GB, SATA (SD8TB8U-256G)
3674 Points ∼100%
HP ProBook 440 G4-Y8B51EA
GeForce 930MX, 7500U, SanDisk SD8SNAT256G1002
3614 Points ∼98% -2%
Lenovo ThinkPad E470-20H2S00400
GeForce 940MX, 7200U, SanDisk X400 SED 256GB, SATA (SD8TB8U-256G)
3546 Points ∼97% -3%
Lenovo ThinkPad T470-20HD002HGE
HD Graphics 620, 7200U, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
3507 Points ∼95% -5%
Acer TravelMate P249-M-5452
HD Graphics 520, 6200U, SK Hynix HFS256G39TND-N210A
3472 Points ∼95% -5%
Dell Latitude 14 3470
HD Graphics 520, 6100U, Toshiba MQ01ACF050
3074 Points ∼84% -16%
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
3674 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
4834 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

Die Sandisk X400 mit einer Kapazität von 256 GB war auch schon bei unserem ersten Testgerät verbaut. Bis auf geringe Schwankungen ist die Leistung identisch. Es ist eine normale SATA-III-SSD, deren Leistung für die Preisklasse absolut in Ordnung ist. Die PCIe-SSD im ThinkPad T470 ist deutlich schneller, aber natürlich auch deutlich teurer.

Lenovo ThinkPad E470
SanDisk X400 SED 256GB, SATA (SD8TB8U-256G)
Lenovo ThinkPad E470-20H2S00400
SanDisk X400 SED 256GB, SATA (SD8TB8U-256G)
HP ProBook 440 G4-Y8B51EA
SanDisk SD8SNAT256G1002
Acer TravelMate P249-M-5452
SK Hynix HFS256G39TND-N210A
Dell Latitude 14 3470
Toshiba MQ01ACF050
Lenovo ThinkPad T470-20HD002HGE
Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
CrystalDiskMark 3.0
-0%
-14%
7%
-92%
117%
Write 4k QD32
208.8
178.3
-15%
241.4
16%
266.4
28%
0.901
-100%
425.4
104%
Read 4k QD32
284.2
276
-3%
146.3
-49%
392.8
38%
0.721
-100%
496.2
75%
Write 4k
75.07
78.82
5%
77.85
4%
95.9
28%
0.946
-99%
134.6
79%
Read 4k
34.15
35.15
3%
19.57
-43%
33.12
-3%
0.362
-99%
55.46
62%
Write 512
343.7
291.1
-15%
276
-20%
267.5
-22%
861.6
151%
Read 512
304.6
346.4
14%
310.1
2%
347.6
14%
810.6
166%
Write Seq
438.1
458.7
5%
322.2
-26%
267.2
-39%
103.2
-76%
1076
146%
Read Seq
454.2
476.5
5%
491.2
8%
509.6
12%
108.9
-76%
1155
154%
SanDisk X400 SED 256GB, SATA (SD8TB8U-256G)
Sequential Read: 454.2 MB/s
Sequential Write: 438.1 MB/s
512K Read: 304.6 MB/s
512K Write: 343.7 MB/s
4K Read: 34.15 MB/s
4K Write: 75.07 MB/s
4K QD32 Read: 284.2 MB/s
4K QD32 Write: 208.8 MB/s

Grafikkarte

Neben dem anderen Bildschirm ist der Grafikchip der größte Unterschied zum anderen E470. Statt der dedizierten Nvidia GeForce 940MX ist nur die Intel HD Graphics 620 vorhanden. Diese integrierte GPU bringt 24 Executive-Units mit und muss auf den Hauptspeicher zurückgreifen. Wie die Intel HD 620 im Vergleich mit anderen GPUs abschneidet, das kann man mit unserer GPU-Benchmarktabelle feststellen.

Der Arbeitsspeicher im Single-Channel limitiert die Leistung des integrierten Grafikbeschleunigers, mit einem zweiten Modul könnten die Benchmarkergebnisse etwas höher ausfallen. Doch auch das ändert nichts daran, dass die Intel HD 620 einfach nicht sonderlich leistungsstark ist. Die 940MX in der langsamen DDR3-Version, die in unserem ersten E470 steckte, ist immer noch 30 bis 100 % schneller, je nach Benchmark-Test.

Anders als bei der CPU ist die GPU-Leistung im Akkubetrieb nicht niedriger.

3DMark 11 - 1280x720 Performance GPU
Lenovo ThinkPad E470-20H2S00400
NVIDIA GeForce 940MX, Intel Core i5-7200U
2556 Points ∼100% +81%
HP ProBook 440 G4-Y8B51EA
NVIDIA GeForce 930MX, Intel Core i7-7500U
2206 Points ∼86% +56%
Lenovo ThinkPad T470-20HD002HGE
Intel HD Graphics 620, Intel Core i5-7200U
1432 Points ∼56% +1%
Lenovo ThinkPad E470
Intel HD Graphics 620, Intel Core i5-7200U
1412 Points ∼55%
Acer TravelMate P249-M-5452
Intel HD Graphics 520, Intel Core i5-6200U
1343 Points ∼53% -5%
Dell Latitude 14 3470
Intel HD Graphics 520, Intel Core i3-6100U
1063 Points ∼42% -25%
3DMark
1920x1080 Fire Strike Graphics
Lenovo ThinkPad E470-20H2S00400
NVIDIA GeForce 940MX, Intel Core i5-7200U
1752 Points ∼100% +104%
HP ProBook 440 G4-Y8B51EA
NVIDIA GeForce 930MX, Intel Core i7-7500U
1621 Points ∼93% +89%
Lenovo ThinkPad E470
Intel HD Graphics 620, Intel Core i5-7200U
858 Points ∼49%
Lenovo ThinkPad T470-20HD002HGE
Intel HD Graphics 620, Intel Core i5-7200U
818 Points ∼47% -5%
Acer TravelMate P249-M-5452
Intel HD Graphics 520, Intel Core i5-6200U
786 Points ∼45% -8%
Dell Latitude 14 3470
Intel HD Graphics 520, Intel Core i3-6100U
569 Points ∼32% -34%
1280x720 Cloud Gate Standard Graphics
Lenovo ThinkPad E470-20H2S00400
NVIDIA GeForce 940MX, Intel Core i5-7200U
9501 Points ∼100% +36%
HP ProBook 440 G4-Y8B51EA
NVIDIA GeForce 930MX, Intel Core i7-7500U
9056 Points ∼95% +29%
Lenovo ThinkPad E470
Intel HD Graphics 620, Intel Core i5-7200U
7006 Points ∼74%
Acer TravelMate P249-M-5452
Intel HD Graphics 520, Intel Core i5-6200U
6924 Points ∼73% -1%
Lenovo ThinkPad T470-20HD002HGE
Intel HD Graphics 620, Intel Core i5-7200U
6824 Points ∼72% -3%
Dell Latitude 14 3470
Intel HD Graphics 520, Intel Core i3-6100U
5238 Points ∼55% -25%
3DMark 11 Performance
1522 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
5502 Punkte
3DMark Fire Strike Score
789 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

Selbst ältere Spiele kann die Intel HD 620 nur in stark reduzierten Details wiedergeben. Wenn man ein Gaming-fähiges Notebook sucht, dann sollte man sich das E470 in der Konfiguration mit der GeForce 940MX ansehen – oder, wenn man noch höhere Ansprüche hat (denn auch die 940MX ist nicht wirklich leistungsstark), eines der Notebooks aus der Gaming-Top-10-Liste.

min. mittel hoch max.
BioShock Infinite (2013) 39.7423.6119.56fps
Company of Heroes 2 (2013) 21.28fps
Rise of the Tomb Raider (2016) 15.7fps

Emissionen

Geräuschemissionen

Wie üblich für die meisten Laptops mit CPUs der U-Serie ist der Lüfter bei geringfügiger Nutzung komplett ausgeschaltet. Unter Last springt er an, aber deutlich leiser als bei der E470-Variante mit Nvidia-GPU. Spulenfiepen konnten wir hier nicht feststellen.

Lautstärkediagramm

Idle
30.5 / 30.5 / 30.5 dB(A)
Last
32.9 / 32.9 dB(A)
 
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Audix TM1, Arta (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 30.5 dB(A)
dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2032.532.631.531.132.52532.131.730.430.532.13133.936.233.335.133.94030.630.330.730.630.65030.12928.529.130.16327.927.627.726.927.98026.127.326.826.926.110027.226.226.225.927.212525.725.225.624.325.716024.324.12423.624.320023.523.823.22323.525023.123.322.321.623.131522.523.321.620.822.540021.422.320.720.421.450020.621.319.119.620.663020.721.319.118.520.78002020.818.418.320100019.119.618.21819.1125019.920.917.817.819.9160019.820.717.517.319.8200020.721.517.617.820.7250021.923.217.617.821.9315020.421.618.117.820.4400019.119.618.118.219.150001919.618.318.319630018.71918.618.218.7800018.718.718.518.618.71000018.818.918.718.718.81250018.81918.818.818.8160001919.119.11919SPL32.232.930.630.532.2N1.71.81.51.41.7median 20.4Lenovo ThinkPad E470median 21.3median 18.7median 18.6median 20.4Delta1.91.91.81.81.9hearing rangehide median Fan Noise

Temperatur

Stresstest (Prime95 + FurMark)
Stresstest (Prime95 + FurMark)

Die verbauten Komponenten stellen für das Kühlsystem keine Herausforderung dar. Das wird nicht nur durch die geringe Geräuschkulisse deutlich, sondern auch durch die geringe Temperaturentwicklung. Selbst unter Last erreicht das Gehäuse maximal 37 °C (44 °C an einem Hotspot am Lüfterauslass). Bei den Temperaturen fällt das E470 ohne GeForce-GPU eindeutig in die Kategorie "unbedenklich", das andere Modell wurde deutlich wärmer.

In Anbetracht der geringen Außentemperaturen sollte das problemlose Absolvieren des Stresstests keine große Überraschung darstellen. Belastet mit Prime95 und FurMark erreichen die Temperaturen eine Maximaltemperatur von 66 °C. Der Takt der CPU liegt dabei von Anfang an bei 2,7 GHz, woran sich während des gesamten Stresstests, der hier zwei Stunden dauerte, nichts geändert hat. Throttling ist nicht-existent, auch wenn der Turboboost TDP-bedingt nicht ausgenutzt wird.

Auf den Alltagsbetrieb hat dieses Ergebnis keine Auswirkungen, ein 3DMark11 im Anschluss brachte ein normales Ergebnis hervor.

Max. Last
 30.4 °C35.6 °C34 °C 
 29.6 °C35.3 °C32 °C 
 26 °C25.1 °C26.7 °C 
Maximal: 35.6 °C
Durchschnitt: 30.5 °C
33.8 °C37.2 °C36.2 °C
30.1 °C37.2 °C30 °C
27.9 °C26.2 °C25.9 °C
Maximal: 37.2 °C
Durchschnitt: 31.6 °C
Netzteil (max.)  41.5 °C | Raumtemperatur 21.6 °C | FIRT 550-Pocket
Oberseite (Idle)
Oberseite (Idle)
Unterseite (Idle)
Unterseite (Idle)
Oberseite (Last)
Oberseite (Last)
Unterseite (Last)
Unterseite (Last)

Lautsprecher

Der Anspruch an Notebook-Lautsprecher ist in der Regel ziemlich niedrig, da fast alle Notebooks schlechte Lautsprecher haben. Kein Bass, sehr leise, Verzerren bei höherer Lautstärke, keine klar definierten Höhen – die typischen Attribute vieler Lautsprecher in Laptops. Gut sind auch die im E470 verbauten Lautsprecher nicht, aber zumindest sind sie laut genug um einen Raum einigermaßen zu beschallen. Bass ist kaum vorhanden, ansonsten sind sie aber erträglich.

Für Freunde hochwertigen Audiogenusses kann man den 3,5 mm Kombo-Audio-Ausgang empfehlen, der einwandfreien Sound liefert.

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs203331.1332532.530.532.53135.235.135.2403130.631503129.131632926.9298028.226.928.21002825.92812532.324.332.316035.723.635.720043.72343.725053.521.653.531556.320.856.340059.520.459.55005919.65963063.418.563.480082.418.382.4100076.21876.2125073.617.873.6160069.217.369.2200074.317.874.325006917.869315065.317.865.3400059.118.259.1500059.518.359.5630062.918.262.9800052.418.652.41000054.518.754.51250058.118.858.11600055.41955.4SPL84.530.584.5N49.91.449.9median 59.1Lenovo ThinkPad E470median 18.6median 59.1Delta5.71.85.73336.432.635.528.436.629.234.626.23225.934.926.138.325.936.924.339.922.741.62245.324.550.52159.519.262.21862.218.668.618.573.420.369.216.56814.66614.962.814.466.514.771.315.160.214.867.11569.915.357.215.257.614.960.914.953.828.879.71.247.3median 16.5Lenovo ThinkPad T470-20HD002HGEmedian 62.23.17.1hearing rangehide median Pink Noise
Lenovo ThinkPad E470 Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (82.4 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 17.5% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (11.7% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | zu hohe Mitten, vom Median 10.6% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (14% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 4.5% abweichend
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (11.2% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (24.3% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 73% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 7% vergleichbar, 20% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 11%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 48%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 64% aller getesteten Geräte waren besser, 8% vergleichbar, 28% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Lenovo ThinkPad T470-20HD002HGE Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (80.44 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 16.6% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (8.8% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 4.3% abweichend
(+) | lineare Mitten (6.7% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(±) | zu hohe Hochtöne, vom Median nur 5.4% abweichend
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (13.3% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (17.3% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 28% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 9% vergleichbar, 63% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 11%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 48%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 28% aller getesteten Geräte waren besser, 5% vergleichbar, 66% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Frequenzdiagramm im Vergleich (Checkboxen oben an-/abwählbar!)

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Etwas verwunderlich ist das Abschneiden des Testgeräts beim Stromverbrauch. Das E470 mit GeForce-GPU frisst unter Last erwartungsgemäß wesentlich mehr Strom, doch im Idle schneidet es, trotz höher aufgelöstem Displays, besser ab als das schwächere Testgerät. Dieses ist von allen Vergleichsgeräten das mit dem höchsten Idle-Stromverbrauch.

Mit 45 W ist das Netzteil ausreichend groß dimensioniert.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.5 / 0.42 Watt
Idledarkmidlight 5.2 / 7.6 / 9.9 Watt
Last midlight 31 / 29.7 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
Lenovo ThinkPad E470
7200U, HD Graphics 620, SanDisk X400 SED 256GB, SATA (SD8TB8U-256G), TN LED, 1366x768, 14
Lenovo ThinkPad E470-20H2S00400
7200U, GeForce 940MX, SanDisk X400 SED 256GB, SATA (SD8TB8U-256G), IPS, 1920x1080, 14
HP ProBook 440 G4-Y8B51EA
7500U, GeForce 930MX, SanDisk SD8SNAT256G1002, TN, 1920x1080, 14
Acer TravelMate P249-M-5452
6200U, HD Graphics 520, SK Hynix HFS256G39TND-N210A, TN LED, 1920x1080, 14
Dell Latitude 14 3470
6100U, HD Graphics 520, Toshiba MQ01ACF050, TN LED, 1366x768, 14
Lenovo ThinkPad T470-20HD002HGE
7200U, HD Graphics 620, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP, IPS, 1920x1080, 14
Stromverbrauch
-11%
-4%
8%
7%
16%
Idle min *
5.2
2.7
48%
3
42%
3.8
27%
5
4%
3.21
38%
Idle avg *
7.6
5.5
28%
5.4
29%
7.6
-0%
6.8
11%
6.15
19%
Idle max *
9.9
6.5
34%
6.3
36%
8
19%
8.9
10%
6.82
31%
Last avg *
31
44.2
-43%
37.5
-21%
30.5
2%
26.2
15%
28.5
8%
Last max *
29.7
65.2
-120%
61.1
-106%
32.5
-9%
31.8
-7%
34.5
-16%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Ladezeit: Knapp zwei Stunden
Ladezeit: Knapp zwei Stunden

Anders als die stärker Business-orientierten Modelle ThinkPad T470 oder L470 hat das E470 nur einen fest integrierten Akku, der sich auch nicht erweitern lässt. Dieser Lithium-Polymer Akku fasst 45 Wattstunden.

Die Stromverbrauchswerte deuten auf ein schlechteres Ergebnis als beim anderen E470 hin, doch das Gegenteil ist der Fall: Unser heutiges Testgerät schneidet bei allen Tests besser ab, außer im Last-Test. Im praxisrelevanten WLAN-Test ist das E470 ohne Nvidia-GPU sogar der Spitzenreiter im Feld.

Nach etwa zwei Stunden ist der Akku des E470 wieder vollständig geladen. 

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
18h 32min
Surfen über WLAN v1.3 (Edge)
8h 00min
Big Buck Bunny H.264 1080p
9h 06min
Last (volle Helligkeit)
1h 51min
Lenovo ThinkPad E470
7200U, HD Graphics 620, 45 Wh
Lenovo ThinkPad E470-20H2S00400
7200U, GeForce 940MX, 45 Wh
HP ProBook 440 G4-Y8B51EA
7500U, GeForce 930MX, 48 Wh
Acer TravelMate P249-M-5452
6200U, HD Graphics 520, 41 Wh
Dell Latitude 14 3470
6100U, HD Graphics 520, 41 Wh
Lenovo ThinkPad T470-20HD002HGE
7200U, HD Graphics 620, 48 Wh
Akkulaufzeit
-9%
6%
-26%
-19%
1%
Idle
1112
1043
-6%
1083
-3%
791
-29%
668
-40%
H.264
546
503
-8%
571
5%
361
-34%
623
14%
WLAN
480
326
-32%
414
-14%
400
-17%
278
-42%
438
-9%
Last
111
124
12%
151
36%
87
-22%
140
26%
110
-1%

Fazit

Pro

+ gutes Gehäuse
+ angenehme Eingabegeräte
+ gute Anwendungsleistung
+ schnelle WLAN-Verbindung
+ leise und kühl selbst unter last
+ verbesserte Akkulaufzeiten

Contra

- USB Typ C fehlt
- nur 12 Monate Garantie
- unterirdisches, blickwinkel-instabiles TN-HD-Display
- reduzierte CPU-Leistung im Akkubetrieb
- PWM mit niedriger Frequenz unter 90 % Helligkeit
Lenovo Thinkpad E470, zur Verfügung gestellt von Lenovo.
Lenovo Thinkpad E470, zur Verfügung gestellt von Lenovo.

Unter dem Strich ist das E470 ein günstiges Business-Notebook mit einem guten Preis-Leistungsverhältnis, in der getesteten Konfiguration ist es aber auf jeden Fall nicht empfehlenswert.

Viele Vorteile des anderen E470 bietet auch unser heutiges Testgerät: Die komfortablen Eingabegeräte mit der ThinkPad-typisch guten Tastatur und dem TrackPoint. Ein sauber verarbeitetes Gehäuse, das zwar keinen Design-Preis gewinnt, aber seine Job erledigt. Eine schnelle WLAN-Verbindung eine hohe Anwendungsleistung, all das ist beim E470 Standard. Die einzigen Punkte, bei der das Testsystem besser abschneidet als das E470 mit Nvidia-GPU, sind das Kühlsystem und die Akkulaufzeit. Dank der fehlenden Nvidia-GPU ist das Notebook noch kühler und leiser und die geringere Displayauflösung sorgt für eine bessere Akkulaufzeit.

Das ist aber auch der einzige Vorteil des HD-Bildschirms. Dieser ist an sich rundweg unterirdisch: Der Schwarzwert ist viel zu hoch, die Blickwinkelstabilität katastrophal und die Farbraumabdeckung ebenso schlecht. Zu allem Überfluss regelt es die Helligkeit auch noch mit einer niedrigen PWM-Frequenz.

Das vorliegende E470 ist wegen seiner unausgewogenen Konfiguration und wegen des schlechten Displays nicht empfehlenswert. Sollte man sich für dieses Modell interessieren, dann sollte man auf jeden Fall ein IPS-Modell nehmen.

Dieser Punkt alleine reicht, um dem Testgerät die Empfehlung zu verwehren. Ein ähnlich konfiguriertes Modell kostet knapp 700 € in Lenovos Webshop, zu viel für ein Display dieser Qualität. Wenn man sich für das E470 interessiert, dann sollte man auf jeden Fall ein Modell mit Full-HD-IPS-Bildschirm wählen. Natürlich ist das E470 auch abseits davon nicht perfekt, wir vermissen zum Beispiel USB Typ C. Auch ist die Standardgarantie mit 12 Monaten ziemlich knapp bemessen. Das sind allerdings Nachteile, die man mit dem Preis durchaus noch entschulden kann, das Display hingegen ist unentschuldbar. Auch muss man erwähnen, dass das Gerät seine volle Leistungsfähigkeit im Akkubetrieb nicht abrufen konnte, weshalb die Gesamtwertung auch noch etwas niedriger ausfällt.

Lenovo ThinkPad E470 - 12.10.2017 v6
Benjamin Herzig

Gehäuse
81 / 98 → 83%
Tastatur
84%
Pointing Device
84%
Konnektivität
52 / 80 → 65%
Gewicht
65 / 67 → 95%
Akkulaufzeit
90%
Display
69%
Leistung Spiele
56 / 68 → 82%
Leistung Anwendungen
88 / 92 → 95%
Temperatur
95%
Lautstärke
94%
Audio
66%
Kamera
44 / 85 → 52%
Auf- / Abwertung
-2%
Durchschnitt
69%
81%
Office - gewichteter Durchschnitt
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> Notebook Test, Laptop Test und News > Tests > Notebook Testberichte > Test Lenovo ThinkPad E470 (HD-Display, HD 620) Laptop
Autor: Benjamin Herzig, 12.10.2017 (Update: 12.10.2017)
Benjamin Herzig
Benjamin Herzig - Editor
Ab 2010 habe ich mich mehr und mehr mit Technologie beschäftigt, insbesondere Notebooks haben es mir seitdem angetan. Klar, dass ich sehr schnell auf die detaillierten Tests von Notebookcheck stieß. Mit der Zeit habe ich mehr und mehr über Notebooks gelernt und angefangen, in Foren und Blog-Seiten kleine Reviews zu Notebooks zu schreiben. Um während des Studiums Geld dazu zu verdienen habe ich mein Hobby dann zum Beruf gemacht und stieß 2016 zum Team von Notebookcheck hinzu, mein persönliches Interesse liegt insbesondere bei Business-Notebooks.