Notebookcheck

Test Lenovo Yoga Book C930 (i5-7Y54, LTE, E-Ink) Convertible

Christian Hintze, 👁 Sebastian Jentsch, T. Hinum, 23.12.2018

3-in-1 Convertible. Das neue Yoga Book mit E-Ink-Display statt Tastatur ist Laptop, Tablet und E-Reader in einem Gerät. Außerdem kann man noch Schrift und Zeichnungen mit dem Allrounder digitalisieren. Der Vorgänger von 2016 stand Pate, dennoch gibt es viele Änderungen und Neuerungen, wie z.B. rundum mehr Leistung, aber auch mindestens ein weggefallenes Feature. Ob das 2018er Yoga Book den nun doppelten Preis des Vorgängers rechtfertigt, klärt dieser Test.

2016 erschien das erste Lenovo Yoga Book und machte gleich mit seinem Alleinstellungsmerkmal auf sich aufmerksam. Denn statt einer Tastatur verfügte das 360-Grad-Convertible über eine basiseinnehmende Touchoberfläche. Hierüber ließ sich nicht nur ein virtuelles Keyboard einblenden, sondern auch ein Papierhalter einlegen und mithilfe des mitgelieferten Stiftes eigene Notizen digitalisieren sowie zeichnen.

Das neue Lenovo Yoga Book C930, übrigens nicht zu verwechseln mit dem Lenovo Yoga C930 (ohne "Book" im Namen), erfindet sich neu: Statt der Touchoberfläche kommt nun ein zweiter Bildschirm, ein E-Ink-Display mit 1080p-Auflösung als Basis zum Einsatz. Der Papierhalter ist zwar Geschichte, dafür kann man nun auf dem E-Ink-Display tippen, zeichnen, schreiben und ihn sogar als energiesparenden E-Reader verwenden.

Der Nachteil für uns: Das sehr spezielle Gerät ist quasi mit keinem anderen Notebook, Tablet oder Convertible so wirklich vergleichbar. Daher müssen wir auf andere Convertibles oder Tablets zum Vergleich zurückgreifen. Wir haben uns für das Microsoft Surface Pro (2017) mit etwas schwächerem m3-Prozessor (auch eine CPU-Option des Yoga Book), das Huawei Matebook E und das Lenovo ThinkPad X1 Tablet Gen mit gleicher CPU entschieden. Außerdem interessiert uns natürlich noch der Unterschied zum direkten Vorgänger.

Bei diesem hatten wir eigentlich nur die mangelnde Anschlussvielfalt sowie den lahmen eMMC-Speicher zu bemängeln. Immerhin ist letzterer nun für eine NVMe-SSD gewichen. Welche Unterschiede es sonst noch gibt und ob das Yoga Book nun uneingeschränkt zu empfehlen ist, klären wir im Folgenden. 

Ein Unterschied vorweg - der Preis: Während der Vorgänger in der teuersten Variante 700 Euro kostete, veranschlagt Lenovo nun für das neue LTE-Modell 1.500 Euro, also mehr als doppelt so viel! Für diesen Preisanstieg sollte man gleich eine ganze Reihe an sinnvollen Neuerungen erwarten können. Der Einstiegspreis liegt derweil bei rund 1.069 Euro für das Modell ohne LTE und ohne Stift, hier kommt außerdem ein schwächerer Prozessor zum Einsatz (Core m3 statt m5) sowie eine kleinere SSD (128 GB). Daneben gibt es das Topmodell noch ohne LTE für rund 1.300 Euro.

Lenovo Yoga Book C930 YB-J912F (Yoga Book Serie)
Hauptspeicher
4096 MB 
, DDR3-1866
Bildschirm
10.8 Zoll 16:9, 2560 x 1660 Pixel 283 PPI, Capacitive, Native Unterstützung für die Stifteingabe, BOE 0765, IPS, 360 Grad Tabletmodus, spiegelnd: ja
Mainboard
Intel Kaby Lake-Y Premium PCH
Massenspeicher
Toshiba KBG30ZMT256G, 256 GB 
, 196 GB verfügbar
Soundkarte
Intel Kaby Lake-U/Y PCH - High Definition Audio
Anschlüsse
2 USB 3.0 / 3.1 Gen1, Card Reader: microSD, 1 Fingerprint Reader, Helligkeitssensor, Sensoren: Beschleunigungsmesser, Umgebungslichtsensor, Hallsensor, 2x USB-C 3.0
Netzwerk
Intel 8265 Tri-Band WiFi (Oak Peak) Network Adapter (a/b/g/n/ac), Bluetooth 4.2, LTE
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 9.9 x 261 x 179
Akku
36 Wh Lithium-Polymer, Akkulaufzeit (laut Hersteller): 8.5 h
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Home 64 Bit
Kamera
Webcam: FHD
Primary Camera: 2 MPix
Sonstiges
Lautsprecher: Stereo, Tastatur: Virtual, Tastatur-Beleuchtung: nein, E-Ink Mobius™ FHD-Display & Bluetooth-Pen, Microsoft OneNote, Lenovo Vantage, Microsoft RDX, Dolby Atmos, E Ink Keyboard, E Ink Note, E Ink Reader, E Ink Settings, 24 Monate Garantie, Lüfterlos
Gewicht
778 g, Netzteil: 100 g
Preis
1500 Euro
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

Gehäuse - Yoga 2 in 1 aus einem Guss

Für das Gehäuse kommt eine Aluminium- und Magnesiumlegierung wie im Vorgänger zum Einsatz. Die Oberfläche ist äußerst rutschfest und griffig, wirkt dabei aber beinahe etwas "klebrig". Insgesamt wirkt das Gehäuse fast wie aus einem Guss, Displaydeckel und Unterseite sind nahezu gleich dick, durch das Fehlen einer echten Tastatur gibt es kaum Spaltmaße, da beide Displays fast lückenlos aneinander geklappt werden. Einzig das ungewöhnliche Scharnier fällt ins Auge, angeblich besteht es aus 130 mechanischen Teilen. Im Prinzip drehen sich winzige Zahnräder gegeneinander und können das Convertible so bis zu 360 Grad vollständig öffnen.

Obwohl das verwendete Material und das schlichte Äußere ohne Angriffspunkte sehr stabil wirken, reagiert das Yoga Book auf Verwindungen und leichtes Biegen mit Knistergeräuschen, sodass man Angst um die Glaspanel im Inneren bekommt, zu viel Druck sollte man demnach lieber nicht darauf ausüben. 

Natürlich kann man das Yoga auch herkömmlich öffnen, findet dann aber kaum einen Angriffspunkt, zudem haften beide Laptophälften magnetisch aneinander. Cooler ist da die Anklopffunktion, welche sicher Erstaunen bei etwaigen Zuschauern auslöst: Klopft man zweimal mit dem Knöchel auf den Displaydeckel, dann ertönt ein leises elektronisches Geräusch und das Convertible öffnet sich selbst um einen Spalt, anschließend kann es von Hand weiter geöffnet werden. Alternativ kann man auch lange die "Leiser"-Taste drücken, damit sich das Convertible selbstständig öffnet.

Vorne: Kein Angriffspunkt zum Öffnen, anklopfen hilft
Vorne: Kein Angriffspunkt zum Öffnen, anklopfen hilft

Innen findet man eigentlich nur Glas wieder, sowohl am Touchscreen oben, als auch beim E-Ink-Display unten, Plastikränder sind passé. Im Basisdisplay ist oben rechts ein Fingerabdrucksensor verbaut, welcher angeblich auch mit nassen Fingern funktionieren soll.

Die Konkurrenz setzt im Vergleich ausnahmslos auf einen 12-Zoll-Formfaktor, weshalb sie größer ausfallen als das C930. Aber im Vergleich zum Vorgänger ist das neue Yoga Book minimal gewachsen. Statt einst 10,1 Zoll ist es nun 10,8 Zoll groß, zudem hat es unwesentliche 0,3 mm an Dicke dazubekommen. Tatsächlich scheinen die Konkurrenten dünner zu sein, das ist jedoch nicht ganz richtig, da die Maße der anderen Convertibles ohne deren abtrennbare Tastatureinheiten gemessen wurden. Demnach setzt es auch in der Gesamtdicke eine Bestmarke, gleiches gilt auch für das Gewicht, nur der Vorgänger war leichter. Allerdings unterscheidet sich das Gewicht auch je nach Ausstattung, unser Testgerät rangiert eher am oberen Ende.

Größenvergleich

293 mm 210 mm 9 mm 1.1 kg292.1 mm 201.4 mm 8.5 mm 1.1 kg279 mm 194 mm 7 mm 1.1 kg261 mm 179 mm 9.9 mm 778 g256.6 mm 170.8 mm 9.6 mm 695 g

Ausstattung - Geiziges Lenovo Yoga Tablet

Die fehlende Anschlussvielfalt war einer der Kritikpunkte am Vorgänger und das bleibt auch beim Folgemodell so. Dennoch gibt es ein paar Änderungen. Beispielsweise musste nun sogar der Mini-HDMI-Port weichen. Dafür wurde der einstige Micro-USB-Slot gegen zwei USB-C-(Gen1)-Anschlüsse getauscht. Etwaige externe Monitore müssen also via USB-C verbunden werden. Da einer der Slots, zumindest bei stationärem Gebrauch, quasi durch das Ladekabel besetzt ist, bleibt nur noch ein weiterer Anschluss für Maus, externe Tastatur, Monitore und sonstige (USB-) Geräte. Das ist wenig komfortabel, das C930 orientiert sich hier, auch aufgrund des dünnen Gehäuses, leider eher an Tablets. Sogar ein Klinkenanschluss fehlt, sodass auch Kopfhörer via USB verbunden werden müssen. Ein bis maximal zwei Anschlüsse für alle weiteren Geräte wird klassische Laptopnutzer kaum zufriedenstellen. Immerhin hat das C930 schon einen USB-Slot mehr als der Vorgänger.

Adapter liegen übrigens leider auch nicht bei (z.B. USB-C auf Klinke oder HDMI). Neben USB-C gibt es noch einen Anschalter sowie die physische Wippe für die Lautstärkeregelung.

Links: USB-C 3.1 (Gen1), LTE-/MicroSD-Schacht, Lautsprecher
Links: USB-C 3.1 (Gen1), LTE-/MicroSD-Schacht, Lautsprecher
Rechts: USB-C 3.1 (Gen1), Power-Knopf, Lautsprecher, Lautstärkeregler
Rechts: USB-C 3.1 (Gen1), Power-Knopf, Lautsprecher, Lautstärkeregler
Hinten: Scharnier, sonst nichts
Hinten: Scharnier, sonst nichts

SDCardreader

Ein SD-Kartenleser ist in Form eines SD-Slots zur Speichererweiterung vorhanden. Allerdings erbt das C930 die Nachteile seines Vorgängers, denn die Micro SD-Karte sitzt im gleichen Einschub wie die Nano SIM-Karte (bei der LTE-Version). Es wird also die beigefügte Öffnungsnadel benötigt, um die Speicherkarte einzulegen und wieder herausnehmen zu können. Das erschwert den Einsatz unnötig, zudem kann angeblich die SIM-Karte beschädigt werden, wenn sie im laufenden Betrieb herausgenommen wird, aber genau das ist nötig, um eine SD-Karte einzusetzen. Um sicherzugehen, muss man das Gerät immer ausschalten, um eine neue Speicherkarte einzulegen.

Die Geschwindigkeit des Karten-Slots, gemessen mit unserer Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II Referenz-Speicherkarte, entspricht in etwa dem Klassendurchschnitt.

SDCardreader Transfer Speed - maximum AS SSD Seq Read Test (1GB)
Lenovo ThinkPad X1 Tablet Gen 2
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
93.77 MB/s ∼100% +16%
Microsoft Surface Pro (2017) m3
  (Toshiba Exceria Pro M401 64 GB)
85.9 MB/s ∼92% +6%
Lenovo Yoga Book C930 YB-J912F
  (Toshiba Exceria Pro M501 microSDXC 64GB)
81.1 MB/s ∼86%
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (24 - 246, n=112)
73.1 MB/s ∼78% -10%

Kommunikation

Auf eine LAN-Karte oder -Slot verzichtet das Yoga Book, man ist also rein auf kabellose Verbindungen angewiesen. So stehen noch WLAN, Bluetooth und, je nach Ausstattung, LTE zur Verfügung. Die Wifi-Geschwindigkeit ist dabei angemessen, das Matebook von Huawei ist etwas langsamer, das Surface von Microsoft etwas schneller. Insgesamt bewegt sich das Yoga Book beim Empfang etwas oberhalb des Klassendurchschnitts, die Sendeleistung ist nochmals deutlich besser als der Klassendurchschnitt.

Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
Lenovo ThinkPad X1 Tablet Gen 2
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
586 MBit/s ∼100% +19%
Microsoft Surface Pro (2017) m3
Marvell AVASTAR Wireless-AC Network Controller
550 MBit/s ∼94% +12%
Lenovo Yoga Book C930 YB-J912F
Intel 8265 Tri-Band WiFi (Oak Peak) Network Adapter
491 (min: 446, max: 517) MBit/s ∼84%
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (38.3 - 678, n=127)
486 MBit/s ∼83% -1%
Huawei Matebook E
Intel 8265 Tri-Band WiFi (Oak Peak) Network Adapter
437 MBit/s ∼75% -11%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
Microsoft Surface Pro (2017) m3
Marvell AVASTAR Wireless-AC Network Controller
655 MBit/s ∼100% +7%
Lenovo Yoga Book C930 YB-J912F
Intel 8265 Tri-Band WiFi (Oak Peak) Network Adapter
612 (min: 449, max: 687) MBit/s ∼93%
Huawei Matebook E
Intel 8265 Tri-Band WiFi (Oak Peak) Network Adapter
592 MBit/s ∼90% -3%
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (39.2 - 685, n=127)
493 MBit/s ∼75% -19%
Lenovo ThinkPad X1 Tablet Gen 2
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
440 MBit/s ∼67% -28%
0102030405060708090100110120130140150160170180190200210220230240250260270280290300310320330340350360370380390400410420430440450460470480490500510520530540550560570580590600610620630640650660670680690Tooltip
; iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10; iperf 3.1.3: Ø491 (446-517)
; iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10; iperf 3.1.3: Ø612 (449-687)

Sicherheit

Fingerabdrucksensor
Fingerabdrucksensor

Als Sicherheitsfeature kann das C930 einen Fingerabdrucksensor aufbieten, welcher mit Windows Hello zusammenarbeitet und recht gut funktioniert. Allerdings verdrängt er eine der zwei Kameras des Vorgängers. Als zusätzliche Sensoren sind ein Beschleunigungsmesser, ein Umgebungslichtsensor und ein Hallsensor integriert. TPM ist aufgrund des Intel-Prozessors ebenfalls mit an Bord.

Kamera

Kamera: Schlechte Qualität
Kamera: Schlechte Qualität

Beim Vorgänger gab es neben der üblichen Low-Quality-Kamera auch eine zusätzliche 8-Megapixel-Hauptkamera mit Auto Focus. Diese musste dem neuen E-Ink-Display und dem Fingerabdrucksensor leider weichen. Was bleibt, ist leider doch nur die übliche, in diesem Fall mit 2 Megapixel auflösende, Low-Quality Kamera für Videotelefonate.

Zubehör

Als Zubehör liegt neben dem Netzteil vor allem der Eingabestift mit 4.096 Druckempfindlichkeitsstufen nebst Batterie bei. Zusätzlich gibt es noch einen Quick-Start-Guide sowie den Pin zum Öffnen des SIM-/SD-Slots.

Wartung

Die Wartung ist schnell abgehandelt - es gibt schlicht keine Möglichkeit einer Wartung, auch diesbezüglich ist das Gerät eher Tablet als Notebook.

Garantie

Der Hersteller vergibt eine Zwei-Jahres-Garantie ab Werk.

Eingabegeräte - unkonventionelles Lenovo

Tastatur

Als Tastatur dient das E-Ink-Display mit 1080p-Auflösung. Hier wird ein Standard-Keyboard eingeblendet, zwei Layout-Versionen stehen zur Auswahl - klassisch und modern. Da man auf einen Bildschirm drückt, fehlt natürlich das übliche Feedback, weshalb das Panel beim Druck auf die Tasten vibriert und einen Klickton abspielt. Beides lässt sich in den Optionen getrennt voneinander deaktivieren. Durch das 11 Zoll kleine Design ist wenig Platz für die Tastatur, im modernen Design sind die Buchstaben etwas größer, dafür werden alle weiteren Tasten (Schift, Strg etc.) an den Rand "gequetscht". 

2 Tasten-Layouts, bei Modern teilen sich Leertaste & Touchpad den gleichen Platz
2 Tasten-Layouts, bei Modern teilen sich Leertaste & Touchpad den gleichen Platz

Laut Lenovo sollen die Eingaben von einer KI ausgewertet und dadurch optimiert werden, angeblich soll die "Schreibproduktivität" so um 22 Prozent gegenüber dem Vorgänger gesteigert worden sein. Durch das haptische Feedback eignet sich das Keyboard durchaus zum Schreiben, für längere Texte greift man jedoch trotzdem besser zu einer externen Tastatur, zumal die künstlichen Vibrier- und Klickgeräusche bald nerven.

Ein weiterer Nachteil des E-Ink-Displays besteht darin, dass es nicht beleuchtet ist, weshalb auch eine Beleuchtung der Tasten wegfällt. Bei Tageslicht ist alles sehr gut lesbar, in dunklen Umgebungen dürfte man die fehlende Beleuchtung jedoch vermissen. Im Vorgänger gab es noch kein E-Ink-Display, sondern eine Touchoberfläche, hier waren die Tasten noch beleuchtet.

Touchpad

Touchpad: klein und schmal
Touchpad: klein und schmal

Das auf der Tastatur angezeigte Touchpad kann wenig überzeugen. Denn einerseits ist es außerordentlich klein, sodass man einfach zu schnell beim Gleiten darauf an die Grenzen stößt bzw. diese überwindet, schließlich ist ja alles eine (Display-) Fläche. Das bedeutet, das es plötzlich während des Gleitens vibriert und klickt, weil man die Touchfläche verlassen und eine darüberl liegende Taste ausgelöst hat.

Andererseits muss sich das Touchpad, zumindest im "modern" Design, seine Fläche auch noch mit der Leertaste "teilen". Das bedeutet, das je nach Situation entweder die Leertaste oder eben das Pad eingeblendet werden. Praktisch sieht das so aus: Unterhalb der Leertaste muss man einen Kreis antippen, dann wandelt sich die Leertaste in das Touchpad um. Aber sobald man auch nur eine beliebige Taste drückt, wird wieder die Leertaste angezeigt, das Pad verschwindet. Das stört extrem, wenn man z.B. Copy/Paste-Aktionen ausführen oder Sondertasten (z.B. Lautstärke) drücken möchte, aber eigentlich alles weitere per Mauspad steuert. Dann nämlich verschwindet Letzteres und man muss es erst wieder manuell aktivieren. Hier wäre es praktischer, wenn auch die Leertaste nicht automatisch kommt, sondern erst per manuellem Klick wieder aktiv wird.

Wenn man stattdessen das "klassische" Design auswählt, ist das Touchpad zwar stets eingeblendet, jedoch noch kleiner. Ansonsten sind Gleitverhalten und Präzision durchaus als gut zu bewerten, die mangelhafte Größe und das "Leertasten-Problem" vermiesen aber ein wenig die potentiell gut funktionierende Verwendung.

Eingabe per Präzisionsstift

Am oberen Rand lässt sich auswählen, wofür das E-Ink-Display genutzt wird. So kann der Zweitbildschirm als Tastatur, aber eben auch als E-Reader oder für die Stifteingabe genutzt werden. Tippt man auf die Stifteingabe, so wird anstatt der Tastatur ein leeres Grafiktablet mit minimalen Optionen angezeigt. Hier kann man nun nach Herzenslust zeichnen oder schreiben, übrigens auch mit dem Finger. Mit dem Stift gelingt dies allerdings deutlich präziser, ganze 4.096 Druckempfindlichkeitsstufen bietet er, die Daten werden per Bluetooth übertragen.

Leider fallen beim C930 aber auch einige Funktionen des Vorgängers weg. Allen voran gibt es nun offiziell nicht mehr die Möglichkeit, auf Papier zu zeichnen. Beim 2016er Modell war dies noch eine Vorzeigefunktion. Dementsprechend gibt es keinen Papierhalter mehr und auch keine "zeichnenden" Stiftminen. Daher ist man nun auf das Zeichnen am E-Ink-Display oder dem Touchscreen beschränkt. Schreibt man etwas auf ersterem und setzt ab, so wird das Schriftbild nach einigen Sekunden zusätzlich geglättet. Dennoch gelingt das ungewohnte Schreiben auf einer glatten Glasoberfläche längst nicht so gut und genau wie das Schreiben auf Papier.

Zudem haben wir keine Option für eine "Live-Übertragung" der Zeichnung in ein Programm gefunden, das E-Ink-Bild kann nur anschließend in eine Software (z.B. Bildbearbeitungsprogramm) kopiert werden.

E-Ink: Tastatur, Mal/Schreibunterlage oder E-Reader
E-Ink: Tastatur, Mal/Schreibunterlage oder E-Reader
Eingabestift
Eingabestift

Touchscreen

Das Yoga Book strotzt nur so vor Eingabemöglichkeiten, denn neben Tastatur und Touchpad sowie der Stifteingabe des E-Ink-Displays beherrscht auch der Hauptbildschirm Toucheingaben. Die Steuerung per Finger funktioniert eigentlich auch tadellos, das Panel reagiert sehr präzise. Einzig wegen der geringen Bildschirmgröße und gleichzeitig hohen Auflösung muss man teils recht genau auf die dadurch kleinen Schaltflächen tippen, was aber meistens gut gelingt. Wer mehr Genauigkeit benötigt, der greift auf den Stift zurück, damit sind alle Toucheingaben auf dem Display noch deutlich präziser.

Selbstverständlich kann man auch auf dem Touchscreen zeichnen, aber da man gleichzeitig das E-Ink-Display zur Verfügung hat, ist das Zeichnen und Schreiben aufgrund der Position dort viel einfacher als am angewinkelten Bildschirm.

Display - brillantes Yoga Book

Pixelraster
Pixelraster
Quasi keine Lichthöfe
Quasi keine Lichthöfe

Der Full-HD-Hauptbildschirm des Vorgängers wurde von uns zu Recht gelobt, der Nachfolger versucht noch einmal einen draufzulegen. Statt Full-HD beträgt die Auflösung nun 2.560 x 1.600 Pixel! Leider nimmt die Helligkeit des spiegelnden Displays etwas ab, von einst 362 cd/m2 bleiben noch 338 cd/m2 beim aktuellen Modell. Die angeblichen 400 cd/m2 aus den Herstellerangaben konnten wir im Labor also nicht messen. Dafür kann sich das Panel an anderen Stellen verbessern.

Nämlich vor allem in Sachen Schwarzwert und Kontrast toppt das aktuelle Modell seinen Vorgänger. Mit einem Schwarzwert von 0,23 und einem Kontrast von 1.526:1 schlägt das Yoga Book C930 sogar das Microsoft Surface Pro (2017)! Auch Lichthöfe sind quasi kaum auszumachen.

364
cd/m²
327
cd/m²
315
cd/m²
342
cd/m²
351
cd/m²
332
cd/m²
329
cd/m²
338
cd/m²
344
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 364 cd/m² Durchschnitt: 338 cd/m² Minimum: 6.3 cd/m²
Ausleuchtung: 87 %
Helligkeit Akku: 351 cd/m²
Kontrast: 1526:1 (Schwarzwert: 0.23 cd/m²)
ΔE Color 4.59 | 0.4-29.43 Ø6.1, calibrated: 3.26
ΔE Greyscale 5.2 | 0.64-98 Ø6.4
100% sRGB (Argyll 3D) 74% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.41
Lenovo Yoga Book C930 YB-J912F
BOE 0765, , 2560x1660, 10.8
Microsoft Surface Pro (2017) m3
LG Display LP123WQ112604, , 2736x1826, 12.3
Huawei Matebook E
Chi Mei CMN7801, , 2160x1440, 12
Lenovo ThinkPad X1 Tablet Gen 2
LSN120QL01L01, , 2160x1440, 12
Lenovo Yoga Book 2016 Windows 64GB LTE
nicht auslesbar, Farbgamut: 70% lt. Hersteller, , 1920x1080, 10.1
Response Times
-1%
30%
25%
8%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
43 (23, 20)
42 (20, 22)
2%
26 (10, 16)
40%
28.4 (15.2, 13.2)
34%
36 (18, 18)
16%
Response Time Black / White *
27 (13, 14)
28 (18, 10)
-4%
22 (12, 10)
19%
22.8 (13.6, 9.2)
16%
27 (6, 21)
-0%
PWM Frequency
221.2 (49)
Bildschirm
10%
-2%
-14%
-2%
Helligkeit Bildmitte
351
461
31%
439
25%
388.1
11%
382
9%
Brightness
338
444
31%
428
27%
344
2%
363
7%
Brightness Distribution
87
93
7%
92
6%
78
-10%
83
-5%
Schwarzwert *
0.23
0.34
-48%
0.35
-52%
0.39
-70%
0.37
-61%
Kontrast
1526
1356
-11%
1254
-18%
995
-35%
1032
-32%
DeltaE Colorchecker *
4.59
3.43
25%
5.17
-13%
4.6
-0%
3.61
21%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
9.81
5.55
43%
7.68
22%
9.1
7%
7.92
19%
Colorchecker DeltaE2000 calibrated *
3.26
DeltaE Graustufen *
5.2
3.08
41%
5.69
-9%
6.1
-17%
3.77
27%
Gamma
2.41 91%
3.03 73%
2.42 91%
2.07 106%
2.43 91%
CCT
7712 84%
7014 93%
7999 81%
7104 91%
6760 96%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
74
64
-14%
71
-4%
59
-20%
Color Space (Percent of sRGB)
100
99
-1%
100
0%
91
-9%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
5% / 9%
14% / 4%
6% / -8%
3% / 0%

* ... kleinere Werte sind besser

Farbraumabdeckung: 100 % sRGB
Farbraumabdeckung: 100 % sRGB
Farbraumabdeckung: 74 % AdobeRGB
Farbraumabdeckung: 74 % AdobeRGB

Insgesamt überzeugt der Bildschirm trotz seiner geringen Größe durch eine enorme Schärfe sowie gute Kontraste und satte Farben, wobei die Farbabweichungen unkalibriert etwas zu hoch ausfallen.

Dennoch verfügt das Panel auch über eine gute Farbraumabdeckung, sRGB wird komplett abgebildet, AdobeRGB immerhin noch mit 74 Prozent, auch hier setzt sich das C930 noch vor das Surface Pro vom Vorjahr.

Graustufen
Graustufen
Farben
Farben
Sättigung
Sättigung
Graustufen kalibriert
Graustufen kalibriert
Farben kalibriert
Farben kalibriert
Sättigung kalibriert
Sättigung kalibriert
Draußen bei Bewölkung
Draußen bei Bewölkung

Anders als beim Vorgänger tritt beim aktuellen Modell kein Bildschirmflackern durch PWM auf. Die Reaktionszeiten des Displays sind nicht gerade überragend, aber angesichts der Verwendungszwecke ausreichend.

Ein eventueller Gebrauch im Freien ist alleine durch den guten Schwarzwert und den hohen Kontrast garantiert. Allerdings muss man mit vielen Spiegelungen rechnen, da der Hersteller zugunsten von mehr Farbbrillanz auf eine matte Oberfläche verzichtet. Den Bildschirminhalt kann man trotzdem meist gut erkennen, zumindest bei Bewölkung und direktem Draufblick.

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
27 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 13 ms steigend
↘ 14 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind mittelmäßig und dadurch für Spieler eventuell zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 53 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (25.4 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
43 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 23 ms steigend
↘ 20 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 59 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (40.6 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM nicht festgestellt

Im Vergleich: 52 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 9679 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

IPS-typisch ist die Blickwinkelstabilität sehr gut. Insbesondere beim Blick von den Seiten ergeben sich kaum darstellerische Unterschiede zum Normalblick. Die Ansicht von schräg oben oder unten ist naturgemäß mit etwas mehr Farb- und Helligkeitsabweichungen verbunden, in diesem Fall aber immer noch sehr gut.

Leistung - erwartungskonformes Lenovo Convertible

LatencyMon: Keine Latenzen
LatencyMon: Keine Latenzen

Insgesamt gibt es drei Modelle des C930, wobei sich zwei davon nur durch den Support von LTE unterscheiden. Daher gibt es im Wesentlichen zwei unterschiedliche Leistungskonfigurationen. Das schwächere Modell ist mit einem Intel Core m3-7Y30 bestückt und bietet nur 128 GB SSD-Speicher. Die bessere Version hat einen Intel Core i5-7Y54 verbaut und fasst 256 GB SSD-Speicher. Allen Modellen gemeinsam ist der 4 GB große Arbeitsspeicher. Über eine dedizierte Grafikkarte verfügt keines der Modelle, alle greifen auf die integrierte Grafikeinheit Intel HD Graphics 615 zurück.

Das rein passiv gekühlte Yoga Book hat damit bestenfalls bessere Tablet-Hardware. Im Vergleich zum Vorgänger mit Intel Atom-CPU, Intel HD Graphics 400 und eMMC-Speicher sollte die Leistung trotzdem deutlich ansteigen, dennoch sollte man leistungstechnisch keine Wunder vom C930 erwarten. Spiele, Videoverarbeitung und ähnlich anspruchsvolle Tätigkeiten sind nicht das Ressort unseres Testmodells. Ihm liegen eher Arbeiten mit Office-Software, surfen und einige grafische Anwendungen.

Latenzen sind trotz der weniger potenten Hardware nicht zu ermitteln, wie das von uns eingesetzte Tool LatencyMon versichert.

Prozessor

Der Prozessor wurde gegenüber dem Vorgänger einem Upgrade unterzogen, denn statt eines Intel Atoms werkelt nun ein Intel Core i5-7Y54 im C930 - zumindest in den beiden teuren Modellen. Die preiswerte Option wartet nur mit einem Intel Core m3-7Y30 auf. Beim Intel Core i5-7Y54 handelt es sich um eine sparsame Dual-Core-CPU mit Hyperthreading, interner GPU Intel HD Graphics 615 und 1,2 bis 3,2 GHz Takt, der 2-Kern-Turbotakt sollte bei 2,8 GHz liegen. Der Prozessor ist für Tablets und passiv gekühlte Notebooks konzipiert, ein niedriger Verbrauch und eine geringe Abwärmeproduktion werden der reinen Leistung vorgezogen. Daher sollte man keine Performancewunder vom neuen Yoga Book erwarten.

Beim 30-minütigen Loop von Cinebench R15 zeigt sich das Leistungsverhalten: Mit über 230 Punkten im Multi-Test liegt es im Klassendurchschnitt, kann aber wie so viele Geräte den Wert in den folgenden Durchläufen nicht halten. Aufgrund von Temperaturerhöhungen wird die CPU etwas gedrosselt, letztlich pegelt sich der Wert um die 200 Punkte ein. Der Kurvenverlauf der Konkurrenz sieht ähnlich aus, auch das Surface pendelt sich bei ca. 200 Punkten ein. Das Matebook bleibt etwas stabiler.

0102030405060708090100110120130140150160170180190200210220230240250260270Tooltip
Lenovo Yoga Book C930 YB-J912F Intel Core i5-7Y54, Intel Core i5-7Y54: Ø199 (173.03-236.42)
Microsoft Surface Pro (2017) m3 Intel Core m3-7Y30, Intel Core m3-7Y30: Ø209 (160.17-256.05)
Huawei Matebook E Intel Core i5-7Y54, Intel Core i5-7Y54: Ø250 (246.95-261.8)
Lenovo ThinkPad X1 Tablet Gen 2 Intel Core i5-7Y54, Intel Core i5-7Y54: Ø209 (204.92-240.58)

Trennt man das Yoga Book vom Stromkabel, so ergeben sich glücklicherweise keine weiteren Leistungseinbußen, auch hier kommt das Convertible auf 234 Punkte im Multi-CPU-Test.

Cinebench R15
Cinebench R15
Cinebench R11.5
Cinebench R11.5
Cinebench R10
Cinebench R10

Im Vergleich spielt das Yoga Book gut mit, das Upgrade war aber auch dringend notwendig. Den Vorgänger kann es nun um 75 (Multi-CPU) - 222 (Single-CPU) Prozent schlagen, das Surface und das Matebook sind etwa 10 % schneller, allerdings auch nur im Multi-CPU-Test. Im Cinebench R11.5 und Cinebench R10 sind die Ergebnisse sehr ähnlich, im Multi-Test liegen Microsoft und Huawei bis zu 10 Prozent vorne, Im Single-Test führt das Yoga Book sogar an. Insgesamt kann das C930 also sehr gut mithalten und liegt auf dem erwarteten Leistungsniveau.

Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Huawei Matebook E
Intel Core i5-7Y54
124 Points ∼100% +7%
Lenovo Yoga Book C930 YB-J912F
Intel Core i5-7Y54
116 Points ∼94%
Lenovo ThinkPad X1 Tablet Gen 2
Intel Core i5-7Y54
115 Points ∼93% -1%
Durchschnittliche Intel Core i5-7Y54
  (111 - 124, n=7)
115 Points ∼93% -1%
Microsoft Surface Pro (2017) m3
Intel Core m3-7Y30
108 Points ∼87% -7%
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (19 - 177, n=283)
103 Points ∼83% -11%
Lenovo Yoga Book 2016 Windows 64GB LTE
Intel Atom x5-Z8550
36 Points ∼29% -69%
CPU Multi 64Bit
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (33 - 761, n=290)
285 Points ∼100% +22%
Microsoft Surface Pro (2017) m3
Intel Core m3-7Y30
258 Points ∼91% +10%
Huawei Matebook E
Intel Core i5-7Y54
254 Points ∼89% +9%
Lenovo ThinkPad X1 Tablet Gen 2
Intel Core i5-7Y54
234 Points ∼82% 0%
Lenovo Yoga Book C930 YB-J912F
Intel Core i5-7Y54
234 Points ∼82%
Durchschnittliche Intel Core i5-7Y54
  (205 - 257, n=7)
230 Points ∼81% -2%
Lenovo Yoga Book 2016 Windows 64GB LTE
Intel Atom x5-Z8550
134 Points ∼47% -43%
Cinebench R11.5
CPU Single 64Bit
Lenovo Yoga Book C930 YB-J912F
Intel Core i5-7Y54
1.41 Points ∼100%
Lenovo ThinkPad X1 Tablet Gen 2
Intel Core i5-7Y54
1.32 Points ∼94% -6%
Durchschnittliche Intel Core i5-7Y54
  (1.27 - 1.41, n=4)
1.318 Points ∼93% -7%
Microsoft Surface Pro (2017) m3
Intel Core m3-7Y30
1.24 Points ∼88% -12%
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (0.24 - 2.01, n=216)
1.112 Points ∼79% -21%
CPU Multi 64Bit
Microsoft Surface Pro (2017) m3
Intel Core m3-7Y30
2.85 Points ∼100% +13%
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (0.45 - 8.56, n=225)
2.77 Points ∼97% +9%
Lenovo ThinkPad X1 Tablet Gen 2
Intel Core i5-7Y54
2.57 Points ∼90% +2%
Lenovo Yoga Book C930 YB-J912F
Intel Core i5-7Y54
2.53 Points ∼89%
Durchschnittliche Intel Core i5-7Y54
  (2.27 - 2.57, n=5)
2.42 Points ∼85% -4%
Cinebench R10
Rendering Single CPUs 64Bit
Lenovo Yoga Book C930 YB-J912F
Intel Core i5-7Y54
6248 Points ∼100%
Durchschnittliche Intel Core i5-7Y54
  (5545 - 6248, n=3)
5813 Points ∼93% -7%
Microsoft Surface Pro (2017) m3
Intel Core m3-7Y30
5253 Points ∼84% -16%
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (919 - 8397, n=119)
4522 Points ∼72% -28%
Rendering Multiple CPUs 64Bit
Microsoft Surface Pro (2017) m3
Intel Core m3-7Y30
11264 Points ∼100% +7%
Lenovo Yoga Book C930 YB-J912F
Intel Core i5-7Y54
10501 Points ∼93%
Durchschnittliche Intel Core i5-7Y54
  (8756 - 10501, n=3)
9646 Points ∼86% -8%
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (1689 - 31667, n=118)
9633 Points ∼86% -8%
Cinebench R10 Shading 64Bit
6211 Points
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 64Bit
10501 Points
Cinebench R10 Rendering Single CPUs 64Bit
6248 Points
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
2.53 Points
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
26.75 fps
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.41 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
116 Points
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
97.8 %
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
34.97 fps
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
234 Points
Hilfe

System Performance

Auch bei der Systemleistung kann das neue Lenovo Book seinen Vorgänger performancetechnisch problemlos davonrennen. Allerdings bleibt es dennoch eher hinter dem Klassendurchschnitt der Convertibles zurück. Im PCMark 10 bleibt es stets 3 - 6 Prozent hinter dem zurück, was man bei dieser CPU/GPU-Konstellation erwarten würde. Zum Klassendurchschnitt der Convertibles trennt es, je nach Untertest, gleich 10 - 50 Prozent. Auch das Surface Pro vom letzten Jahr ist stets 5 - 30 Prozent besser. Das Thinkpad aus dem gleichen Hause zieht beim PCMark 8, trotz gleichem Prozessor, gleich um 30 - 40 Prozent davon, hat aber auch doppelt so viel RAM und eine schnelle SSD. Die 4 GB Arbeitsspeicher stellen mittlerweile auch fast die untere Grenze dessen dar, was heutzutage sinnvoll scheint, selbst Smartphones sind teils besser bestückt.

PCMark 10
PCMark 10
PCMark 8 Home
PCMark 8 Home
PCMark 8 Work
PCMark 8 Work
PCMark 10
Digital Content Creation
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (605 - 4342, n=81)
2399 Points ∼100% +56%
Microsoft Surface Pro (2017) m3
HD Graphics 615, 7Y30, Samsung PM971 KUS020203M
1837 Points ∼77% +19%
Durchschnittliche Intel Core i5-7Y54, Intel HD Graphics 615
  (1538 - 1718, n=2)
1628 Points ∼68% +6%
Lenovo Yoga Book C930 YB-J912F
HD Graphics 615, 7Y54, Toshiba KBG30ZMT256G
1538 Points ∼64%
Productivity
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (1121 - 7045, n=83)
5092 Points ∼100% +28%
Durchschnittliche Intel Core i5-7Y54, Intel HD Graphics 615
  (3969 - 4176, n=2)
4073 Points ∼80% +3%
Microsoft Surface Pro (2017) m3
HD Graphics 615, 7Y30, Samsung PM971 KUS020203M
4051 Points ∼80% +2%
Lenovo Yoga Book C930 YB-J912F
HD Graphics 615, 7Y54, Toshiba KBG30ZMT256G
3969 Points ∼78%
Essentials
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (2489 - 9291, n=83)
6731 Points ∼100% +12%
Durchschnittliche Intel Core i5-7Y54, Intel HD Graphics 615
  (6033 - 6320, n=2)
6177 Points ∼92% +2%
Lenovo Yoga Book C930 YB-J912F
HD Graphics 615, 7Y54, Toshiba KBG30ZMT256G
6033 Points ∼90%
Microsoft Surface Pro (2017) m3
HD Graphics 615, 7Y30, Samsung PM971 KUS020203M
5762 Points ∼86% -4%
Score
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (872 - 4347, n=84)
3063 Points ∼100% +28%
Microsoft Surface Pro (2017) m3
HD Graphics 615, 7Y30, Samsung PM971 KUS020203M
2509 Points ∼82% +5%
Durchschnittliche Intel Core i5-7Y54, Intel HD Graphics 615
  (2385 - 2556, n=2)
2471 Points ∼81% +4%
Lenovo Yoga Book C930 YB-J912F
HD Graphics 615, 7Y54, Toshiba KBG30ZMT256G
2385 Points ∼78%
PCMark 8
Work Score Accelerated v2
Lenovo ThinkPad X1 Tablet Gen 2
HD Graphics 615, 7Y54, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
4288 Points ∼100% +32%
Durchschnittliche Intel Core i5-7Y54, Intel HD Graphics 615
  (3244 - 4288, n=3)
3869 Points ∼90% +19%
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (1007 - 5281, n=213)
3663 Points ∼85% +13%
Microsoft Surface Pro (2017) m3
HD Graphics 615, 7Y30, Samsung PM971 KUS020203M
3586 Points ∼84% +11%
Lenovo Yoga Book C930 YB-J912F
HD Graphics 615, 7Y54, Toshiba KBG30ZMT256G
3244 Points ∼76%
Lenovo Yoga Book 2016 Windows 64GB LTE
HD Graphics 400 (Braswell), Z8550, 64 GB eMMC Flash
1247 Points ∼29% -62%
Home Score Accelerated v2
Lenovo ThinkPad X1 Tablet Gen 2
HD Graphics 615, 7Y54, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
3092 Points ∼100% +39%
Huawei Matebook E
HD Graphics 615, 7Y54, SanDisk SD8SN8U256G1027
2979 Points ∼96% +33%
Microsoft Surface Pro (2017) m3
HD Graphics 615, 7Y30, Samsung PM971 KUS020203M
2896 Points ∼94% +30%
Durchschnittliche Intel Core i5-7Y54, Intel HD Graphics 615
  (2232 - 3092, n=7)
2823 Points ∼91% +26%
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (741 - 4741, n=259)
2754 Points ∼89% +23%
Lenovo Yoga Book C930 YB-J912F
HD Graphics 615, 7Y54, Toshiba KBG30ZMT256G
2232 Points ∼72%
Lenovo Yoga Book 2016 Windows 64GB LTE
HD Graphics 400 (Braswell), Z8550, 64 GB eMMC Flash
1296 Points ∼42% -42%
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
2232 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
3244 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

Die 256 GB große SSD von Toshiba macht eine gute Arbeit und ist sicher kein Grund für das mäßige Abschneiden bei der Systemleistung. Eigentlich ist nur die SSD im Thinkpad klar besser, ansonsten hat das Surface Pro (2017) etwa 10 Prozent Rückstand auf das Yoga Book, das Matebook bereits über 30 Prozent und der eMMC-Speicher des Vorgängers wird um 90 Prozent geschlagen. Insgesamt kann das C930 hier also recht gute Ergebnisse verzeichnen. In unserer SSD/HDD-Bestenliste kann man sich über weitere Messergebnisse der SSD informieren.

AS SSD
AS SSD
AS SSD Kopierbenchmark
AS SSD Kopierbenchmark
Crystaldiskmark 5
Crystaldiskmark 5
Crystaldiskmark 3
Crystaldiskmark 3
Lenovo Yoga Book C930 YB-J912F
Toshiba KBG30ZMT256G
Microsoft Surface Pro (2017) m3
Samsung PM971 KUS020203M
Huawei Matebook E
SanDisk SD8SN8U256G1027
Lenovo ThinkPad X1 Tablet Gen 2
Samsung PM961 MZVLW256HEHP
Lenovo Yoga Book 2016 Windows 64GB LTE
64 GB eMMC Flash
Durchschnittliche Toshiba KBG30ZMT256G
 
CrystalDiskMark 3.0
-19%
-24%
36%
-88%
0%
Write 4k QD32
165.6
172
4%
184.4
11%
259
56%
13.79
-92%
166
0%
Read 4k QD32
270.9
301.8
11%
381.8
41%
247.9
-8%
33.6
-88%
271
0%
Write 4k
90.84
98.76
9%
65.3
-28%
120
32%
11.56
-87%
90.8
0%
Read 4k
44.39
40.11
-10%
32.46
-27%
52.34
18%
13.34
-70%
44.4
0%
Write 512
665.2
241
-64%
294.7
-56%
869
31%
26.58
-96%
665
0%
Read 512
721
261.1
-64%
341.9
-53%
697.5
-3%
102.6
-86%
721
0%
Write Seq
759.2
669.9
-12%
461
-39%
1259
66%
34.39
-95%
759
0%
Read Seq
879.9
690.5
-22%
506.1
-42%
1739
98%
120.5
-86%
880
0%
AS SSD
-5%
-39%
106%
-93%
0%
Copy Game MB/s
254.54
140.69
-45%
302.75
19%
255
0%
Copy Program MB/s
94.34
83.82
-11%
320.8
240%
94.3
0%
Copy ISO MB/s
448.1
173.16
-61%
693.57
55%
448
0%
Score Total
1526
1847
21%
890
-42%
4470
193%
1526
0%
Score Write
403
284
-30%
230
-43%
812
101%
403
0%
Score Read
749
1053
41%
439
-41%
2465
229%
749
0%
Access Time Write *
0.176
0.04
77%
0.075
57%
0.028
84%
0.176
-0%
Access Time Read *
0.057
0.074
-30%
0.107
-88%
0.054
5%
0.057
-0%
4K-64 Write
231.66
144.25
-38%
149.56
-35%
597.8
158%
232
0%
4K-64 Read
581.83
891.36
53%
359.7
-38%
2207.86
279%
582
0%
4K Write
91.62
88.56
-3%
60.47
-34%
125.81
37%
91.6
0%
4K Read
43.38
38.82
-11%
30.43
-30%
44.11
2%
43.4
0%
Seq Write
797.05
514.35
-35%
202.05
-75%
886.85
11%
28.76
-96%
797
0%
Seq Read
1240.52
1225.84
-1%
489.83
-61%
2130.09
72%
128.38
-90%
1241
0%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
-12% / -10%
-32% / -33%
71% / 81%
-91% / -89%
0% / 0%

* ... kleinere Werte sind besser

Toshiba KBG30ZMT256G
Sequential Read: 879.9 MB/s
Sequential Write: 759.2 MB/s
512K Read: 721 MB/s
512K Write: 665.2 MB/s
4K Read: 44.39 MB/s
4K Write: 90.84 MB/s
4K QD32 Read: 270.9 MB/s
4K QD32 Write: 165.6 MB/s

Grafikkarte

Das Lenovo Yoga Book verfügt lediglich über eine in den Prozessor integrierte Grafikkarte. Die Intel HD Graphics 615 ist über zwei Jahre alt und greift mangels eigenem Videospeicher auf den System-RAM zurück. Für Spiele ist das Convertible damit nicht ausgelegt, allerdings beherrscht die GPU die flüssige Darstellung von 4K/H.265-Videos.

3DMark 11
3DMark 11
3DMark Fire Strike
3DMark Fire Strike
3DMark Cloud Gate
3DMark Cloud Gate

In unseren 3DMark-Tests schneidet das Yoga Book im Vergleich zur Konkurrenz ganz gut ab. Im 3DMark 11 ist es ganze 200 Prozent schneller als der Vorgänger und setzt sich an die Spitze, allerdings trennt das C930 nur maximal 3 Prozent von den übrigen Rivalen. Im Fire-Strike-Test sind die größten Unterschiede feststellbar. Das Lenovo-Convertible steht an der Spitze, das Surface Pro und das Thinkpad sind etwa 10 Prozent langsamer. Andererseits leistet das C930 ziemlich genau das, was man von dieser CPU/GPU-Kombination erwarten würde.

Glücklicherweise verliert das Yoga Book auch im Akkubetrieb nicht weiter an Leistung - sehr gut.

3DMark 11 - 1280x720 Performance GPU
Lenovo Yoga Book C930 YB-J912F
Intel HD Graphics 615, Intel Core i5-7Y54
1267 Points ∼100%
Huawei Matebook E
Intel HD Graphics 615, Intel Core i5-7Y54
1256 Points ∼99% -1%
Microsoft Surface Pro (2017) m3
Intel HD Graphics 615, Intel Core m3-7Y30
1251 Points ∼99% -1%
Durchschnittliche Intel HD Graphics 615
  (1032 - 1384, n=14)
1233 Points ∼97% -3%
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (173 - 7483, n=310)
1206 Points ∼95% -5%
Lenovo ThinkPad X1 Tablet Gen 2
Intel HD Graphics 615, Intel Core i5-7Y54
1161 Points ∼92% -8%
Lenovo Yoga Book 2016 Windows 64GB LTE
Intel HD Graphics 400 (Braswell), Intel Atom x5-Z8550
418 Points ∼33% -67%
3DMark
1920x1080 Fire Strike Graphics
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (132 - 5965, n=221)
974 Points ∼100% +18%
Durchschnittliche Intel HD Graphics 615
  (647 - 965, n=11)
830 Points ∼85% 0%
Lenovo Yoga Book C930 YB-J912F
Intel HD Graphics 615, Intel Core i5-7Y54
826 Points ∼85%
Microsoft Surface Pro (2017) m3
Intel HD Graphics 615, Intel Core m3-7Y30
748 Points ∼77% -9%
Lenovo ThinkPad X1 Tablet Gen 2
Intel HD Graphics 615, Intel Core i5-7Y54
728 Points ∼75% -12%
1280x720 Cloud Gate Standard Graphics
Durchschnittliche Intel HD Graphics 615
  (5478 - 7839, n=13)
6502 Points ∼100% +1%
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (1023 - 37388, n=272)
6471 Points ∼100% +1%
Lenovo Yoga Book C930 YB-J912F
Intel HD Graphics 615, Intel Core i5-7Y54
6430 Points ∼99%
Lenovo ThinkPad X1 Tablet Gen 2
Intel HD Graphics 615, Intel Core i5-7Y54
6164 Points ∼95% -4%
Microsoft Surface Pro (2017) m3
Intel HD Graphics 615, Intel Core m3-7Y30
6096 Points ∼94% -5%
Lenovo Yoga Book 2016 Windows 64GB LTE
Intel HD Graphics 400 (Braswell), Intel Atom x5-Z8550
2455 Points ∼38% -62%
3DMark 11 Performance
1367 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
4893 Punkte
3DMark Fire Strike Score
747 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

Trotz etwas neuerer CPU und der damit einhergehenden besseren (internen) Grafikkarte eignet sich das Yoga Book praktisch nicht zum Spielen. Selbst weniger anspruchsvolle Spiele wie Rocket League sind kaum flüssig darstellbar. Einige ältere Titel können womöglich in niedrigen Auflösungen und geringen Details gespielt werden, beispielsweise läuft so Skyrim von 2011 mit rund 35 fps gerade noch spielbar, allerdings beschränkt sich die Möglichkeit zum Spielen ansonsten hauptsächlich auf simple Titel wie Candy Crush (vorinstalliert) oder Farmville 2 aus dem Windows Store.

min. mittel hoch max.
The Elder Scrolls V: Skyrim (2011) 35.1187.9fps
Tomb Raider (2013) 61.428.918.4fps
Rocket League (2017) 26.4fps

Emissionen - ruhiger Yoga Laptop

Geräuschemissionen

Da das Convertible komplett lüfterlos daherkommt, gibt es auch keine Geräuschemissionen. Nervige Pieptöne oder dergleichen sind im Test nicht aufgefallen.

Temperatur

Die Oberflächentemperaturen bleiben halbwegs moderat. Zwar wird das C930 schon im Idle und auch unter Last etwas wärmer als der Vorgänger, angesichts der stark gestiegenen Leistung sind die geringen Temperaturunterschiede aber löblich. Da man dem Convertible vermutlich selten eine starke Last zumuten wird, sollte es auch selten wirklich heiß werden. Ohne größere Last wird es etwa 28 Grad Celsius warm, nur in Extremsituationen kann die Oberflächentemperatur auf bis zu 44 Grad ansteigen, insbesondere im rechten, bildschirmnahen Bereich. Die Handballenauflagen bleiben indes stets im angenehmen Temperaturbereich.

Idle oben
Idle oben
Idle unten
Idle unten
Last oben
Last oben
Last unten
Last unten

Das Surface Pro (2017) sowie das Thinkpad sind bereits im Idle um einiges wärmer, unter Last ist das Surface minimal kühler, das Thinkpad wird deutlich heißer. Das Huawei Matebook und der Vorgänger bleiben insgesamt etwa 10 Prozent kühler.

Lenovo Yoga Book C930 YB-J912F
HD Graphics 615, 7Y54, Toshiba KBG30ZMT256G
Microsoft Surface Pro (2017) m3
HD Graphics 615, 7Y30, Samsung PM971 KUS020203M
Huawei Matebook E
HD Graphics 615, 7Y54, SanDisk SD8SN8U256G1027
Lenovo ThinkPad X1 Tablet Gen 2
HD Graphics 615, 7Y54, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
Lenovo Yoga Book 2016 Windows 64GB LTE
HD Graphics 400 (Braswell), Z8550, 64 GB eMMC Flash
Hitze
-9%
11%
-10%
10%
Last oben max *
42
40.5
4%
36.3
14%
47.2
-12%
34
19%
Last unten max *
43.8
40.6
7%
37.9
13%
49.8
-14%
40.2
8%
Idle oben max *
27.7
37.8
-36%
26.2
5%
30.8
-11%
25.7
7%
Idle unten max *
28.7
32
-11%
25.6
11%
29.2
-2%
27.1
6%

* ... kleinere Werte sind besser

Für starken Stress ist das Convertible sicher nicht ausgelegt, dennoch führen wir den Test durch, um das Temperatur- und Taktverhalten und somit die Leistungskurve einschätzen zu können. Sobald Prime95 und Furmark laufen, unterschreitet der Prozessor seinen Basistakt von 1,2 GHz. So liegt er zu Beginn bei etwa 1 GHz und sinkt mit der Zeit weiter ab. Nach etwa 10 - 15 Minuten pegelt sich der CPU-Takt bei etwa 500 MHz ein, dabei gäbe es durchaus noch Leistungsreserven, schließlich liegen die Kerntemperaturen dann konstant bei nur rund 50 Grad Celsius. Somit wird die CPU sehr stark gedrosselt, wirklich aufwändige Arbeiten sind somit kaum möglich, aber dies ist sowieso nicht die Aufgabe des Tablet-Notebooks. Durch das extrem dünne Gehäuse und die lüfterlose Kühlung muss Lenovo hier richtigerweise recht früh die Leistung begrenzen, denn Abwärme wird nur schwer aus dem engen Gehäuse transportiert.

Stresstest Start: ca. 1 GHz
Stresstest Start: ca. 1 GHz
Stresstest nach 45 Minuten: ca. 500 MHz
Stresstest nach 45 Minuten: ca. 500 MHz

Übrigens: Wenn man direkt nach dem Stresstest noch einmal den 3DMark 11 laufen lässt, so fällt die Leistung etwa 35 Prozent geringer aus als im Erstdurchgang ohne vorherige Last.

3DMark 11 normal
3DMark 11 normal
3DMark 11 nach Stresstest
3DMark 11 nach Stresstest
Max. Last
 37.1 °C42 °C41 °C 
 33.6 °C36.8 °C36.9 °C 
 31.5 °C33.3 °C33.4 °C 
Maximal: 42 °C
Durchschnitt: 36.2 °C
43.1 °C43.8 °C39.1 °C
39.3 °C38.5 °C36.5 °C
34.9 °C35.4 °C34 °C
Maximal: 43.8 °C
Durchschnitt: 38.3 °C
Netzteil (max.)  41.7 °C | Raumtemperatur 23.2 °C | FIRT 550-Pocket
(±) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 36.2 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Convertible auf 30.3 °C.
(±) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 42 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 35.4 °C (von 21.8 bis 55.7 °C für die Klasse Convertible).
(±) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 43.8 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 36.5 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 26.3 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 30.3 °C.
(+) Die Handballen und der Touchpad-Bereich erreichen maximal 33.4 °C und damit die typische Hauttemperatur und fühlen sich daher nicht heiß an.
(-) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 29 °C (-4.4 °C).

Lautsprecher

Einen hervorragenden Klang mit markerschütternden Bässen wird von einem Convertible im Tabletformat wohl zurecht niemand erwarten. Immerhin klingen die Stereo-Lautsprecher halbwegs ausgewogen, wenn auch etwas leise, aber da haben wir schon Schlimmeres vernommen. Dennoch sollte man beim Video schauen lieber auf Kopfhörer zurückgreifen. Aber leider fehlt dem Yoga Book C930 ein Klinkeneingang. Somit muss ein Adapter von Klinke auf USB-C angeschafft werden, leider liegt ein solcher nicht als Zubehör bei, zudem wäre damit wiederum einer der beiden USB-Ports belegt.

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2044.937.244.92539.43639.43135.831.235.84037.228.537.25038.532.238.56340.428.740.4803928.63910040.627.540.612540.325.140.316043.825.543.820046.623.646.625049.32349.331557.822.157.840059.72159.750061.120.261.163061.12061.180063.318.763.3100063.117.963.1125064.91864.9160063.717.363.7200067.317.367.3250065.817.365.831506217.262400059.41759.45000571757630049.417.149.4800051.917.151.91000054.517.354.51250049.617.349.61600043.517.543.5SPL74.630.274.6N31.41.231.4median 57.8median 17.9median 57.8Delta72.7735.335.132.931.831.83236.535.132.428.93328.936.328.848.32761.52752.924.860.92462.822.763.32269.521.267.82174.82075.919.472.718.97117.770.117.86917.671.817.668.117.671.417.673.717.670.417.571.617.671.617.669.617.459.717.583.630.662.51.5median 69.6median 17.84.62.4hearing rangehide median Pink NoiseLenovo Yoga Book C930 YB-J912FApple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHz
Frequenzdiagramm (für Vergleiche die Checkboxen oben an-/abwählen)
Lenovo Yoga Book C930 YB-J912F Audio Analyse

(-) | Nicht sonderlich laut spielende Lautsprecher (67.29 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 11.4% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (8.1% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | zu hohe Mitten, vom Median 5.2% abweichend
(+) | lineare Mitten (3.8% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 4.6% abweichend
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (8.3% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (18% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 28% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 9% vergleichbar, 63% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 11%, durchschnittlich ist 22%, das schlechteste Gerät hat 53%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 30% aller getesteten Geräte waren besser, 7% vergleichbar, 63% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Apple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHz Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (83.6 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 11.3% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (14.2% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 2.4% abweichend
(+) | lineare Mitten (5.5% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 2% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (4.5% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (9.3% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 1% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 1% vergleichbar, 97% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 8%, durchschnittlich ist 20%, das schlechteste Gerät hat 50%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 2% aller getesteten Geräte waren besser, 0% vergleichbar, 98% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Energieverwaltung - schwächelndes Lenovo

Energieaufnahme

Netzteil, max. 27 Watt
Netzteil, max. 27 Watt

Angesichts der deutlich gesteigerten Leistung überrascht es nicht, dass das Yoga Book deutlich mehr Strom verbraucht als der Vorgänger von 2016. Letzterer ist etwa 44 Prozent sparsamer. Übermäßig viel verbraucht es zwar nicht, es liegt in etwa auf einem Level mit dem Surface Pro und dem Matebook, das Thinkpad ist aber etwa 9 % sparsamer.

Maximal zieht das Yoga unter großer Last 30,5 Watt aus der Steckdose. Der Output des Netzteils liefert jedoch nur 27 Watt (3 A bei 9 V), sodass in diesem Szenario das Convertible sogar zusätzlich noch Strom aus dem Akku zieht. Dennoch sollte dies kein großes Problem darstellen, da unser Lastszenario nicht dem normalen Praxiseinsatz entspricht.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.35 / 0.75 Watt
Idledarkmidlight 5.3 / 6.9 / 7.4 Watt
Last midlight 19.7 / 30.5 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
Lenovo Yoga Book C930 YB-J912F
7Y54, HD Graphics 615, Toshiba KBG30ZMT256G, IPS, 2560x1660, 10.8
Lenovo Yoga Book 2016 Windows 64GB LTE
Z8550, HD Graphics 400 (Braswell), 64 GB eMMC Flash, IPS , 1920x1080, 10.1
Microsoft Surface Pro (2017) m3
7Y30, HD Graphics 615, Samsung PM971 KUS020203M, IPS, 2736x1826, 12.3
Huawei Matebook E
7Y54, HD Graphics 615, SanDisk SD8SN8U256G1027, IPS, 2160x1440, 12
Lenovo ThinkPad X1 Tablet Gen 2
7Y54, HD Graphics 615, Samsung PM961 MZVLW256HEHP, IPS, 2160x1440, 12
Durchschnittliche Intel HD Graphics 615
 
Durchschnitt der Klasse Convertible
 
Stromverbrauch
44%
-2%
1%
9%
7%
-13%
Idle min *
5.3
2
62%
3.1
42%
3.9
26%
5
6%
4.12 (2.8 - 8.2, n=16)
22%
4.7 (1 - 23, n=358)
11%
Idle avg *
6.9
4.6
33%
8.8
-28%
8.8
-28%
6.3
9%
7.02 (5.5 - 10.8, n=16)
-2%
7.9 (3.8 - 32.3, n=358)
-14%
Idle max *
7.4
5.7
23%
9.8
-32%
8.9
-20%
7.8
-5%
7.89 (7.4 - 12.7, n=16)
-7%
9.38 (4.1 - 61, n=358)
-27%
Last avg *
19.7
11.5
42%
22.7
-15%
20
-2%
19.5
1%
20 (18.4 - 25.1, n=16)
-2%
26.2 (1.4 - 94, n=356)
-33%
Last max *
30.5
11.5
62%
23.6
23%
21.8
29%
19.6
36%
23.8 (20 - 36.1, n=16)
22%
30.7 (7.9 - 117, n=357)
-1%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Die maximal zu erwartende Akkulaufzeit ermitteln wir per BatteryEater. Die Displayhelligkeit wird minimiert, alle Kommunikationsmodule sind aus. Per Readers Test wird eine geringe Last simuliert, das Lenovo hält so maximal 11 Stunden und 30 Minuten durch.

Unser Praxistest in Sachen realistischer Akkulaufzeit wird durch Surfen über WLAN durchgeführt. Die Helligkeit ist etwas reduziert, das WLAN eingeschaltet, per Skript surfen wir auf im Minutentakt wechselnden Seiten, vereinzelt werden Youtube-Videos abgespielt. Unser Testmodell kommt so auf ca. 6 Stunden und 20 Minuten.

Bei der Videowiedergabe schalten wir wieder den Flugmodus ein und reduzieren die Helligkeit ein wenig. Das Video spielen wir in der Dauerschleife lautlos ab. Nach etwa 6,5 Stunden geht dem Yoga Book der Saft aus.

Um den Akku richtig zu strapazieren, schmeißen wir alle Stromfresser wie Wifi und Bluetooth an, maximieren die Helligkeit und simulieren per BatteryEater Classic eine große Last. Die so erreichte Minimallaufzeit liegt bei rund 2,5 Stunden.

Im Vergleich sind die Akkulaufzeiten bestenfalls durchschnittlich. Um den Akku vollständig wieder aufzuladen, benötigt man etwa 3 Stunden.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
11h 30min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
6h 20min
Big Buck Bunny H.264 1080p
6h 35min
Last (volle Helligkeit)
2h 33min
Lenovo Yoga Book C930 YB-J912F
7Y54, HD Graphics 615, 36 Wh
Microsoft Surface Pro (2017) m3
7Y30, HD Graphics 615, 45 Wh
Huawei Matebook E
7Y54, HD Graphics 615, 33.7 Wh
Lenovo ThinkPad X1 Tablet Gen 2
7Y54, HD Graphics 615, 37 Wh
Lenovo Yoga Book 2016 Windows 64GB LTE
Z8550, HD Graphics 400 (Braswell), 32 Wh
Durchschnitt der Klasse Convertible
 
Akkulaufzeit
53%
7%
0%
49%
10%
Idle
690
933
35%
662
-4%
1153
67%
764 (117 - 1985, n=283)
11%
H.264
395
668
69%
444 (206 - 1070, n=105)
12%
WLAN
380
682
79%
405
7%
441
16%
498
31%
451 (153 - 1010, n=233)
19%
Last
153
198
29%
134
-12%
147 (49 - 677, n=272)
-4%

Fazit - Vielseitiges Windows Book

Pro

+ 3 in 1: Laptop, Tablet & E-Reader
+ deutlich potenter als der Vorgänger
+ sehr gutes Display
+ LTE
+ ordentliche SSD
+ kein weiterer Leistungsverlust im Akkumodus
+ sehr klein & leicht
+ E-Ink-Eingabevielfalt: Stift, Touch, Keyboard
+ geräusch- und lüfterlos, kühl

Contra

- magere Anschlussvielfalt
- kein Klinkenanschluss für Kopfhörer
- schlechtere Akkulaufzeit als der Vorgänger
- keine Tastaturbeleuchtung
- Performance bricht unter starker Last ein
- microSD-Slot muss per Nadel geöffnet werden
- schlechte Kamera
- Touchpad zu klein
Das Lenovo Yoga Book C930, zur Verfügung gestellt von
Das Lenovo Yoga Book C930, zur Verfügung gestellt von

Das neue Yoga Book ist mit seinem E-Ink-Display ein echtes Unikat. Seine größte Stärke ist seine Vielseitigkeit. Es ist extrem klein und leicht, man kann darauf zeichnen, es als Notebook oder Tablet oder E-Reader verwenden. Aber man muss eben auch mit den Nachteilen leben, denn für seine Vielseitigkeit geht es natürlich auch Kompromisse ein.

Zum Beispiel eignet sich die Tastatur eben wenig für Vielschreiber und ist nicht beleuchtet, auch die mangelnde Anschlussvielfalt könnte klassische Notebook-Nutzer stören. Braucht man nur einen E-Reader, so gibt es sicher noch leichtere Modelle usw.

Das Lenovo Book richtet sich an Personen, welche alle Funktionen (Touch, Stift, E-Reader...) gerne in einem Paket haben wollen. Kunden, die nur einen normalen Laptop benötigen, sind bei anderen Geräten womöglich besser aufgehoben.

Dennoch ist es erstaunlich, wie gut Lenovo alle Funktionen in einem so leichten Gerät unterbringt. Mit seiner Optik und den coolen Funktionen (Stichwort anklopfen) ist das Book C930 ein echter Hingucker. Da es in unserem Wertungssystem keine Kategorie für ein zusätzliches E-Ink-Display gibt, werten wir für das Feature übrigens von Hand um 2 Punkte auf.

Ein weiterer Nachteil könnte für viele Kunden der Preis sein. Rund 1.500 Euro (UVP) sind mehr als doppelt so viel wie der Vorgänger kostete. Neben vielen Verbesserungen fallen zudem einige Funktionen weg. Es gibt keine Möglichkeit mehr, von Papier zu digitalisieren, die bessere Hauptkamera fällt weg und leider ist auch die Akkulaufzeit nun deutlich schlechter als beim Vorgänger. Dafür ist die Leistung stark gestiegen, das Display noch besser und nicht zuletzt - es gibt derzeit (noch) keine echten Alternativen.

Lenovo Yoga Book C930 YB-J912F - 22.12.2018 v6
Christian Hintze

Gehäuse
82 / 98 → 83%
Tastatur
60%
Pointing Device
78%
Konnektivität
41 / 80 → 51%
Gewicht
79 / 35-78 → 100%
Akkulaufzeit
88%
Display
86%
Leistung Spiele
47 / 68 → 69%
Leistung Anwendungen
67 / 87 → 77%
Temperatur
90%
Lautstärke
100%
Audio
36 / 91 → 40%
Kamera
42 / 85 → 49%
Auf- / Abwertung
+2%
Durchschnitt
64%
84%
Convertible - gewichteter Durchschnitt
Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.

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Autor: Christian Hintze, 23.12.2018 (Update:  8.04.2019)
Christian Hintze
Christian Hintze - Editor
Aus Interesse an Computer-Spielen habe ich ein Informatikstudium begonnen, bin dann doch Diplom-Psychologe geworden, aber den Spielen und der Hardware treu geblieben. Z.B. beim Auslandsjahr in London als Spieletester bei Sega. In meiner Freizeit finde ich neben PC-Spielen Ausgleich beim Sport (mittlerweile vorwiegend Hallenfußball und meinem Kleinkind hinterher laufen), Gitarre spielen und Bambusräder bauen (na gut, bisher nur ein einziges unter Anleitung).