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Ein Lenovo Dual-Display Yoga-Convertible leakt in einer Video-Präsentation

Ein Lenovo Yoga mit zwei Displays statt klassischer Tastatur leakt in einer Videopräsentation.
Ein Lenovo Yoga mit zwei Displays statt klassischer Tastatur leakt in einer Videopräsentation.
Das Surface Neo von Microsoft wird nicht der einzige Dual-Display-Laptop, der 2021 und vermutlich mit Intels Lakefield-Prozessor auf den Markt kommt. Ein Ausschnitt einer geleakten Lenovo-Präsentation zeigt nun auch ein Dual-Display Lenovo Yoga-Convertible mit zwei Displays und optionaler Tastatur.
Alexander Fagot,

Mit dem ThinkPad X1 Fold wird es demnächst eine Art Foldable-Laptop mit teurem flexiblem Display geben, doch für die Massen dürfte eine andere Option besser geeignet sein, die Ende 2019 insbesondere von Microsoft mit der Präsentation des Surface Neo in den Vordergrund rückte. Leider wird sich das Dual-Display-Notebook wohl verspäten und erst 2021 auf den Markt kommen - dann dürfte es aber einige Konkurrenz bekommen, denn auch andere Hersteller arbeiten gerade an Laptops mit zwei Displays, die von einem Scharnier zusammengehalten werden und auf Windows 10X-Basis laufen.

Teilweise wohl auch mit Intels Lakefield-Prozessor, der mittlerweile offiziell angekündigt wurde und bei uns schon vorab exklusiv getestet wurde. Was Intel teilweise zur Computex 2019 vorweg nahm, dürfte also 2021 ein wenig zum Mainstream werden. Auch Lenovo arbeitet aktuell an einem Dual-Display-Convertible unter der Yoga-Marke, wie eine Präsentation zeigt, die in einem Ausschnitt vom Leaker Walking Cat auf Twitter gepostet wurde. Lenovo spricht hier von einem Launch Anfang 2021, womit wohl mit einer Präsentation im Rahmen der CES im Januar 2021 gerechnet werden kann - möglicherweise sogar noch früher.

Vorteile eines Dual-Display-Laptops

Solch ein System aus zwei Displays mit optional an der Unterseite angedockten Tastatur hat natürlich einige Vorteile gegenüber klassischen Laptops, die allesamt in Richtung höherer Produktivität durch verbessertes Multitasking gehen, etwa wenn während einer Präsentation Notizen gemacht werden können oder mit zwei Fullscreen-Applikationen parallel gearbeitet werden kann. Selbst wenn ein Display teilweise durch die Tastatur bedeckt ist, bliebe etwa ein Drittel für eine "Wonderbar" übrig, um hier wie bei Apple MacBooks kontextsensitive Optionen anzuzeigen. Neben Microsoft und Lenovo arbeitet auch Dell an einer entsprechenden Alternative, ähnliches dürften auch HP und Asus planen.

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Autor: Alexander Fagot, 26.06.2020 (Update: 26.06.2020)
Alexander Fagot
Alexander Fagot - Managing Editor News
Als Tech- und Gadget-begeisterter Allrounder mit Desktop-Selbstbau- und Overclocking-Vergangenheit, arbeitete ich als Filmvorführer noch mit dem guten alten 35 mm Film, bin dann zusehends auch professionell in die Computerwelt geschlittert und schuftete einige Jahre als Windows-Admin und Projektmanager. Nach längeren Reisen schreibe ich nun von allen Ecken dieser Welt aus als News-Redakteur für Notebookcheck und konzentriere mich im Moment tendenziell auf den Bereich Mobile.