Notebookcheck

Test Nexoc G515 II (Clevo N150RD) Notebook

Skylake an die Front. Nexoc schnürt ein Paket aus der bewährten Nvidia GeForce GTX 960M und der nagelneuen Skylake CPU Intel Core i7-6700HQ, welches hohe Performance bei gleichzeitig reduziertem Energieverbrauch verspricht. Diese Erwartungen erfüllt Nexocs Neuling zwar - was aber hat das mittelmäßige Display in einem Gerät dieser Preisklasse zu suchen?

Nach dem im März dieses Jahres getesteten, auf dem Clevo Barebone N150SD basierenden Schenker XMG A505 hat uns inzwischen auch das Nexoc G515 II erreicht, dessen ansonsten sehr ähnliches Barebone Clevo N150RD statt der HaswellvCPU Intel Core i7-4720HQ (4x 2,6-3,6 GHz, Hyperthreading, TDP 47 W) einen nagelneuen Core i7-6700HQ (4x 2,6-3,5 GHz, Hyperthreading, TDP 45 W) aus der aktuellen Skylake Generation mitbringt. Neu ist ebenfalls der Chipsatz Intel HM170, der den Vorgänger HM87 ablöst. Während im Schenker üppige 16 GB DDR3-RAM (Dual Channel) mit 1.600 MHz effektivem Takt zum Einsatz kommen, sind die 16 GB des Nexoc mit 1.866 MHz spezifiziert. Gleich geblieben ist hingegen die in der Performance-Klasse beheimatete Nvidia GeForce GTX 960M mit 2 GB dediziertem GDDR5-RAM. Optisch unterscheiden sich die Gehäuse der beiden Konkurrenten nur durch ihre Herstellerlogos. Neben dem Schenker XMG A505 haben wir noch das beliebte und leistungstechnisch vergleichbare Acer Aspire V 15 Nitro Black Edition VN7-591G als Vergleichsgerät herangezogen.

In der vorliegenden Konfiguration handelt es sich beim Nexoc G515 II um ein waschechtes Gaming Notebook, dessen Prozessor und Speicherausstattung allen erhältlichen Spielen und jeder anderen handelsüblichen Software locker gewachsen sind, das aber durch die Grafikkarte limitiert wird. Die GTX 960M stellt zwar viele aktuelle Games auch in Full-HD und maximalen Einstellungen flüssig dar, bleibt aber deutlich hinter den Highend-Modellen GeForce GTX 970M, 980M und 980 (Notebook-Variante) zurück, die auch anspruchsvollste Titel bewältigen. Besondere Aufmerksamkeit haben die Massenspeicher verdient: Neben einer herkömmlichen Festplatte mit 1 TB Kapazität verbaut Nexoc im Testgerät eine per PCI Express angebundene und dadurch extrem rasante Samsung SSD mit 256 GB. Die Anschlussausstattung hebt sich durch getrennte Ein- und Ausgänge für Audio, S/PDIF sowie einen Mini DisplayPort von der Masse ab. Ungewöhlich für ein Gaming Notebook ist der ins Touchpad implementierte Fingerabdruck-Scanner. In Sachen Bildschirm hat sich Nexoc für ein mattes IPS-Panel mit Full-HD entschieden. Preislich siedelt sich die Testkonfiguration bei knapp 1.500 Euro an.

Nexoc G515 II
Grafikkarte
NVIDIA GeForce GTX 960M - 2048 MB, Kerntakt: 1029 - 1097 MHz, Speichertakt: 2500 MHz, GDDR5, ForceWare 354.00, Nvidia Optimus
Hauptspeicher
16384 MB 
, DDR3-1866, Dual Channel, 2 von 2 Speicherbänken belegt, max. 16 GB
Bildschirm
15.6 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel, LG Philips LP156WF4-SPL1 (LGD044F), IPS, Full HD, spiegelnd: nein
Mainboard
Intel HM170 (Skylake PCH-H)
Massenspeicher
Samsung SM951 MZHPV256HDGL m.2 PCI-e, 256 GB 
, SSD + Toshiba MQ01ABD100 1 TB HDD (5400 rpm)
Soundkarte
Intel Skylake PCH-H High Definition Audio Controller
Anschlüsse
4 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 VGA, 1 HDMI, 1 DisplayPort, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: Kopfhörer, Mikrofon, S/PDIF, Card Reader: MMC, RSMMC, SD, Mini SD, SDHC, SDXC, 1 Fingerprint Reader, SIM-Kartenslot
Netzwerk
Realtek RTL8168/8111 Gigabit-LAN (10/100/1000MBit), Intel Dual Band Wireless-AC 7265 (a/b/g/h/n/ac), Bluetooth 4.0
Optisches Laufwerk
TSSTcorp CDDVDW SU-208GB
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 29 x 385 x 268
Akku
62 Wh Lithium-Ion, 6 Zellen
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Home 64 Bit
Kamera
Webcam: 2 MP FHD
Sonstiges
Lautsprecher: 2.0 Onkyo, Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: ja, Sicherheits- und Bedienungshinweise, Warenbegleitschein, Schrauben, 24 Monate Garantie
Gewicht
2.5 kg, Netzteil: 460 g
Preis
1488 Euro
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

Gehäuse

Da sich an Gehäuse, Ausstattung, Eingabegeräten und Lautsprechern gegenüber dem Schenker XMG A505 nichts geändert hat, verweisen wir hier auf den entsprechenden Test.

Nexoc G515 II
Nexoc G515 II
Nexoc G515 II
Nexoc G515 II
Nexoc G515 II
Nexoc G515 II
Nexoc G515 II
Nexoc G515 II
Nexoc G515 II

Display

Nexoc setzt auf ein IPS-Display von LG Philips, dessen nur mittelmäßige Leuchtkraft von 232 cd/m² (Mitte) im Hinblick auf den hohen Preis des Notebooks zu wünschen übrig lässt. Viel besser macht es das Acer V 15 Nitro mit ausgezeichneten 322 cd/m². Nur durch den gerade für IPS-Verhältnisse niedrigen Schwarzwert von 0,3 cd/m² wird noch ein guter Kontrast von 773:1 erreicht. Das XMG A505 ist heller und stellt Schwarz trotzdem noch dunkler als das Testgerät dar, was sich in einem Spitzenkontrast von 1.235:1 niederschlägt. 82 % Ausleuchtung reichen nicht für gute Noten; subjektiv ist bei Darstellung eines völlig schwarzen Bildes in einigen Randbereichen leichtes Screen Bleeding zu erkennen, das uns im normalen Betrieb aber nicht aufgefallen ist.

Verteilt auf 15,6 Zoll ergeben die für Spieler immer noch idealen 1.920 x 1.080 Pixel eine Auflösung von 141 ppi, die aus dem üblichen Betrachtungsabstand von etwa einem halben Meter eine knackscharfe Darstellung ermöglichen. Adleraugen, die sich dem Bildschirm weiter nähren, könnten Schrift allerdings schon als ein wenig pixelig wahrnehmen. Alternative Screens wären kaum sinnvoll und werden auch nicht angeboten. Das Pixeldichte-Wunder innerhalb des Testfeldes ist das Acer, das dank 3.840 x 2.160 Pixeln auf für einen 15-Zoll-Monitor schon leicht übertriebene 282 ppi kommt. Die von einigen Nutzern als Flackern wahrgenommene Helligkeitsregelung durch Pulsweitenmodulation (PWM) tritt laut unseren Messungen nicht auf.

235
cd/m²
214
cd/m²
193
cd/m²
232
cd/m²
232
cd/m²
205
cd/m²
206
cd/m²
215
cd/m²
209
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 235 cd/m² Durchschnitt: 215.7 cd/m²
Ausleuchtung: 82 %
Helligkeit Akku: 232 cd/m²
Kontrast: 773:1 (Schwarzwert: 0.3 cd/m²)
ΔE Color 6.26 | 0.4-29.43 Ø6.1
ΔE Greyscale 4.98 | 0.64-98 Ø6.4
58% sRGB (Argyll 3D) 37% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.25

Auch bei der Farbtreue im Auslieferungszustand belegt das Testgerät den dritten Platz. DeltaE-Werte von 6 bzw. 5 sind für ein IPS-Display wieder nur Mittelmaß. Schenker glänzt mit DeltaE 2, was schon professionellen Ansprüchen genügen könnte, und das Acer ist in dieser Disziplin zweiter Sieger. Führt man mithilfe eines Farbspektrometers eine Profilierung durch, sinken die Abweichungen auf nahezu ideale DeltaE 1 (Graustufen) und 4 (ColorChecker). Das von uns anhand des Testgeräts erstellte icc-Profil ist wie immer im Kasten verlinkt.

Zuletzt wenden wir uns noch der in der Regel nur für engagierte Bildbearbeiter wichtigen Abdeckung des großen AdobeRGB-Farbraums zu. Gute IPS-Panels schaffen hier um die 60-65 % und können den viel kleineren sRGB-Farbraum, der quasi den maximal verbreiteten Mindeststandard repräsentiert, oft zu 95-100 % abdecken. Unser Schenker und das Acer kommen dem sehr nahe, das Nexoc ist mit 37 % (AdobeRGB) weit vom Farbumfang der Konkurrenten entfernt. Zusammengefasst haben wir es mit einem Bildschirm zu tun, den wir eher bei einem Notebook unter 1.000 Euro vermutet hätten.

CalMan Graustufen unprofiliert
CalMan Graustufen unprofiliert
CalMan ColorChecker unprofiliert
CalMan ColorChecker unprofiliert
CalMan Farbsättigung unprofiliert
CalMan Farbsättigung unprofiliert
Nexoc G515 II vs. AdobeRGB
Nexoc G515 II vs. AdobeRGB
CalMan Graustufen profiliert
CalMan Graustufen profiliert
CalMan ColorChecker profiliert
CalMan ColorChecker profiliert
CalMan Farbsättigung profiliert
CalMan Farbsättigung profiliert
Nexoc G515 II vs. sRGB
Nexoc G515 II vs. sRGB
Reaktionszeit - black-white-time (rise)
Reaktionszeit - black-white-time (rise)
Reaktionszeit - black-white-time (fall)
Reaktionszeit - black-white-time (fall)
Reaktionszeit - grey-to-grey (rise)
Reaktionszeit - grey-to-grey (rise)
Reaktionszeit - grey-to-grey (fall)
Reaktionszeit - grey-to-grey (fall)
Nexoc G515 IISchenker XMG A505Acer Aspire VN7-591G-727P
Bildschirm
42%
23%
Helligkeit Bildmitte
232
284
22%
322
39%
Brightness
216
275
27%
325
50%
Brightness Distribution
82
87
6%
90
10%
Schwarzwert *
0.3
0.23
23%
0.37
-23%
Kontrast
773
1235
60%
870
13%
DeltaE Colorchecker *
6.26
2.46
61%
3.77
40%
DeltaE Graustufen *
4.98
2.3
54%
5.36
-8%
Gamma
2.25 98%
2.32 95%
2.39 92%
CCT
6968 93%
6393 102%
7163 91%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
37
60
62%
61
65%
Color Space (Percent of sRGB)
58
92
59%

* ... kleinere Werte sind besser

Grundsätzlich reicht die Leuchtkraft zusammen mit der matten Bildschirmoberfläche aus, um die Bedienung im Freien nicht zur Qual werden zu lassen. Wie immer hängt viel vom positionsbedingten Lichteinfall ab. Wenn man es darauf anlegt, lassen sich auch an einem wolkigen Tag noch Reflexionen erzeugen. Wie es besser geht, zeigt das erste Bild.

im Schatten
im Schatten
in Richtung Sonne
in Richtung Sonne

Blickwinkelstabilität und damit Bewegungsfreiheit vor dem Bildschirm ohne zu starke optische Verluste gewährleisten auch schwächere IPS-Panels. Wie man der Blickwinkel-Collage ansieht, gibt sich das Nexoc G515 II hier ebenso wenig eine Blöße wie die IPS-Pendants der beiden Vergleichsgeräte. Wie so oft ziehen horizontal oder vertikal verschobene Einblickwinkel nur moderate Kontrast- und Helligkeitsverluste nach sich, ernsthafte Beeinträchtigungen ergeben sich erst bei den eher unrealistischen Situationen, die von den Bildern in den Ecken repräsentiert werden.

Blickwinkel
Blickwinkel

Leistung

Prozessor

Beim verbauten Intel Core i7-6700HQ (4x 2,6-3,5 GHz, Hyperthreading) handelt es sich um einen sehr potenten Quadcore-Prozessor mit Hyperthreading aus Intels topaktueller Skylake Generation, die wie Broadwell im 14-nm-Prozess ensteht und dank diverser Architektur-Verbesserungen eine gegenüber dem Vorvorgänger Haswell um 5 bis 10 Prozent gesteigerte Pro-MHz-Leistung aufweist. Skylake löst diese beiden Generationen ab und zeichnet sich besonders gegenüber den noch mit 22 nm Strukturbreite hergestellten Haswell Chips durch eine höhere Energieeffizienz aus. Bei lang andauernder Volllast kann sich das wegen der potenziell niedrigeren Temperaturen z. B. in einer verbesserten Turbo-Ausnutzung niederschlagen. Eignet sich der Chip in der Standardkonfiguration schwerpunktmäßig für größere Notebooks, könnte er dank optional von 45 auf 35 Watt reduzierbarer TDP mit Leistungseinbußen theoretisch auch in kleinere Geräte Einzug halten.

Der Basistakt von 2,6 GHz wird per Turbo bei Belastung aller Kerne auf bis zu 3,1 GHz gesteigert, liegen nur zwei Threads an, ist bei 3,3 GHz Schluss. Von der Leistung her vergleichbar ist der ebenfalls fest verlötete, geringfügig höher taktende 47-Watt-Chip i7-4720HQ (4x 2,6-3,6 GHz, Hyperthreading, Haswell, Clevo Barbone N150SD), der allerdings mehr Strom verbraucht. Lässt man den Multicore Benchmark des Cinebench R15 in einer Schleife laufen, können die Kerne 3,1 GHz überwiegend halten, sacken zwischendurch aber immer wieder auf den Basistakt ab und erreichen dabei bis zu 90 °C. Perfekt ist die Turbo-Ausnutzung somit nicht. In anderen Notebooks rechnet der Core i7-6700HQ laut dem Cinebench R11.5 (Multicore) 6 bis 14 Prozent schneller. Die anderen Cinebenches sehen die Leistung exakt auf dem erwarteten Niveau.

Cinebench R15
CPU Single 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Nexoc G515 II
Intel Core i7-6700HQ
142 Points ∼65%
Schenker XMG A505
Intel Core i7-4720HQ
142 Points ∼65% 0%
Acer Aspire VN7-591G-727P
Intel Core i7-4720HQ
138 Points ∼63% -3%
CPU Multi 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Nexoc G515 II
Intel Core i7-6700HQ
676 Points ∼15%
Schenker XMG A505
Intel Core i7-4720HQ
538 Points ∼12% -20%
Acer Aspire VN7-591G-727P
Intel Core i7-4720HQ
642 Points ∼15% -5%
Cinebench R11.5
CPU Single 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Nexoc G515 II
Intel Core i7-6700HQ
1.65 Points ∼68%
Schenker XMG A505
Intel Core i7-4720HQ
1.57 Points ∼64% -5%
Acer Aspire VN7-591G-727P
Intel Core i7-4720HQ
1.56 Points ∼64% -5%
CPU Multi 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Nexoc G515 II
Intel Core i7-6700HQ
6.56 Points ∼24%
Schenker XMG A505
Intel Core i7-4720HQ
5.87 Points ∼22% -11%
Acer Aspire VN7-591G-727P
Intel Core i7-4720HQ
7.07 Points ∼26% +8%
Cinebench R10
Rendering Single 32Bit (nach Ergebnis sortieren)
Nexoc G515 II
Intel Core i7-6700HQ
5501 Points ∼51%
Acer Aspire VN7-591G-727P
Intel Core i7-4720HQ
5123 Points ∼47% -7%
Rendering Multiple CPUs 32Bit (nach Ergebnis sortieren)
Nexoc G515 II
Intel Core i7-6700HQ
20169 Points ∼41%
Acer Aspire VN7-591G-727P
Intel Core i7-4720HQ
19831 Points ∼40% -2%
Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
5501
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
20169
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.65 Points
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
6.56 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
142 Points
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
676 Points
Hilfe

System Performance

Schaut man sich die Spezifikationen des Nexoc G515 II an, sollten keine Zweifel aufkommen, dass alles läuft wie geschmiert. Exakt das ist auch unser Eindruck. Dank rasantem Prozessor und noch rasanterer SSD darf man sich ebenso wie bei vergleichbar ausgestatteten Notebooks über extrem schnelle Programmstarts und eine in jeder Situation flüssige Bedienung freuen. Selbst während unserer Stresstests blieb das Nexoc einwandfrei ansprechbar. Dass das von Prozessor und SSD her identische, aber mit der schnelleren GTX 970M ausgestattete Schenker XMG P506 im PCMark 7 nur einen minimal höheren Gesamt-Score einfahren konnte, zeigt mal wieder, in welch geringem Maße die Grafiklösung die Ergebnisse der System-Benchmarks beeinflusst.

PCMark 7
Productivity (nach Ergebnis sortieren)
Nexoc G515 II
GeForce GTX 960M, 6700HQ, Samsung SM951 MZHPV256HDGL m.2 PCI-e
5321 Points ∼49%
Schenker XMG A505
GeForce GTX 960M, 4720HQ, Micron M600 MTFDDAV256MBF M.2
5354 Points ∼49% +1%
Acer Aspire VN7-591G-727P
GeForce GTX 960M, 4720HQ, Toshiba HG6 THNSNJ256G8NU
5144 Points ∼47% -3%
Schenker XMG P506
GeForce GTX 970M, 6700HQ, Samsung SM951 MZHPV256HDGL m.2 PCI-e
5265 Points ∼48% -1%
Score (nach Ergebnis sortieren)
Nexoc G515 II
GeForce GTX 960M, 6700HQ, Samsung SM951 MZHPV256HDGL m.2 PCI-e
6161 Points ∼72%
Schenker XMG A505
GeForce GTX 960M, 4720HQ, Micron M600 MTFDDAV256MBF M.2
6042 Points ∼70% -2%
Acer Aspire VN7-591G-727P
GeForce GTX 960M, 4720HQ, Toshiba HG6 THNSNJ256G8NU
5804 Points ∼68% -6%
Schenker XMG P506
GeForce GTX 970M, 6700HQ, Samsung SM951 MZHPV256HDGL m.2 PCI-e
6228 Points ∼72% +1%
PCMark 8
Work Score Accelerated v2 (nach Ergebnis sortieren)
Nexoc G515 II
GeForce GTX 960M, 6700HQ, Samsung SM951 MZHPV256HDGL m.2 PCI-e
4964 Points ∼76%
Schenker XMG A505
GeForce GTX 960M, 4720HQ, Micron M600 MTFDDAV256MBF M.2
4871 Points ∼75% -2%
Acer Aspire VN7-591G-727P
GeForce GTX 960M, 4720HQ, Toshiba HG6 THNSNJ256G8NU
3601 Points ∼55% -27%
Home Score Accelerated v2 (nach Ergebnis sortieren)
Nexoc G515 II
GeForce GTX 960M, 6700HQ, Samsung SM951 MZHPV256HDGL m.2 PCI-e
3793 Points ∼62%
Schenker XMG A505
GeForce GTX 960M, 4720HQ, Micron M600 MTFDDAV256MBF M.2
3746 Points ∼61% -1%
Acer Aspire VN7-591G-727P
GeForce GTX 960M, 4720HQ, Toshiba HG6 THNSNJ256G8NU
3019 Points ∼50% -20%
PCMark 7 Score
6161 Punkte
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
3793 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
4964 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

Nicht weniger als die dreifache Transferleistung der meisten anderen Einzel-SSDs schafft die Samsung SM951 vor allem, weil sie über PCI Express angebunden und nicht durch die SATA-3-Schnittstelle limitiert ist. Ob sich das in der Praxis in dem Maße bemerkbar macht, darf bezweifelt werden. Auch die bei Programm- und Betriebssystem-Starts wichtige 4K-Leseleistung von mindestens 40 MB/s ist überragend.

CrystalDiskMark 3.0
Read 4k (nach Ergebnis sortieren)
Nexoc G515 II
Samsung SM951 MZHPV256HDGL m.2 PCI-e
43.92 MB/s ∼1%
Schenker XMG A505
Micron M600 MTFDDAV256MBF M.2
33.46 MB/s ∼1% -24%
Acer Aspire VN7-591G-727P
Toshiba HG6 THNSNJ256G8NU
18.74 MB/s ∼0% -57%
Read Seq (nach Ergebnis sortieren)
Nexoc G515 II
Samsung SM951 MZHPV256HDGL m.2 PCI-e
1612 MB/s ∼46%
Schenker XMG A505
Micron M600 MTFDDAV256MBF M.2
506.8 MB/s ∼15% -69%
Acer Aspire VN7-591G-727P
Toshiba HG6 THNSNJ256G8NU
520.6 MB/s ∼15% -68%
Samsung SM951 MZHPV256HDGL m.2 PCI-e
Sequential Read: 1612 MB/s
Sequential Write: 1196 MB/s
512K Read: 1071 MB/s
512K Write: 1190 MB/s
4K Read: 43.92 MB/s
4K Write: 110.9 MB/s
4K QD32 Read: 345.9 MB/s
4K QD32 Write: 292.8 MB/s

Grafikkarte

Da die Oberklasse-Grafikkarte Nvidia GeForce GTX 960M inzwischen hinlänglich bekannt und dutzendfach durch unseren Benchmark-Parcours gelaufen ist, wollen wir uns an dieser Stelle nähere Ausführungen ersparen und verweisen auf den verlinkten Artikel in unserer FAQ-Sektion. Die GPU-Scores der 3DMarks 11 und 2013 zeigen, dass das Exemplar im G515 II zu den schnellsten gehört, die wir bisher gemessen haben; groß sind die Unterschiede zwischen den Vergleichs-Notebooks aber nicht.

3DMark - 1920x1080 Fire Strike Graphics (nach Ergebnis sortieren)
Nexoc G515 II
NVIDIA GeForce GTX 960M
4458 Points ∼11%
Schenker XMG A505
NVIDIA GeForce GTX 960M
4418 Points ∼11% -1%
Acer Aspire VN7-591G-727P
NVIDIA GeForce GTX 960M
4173 Points ∼10% -6%
Schenker XMG P506
NVIDIA GeForce GTX 970M
7595 Points ∼19% +70%
3DMark 11 - 1280x720 Performance GPU (nach Ergebnis sortieren)
Nexoc G515 II
NVIDIA GeForce GTX 960M
5497 Points ∼11%
Schenker XMG A505
NVIDIA GeForce GTX 960M
5446 Points ∼11% -1%
Acer Aspire VN7-591G-727P
NVIDIA GeForce GTX 960M
5901 Points ∼12% +7%
Schenker XMG P506
NVIDIA GeForce GTX 970M
9967 Points ∼20% +81%
3DMark 11 Performance
5797 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
17689 Punkte
3DMark Fire Strike Score
4123 Punkte
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Gaming Performance

Auch hier lohnen umfangreiche Ausführungen nicht. Wir hatten uns ja eingangs schon dazu geäußert, wie die Gaming Performance einzuschätzen ist und verweisen für ergänzende Informationen erneut auf unsere FAQ-Sektion.

#ff7777;">0 Spiel startete nicht
min. mittel hoch max.
Dragon Age: Inquisition (2014) 93.733.422.3fps
Battlefield Hardline (2015) 1205333fps
Dirt Rally (2015) 74.833.9fps
The Witcher 3 (2015) 50.726.614.4fps
Batman: Arkham Knight (2015) 6430fps
Mad Max (2015) 59.148.244.6fps

Emissionen

Geräuschemissionen

Im Idle-Betrieb konnte das Testgerät auch mal auf aktive Kühlung verzichten und blieb dann bis auf die minimal hörbare Festplatte stumm. Bei geringer Last mit niedrigen Drehzahlen war der CPU-Lüfter aus dem üblichen Abstand kaum aus den Umgebungsgeräuschen herauszuhören. Nach dem Start von Prime95 tourten die Luftquirle nach etwa 20 Sekunden gefühlt stufenlos hoch und machten sich dann durch ein deutlich vernehmbares Rauschen bemerkbar.

Nach zusätzlicher Aktivierung von FurMark trat der GPU-Lüfter hinzu, was der Geräuschkulisse mehr Volumen verlieh, ohne die dB-Zahl noch viel weiter nach oben zu treiben. Leider war bei hoher Last teilweise ein sirrendes Nebengeräusch vernehmbar. Clevo scheint die Lüftersteuerung verbessert zu haben, denn im Gegensatz zum insgesamt etwas lauteren Schenker blieben die Drehzahlen konstanter, und die Lüfter wirkten weniger nervös. Einen Abzug verdient das surrende DVD-Laufwerk.

Nexoc G515 II
6700HQ, GeForce GTX 960M
Schenker XMG A505
4720HQ, GeForce GTX 960M
Acer Aspire VN7-591G-727P
4720HQ, GeForce GTX 960M
Geräuschentwicklung
-6%
-3%
aus / Umgebung *
Idle min *
29.4
29.2
1%
30
-2%
Idle avg *
30.2
30.8
-2%
32.2
-7%
Idle max *
35.6
42.6
-20%
35
2%
Last avg *
39.8
41.6
-5%
41.7
-5%
Last max *
41.6
43.8
-5%
42.6
-2%

* ... kleinere Werte sind besser

Lautstärkediagramm

Idle
29.4 / 30.2 / 35.6 dB(A)
HDD
30.4 dB(A)
DVD
36 / dB(A)
Last
39.8 / 41.6 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Voltcraft sl-320 (aus 15 cm gemessen)

Temperatur

Takte Prime95
Takte Prime95
Takte Prime95 + FurMark
Takte Prime95 + FurMark

Wirklich harmlos sind die Oberflächentemperaturen des Nexoc G515 II unter Last nur im Bereich der Handballenablage, sodass man zwar mit dem Gerät auf dem Schoß arbeiten, aber nicht spielen kann. Für das XMG A505 gilt das genauso, während unser Acer Aspire Nitro unter Last bis zu 9 °C kühler zu Werke ging.

Erzeugt man mit Prime95 maximale CPU-Last, rechnen die Kerne im Wesentlichen mit 2,6 GHz und erklimmen bei Temperaturen von maximal 88 °C nur kurz die spezifizierte Turbo-Frequenz von 3,1 GHz. Zu einer Unterschreitung des Basistaktes, also Throttling, kommt es, wenn man zusätzlich den GPU-Stresstest FurMark anschaltet. Mehr als 2,1 GHz waren dann kaum noch drin. In der Praxis tritt eine so lang anhaltende Maximalbelastung von CPU und GPU kaum auf, sodass sich die Grenzen der Thermik kaum auf die Gaming Performance auswirken dürften.

Nexoc G515 II
6700HQ, GeForce GTX 960M
Schenker XMG A505
4720HQ, GeForce GTX 960M
Acer Aspire VN7-591G-727P
4720HQ, GeForce GTX 960M
Hitze
-2%
2%
Last oben max *
56.8
56.4
1%
53
7%
Last unten max *
62
61.8
-0%
53.2
14%
Idle oben max *
39.6
41.3
-4%
38.6
3%
Idle unten max *
39.1
40.2
-3%
45.9
-17%

* ... kleinere Werte sind besser

Max. Last
 48.5 °C56.3 °C47.2 °C 
 44.2 °C56.8 °C48.2 °C 
 24.6 °C30.8 °C28.5 °C 
Maximal: 56.8 °C
Durchschnitt: 42.8 °C
52.2 °C62 °C58.2 °C
38.9 °C57.5 °C54.5 °C
31.9 °C32.5 °C30.4 °C
Maximal: 62 °C
Durchschnitt: 46.5 °C
Netzteil (max.)  55.1 °C | Raumtemperatur 22 °C | Voltcraft IR-900
(-) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 42.8 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Gaming auf 32.9 °C.
(-) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 56.8 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 39.3 °C (von 21.6 bis 68.8 °C für die Klasse Gaming).
(-) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 62 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 41.8 °C).
(±) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 32.8 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 32.9 °C.
(+) Die Handballen und der Touchpad-Bereich sind mit gemessenen 30.8 °C kühler als die typische Hauttemperatur und fühlen sich dadurch kühl an.
(-) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 28.7 °C (-2.1 °C).

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Halten wir uns aufgrund der guten Vergleichbarkeit an die drei bisherigen Notebooks, genehmigt sich das G515 II im Idle-Betrieb und bei durchschnittlicher Last wohl nicht zuletzt dank der neuen, sparsameren Skylake CPU bis zu 31 % weniger Strom als die beiden Haswell Konkurrenten. Das kann sich wirklich sehen lassen. Bei Maximallast liegen die Werte nahe beieinander.

Nexoc G515 II
6700HQ, GeForce GTX 960M
Schenker XMG A505
4720HQ, GeForce GTX 960M
Acer Aspire VN7-591G-727P
4720HQ, GeForce GTX 960M
Stromverbrauch
-17%
-21%
Idle min *
11.2
11.2
-0%
16.2
-45%
Idle avg *
14.6
18.6
-27%
20.2
-38%
Idle max *
21.8
26
-19%
22.8
-5%
Last avg *
78.3
100.2
-28%
96.4
-23%
Last max *
132.6
147.6
-11%
126.9
4%

* ... kleinere Werte sind besser

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.1 / 0.4 Watt
Idledarkmidlight 11.2 / 14.6 / 21.8 Watt
Last midlight 78.3 / 132.6 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Voltcraft VC 940

Akkulaufzeit

Der Akku des Testgeräts sowie des Schenker XMG A505 bringen es auf jeweils 62 Wh Kapazität, das Acer Aspire Nitro muss mit 10 Wh weniger auskommen und fällt allein schon deswegen im praxisnahen WLAN-Test erheblich zurück. Das Schenker hatten wir noch nach dem alten, nicht direkt vergleichbaren Verfahren gemessen. Schaut man sich die stark von der (identischen) Grafikkarte beeinflussten Ergebnisse des Last-Laufzeittests an, bestätigt sich, dass der i7-6700HQ sparsamer ist als der i7-4720HQ.

Nexoc G515 II
6700HQ, GeForce GTX 960M
Schenker XMG A505
4720HQ, GeForce GTX 960M
Acer Aspire VN7-591G-727P
4720HQ, GeForce GTX 960M
Akkulaufzeit
-8%
-41%
WLAN
249
166
-33%
Last
114
105
-8%
58
-49%
WLAN (alt)
216
Akkulaufzeit
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
4h 9min
DVD
3h 22min
Last (volle Helligkeit)
1h 54min

Fazit

Pro

+ große und jederzeit kühle Handballenablage
+ durch Skylake verbesserte Laufzeiten
+ ergonomische Anordnung der Ports
+ anständig kontrollierte Thermik
+ extrem performante SSD
+ beleuchtete Tastatur
+ gutes Touchpad

Contra

- DVD-Laufwerk mit Nebengeräusch
- empfänglich für Fingerabdrücke
- etwas enttäuschender Sound
- mittelmäßiges Display
- CPU & GPU verlötet
- nur 2 GByte VRAM
Nexoc G515 II, Testgerät zur Verfügung gestellt von Nexoc.
Nexoc G515 II, Testgerät zur Verfügung gestellt von Nexoc.

Obwohl das Nexoc G515 II insgesamt eine gute Vorstellung abliefert, hindert uns der trotz IPS-Technologie eher enttäuschende Bildschirm daran, eine Kaufempfehlung auszusprechen.

Wem das Gehäuse, die Eingabegeräte und die tolle Schnittstellenausstattung gefallen, sollte sich stattdessen das ältere Schenker XMG A505 ansehen. Das ist zwar etwas lauter und verbraucht mehr Strom, kann leistungstechnisch aber zumindest in der Praxis voll mithalten und verfügt außerdem über ein nahezu perfektes Display. Der zweite Hauptkonkurrent, das Acer Aspire V 15 Nitro, hat ein besonders schlankes Gehäuse und wartet sogar mit einem 4K-Screen auf, ist jedoch schwierig zu warten und im Akkubetrieb nicht besonders ausdauernd.

Nexoc G515 II - 23.02.2016 v5
Sven Kloevekorn

Gehäuse
70 / 98 → 71%
Tastatur
81%
Pointing Device
83%
Konnektivität
66 / 81 → 81%
Gewicht
60 / 10-66 → 89%
Akkulaufzeit
76%
Display
82%
Leistung Spiele
83%
Leistung Anwendungen
95%
Temperatur
72 / 95 → 76%
Lautstärke
80 / 90 → 89%
Audio
65%
Durchschnitt
76%
80%
Gaming - gewichteter Durchschnitt
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Preisvergleich

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Autor: Sven Kloevekorn (Update: 15.05.2018)
Sven Kloevekorn
Sven Kloevekorn - Editor
Als echter Heimcomputer-Veteran habe ich mir schon mit 14 Jahren meinen ersten Commodore VC 20 zugelegt, weitere Stationen waren der legendäre C64, ein Amiga 500 und schließlich nach einer längeren Pause 1998 der erste PC. Meine Leidenschaft gilt gepflegter Technik jeder Art mit Schwerpunkten auf den Themen PCs / Notebooks, Smartphones, Tablets und vor allem Digitale Fotografie, mit der ich mir neben dem einen oder anderen PC-Game am liebsten die Zeit vertreibe.