Notebookcheck

Vorschau Asus NovaGo TP370QL (Snapdragon 835) Convertible

Andreas Osthoff 👁, Tanja Hinum, 12.05.2018

PC mit Smartphone-Herz. Das Asus NovaGo gehört zu den ersten Geräten mit einem Snapdragon-835-Prozessor, der für gewöhnlich in Smartphones und Tablets zum Einsatz kommt. Wir konnten uns ein Vorseriengerät genauer ansehen und haben überprüft, wie sich das kompakte Convertible im Windows-Alltag schlägt.

Moderne Smartphone-Prozessoren bieten ordentlich Leistung und sind vor allem eines - effizient. Nun finden diese SoCs auch Einzug in Laptops & Convertibles und wollen vor allem mit hoher Ausdauer sowie sehr guter Konnektivität überzeugen. Standardmäßig werden viele der Geräte mit dem abgespeckten Windows 10 S ausgeliefert, welches aber nur die Apps aus dem Windows Store unterstützt. Das kommt Ihnen bekannt vor? Uns auch, denn diesen Ansatz hatte auch Windows RT aus dem Jahr 2012 verfolgt – mit wenig Erfolg. 

Allerdings gibt es jetzt eine Neuerung, denn Windows unterstützt nun auch die Emulation von 32-Bit-Anwendungen. Zudem arbeitet Microsoft derzeit auch an einer Möglichkeit, um 64-Bit-Anwendungen zu unterstützen, damit auch viele moderne Programme funktionieren. Laut Asus richtet sich das NovaGo TP370QL vorrangig an Studenten und auch Geschäftsleute, die sehr viel unterwegs sind. Der Snapdragon-Prozessor bietet nämlich auch direkt ein integriertes LTE-Modem. Mit einer entsprechenden SIM-Karte ist man somit unabhängig von WLAN-Netzen und muss auch nicht immer auf das Smartphone zurückgreifen.

Um erfolgreich zu sein, darf das Gerät gerade für Studenten natürlich auch nicht zu teuer sein. Einen genauen Verkaufspreis für das Asus NovaGo haben wir noch nicht, doch das Gerät wird sich auf jeden Fall nördlich von 600 Euro bewegen. Damit liegt man aber auch schon im Bereich von anderen vollwertigen Windows-Laptops wie beispielsweise dem Acer Spin 5, Acer Switch 3, Microsoft Surface Pro oder dem Lenovo Yoga 720 12.

Trotz der Einschränkungen der 32-Bit-Anwendungen konnten wir unseren gewohnten Testparcours mit einigen Ausnahmen normal durchführen. Wir haben uns vor allem dafür interessiert, wie sich das NovaGo im Alltag schlägt und ob die momentanen Einschränkungen durch Windows die Arbeitsabläufe beeinflussen.

Hinweis: Da es sich noch um ein Vorseriengerät handelt, vergeben wir derzeit noch keine Wertung für das Asus NovaGo TP370QL.

Asus NovaGo TP370QL
Hauptspeicher
8192 MB 
, LPDDR4x onboard
Bildschirm
13.3 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel 166 PPI, Capacitive, IPS, spiegelnd: ja
Massenspeicher
256 GB NVMe, 256 GB 
Anschlüsse
2 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 HDMI, Audio Anschlüsse: 3.5mm, Card Reader: microSD, 1 Fingerprint Reader
Netzwerk
802.11a/b/g/n (a/b/g/n = Wi-Fi 4), LTE
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 1.49 x 316 x 221
Akku
52 Wh Lithium-Polymer, Akkulaufzeit (laut Hersteller): 22 h
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Home 64 Bit
Kamera
Webcam: HD 720p
Sonstiges
Lautsprecher: Stereo, Tastatur: Chiclet, 12 Monate Garantie
Gewicht
1.392 kg, Netzteil: 200 g
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

Gehäuse

Das NovaGo TP370QL erinnert vom Design her stark an die ZenBooks des Herstellers und gibt sich damit direkt als Asus-Laptop zu erkennen. Der Großteil des Gehäuses ist in einem Grau/Blauton gehalten und sieht auch gut aus, doch leider ist besonders der Bildschirmdeckel anfällig für Fingerabdrücke. Es gibt einige optische Highlights, die das Design ein wenig auflockern. Dazu gehört die umlaufende polierte Kante am Deckel sowie am Touchpad, und die beiden Bildschirmgelenke haben ebenfalls eine silberfarbene Abdeckung. Der Bildschirmrahmen ist hingegen schwarz und aufgrund des Touchscreens auch spiegelnd. Asus bewirbt ein besonders gutes Screen-to-Body-Verhältnis von 78 %. Allerdings sind nur die Ränder an den beiden Seiten relativ schmal, oben und unten sind es ganz schön dicke schwarze Balken.

Die Stabilität der Kunststoffkonstruktion ist in Ordnung, könnte aber gerade im Bereich der Baseunit etwas besser ausfallen. Der mittlere Bereich gibt unter Druck recht schnell ein wenig nach und bei Verwindungsversuchen kommt es zu leisen, aber unschönen Knarzgeräuschen. Das Display schneidet in diesem Bereich deutlich besser ab, was auch an der zusätzlichen Glasscheibe des Touchscreens liegt. Die beiden Bildschirmscharniere sind prinzipiell recht straff und es ist auch nicht leicht, den Deckel mit nur einer Hand zu öffnen, allerdings können sie ein Nachwippen des Displays bei leichten Erschütterungen nicht verhindern.

Neben dem bekannten Laptop-Modus kann man das NovaGo dank den 360°-Scharnieren natürlich auch als Tablet oder im Stand-Modus verwenden. Dabei wird die Tastatur automatisch deaktiviert. Gerade im Tablet-Modus ist das NovaGo mit seinen rund 1,4 kg aber kein Leichtgewicht und auf Dauer nicht sehr angenehm in der Handhabung.

Im Größenvergleich kann sich das Testgerät vor dem 13,3-Zoll Acer Spin 5 behaupten. Die anderen Systeme verwenden kleinere Displays und sind auch insgesamt deutlich kompakter. Prinzipiell ist der Transport in normalen Rucksäcken oder Taschen aber kein Problem, es gibt jedoch auch mobilere Alternativen.

Größenvergleich

328 mm 229 mm 20 mm 1.7 kg316 mm 221 mm 1.49 mm 1.4 kg293 mm 203.4 mm 15.8 mm 1.2 kg295 mm 201 mm 9.95 mm 877 g292.1 mm 201.4 mm 8.5 mm 1.1 kg

Ausstattung - LTE inklusive dank Snapdragon 835

Die Anschlussausstattung ist eher auf der traditionellen Seite, denn neben zwei normalen USB-Anschlüssen (3.1 Gen.1) gibt es auch einen vollwertigen HDMI-Ausgang. Der kombinierte Schacht für eine Nano-SIM-Karte und eine microSD erinnert uns an ein Smartphone und man benötigt auch einen spitzen Gegenstand (idealerweise SIM-Tool, im Lieferumfang enthalten), um den Schlitten herauszunehmen.

Ein wenig unverständlich ist für uns der Verzicht auf einen modernen USB-C-Anschluss, der dann auch zum Laden verwendet werden könnte. Stattdessen kommt ein normales Steckernetzteil mit einem proprietären Ladestecker zum Einsatz. Gerade für Reisende, die am liebsten nur ein universelles Netzteil für alle elektronischen Geräte nutzen möchten, ist das schade.

Links: Strom, 2x USB 3.1 Gen.1 (Type-A)
Links: Strom, 2x USB 3.1 Gen.1 (Type-A)
Rechts: Power-Button, Lautstärkewippe, 3,5-mm-Audio, HDMI, Nano-SIM & microSD
Rechts: Power-Button, Lautstärkewippe, 3,5-mm-Audio, HDMI, Nano-SIM & microSD

SDCardreader

Es gibt einen kombinierten Aufnahmeschlitten für die Nano-SIM-Karte und die microSD-Karte (können zusammen genutzt werden), wie man ihn auch von vielen Smartphones kennt. Ein schneller Wechsel der Speicherkarte ist damit nicht möglich, denn man benötigt auch immer einen spitzen Gegenstand, um den Schlitten herauszunehmen.

Die Leistung des SD-Lesers haben wir mit unser Referenzkarte von Toshiba (Exceria Pro M501 UHS-II) überprüft. Allerdings funktioniert unser üblicher Benchmark (AS SSD) nicht, den wir zum Ermitteln der maximalen Transferrate verwenden. Daher können wir Ihnen nur das Ergebnis für das Kopieren von einem Ordner mit Bilddateien geben, welches mit 37,4 MB/s aber nicht sehr gut ausfällt. 

Kommunikation

In diesem Bereich zeigt sich ein Vorteil des Smartphone-SoCs, denn im Gegensatz zu herkömmlichen Laptop-Prozessoren sind sowohl das WLAN-Modul als auch das LTE-Modul direkt im Chipsatz integriert und erfordern daher keine zusätzlichen Bauteile. Bluetooth in Version 4.1 ist ebenfalls an Bord.

Das WLAN-Modul unterstützt alle modernen Standards inklusive des schnellen 802.11ac (MU-MIMO, WiFi-Direct) und kann in unserem standardisierten WLAN-Test mit dem Router Linksys EA8500 auch sehr gute Ergebnisse erzielen. Im Praxisbetrieb können wir diesen Eindruck bestätigen, denn die Funkverbindung war stets stabil.

Das eingebaute LTE-Modem trägt die Bezeichnung Qualcomm X16 und unterstützt Gigabit-LTE (4x4 MIMO-Antennen) mit einer maximalen Download-Geschwindigkeit von bis zu 1 Gbit/s (UL: 150 Mbit/s).

Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
Asus NovaGo TP370QL
802.11a/b/g/n
569 MBit/s ∼100%
Acer Switch 3 SW312-31-P5VG
Intel Dual Band Wireless-AC 7265
560 MBit/s ∼98% -2%
Microsoft Surface Pro (2017) m3
Marvell AVASTAR Wireless-AC Network Controller
550 MBit/s ∼97% -3%
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (28.7 - 678, n=138)
488 MBit/s ∼86% -14%
Acer Spin 5 SP513-51
Qualcomm Atheros QCA9377 Wireless Network Adapter
347 MBit/s ∼61% -39%
Lenovo Yoga 720-12IKB
Qualcomm Atheros QCA9377 Wireless Network Adapter
338 MBit/s ∼59% -41%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
Asus NovaGo TP370QL
802.11a/b/g/n
670 MBit/s ∼100%
Microsoft Surface Pro (2017) m3
Marvell AVASTAR Wireless-AC Network Controller
655 MBit/s ∼98% -2%
Acer Switch 3 SW312-31-P5VG
Intel Dual Band Wireless-AC 7265
573 MBit/s ∼86% -14%
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (36.4 - 685, n=138)
497 MBit/s ∼74% -26%
Acer Spin 5 SP513-51
Qualcomm Atheros QCA9377 Wireless Network Adapter
349 MBit/s ∼52% -48%
Lenovo Yoga 720-12IKB
Qualcomm Atheros QCA9377 Wireless Network Adapter
343 MBit/s ∼51% -49%

Sicherheit & Wartung

Die Sicherheitsausstattung kommt beim Asus NovaGo nicht zu kurz, denn neben einem Touch-basierten Fingerabdruckscanner im Touchpad bietet das Convertible auch noch eine IR-Webcam, die in Verbindung mit Windows Hello das Entsperren des Gerätes via Gesichtserkennung unterstützt. Beide Methoden funktionieren zuverlässig.

Fingerabdruckscanner im Touchpad
Fingerabdruckscanner im Touchpad
Innenleben Asus NovaGo
Innenleben Asus NovaGo

Die gesamte Unterseite ist mit zehn Torx-Schrauben gesichert (T5) und lässt sich leicht abnehmen. Allerdings kann man sich die Arbeit sparen, denn viel zu tun gibt es nicht. Der Akku ist zwar nur verschraubt und könnte damit theoretisch ausgetauscht werden, doch alle anderen Komponenten sind verlötet.

Eingabegeräte

Tastatur

Unser Testgerät verwendet kein deutsches Tastaturlayout, bietet ansonsten aber Standardkost. Wirklich gewöhnungsbedürftig sind nur die sehr kleinen Pfeiltasten. Die Tasten sind ebenfalls grau/blau und haben eine großformatige weiße Beschriftung, die sehr gut ablesbar ist. Auf eine Hintergrundbeleuchtung verzichtet Asus beim NovaGo aber leider. Das Tippgefühl der recht kurzhubigen Tasten ist im Vergleich zu guten Business-Laptops ein wenig schwammig, für den täglichen Gebrauch aber auf jeden Fall ausreichend. Wenn man nicht gerade Romane auf dem Gerät schreiben möchte, sollte man keine Probleme haben.

Touchpad/Touchscreen

Das ClickPad fällt mit 11,5 x 7 cm ausreichend groß aus und lässt sich einwandfrei bedienen. Das liegt auch an der Implementierung als Microsoft Precision-Touchpad. Sowohl normale Zeigerbewegungen als auch Gesten mit bis zu vier Fingern werden problemlos umgesetzt. Im unteren Bereich lässt sich das ClickPad herunterdrücken, was von einem gleichmäßigen, aber etwas lautem Klick begleitet wird. Es hört sich im Gegensatz zu einigen günstigeren Geräten aber keinesfalls billig an. In der oberen rechten Ecke befindet sich der Fingerabdruckscanner, der uns beim Betrieb jedoch nicht im Weg war.

Natürlich kann man auch den kapazitiven Touchscreen für Eingaben verwenden. Dieser erkennt bis zu 10 Eingaben gleichzeitig und funktioniert – wie man es von einem modernen Touchscreen erwartet – sehr gut.

Eingabegeräte
Eingabegeräte

Display – NovaGo mit Full-HD-Panel

Subpixel-Anordnung
Subpixel-Anordnung
Deutlich sichtbares Screen-Bleeding
Deutlich sichtbares Screen-Bleeding

Asus stattet das NovaGo TP370QL mit einem 13,3 Zoll großen Full-HD-Panel aus. Die Panel-ID konnten wir leider nicht auslesen, da die üblichen Info-Tools (auch Portable-Versionen) nicht funktionierten. Mit 1.920 x 1.080 Pixeln ergibt sich eine scharfe Bilddarstellung, doch vor allem auf hellen Flächen wirkt das Bild ein wenig körnig. Dieses Verhalten kennen wir normalerweise von matten Bildschirmen, aber nicht Touchscreens.

Ein deutlich sichtbares Problem, vor allem in der oberen Bildhälfte, sind die Lichthöfe, die sich bei Druck von hinten noch deutlich stärker ausprägen. Die Helligkeit liegt durchschnittlich bei rund 280 cd/m². In Innenräumen ist das, auch dank des exzellenten Kontrastverhältnisses von mehr als 2.000:1, ausreichend, doch im Freien dürfte der Bildschirm gerne heller sein (siehe auch Outdoor-Bilder weiter unten). PWM-Flackern konnten wir nicht ermitteln.

282
cd/m²
282
cd/m²
276
cd/m²
283
cd/m²
296
cd/m²
277
cd/m²
273
cd/m²
278
cd/m²
263
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 296 cd/m² Durchschnitt: 278.9 cd/m² Minimum: 11.1 cd/m²
Ausleuchtung: 89 %
Helligkeit Akku: 295 cd/m²
Kontrast: 2467:1 (Schwarzwert: 0.12 cd/m²)
ΔE Color 5.3 | 0.6-29.43 Ø6.1
ΔE Greyscale 6.7 | 0.64-98 Ø6.3
Gamma: 2.23
Asus NovaGo TP370QL
1920x1080, 13.3
Acer Spin 5 SP513-51
B133HAB01.0, , 1920x1080, 13.3
Acer Switch 3 SW312-31-P5VG
XR122EA2T, , 1920x1200, 12.2
Microsoft Surface Pro (2017) m3
LG Display LP123WQ112604, , 2736x1826, 12.3
Lenovo Yoga 720-12IKB
AU Optronics AUO226D / B125HAN02.2, , 1920x1080, 12.5
Response Times
6%
27%
17%
30%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
55.6 (28.4, 27.2)
56 (18, 38)
-1%
37 (18, 19)
33%
42 (20, 22)
24%
32 (15, 17)
42%
Response Time Black / White *
31.2 (14.8, 16.4)
27 (8, 19)
13%
25 (14, 12)
20%
28 (18, 10)
10%
26 (16, 10)
17%
PWM Frequency
20000 (90)
Bildschirm
-12%
-24%
2%
-19%
Helligkeit Bildmitte
296
245
-17%
364
23%
461
56%
285
-4%
Brightness
279
233
-16%
341
22%
444
59%
274
-2%
Brightness Distribution
89
87
-2%
85
-4%
93
4%
87
-2%
Schwarzwert *
0.12
0.21
-75%
0.47
-292%
0.34
-183%
0.23
-92%
Kontrast
2467
1167
-53%
774
-69%
1356
-45%
1239
-50%
DeltaE Colorchecker *
5.3
4.2
21%
3.4
36%
3.43
35%
5.6
-6%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
9
8.75
3%
7.61
15%
5.55
38%
10.49
-17%
DeltaE Graustufen *
6.7
3.94
41%
1.7
75%
3.08
54%
5.39
20%
Gamma
2.23 99%
2.66 83%
2.36 93%
3.03 73%
2.2 100%
CCT
8233 79%
6096 107%
6750 96%
7014 93%
5925 110%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
38
59
64
41
Color Space (Percent of sRGB)
59
91
99
64
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
-3% / -9%
2% / -14%
10% / 5%
6% / -9%

* ... kleinere Werte sind besser

Ab Werk weist das Bild zudem einen sichtbaren Grün-/Blaustich auf und auch die Farbtemperatur ist deutlich zu kühl. Den Farbeinschlag sieht man beispielsweise auch bei der Messung der Farbsättigung. Leider konnten wir den Bildschirm des Asus NovaGo nicht kalibrieren. Es war zwar kein Problem die Software (i1 Profiler) zu installieren, doch das eigentliche Messgerät (i1 Pro2) wurde vom Gerät nicht erkannt.

CalMAN Graustufen
CalMAN Graustufen
CalMAN Sättigung
CalMAN Sättigung
CalMAN ColorChecker
CalMAN ColorChecker

Das bedeutet auch, dass wir zur Bestimmung der Farbraumabdeckung nicht auf unsere übliche Testmethode zurückgreifen können, sondern alternativ auf die Werte von CalMAN zurückgreifen. Laut den offiziellen Produktspezifikationen wird der kleinere sRGB-Standard zu 100 % abgedeckt, was wir nicht ganz bestätigen können. Das Ergebnis würde aber dennoch für eine Bearbeitung von Bildern in diesem Farbraum genügen, allerdings sind die zuvor gemessenen werksseitigen Farbabweichungen zu hoch.

CalMAN Colorspace: 98,6 % sRGB
CalMAN Colorspace: 98,6 % sRGB
CalMAN Colorspace: 75,4 % AdobeRGB
CalMAN Colorspace: 75,4 % AdobeRGB

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
31.2 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 14.8 ms steigend
↘ 16.4 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 80 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (25.1 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
55.6 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 28.4 ms steigend
↘ 27.2 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 91 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (40 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM nicht festgestellt

Im Vergleich: 51 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 9435 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Im Freien macht das kompakte Convertible keine sehr gute Figur. Die Helligkeit reicht einfach nicht aus, um die Reflexionen des stark spiegelnden Bildschirms auszugleichen. Im Schatten lässt es sich aber vernünftig arbeiten, wenn man Reflexionen vermeiden kann. Die Blickwinkelstabilität des IPS-Panels gibt aber keinen Grund zur Kritik. Der Inhalt bleibt aus allen Richtungen stabil, was bei einem Convertible natürlich wichtig ist.

In der Sonne (mit Reflexion)
In der Sonne (mit Reflexion)
In der Sonne (ohne Reflexion)
In der Sonne (ohne Reflexion)
Blickwinkelstabilität Asus NovaGo
Blickwinkelstabilität Asus NovaGo

Leistung

Mit dem mobilen SoC Snapdragon 835 richtet sich das Asus NovaGo TP370QL ganz klar an Nutzer, die auf ihrem Gerät keine komplexen Programme ausführen. Stattdessen stehen alltägliche Dinge wie das Schreiben von Mails, das Surfen im Internet oder die Verwendung der Office-Suite im Vordergrund.

Im Auslieferungszustand ist Windows 10 S aktiviert, welches die möglichen Einsatzszenarios jedoch deutlich einschränkt. Es lassen sich nämlich nur Apps aus dem Windows-Store installieren, auf die Installation von herkömmliche x86-Anwendungen muss man verzichten. Es besteht jedoch die Möglichkeit, kostenlos auf Windows 10 Pro umzusteigen, was wir auch jedem Nutzer empfehlen würden.

Spezifikationen
Spezifikationen
Sehr saubere Windows-Installation
Sehr saubere Windows-Installation

Prozessor

Die reine CPU-Leistung des Snapdragon 835 hatten wir uns bereits in einem Preview-Artikel angesehen, allerdings stammten die Ergebnisse von einer externen Quelle. In unseren eigenen Tests fällt die Leistung aber teilweise deutlich geringer aus.

Problematisch bei der Einordnung ist auch die Inkompatibilität mit modernen Benchmarks wie Geekbench 4 oder Cinebench R15. Zudem müssen einige Anwendungen emuliert werden, was die Leistung ebenfalls beeinflusst. 

Im Idealfall liegt das NovaGo auf dem Niveau von Smartphones, die ebenfalls mit dem Snapdragon 835 ausgestattet sind, sowie knapp unterhalb von Intel-Pentium-CPUs sowie älteren Core-i3-Prozessoren. Teilweise schneidet das Testgerät aber auch deutlich schlechter ab. Mit der finalen Version des NovaGo werden wir die Tests noch einmal wiederholen.

Geekbench 3
32 Bit Multi-Core Score
Fujitsu Lifebook E558 E5580MP581DE
Intel Core i5-8250U
11866 Points ∼100% +180%
Acer Aspire 3 A315-51-30YA
Intel Core i3-8130U
6935 Points ∼58% +64%
Lenovo V330-15IKB
Intel Core i3-7130U
6047 Points ∼51% +43%
Lenovo IdeaPad V110-15IKB 80TH001SGE
Intel Pentium Gold 4415U
5270 Points ∼44% +24%
Asus VivoBook Flip 14 TP401NA
Intel Pentium N4200
4627 Points ∼39% +9%
HP 250 G6 2UB93ES
Intel Core i3-6006U
4384 Points ∼37% +3%
Asus NovaGo TP370QL
Qualcomm Snapdragon 835 (8998)
4240 Points ∼36%
Durchschnittliche Qualcomm Snapdragon 835 (8998)
  (3960 - 4240, n=2)
4100 Points ∼35% -3%
32 Bit Single-Core Score
Fujitsu Lifebook E558 E5580MP581DE
Intel Core i5-8250U
3189 Points ∼100% +173%
Acer Aspire 3 A315-51-30YA
Intel Core i3-8130U
3107 Points ∼97% +166%
Lenovo V330-15IKB
Intel Core i3-7130U
2829 Points ∼89% +143%
Lenovo IdeaPad V110-15IKB 80TH001SGE
Intel Pentium Gold 4415U
2510 Points ∼79% +115%
HP 250 G6 2UB93ES
Intel Core i3-6006U
2018 Points ∼63% +73%
Asus VivoBook Flip 14 TP401NA
Intel Pentium N4200
1396 Points ∼44% +20%
Asus NovaGo TP370QL
Qualcomm Snapdragon 835 (8998)
1166 Points ∼37%
Durchschnittliche Qualcomm Snapdragon 835 (8998)
  (1144 - 1166, n=2)
1155 Points ∼36% -1%
Mozilla Kraken 1.1 - Total Score
Asus NovaGo TP370QL
Qualcomm Snapdragon 835 (8998)
4135.9 ms * ∼100%
Google Pixel 2 XL
Qualcomm Snapdragon 835 (8998)
3434.1 ms * ∼83% +17%
Durchschnittliche Qualcomm Snapdragon 835 (8998)
  (2425 - 4813, n=19)
3219 ms * ∼78% +22%
Jumper EZbook 3
Intel Celeron N3350
3108 ms * ∼75% +25%
OnePlus 5
Qualcomm Snapdragon 835 (8998)
2621.7 ms * ∼63% +37%
Sony Xperia XZ2 Compact
Qualcomm Snapdragon 845
2401 ms * ∼58% +42%
Lenovo V330-15IKB
Intel Core i3-7130U
1681.7 ms * ∼41% +59%
Acer Spin 5 SP513-51
Intel Core i3-6100U
1661.9 ms * ∼40% +60%
Lenovo IdeaPad V110-15IKB 80TH001SGE
Intel Pentium Gold 4415U
1652.3 ms * ∼40% +60%
Microsoft Surface Pro (2017) m3
Intel Core m3-7Y30
1428 ms * ∼35% +65%
Acer Aspire 3 A315-51-30YA
Intel Core i3-8130U
1320 ms * ∼32% +68%
Octane V2 - Total Score
Acer Aspire 3 A315-51-30YA
Intel Core i3-8130U
27818 Points ∼100% +165%
Microsoft Surface Pro (2017) m3
Intel Core m3-7Y30
23605 Points ∼85% +125%
Acer Spin 5 SP513-51
Intel Core i3-6100U
21581 Points ∼78% +106%
Lenovo V330-15IKB
Intel Core i3-7130U
21368 Points ∼77% +104%
Lenovo IdeaPad V110-15IKB 80TH001SGE
Intel Pentium Gold 4415U
21322 Points ∼77% +103%
Sony Xperia XZ2 Compact
Qualcomm Snapdragon 845
17131 Points ∼62% +63%
OnePlus 5
Qualcomm Snapdragon 835 (8998)
11945 Points ∼43% +14%
Google Pixel 2 XL
Qualcomm Snapdragon 835 (8998)
11308 Points ∼41% +8%
Jumper EZbook 3
Intel Celeron N3350
11290 Points ∼41% +8%
Durchschnittliche Qualcomm Snapdragon 835 (8998)
  (3086 - 14300, n=20)
11209 Points ∼40% +7%
Asus NovaGo TP370QL
Qualcomm Snapdragon 835 (8998)
10484 Points ∼38%
JetStream 1.1 - Total Score
Fujitsu Lifebook E558 E5580MP581DE
Intel Core i5-8250U
223.45 Points ∼100% +212%
Acer Aspire 3 A315-51-30YA
Intel Core i3-8130U
208.95 Points ∼94% +192%
Microsoft Surface Pro (2017) m3
Intel Core m3-7Y30
172.36 Points ∼77% +141%
Lenovo V330-15IKB
Intel Core i3-7130U
158.09 Points ∼71% +121%
Lenovo IdeaPad V110-15IKB 80TH001SGE
Intel Pentium Gold 4415U
157.15 Points ∼70% +119%
HP 250 G6 2UB93ES
Intel Core i3-6006U
120.48 Points ∼54% +68%
Acer Spin 5 SP513-51
Intel Core i3-6100U
90.86 Points ∼41% +27%
Sony Xperia XZ2 Compact
Qualcomm Snapdragon 845
88.444 Points ∼40% +24%
Jumper EZbook 3
Intel Celeron N3350
79.1 Points ∼35% +10%
Acer Switch 3 SW312-31-P5VG
Intel Pentium N4200
78.773 Points ∼35% +10%
Asus VivoBook Flip 14 TP401NA
Intel Pentium N4200
78.274 Points ∼35% +9%
OnePlus 5
Qualcomm Snapdragon 835 (8998)
71.6 Points ∼32% 0%
Asus NovaGo TP370QL
Qualcomm Snapdragon 835 (8998)
71.6 Points ∼32%
Durchschnittliche Qualcomm Snapdragon 835 (8998)
  (52.9 - 80.4, n=19)
66.1 Points ∼30% -8%
Google Pixel 2 XL
Qualcomm Snapdragon 835 (8998)
64.709 Points ∼29% -10%
Acer Aspire 1 A114-31-C472
Intel Celeron N3450
52.5 Points ∼23% -27%
Cinebench R10
Rendering Single 32Bit
Fujitsu Lifebook E558 E5580MP581DE
Intel Core i5-8250U
5526 Points ∼100% +732%
Acer Aspire 3 A315-51-30YA
Intel Core i3-8130U
5476 Points ∼99% +725%
Lenovo V330-15IKB
Intel Core i3-7130U
4338 Points ∼79% +553%
Microsoft Surface Pro (2017) m3
Intel Core m3-7Y30
4071 Points ∼74% +513%
Lenovo IdeaPad V110-15IKB 80TH001SGE
Intel Pentium Gold 4415U
3587 Points ∼65% +440%
HP 250 G6 2UB93ES
Intel Core i3-6006U
3203 Points ∼58% +382%
Asus VivoBook Flip 14 TP401NA
Intel Pentium N4200
1630 Points ∼29% +145%
Jumper EZbook 3
Intel Celeron N3350
1503 Points ∼27% +126%
Asus NovaGo TP370QL
Qualcomm Snapdragon 835 (8998)
664 Points ∼12%
Durchschnittliche Qualcomm Snapdragon 835 (8998)
 
664 Points ∼12% 0%
Rendering Multiple CPUs 32Bit
Fujitsu Lifebook E558 E5580MP581DE
Intel Core i5-8250U
17166 Points ∼100% +437%
Acer Aspire 3 A315-51-30YA
Intel Core i3-8130U
12142 Points ∼71% +280%
Lenovo V330-15IKB
Intel Core i3-7130U
9828 Points ∼57% +207%
Microsoft Surface Pro (2017) m3
Intel Core m3-7Y30
8846 Points ∼52% +177%
Lenovo IdeaPad V110-15IKB 80TH001SGE
Intel Pentium Gold 4415U
8169 Points ∼48% +155%
HP 250 G6 2UB93ES
Intel Core i3-6006U
7293 Points ∼42% +128%
Asus VivoBook Flip 14 TP401NA
Intel Pentium N4200
4909 Points ∼29% +54%
Asus NovaGo TP370QL
Qualcomm Snapdragon 835 (8998)
3198 Points ∼19%
Durchschnittliche Qualcomm Snapdragon 835 (8998)
 
3198 Points ∼19% 0%
Jumper EZbook 3
Intel Celeron N3350
2654 Points ∼15% -17%

* ... kleinere Werte sind besser

Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
664
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
3198
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
0.27 Points
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
1.59 Points
Hilfe

System Performance & Massenspeicher

Diese Sektion fällt bei vielen modernen Laptops recht kurz aus, denn vor allem dank den schnellen SSDs ist der subjektive Leistungseindruck in der Regel sehr gut. Die Systeme fahren schnell hoch, Befehle werden zügig umgesetzt und auch komplexere Anwendungen wie Photoshop werden mit minimalen Ladezeiten geöffnet.

Doch wie sieht es beim Asus NovaGo aus, wo neben dem Smartphone-Prozessor UFS-Flash-Speicher zum Einsatz kommt? Der erste Eindruck ist dabei sehr positiv, denn auch Windows läuft auf den Smartphone-Komponenten ziemlich gut. Subjektiv ist die Bedienung nicht ganz so reaktionsschnell wie bei Laptops mit PCIe-SSDs oder schnellen SATA-III-Modellen, aber besser als bei Systemen mit eMMC-Speicher und vor allen konventionellen mechanischen Festplatten.

Für die weitere Beschreibung müssen wir zwei Fälle unterscheiden, nämlich einmal die nativen Windows-Anwendungen und die Apps aus dem Store, sowie die emulierten x86-Anwendungen. Die nativen Apps, zu denen beispielsweise auch der Internet-Browser Edge zählt, laufen sehr flüssig und man tut sich schwer, einen Unterschied zu einem normalen Notebook zu bemerken. Das Surfen im Internet, welches sicherlich ein wichtiges Szenario für dieses Gerät ist, klappt somit problemlos. Wir haben uns zudem angesehen, wie das Asus-Convertible mit der Wiedergabe von YouTube-Videos zurechtkommt. Mit dem Edge-Browser sind selbst hochauflösende 4K-Videos kein Problem. Im Task-Manager (siehe nachfolgende Bilder) erkennt man schön, dass die integrierte Grafikkarte hier den Hauptanteil der Arbeit übernimmt und die CPU-Auslastung durchschnittlich bei ~10 % liegt. Dabei ist die Wiedergabe vollkommen flüssig.

4K-YouTube-Video im Edge-Browser
4K-YouTube-Video im Edge-Browser
4K-YouTube-Video im Chrome-Browser
4K-YouTube-Video im Chrome-Browser

Setzt man jedoch auf einen anderen Browser, in unserem Beispiel Chrome, sieht die Sache ein wenig anders aus. Aufgrund der zusätzlichen Emulation steigt die CPU-Last auf 12-40 % und die Videos laufen nicht mehr ganz so flüssig wie mit dem Edge-Browser. Die Verwendung von Chrome zum Surfen war aber dennoch problemlos möglich. Die Installation von x86-Apps lief bei uns flott und problemlos ab, doch gerade bei anspruchsvolleren Anwendungen wie unseren Benchmarks erkennt man deutliche Unterschiede. Der aktuelle 3DMark, der auf normalen Laptops nach wenigen Sekunden geöffnet wird, benötigt hier beispielsweise 42 Sekunden.

Für solche komplexen Anwendungen wurde das NovaGo sicherlich nicht ausgelegt, doch potenzielle Käufer sollten diese Einschränkungen kennen. Zusammenfassend kann man sagen, dass die nativen Apps sehr zufriedenstellend und anspruchslose emulierte Apps vernünftig laufen.

Ein weiteres beworbenes Feature ist Instant-On, also das unverzügliche Aufwachen aus dem Standby-Betrieb. Tatsächlich kann das Convertible hier vollends überzeugen und ist mit Smartphones vergleichbar, die man aus dem Standby-Betrieb weckt.

Wir haben auch unsere üblichen PCMark-Tests durchgeführt, doch lediglich der aktuelle PCMark 10 sowie der Home-Test des PCMark 8 funktionierten, die anderen Subtests wurden nicht korrekt ausgeführt. Auch aufgrund der Emulation sind diese Ergebnisse jedoch nicht 1:1 mit den regulären Windows-Systemen vergleichbar.

PCMark 8 - Home Score Accelerated v2
Lenovo Yoga 720-12IKB
HD Graphics 620, 7200U, Liteonit CV3-8D128
3699 Points ∼100% +229%
Lenovo IdeaPad V110-15IKB 80TH001SGE
HD Graphics 610, 4415U, Ramxel S121 RTNRB256RFM4KWDL
3230 Points ∼87% +187%
Acer Spin 5 SP513-51
HD Graphics 520, 6100U, Hynix HFS128G39TND
3224 Points ∼87% +187%
Microsoft Surface Pro (2017) m3
HD Graphics 615, 7Y30, Samsung PM971 KUS020203M
2896 Points ∼78% +158%
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (741 - 4741, n=269)
2778 Points ∼75% +147%
Acer Switch 3 SW312-31-P5VG
HD Graphics 505, N4200, Hynix HCG4a2 64 GB
2066 Points ∼56% +84%
Acer Aspire 1 A114-31-C472
HD Graphics 500, N3450, Hynix HBG4a2 32 GB eMMC
1864 Points ∼50% +66%
Jumper EZbook 3
HD Graphics 500, N3350, Toshiba 064G93 64 GB eMMC
1592 Points ∼43% +42%
Asus NovaGo TP370QL
Adreno 540, 835, 256 GB NVMe
1124 Points ∼30%
Durchschnittliche Qualcomm Snapdragon 835 (8998), Qualcomm Adreno 540
 
1124 Points ∼30% 0%
PCMark 10 - Score
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (872 - 4347, n=93)
3142 Points ∼100% +203%
Microsoft Surface Pro (2017) m3
HD Graphics 615, 7Y30, Samsung PM971 KUS020203M
2509 Points ∼80% +142%
Lenovo IdeaPad V110-15IKB 80TH001SGE
HD Graphics 610, 4415U, Ramxel S121 RTNRB256RFM4KWDL
2492 Points ∼79% +141%
Jumper EZbook 3
HD Graphics 500, N3350, Toshiba 064G93 64 GB eMMC
1195 Points ∼38% +15%
Asus NovaGo TP370QL
Adreno 540, 835, 256 GB NVMe
1036 Points ∼33%
Durchschnittliche Qualcomm Snapdragon 835 (8998), Qualcomm Adreno 540
 
1036 Points ∼33% 0%
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
1124 Punkte
Hilfe
Asus NovaGo TP370QL
256 GB NVMe
Acer Switch 3 SW312-31-P5VG
Hynix HCG4a2 64 GB
Microsoft Surface Pro (2017) m3
Samsung PM971 KUS020203M
Lenovo Yoga 720-12IKB
Liteonit CV3-8D128
Google Pixel 2 XL
64 GB UFS 2.1 Flash
OnePlus 5
64 GB UFS 2.1 Flash
Durchschnittliche 256 GB NVMe
 
CrystalDiskMark 3.0
-32%
171%
99%
30%
Write 4k QD32
50.36
33.54
-33%
172
242%
153.5
205%
75.7 (50.4 - 101, n=2)
50%
Read 4k QD32
56.45
30.39
-46%
301.8
435%
295.8
424%
93.4 (56.5 - 130, n=2)
65%
Write 4k
25.17
26.31
5%
98.76
292%
68.08
170%
41.1 (25.2 - 57, n=2)
63%
Read 4k
14.28
11.43
-20%
40.11
181%
28.01
96%
12.5 (10.8 - 14.3, n=2)
-12%
Write 512
204.8
140
-32%
241
18%
153
-25%
296 (205 - 387, n=2)
45%
Read 512
412
231.6
-44%
261.1
-37%
225.6
-45%
365 (319 - 412, n=2)
-11%
Write Seq
211.4
149.3
-29%
669.9
217%
195.6
-7%
326 (211 - 440, n=2)
54%
Read Seq
589.3
272.2
-54%
690.5
17%
449.7
-24%
520 (450 - 589, n=2)
-12%
256 GB NVMe
Sequential Read: 589.3 MB/s
Sequential Write: 211.4 MB/s
512K Read: 412 MB/s
512K Write: 204.8 MB/s
4K Read: 14.28 MB/s
4K Write: 25.17 MB/s
4K QD32 Read: 56.45 MB/s
4K QD32 Write: 50.36 MB/s

Grafikkarte

Die Adreno-540-GPU kennen wir bereits aus vielen Smartphones bzw. Tablets. Mit dem normalen Windows-Betrieb ist die Grafikeinheit nicht überfordert und wie wir gesehen haben, ist auch die Wiedergabe von hochauflösenden Videos kein Problem. Die 3DMarks in Version 11 & 13 liefen ordnungsgemäß durch und ermitteln eine Leistung, die je nach Test ungefähr auf dem Niveau der kleinen Intel HD Graphics 505/615 liegt. Auch hier müssen wir wieder die Emulation berücksichtigen. Wie wir zuvor bereits geschrieben haben, war die Ladedauer beim aktuellen 3DMark mit 42 Sekunden sehr lang.

Weitere technische Informationen und Benchmarks zur Adreno-540-GPU sind hier verfügbar.

3DMark 11 - 1280x720 Performance GPU
Lenovo Yoga 720-12IKB
Intel HD Graphics 620, Intel Core i5-7200U
1507 Points ∼100% +89%
Microsoft Surface Pro (2017) m3
Intel HD Graphics 615, Intel Core m3-7Y30
1251 Points ∼83% +57%
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (173 - 7483, n=321)
1233 Points ∼82% +55%
Acer Spin 5 SP513-51
Intel HD Graphics 520, Intel Core i3-6100U
1213 Points ∼80% +52%
Asus NovaGo TP370QL
Qualcomm Adreno 540, Qualcomm Snapdragon 835 (8998)
796 Points ∼53%
Durchschnittliche Qualcomm Adreno 540
  (786 - 796, n=2)
791 Points ∼52% -1%
Acer Switch 3 SW312-31-P5VG
Intel HD Graphics 505, Intel Pentium N4200
726 Points ∼48% -9%
3DMark
1920x1080 Fire Strike Graphics
Lenovo Yoga 720-12IKB
Intel HD Graphics 620, Intel Core i5-7200U
1028 Points ∼100% +102%
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (132 - 5965, n=230)
992 Points ∼96% +95%
Acer Spin 5 SP513-51
Intel HD Graphics 520, Intel Core i3-6100U
752 Points ∼73% +48%
Microsoft Surface Pro (2017) m3
Intel HD Graphics 615, Intel Core m3-7Y30
748 Points ∼73% +47%
Durchschnittliche Qualcomm Adreno 540
  (508 - 518, n=2)
513 Points ∼50% +1%
Asus NovaGo TP370QL
Qualcomm Adreno 540, Qualcomm Snapdragon 835 (8998)
508 Points ∼49%
1280x720 Cloud Gate Standard Graphics
Lenovo Yoga 720-12IKB
Intel HD Graphics 620, Intel Core i5-7200U
8576 Points ∼100% +101%
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (1023 - 37388, n=282)
6629 Points ∼77% +56%
Acer Spin 5 SP513-51
Intel HD Graphics 520, Intel Core i3-6100U
6249 Points ∼73% +47%
Microsoft Surface Pro (2017) m3
Intel HD Graphics 615, Intel Core m3-7Y30
6096 Points ∼71% +43%
Asus NovaGo TP370QL
Qualcomm Adreno 540, Qualcomm Snapdragon 835 (8998)
4259 Points ∼50%
Durchschnittliche Qualcomm Adreno 540
 
4259 Points ∼50% 0%
3DMark 11 Performance
836 Punkte
3DMark Ice Storm Standard Score
12459 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
2359 Punkte
3DMark Fire Strike Score
451 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

Bei den Spielen wird es etwas komplizierter. Dass der Snapdragon samt der Adreno-540-GPU kein Leistungswunder ist, überrascht natürlich nicht. Spannender ist eher die Frage, ob alte Spiele überhaupt gestartet werden können. Wir haben dazu zwei Titel aus dem Jahr 2013 installiert. Bioshock Infinite lief auch problemlos, allerdings selbst mit den niedrigsten Einstellungen nicht flüssig. Das originale Tomb Raider (2013) lässt sich allerdings nicht starten.

Besser sieht es mit den Spielen aus dem Windows Store aus. Stellvertretend haben wir hier das Racing-Game Asphalt 8: Airborne ausprobiert. Fraps läuft ebenfalls nicht, weshalb wir keine FPS-Zahlen bieten können, doch subjektiv ist das Game auch bei hohen Grafikeinstellungen flüssig spielbar.

min. mittel hoch max.
BioShock Infinite (2013) 20.414.212.6fps

Emissionen

Geräuschemissionen

Das Asus NovaGo ist komplett passiv gekühlt und benötigt keinen Lüfter. Wir konnten während des Testens auch keine störenden elektronischen Geräusche hören, es handelt sich also stets um ein lautloses System.

Temperatur

Die Temperaturentwicklung des passiv gekühlten Convertibles ist vollkommen unproblematisch. Wie wir bereits auf dem Foto des Innenaufbaus gesehen haben, sitzt der SoC samt der Heatpipes oberhalb der Tastatur. Unter Last sehen wir dann auch, wie sich lediglich dieser Bereich erwärmt und die Hitze dann in die umliegenden Bereiche abstrahlt. Nach einer Stunde maximaler Auslastung, die wir in diesem Fall mit den beiden Tools Prime95 und einer Schleife des 3DMark Ice Storm Extreme (FurMark lässt sich nicht ausführen) simuliert haben, messen wir an diesem Hotspot maximal 40 °C auf der Unterseite bzw. ~38 °C oberhalb der Tastatur. 

Das ist bei direktem Kontakt zwar spürbar, aber nicht bedenklich. Das restliche Gehäuse samt der Handballenauflage bleibt aber angenehm temperiert. Außerdem ist das sowieso ein extremes Szenario für dieses Gerät, was in der Praxis wohl nie vorkommen wird. Bei normalen Aufgaben muss man sich um die Temperaturen keine Gedanken machen.

Max. Last
 34.1 °C38.3 °C33.8 °C 
 28.5 °C29.4 °C28.8 °C 
 25.1 °C25.3 °C25.5 °C 
Maximal: 38.3 °C
Durchschnitt: 29.9 °C
37.8 °C40.3 °C38.6 °C
28.5 °C30.1 °C28.1 °C
26.2 °C26.3 °C26.4 °C
Maximal: 40.3 °C
Durchschnitt: 31.4 °C
Netzteil (max.)  31.5 °C | Raumtemperatur 20.8 °C | Voltcraft IR-900
(+) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 29.9 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Convertible v7 auf 30.3 °C.
(+) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 38.3 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 35.3 °C (von 21.8 bis 55.7 °C für die Klasse Convertible v7).
(±) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 40.3 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 36.5 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 21.7 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 30.3 °C.
(+) Die Handballen und der Touchpad-Bereich sind mit gemessenen 25.5 °C kühler als die typische Hauttemperatur und fühlen sich dadurch kühl an.
(+) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 29 °C (+3.5 °C).
Stresstest oben
Stresstest oben
Stresstest unten
Stresstest unten

Lautsprecher

Asus verwendet für die beiden Stereolautsprecher die sogenannte Smart-Amp-Technologie, um die Lautstärke und die Abdeckung der niedrigen Frequenzen zu verbessern. In den Messungen erreicht das Convertible tatsächlich eine hohe Lautstärke von maximal 84 dB(A) und auch die Mitten & Höhen werden sehr linear wiedergegeben. Subjektiv gefällt uns die Leistung ebenfalls gut. Bass ist zwar kaum vorhanden, was man bei entsprechender Musik auch bemerkt, doch insgesamt schlägt sich das Convertible hier sehr gut. Ein normaler 3,5-mm-Klinkenstecker ist ebenfalls vorhanden, wenn man Kopfhörer oder externe Lautsprecher nutzen möchte.

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2035.934.32531.8313135.332.34033.730.65041.240.96330.328.28027.72810026.435.712524.743.616023.952.620022.259.225021.462.931520.86640018.968.950018.567.36301870.680017.571.610001766.6125016.869.9160016.869.1200017.270.825001772.731501776.2400017.274.4500017.473.1630017.672.5800017.770.31000017.769.71250017.665.11600017.455SPL29.884N1.361.6median 17.6median 69.1Delta1.85.8hearing rangehide median Pink NoiseAsus NovaGo TP370QL
Frequenzdiagramm (für Vergleiche die Checkboxen oben an-/abwählen)
Asus NovaGo TP370QL Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (84 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 15.8% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (12.3% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 1.4% abweichend
(+) | lineare Mitten (4.7% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 3.5% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (3.3% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (12.6% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 6% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 1% vergleichbar, 93% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 11%, durchschnittlich ist 22%, das schlechteste Gerät hat 53%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 7% aller getesteten Geräte waren besser, 2% vergleichbar, 91% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Ein weiterer Vorteil des Asus NovaGo ist die geringe Leistungsaufnahme des Systems. Der Snapdragon-SoC ist im Vergleich zu normalen Laptop-CPUs sehr effizient, da auch schon die Kommunikationsmodule integriert sind. In allen Szenarien kann sich das Testgerät deutlich von den Konkurrenten absetzen. Lediglich die Werte für den Standby-Betrieb und den ausgeschalteten Zustand könnten noch ein wenig optimiert werden.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.5 / 0.59 Watt
Idledarkmidlight 2.2 / 4.5 / 5.2 Watt
Last midlight 8.8 / 11.2 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
Asus NovaGo TP370QL
835, Adreno 540, 256 GB NVMe, IPS, 1920x1080, 13.3
Acer Spin 5 SP513-51
6100U, HD Graphics 520, Hynix HFS128G39TND, IPS LED, 1920x1080, 13.3
Acer Switch 3 SW312-31-P5VG
N4200, HD Graphics 505, Hynix HCG4a2 64 GB, IPS, 1920x1200, 12.2
Microsoft Surface Pro (2017) m3
7Y30, HD Graphics 615, Samsung PM971 KUS020203M, IPS, 2736x1826, 12.3
Lenovo Yoga 720-12IKB
7200U, HD Graphics 620, Liteonit CV3-8D128, IPS, 1920x1080, 12.5
Durchschnittliche Qualcomm Adreno 540
 
Durchschnitt der Klasse Convertible
 
Stromverbrauch
-92%
-93%
-99%
-105%
49%
-129%
Idle min *
2.2
4.1
-86%
4.1
-86%
3.1
-41%
3.7
-68%
0.852 (0.45 - 2.2, n=18)
61%
4.68 (1 - 23, n=369)
-113%
Idle avg *
4.5
6.8
-51%
9.3
-107%
8.8
-96%
5.7
-27%
2.02 (0.84 - 4.5, n=18)
55%
7.84 (1.3 - 32.3, n=369)
-74%
Idle max *
5.2
7.9
-52%
9.8
-88%
9.8
-88%
6.9
-33%
2.12 (0.85 - 5.2, n=18)
59%
9.35 (1.8 - 61, n=369)
-80%
Last avg *
8.8
20.4
-132%
18.9
-115%
22.7
-158%
29.6
-236%
4.69 (2.71 - 8.8, n=18)
47%
26.3 (1.4 - 94, n=367)
-199%
Last max *
11.2
26.8
-139%
19
-70%
23.6
-111%
29.4
-163%
8.46 (6.96 - 11.2, n=18)
24%
31.3 (6.8 - 117, n=368)
-179%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Asus nutzt das Gehäuse des NovaGo gut aus und verbaut einen verhältnismäßig großen Akku mit einer Kapazität von 52 Wattstunden. Der Hersteller bewirbt Laufzeiten von bis zu 22 Stunden bei der Wiedergabe von Videos, allerdings kennen wir die genauen Test-Settings nicht. In unseren eigenen Tests können wir diesen Wert zwar nicht bestätigen, doch die ermittelten Laufzeiten sind dennoch sehr lang. In den beiden praxisnahen Tests bei einer Helligkeit von 150 cd/m² sind es fast 17 Stunden (WLAN-Test) bzw. fast 15 Stunden (Videowiedergabe). Den WLAN-Test haben wir mit dem Edge-Browser durchgeführt, bei anderen Browsern, die emuliert werden müssen, dürfte die Laufzeit geringer ausfallen. Wir werden das mit dem finalen Testgerät noch einmal überprüfen.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
31h 23min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3 (Edge 41.16299.248.0)
16h 50min
Big Buck Bunny H.264 1080p
14h 41min
Last (volle Helligkeit)
9h 29min
Asus NovaGo TP370QL
835, Adreno 540, 52 Wh
Acer Spin 5 SP513-51
6100U, HD Graphics 520, 45 Wh
Acer Switch 3 SW312-31-P5VG
N4200, HD Graphics 505, 36 Wh
Microsoft Surface Pro (2017) m3
7Y30, HD Graphics 615, 45 Wh
Lenovo Yoga 720-12IKB
7200U, HD Graphics 620, 36 Wh
Durchschnitt der Klasse Convertible
 
Akkulaufzeit
-64%
-69%
-43%
-70%
-59%
Idle
1883
749
-60%
933
-50%
688
-63%
764 (117 - 1985, n=287)
-59%
H.264
881
668
-24%
447 (206 - 1070, n=111)
-49%
WLAN
1010
463
-54%
309
-69%
682
-32%
359
-64%
453 (153 - 1010, n=243)
-55%
Last
569
133
-77%
198
-65%
89
-84%
146 (49 - 677, n=279)
-74%

Erstes Fazit

Im Test: Asus NovaGo TP370QL. Testgerät zur Verfügung gestellt von Asus Deutschland.
Im Test: Asus NovaGo TP370QL. Testgerät zur Verfügung gestellt von Asus Deutschland.

Ein wirkliches Fazit für das NovaGo zu ziehen ist gar nicht so einfach, denn neben der Betrachtung des eigentlichen Gerätes gehört die Situation mit Windows und den aktuellen Einschränkungen unweigerlich zur Benutzererfahrung dazu. Das Gerät an sich hinterlässt einen ordentlichen Eindruck. Das Gehäuse sieht schick aus und ist sauber verarbeitet, die Eingabegeräte sind zufriedenstellend, das Gerät ist immer lautlos, die Lautsprecher sind vergleichsweise gut und im Alltag erwärmen sich die Oberflächen nicht nennenswert.

Zudem bietet der Smartphone-SoC zwei große Vorteile gegenüber regulären Laptop-CPUs: integrierte Kommunikationsmodule und ein geringer Stromverbrauch. Letzterer ergibt sehr lange Akkulaufzeiten, mit denen man locker einen langen Arbeitstag oder auch einen langen Flug übersteht. Das integrierte LTE-Modul kann sicherlich ein Vorteil sein, allerdings muss man hier wirklich hinterfragen, wie oft dieses Feature überhaupt genutzt wird, da praktisch jeder Nutzer auch ein Smartphone haben wird. Zudem bedeutet eine zusätzliche SIM-Karte fast immer auch zusätzliche Kosten.

Es gibt aber auch Schwachstellen, unter anderem die Helligkeit des spiegelnden Displays. Wer oft unterwegs ist, muss sich gerade in hellen Umgebungen schon vorteilhaft positionieren, um Reflexionen zu vermeiden und noch vernünftig arbeiten zu können. Die Anschlüsse bieten ebenfalls Raum für Kritik. Die Implementierung von regulären USB-Anschlüssen und sogar einem vollwertigen HDMI-Ausgang gefällt uns zwar, doch leider setzt der Hersteller auf einen proprietären Ladestecker und nicht auf einen universellen USB-C-Anschluss.

Kommen wir nun zu dem zweiten wichtigen Teil, nämlich den Einschränkungen von Windows auf ARM. Solange man hauptsächlich die nativen Windows-Apps wie beispielsweise den Edge-Browser verwendet, läuft das System sehr gut und subjektiv gibt es keinen spürbaren Unterschied zu vollwertigen Windows-Laptops. Die Wiedergabe von Videos ist ebenfalls kein Problem und auch Cloud-basiertes Arbeiten klappt sehr gut. Bei der Emulation von Anwendungen kommt es darauf an, wie anspruchsvoll diese sind. Außerdem gibt es keine Garantie, dass die Apps überhaupt laufen. Microsoft arbeitet noch an der Implementierung von 64-Bit-Anwendungen, hier müssen wir einfach abwarten.

Abschließend bleibt die Frage, ob das Konzept funktionieren kann, oder ob wir es mit einem zweiten Windows RT zu tun haben. Hier wird viel davon abhängen, ob Microsoft auch wirklich die Kompatibilität mit 64-Bit-Anwendungen nachliefern kann und wie gut es funktioniert. Ansonsten sind die Einschränkungen schon beachtlich. Das bringt uns zu dem zweiten Punkt, nämlich dem Preis. Wir sprechen hier aller Wahrscheinlichkeit nach von mehr als 600 Euro. In diesem Bereich tummeln sich auch vollwertige Windows-Geräte ohne die genannten Einschränkungen. Zwar gibt es dann kein eingebautes LTE und auch die Akkulaufzeiten werden kürzer ausfallen, doch ob das wirklich eine entscheidende Rolle beim Kauf spielt, ist fraglich.

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Autor: Andreas Osthoff, 12.05.2018 (Update: 13.05.2018)
Andreas Osthoff
Andreas Osthoff - Senior Editor Business
Ich bin mit Computern und moderner Unterhaltungselektronik aufgewachsen. Seit meinem ersten Computer, einem Commodore C64, habe ich mich für die Technik interessiert und angefangen, meine eigenen Computer zu bauen. Bei Notebookcheck kümmere ich mich schwerpunktmäßig um die Business-Geräte sowie die mobilen Workstations, doch ich mache auch gerne Abstecher in den mobilen Bereich. Es ist immer wieder eine tolle Erfahrung, neueste Geräte zu testen und miteinander zu vergleichen. Den passenden Ausgleich schafft der Sport, im Sommer vor allem mit dem Rad.