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Windows 8: Microsoft kündigt Details zum Windows-Store an

Gestern stellte Microsoft in San Francisco bei der „Windows Store Preview“ seine Geschäftsmodelle im Detail vor, von denen Entwickler künftig mit Windows 8 und dem „Windows Store“ profitieren sollen.

Eine Preview von Windows 8 und die damit verbundenen Möglichkeiten für Entwickler, wie das neue WinRT-Framework für Apps im Metro-Style und den „Windows Store“ zeigt Steven Sinofsky, Präsident Windows und Windows Live Division Microsoft, bereits kurz auf der „Build“-Konferenz in Anaheim, die vom 13. bis 15. September in San Francisco stattfand.

Gestern stellte Antoine LeBlond als Vizepräsident der Windows Web Services, in San Francisco bei der „Windows Store Preview“ die künftigen Geschäftsmodelle für Entwickler unter Windows 8 im Detail vor. Der Windows Store wird weltweit verfügbar sein und Entwickler sind nach derzeitiger Planung beispielsweise bis zu einem Umsatz von 25.000 US-Dollar mit 70 Prozent an App-internen Käufen beteiligt. Wird dieser Bruttoumsatz beim Absatz von Apps und App-internen Käufen überschritten, dann steigt die Umsatzbeteiligung auf 80 Prozent.

Gleichzeitig ruft Microsoft alle Entwickler in einem „Windows 8 Apps Contest“ dazu auf, sofort mit dem Programmieren ihrer Apps anzufangen, so dass sie zum Launch von Windows 8 den Kunden im Windows Store zur Verfügung stehen. Im Windows Store sollen Kunden künftig Apps aus aller Welt testen und kaufen. Mit Windows 8 und dem Windows Store haben Entwickler auch gleich integrierte Bereitstellungs- und Update-Funktionen für ihre Apps.

Der Windows Store wurde mit HTML5 und JavaScript als Vollbildanwendung im Metro-Stil entwickelt. Das Entwickeln, Einreichen und Verkaufen von Apps für den Vertrieb über den Windows Store soll laut Microsoft kinderleicht von der Hand gehen. Ab Ende Februar können laut Microsoft auch kostenlose Apps für die Betaversion von Windows 8 eingereicht werden.

Bisher bekannte Fakten zu Microsofts Windows Store:

  • globale Reichweite durch weltweite Verfügbarkeit.
  • Beteiligung an den ersten 25.000 US-Dollar Umsatz wird nach der branchenüblichen Beteiligung von 70 Prozent berechnet.
  • bei einer Bereitstellung erfolgreicher Apps für Windows steigt ab einem Gesamtumsatz von 25.000 US-Dollar der Ertrag auf 80 Prozent des Umsatzes.
  • Entwickler benötigen für den Vertrieb von Apps im Windows Store eine Jahresmitgliedschaft zum Preis von 49 US-Dollar für Einzelpersonen oder 99 US-Dollar für Unternehmen.
  • Entwickler können Apps ab 1,49 US-Dollar anbieten. Der Preis lässt sich in Schritten von 0,50 US-Dollar bis auf 5,00 US-Dollar erhöhen. Mit höheren Preisen steigen auch die Preisschritte.
  • Entwickler können sowohl die Anzeigenplattform von Microsoft als auch Angebote von Drittanbietern nutzen.
  • Entwickler können ihre App mit Details wie einer Beschreibung, den Features und Funktionen, Screenshots und Rezensionen in einer App-Liste präsentieren.
  • Entwickler können Testversionen von Apps bereitstellen, „Lite“-Versionen nicht notwendig.
  • redaktionelle Betreuung und Präsentation für häufig heruntergeladene Anwendungen.
  • alle Seiten mit App-Listen werden Bing und anderen Suchmaschinen zur Verfügung gestellt.
  • Unterstützung durch Internet Explorer 10 durch Symbol für die App-Website zur direkten Weiterleitung auf die App-Liste im Windows Store.
  • öffentlich einsehbare Richtlinien für Windows Store.
  • App Certification Kit zur Prüfung die Einhaltung sämtlicher technischen Anforderungen für Apps.
  • Zertifizierung der Apps via Windows Store-Dashboard nachvollziehbar.

 

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Autor: Ronald Tiefenthäler,  7.12.2011 (Update:  9.07.2012)
Ronald Matta
Ronald Matta - Senior Editor News - @RonaldTi
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