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Xiaomi Mi 11: Mit 48 Megapixel Ultraweitwinkel-Cam und Snapdragon 875 zurück an die Spitze?

Mit dem Mi 11 oder Mi 11 Pro könnte Xiaomi erstmals auf eine 48 Megapixel Ultraweitwinkel-Kamera setzen (Konzeptbild: Science and Knowledge)
Mit dem Mi 11 oder Mi 11 Pro könnte Xiaomi erstmals auf eine 48 Megapixel Ultraweitwinkel-Kamera setzen (Konzeptbild: Science and Knowledge)
In den letzten Tagen tauchten ein paar Hinweise zu Xiaomis Nachfolger für die Mi 10-Serie auf, die vermutlich Anfang 2021 als Mi 11 und Mi 11 Pro starten wird. Der Snapdragon 875 zeigte kürzlich auf Geekbench was er leisten kann, die Kamera soll offenbar auch beim Thema Ultraweitwinkel-Sensor die DxOMark-Spitze vom Huawei Mate 40 Pro zurückerobern.
Alexander Fagot,

Schon vor einigen Tagen tauchte ein neues Xiaomi-Phone mit der Modellnummer M2012K11C in der Datenbank von Geekbench auf und erreichte dort etwa 23 Prozent höhere Single-Core-Werte und 6,5 Prozent höhere Multi-Core-Scores als ein Snapdragon 865, etwa im OnePlus 8 Pro. Eine Analyse des Source-Codes deutet durchaus auf den Snapdragon 875, der hier mit 2,84 Ghz schnellem Performance-Core, vermutlich in Form des Cortex-X1, drei Kernen mit 2,42 Ghz (vermutlich Cortex-A78) sowie dem üblichen Quartett aus 1,8 Ghz Cortex-A55-Kernen beobachtet wurde.

48 Megapixel Ultraweitwinkel-Kamera an Bord?

Dieses neue Xiaomi-Phone gilt also durchaus als Kandidat für das Mi 11 oder Mi 11 Pro, das vermutlich Anfang 2021 als Konkurrenz zum OnePlus 9 und natürlich die schon recht nahe Galaxy S21-Familie von Samsung auf den Markt kommen soll. Viele handfeste Informationen zur Mi 11-Serie liegen noch nicht vor, Vermutungen und Gerüchte gibt es aber durchaus ein paar. Unklar ist, ob Xiaomi hier Samsung bereits mit versteckter Selfie-Cam unterm AMOLED-Display beschämen will, die ja ihre Pläne in Sachen Under-Screen-Kamera auf das zweite Halbjahr 2021 verschoben haben. Ein Xiaomi-Phone mit USC ist in jedem Fall für das erste Halbjahr 2021 in Entwicklung.

Nachdem Xiaomi mit dem Mi 10 Ultra zumindest in China gezeigt hat, wie man - ganz ohne 108 Megapixel-Sensor - die DxOMark-Konkurrenz ausstechen und Platz 1 in der Kamera-Bestenliste erobern kann, ist durchaus naheliegend, dass die Chinesen mit dem Mi 11 Pro den ersten Platz von Huawei zurückerobern wollen, die das Ranking aktuell mit dem Mate 40 Pro anführen. In diesem Kamera-Flagschiff besticht Huawei insbesondere mit den Fortschritten bei den Ultraweitwinkel-Kameras an der Front und der Rückseite und das könnte mit ein Grund sein, warum sich Xiaomi offenbar dazu entschieden hat, eine 48 Megapixel Ultraweitwinkel-Kamera mit 0,8 Mikrometer Pixelgröße für eines oder beide der Mi 11-Flaggschiff zu verbauen.

Darauf deutet zumindest ein etwas kryptischer Tweet des chinesischen Leakers Ice Universe, der zudem eine bessere Stabilisierung andeutet. Nicht bekannt ist aktuell, welche Strategie Xiaomi für die Hauptkamera verfolgen wird. Eine Neuauflage des Mi 10 Pro-Prinzips mit 108 Megapixel-Kamera wäre durchaus naheliegend. Damit könnte Xiaomi gut gegen das Galaxy S21 Ultra mit neuem 108 Megapixel-Sensor ISOCELL HM3 punkten, andererseits zeigte das Beispiel Mi 10 Ultra ganz deutlich, dass man mit weniger Megapixeln oft bessere Ergebnisse erzielen kann.

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Autor: Alexander Fagot,  8.11.2020 (Update:  8.11.2020)
Alexander Fagot
Alexander Fagot - Managing Editor News
Als Tech- und Gadget-begeisterter Allrounder mit Desktop-Selbstbau- und Overclocking-Vergangenheit, arbeitete ich als Filmvorführer noch mit dem guten alten 35 mm Film, bin dann zusehends auch professionell in die Computerwelt geschlittert und schuftete einige Jahre als Windows-Admin und Projektmanager. Nach längeren Reisen schreibe ich nun von allen Ecken dieser Welt aus als News-Redakteur für Notebookcheck und konzentriere mich im Moment tendenziell auf den Bereich Mobile.