Notebookcheck

Die besten Notebooks für Schüler und Studenten

Update Januar 2017. Egal ob knappe Kasse, performanter Allrounder oder edler Luxusrechner, hier finden Sie die Notebookcheck-Empfehlungen von Notebooks für Schüler und Studenten.

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Notebooks im Bildungsbereich müssen ganz bestimmten Anforderungen nachkommen. Dazu gehört beispielsweise eine bestimmte Grundmobilität, ebenso wie ein ergonomisches Display und solide Eingabegeräte. Allesamt Fähigkeiten, die aus einem Shop-Flugblatt oder der Internet-Präsenz eines Herstellers in der Regel nur unzureichend entnommen werden können. Wir greifen daher auf unsere prall gefüllte Testdatenbank zurück und geben Empfehlungen in drei verschiedenen Preisklassen.

Das Display sollte bevorzugt eine ergonomische matte Oberfläche besitzen, die Leistung nicht unter dem Niveau einer Intel Core i3 bzw. AMD A8/A10 Plattform liegen, um auch für den Einsatz in den folgenden Jahren noch Reserven zu haben.

 

Grundsätzliche Überlegungen zu Gerätegröße, Ausstattung uvm. finden Sie in diesem Artikel: Das richtige Notebook für Studenten.

 

Klasse 1 (<500 Euro, 13 bis 15-Zoll) Die Preiskämpfer, also Geräte im Preisbereich unter 300 Euro, die Windows 10 vorinstalliert haben, reihen wir in einem gesonderten Artikel "Die 10 besten Notebooks unter 300 Euro". Hardwaretechnisch beschränken sich diese Geräte auf Intel Atom, Celeron oder die unteren AMD-Modelle und positionieren sich damit eher im Netbook-Bereich. Aufgrund der Subventionierung seitens Microsoft ergibt sich folglich im Preisbereich von 300 bis 400 Euro eine Lücke. Auch zur nächst höheren Preisklasse führen wir einen eigenen Artikel: "Die 10 besten Notebooks unter 500 Euro".

 

Klasse 2 (500-800 Euro, 13 bis 15-Zoll) listet Allrounder und höherwertige Business-Einsteiger im Preisbereich von 500-800 Euro. Diese Notebooks sind zum Teil auch durch höhere Leistungsreserven seitens Prozessor und Grafikchip geprägt, mit denen auch erweiterte Anwendungen, etwa PC-Games, gemeistert werden können.

 

Klasse 3 (800-1500 Euro, 13 bis 15-Zoll) konzentriert sich auf hochpreisige Geräte, die sich beispielsweise durch besonders hochwertige Materialen und sehr gute Displays auszeichnen. Suchende in diesem Preisbereich könnten auch in unseren "Top 10 Multimedia-Notebooks" bzw. den "Top 10 Business-Notebooks" fündig werden.

 

Klasse 4 (<1000 Euro, <13-Zoll) listet die besten Alternativen unter 13-Zoll. Hier greifen wir auch auf leistungsschwächere Plattformen, etwa Intel Celeron zurück.

Top 5 Schüler und Studenten-Notebooks unter 500 Euro

Pos.DatumBew.BildModellDickeGewichtGrößeAuflösungTastaturBildschirmAkkulaufzeitTastatur, Bildschirm und AkkulaufzeitPreis ab
107.201683%Lenovo ThinkPad E560 20EV000MGELenovo ThinkPad E560 20EV000MGE
Intel Core i3-6100U
Intel HD Graphics 520
4 GB Hauptspeicher, 500 GB HDD
27.1 mm2.4 kg15.6"1366x76887%75%90%84%
205.201679%Acer Aspire One Cloudbook 14 AO1-431-C6QMAcer Aspire One Cloudbook 14 AO1-431-C6QM
Intel Celeron N3050
Intel HD Graphics (Braswell)
2 GB Hauptspeicher, 32 GB eMMC
17.9 mm1.6 kg14"1366x76875%76%93%81%
307.201579%Fujitsu Lifebook A514Fujitsu Lifebook A514
Intel Core i3-4005U
Intel HD Graphics 4400
4 GB Hauptspeicher, 128 GB SSD
30.9 mm2.2 kg15.6"1366x76877%78%87%81%
407.201679%Medion Akoya S4219Medion Akoya S4219
Intel Pentium N3700
Intel HD Graphics (Braswell)
4 GB Hauptspeicher, 128 GB eMMC
20.5 mm1.6 kg14"1920x108073%83%83%80%
512.2016
neu!
79%Acer Aspire ES1-332-P91HAcer Aspire ES1-332-P91H
Intel Pentium N4200
Intel HD Graphics 505
4 GB Hauptspeicher, 1000 GB HDD
20.7 mm1.5 kg13.3"1366x76874%75%88%79%

Top 5 der letzten 10 Monate, Reihung basierend auf Gesamtwertung, aktuelle Tests zuerst 
Link: alle getesteten Notebooks unter 500 Euro, gereiht nach Gesamtwertung

Platz 1

Lenovo ThinkPad E560
Lenovo ThinkPad E560

Lenovo ThinkPad E560 löst das etwas kleinere E460 an der Spitze der günstigen Notebooks für Schule oder Hörsaal ab, vor allem, weil das kleinere Modell mittlerweile nur noch schwer zu kriegen ist und stets teuerer als 500 Euro. In der 15-Zoll-Version bekommt man das Notebook mit etwas Glück im Internet für 499 Euro, dann mit Core-i3- oder sogar Core-i5-Prozessor. Der Bildschirm ist zwar etwas dunkel, dafür gibt es eine sehr gute Tastatur und tolle Akkulaufzeiten von 9:26 Stunden beim WLAN-Surfen.

Platz 2

Acer Aspire One Cloudbook 14
Acer Aspire One Cloudbook 14

Wenig Speicher, dafür aber Platz in der Cloud. So könnte man Microsofts Konzept zusammenfassen, mit dem die Redmonder gegen Googles Chromebooks vorgehen wollen. Auch das Acer Aspire One Cloudbook 14 basiert auf diesem Prinzip, bietet im Auslieferungszustand nur circa 15 GByte Speicherplatz für den Nutzer, dafür können Microsofts Online-Services OneDrive und Office 365 genutzt werden und man kann microSD-Karten zur Speichererweiterung nutzen.

Für einfache Tätigkeiten reichen 15 GByte üblicherweise auch aus, wer nur in der Uni seine Mitschriften und Präsentationen abspeichert, der dürfte mit dem Acer Aspire One Cloudbook 14 gut zurechtkommen. Zumal das Notebook lüfterlos funktioniert und mit einem ausdauernden Akku ausgestattet ist. Der matte Bildschirm gefällt uns zudem, schade allerdings, dass man das Gehäuse nicht öffnen und somit auch keine Aufrüstung vornehmen kann.

Platz 3

Fujitsu Lifebook A514
Fujitsu Lifebook A514

Beim Fujitsu Lifebook A514 bekommt man mittlerweile auch für unter 500 Euro einen Intel Core i3 der Haswell-Generation und sogar eine SSD. Das Business-Notebook kann auch durch Laufzeiten von 5:50 im WLAN-Test überzeugen. Der dunkle Bildschirm und die Lautsprecher überzeugen hingegen nicht. Außerdem ist das Notebook im Vergleich zu anderen Geräten recht teuer. Ein solides Arbeitstier also, das durchaus seine Stärken hat, bei dem man aber über den hohen Preis und den dunklen Bildschirm hinwegsehen muss.

Platz 4

Medion Akoya S4219
Medion Akoya S4219

Medion schickt das Akoya S4219 ins Rennen, eigentlich ein recht übliches 14-Zoll-Gerät. Beeindruckt hat uns aber das IPS-Panel, das mit Full-HD auflöst, das gibt es in dieser Klasse nur selten zu sehen.Auch gefallen kann der Flashspeicher mit 128 GByte, der sich zudem um eine 2,5-Zoll-Festplatte oder -SSD erweitern lässt.

Leistungsmäßig gewinnt das Akoya S4219 keine Preise, reicht aber für Office-Anwendungen und Internetsurfen aus. Auch die Tastatur ist eher nichts für Dauerschreiber. Nervig: Der Bildschirm flackert, wenn man das Gerät ans Netzteil anschließt. Hoffentlich kann Medion hier mit einem Softwareupdate noch etwas retten.

Insgesamt hat das Akoya S4219 sicher seine Macken, einen Full-HD-Screen bekommt man für so wenig Geld aber nur schwer.

Platz 5

Acer Aspire ES1-332
Acer Aspire ES1-332

Das Acer Aspire ES1-332 ist je nach Konfiguration schon für unter 250 Euro zu haben. Die von uns getestete Version mit Intel-Pentium-Prozessor kostet knapp 400 Euro. Dafür bekommt man einen matten Bildschirm, ordentlich Speicherplatz und gute Akkulaufzeiten von über 6 Stunden im WLAN-Test. Der Bildschirm ist allerdings recht dunkel und kontrastarm und die Tastatur ist nicht beleuchtet. Dafür lässt es sich mit ihr ganz ordentlich tippen. Wer ein günstiges und unaufgeregtes Notebook für Schule oder Studium sucht, der macht mit diesem 13,3-Zöller wenig falsch.

 

 

Top 5 Schüler und Studenten-Notebooks zwischen 500 und 800 Euro

Pos.DatumBew.BildModellDickeGewichtGrößeAuflösungTastaturBildschirmAkkulaufzeitTastatur, Bildschirm und AkkulaufzeitPreis ab
103.201685%Lenovo ThinkPad L460-20FVS01400Lenovo ThinkPad L460-20FVS01400
Intel Core i7-6500U
AMD Radeon R5 M330
8 GB Hauptspeicher, 256 GB SSD
24.3 mm1.9 kg14"1920x108089%82%89%87%
209.201684%Lenovo IdeaPad 510S-14ISKLenovo IdeaPad 510S-14ISK
Intel Core i5-6267U
Intel Iris Graphics 550
8 GB Hauptspeicher, 256 GB SSD
19.5 mm1.5 kg14"1920x108085%87%81%84%
311.201682%Acer TravelMate P249-M-5452Acer TravelMate P249-M-5452
Intel Core i5-6200U
Intel HD Graphics 520
8 GB Hauptspeicher, 256 GB SSD
30.4 mm2.1 kg14"1920x108085%79%87%84%
412.2016
neu!
84%Asus Zenbook UX310UQ-GL011TAsus Zenbook UX310UQ-GL011T
Intel Core i7-6500U
NVIDIA GeForce 940MX
16 GB Hauptspeicher, 256 GB SSD
18.35 mm1.5 kg13.3"1920x108081%82%89%84%
511.2016
neu!
82%Lenovo Yoga 510-14IKBLenovo Yoga 510-14IKB
Intel Core i5-7200U
AMD Radeon R5 M430
8 GB Hauptspeicher, 256 GB SSD
20.9 mm1.7 kg14"1920x108085%80%88%84%

Top 5 der letzten 10 Monate, Reihung basierend auf der Gesamtwertung.
Link: alle getesteten Notebooks zwischen 500 und 800 Euro, gereiht nach Gesamtwertung

Platz 1

Lenovo ThinkPad L460
Lenovo ThinkPad L460

Ein Business-Notebook mit sparsamen Prozessoren hat Lenovo mit dem ThinkPad L460 im Angebot. Der 14-Zöller hat einen matten Full-HD-Bildschirm an Bord und bietet außer den neuen Skylake-Prozessoren nur sehr wenige Neuerungen gegenüber dem L450. Die hervorragenden Eingabegeräte und die Möglichkeit, ein LTE-Modul für mobiles Internet zu verbauen, gefallen uns nach wie vor sehr. Weniger gut sind der fehlende Docking-Port und die Helligkeit des Bildschirms. Die Akkulaufzeiten sind deutlich besser geworden, dafür ist das Lüftermanagement alles andere als optimal und der Ventilator pfeift auch noch. Das ist nichts für empflindliche Naturen, zumindest das Lüfter-Management kann aber über eine BIOS-Update schnell nachgebessert werden. Insgesamt hat sich das ThinkPad L460 durch seine zahlreichen guten Komponenten einen Platz in unseren Top10 redlich verdient und ist eine Empfehlung für alle Vielschreiber.

Platz 2

Lenovo IdeaPad 510S
Lenovo IdeaPad 510S

Lenovos Subnotebook IdeaPad 510S ist ein gutes Angebot für 799 Euro: Ein 14-Zoll-Bildschirm mit gleichmäßiger Ausleuchtung und hoher Auflösung, ein gutes Gehäuse, eine schnelle SSD und ein recht leiser Betrieb stehen auf der Haben-Seite. Die Akkulaufzeit ist mit 6:24 Stunden im WLAN-Test aber vergleichsweise gering, für einen Tag an der Uni sollte sie aber ausreichen.

Demnächst soll das Gerät auch mit der aktuellen Generation der Intel-Prozessoren ausgestattet werden, es könnte sich also lohnen, mit dem Kauf noch etwas zu warten.

Platz 3

Acer TravelMate P249
Acer TravelMate P249

Drei Jahre Garantie sprechen ebenso für Acers TravelMate P249 wie die Tastatur und die ordentliche Akkulaufzeit. Mit 6:40 Stunden sollte man über einen Uni-Tag kommen. Auch ist eine flotte SSD verbaut und über eine Wartungsklappe hat man Zugriff auf das Innenleben des Notebooks. Beim Bildschirm muss man allerdings Abstriche machen: Er ist nicht so blickwinkelstabil, wie er sein sollte und bietet nur mäßigen Kontrast. Außerdem ist der Speicherkartenleser etwas lahm. Das Design des Notebooks ist eher simpel als aufregend, wer aber einfach nur ein solides Arbeitstier mit toller Tastatur sucht, der ist bei Acers TravelMate P249 richtig.

Platz 4

Asus Zenbook UX310UQ
Asus Zenbook UX310UQ

Die Zenbook-Serie von Asus ist für leichte und mobile Geräte bekannt. Beides können wir dem Asus Zenbook UX310UQ attestieren. Mit dem Gerät hat ASUS ein sehr ausdauerndes Subnotebook mit 13,3 Zoll auf dem Markt, welches mit einer hochwertigen Materialauswahl und einer guten Verarbeitung überzeugt.

Das verbaute TN-Panel bleibt deutlich hinter den Erwartungen zurück. Für ein Gerät dieser Preisklasse sollte ein deutlich besseres Display verbaut werden. Die Eingabegeräte konnten auch nicht vollends überzeugen, sodass Vielschreiber mit dem Asus Zenbook UX310UQ auf lange Sicht wahrscheinlich nicht glücklich werden.

Das sind natürlich zwei Aspekte, die eigentlich für den Betrieb in der Schule oder der Uni wesentlich sind. Trotzdem erreicht das Testgerät noch Platz 4, hauptsächlich wegen der guten Akkulaufzeiten. Es ist aber eindeutig das unausgeglichendste Gerät unter den Top 5.

Platz 5

Lenovo Yoga 510
Lenovo Yoga 510

Lenovos Yoga 510 ist ein Convertible mit 14 Zoll Bildschirmdurchmesser. Das Gehäuse und die Eingabegeräte sind definitiv Highlights dieses Geräts. Die Akkulaufzeiten sind mit 6:13 im WLAN-Test gut, aber für ein ultramobiles Gerät nicht überragend. Die dedizierte Grafikkarte bietet kaum Vorteile, dafür gibt es ordentliche Sicherheitsausstattung, wie einen Fingerabdrucksensor.

Das Display könnte etwas heller sein und hat einen leichten Blaustich, in unseren Top 5 erhält das Yoga 510 die geringste Displaywertung.

Top 5 Schüler und Studenten-Notebooks über 800 Euro

Pos.DatumBew.BildModellDickeGewichtGrößeAuflösungTastaturBildschirmAkkulaufzeitTastatur, Bildschirm und AkkulaufzeitPreis ab
106.201685%Acer Aspire S 13 S5-371-71QZAcer Aspire S 13 S5-371-71QZ
Intel Core i7-6500U
Intel HD Graphics 520
8 GB Hauptspeicher, 512 GB SSD
14.6 mm1.3 kg13.3"1920x108090%88%90%89%
206.201689%Acer TravelMate P648-M-757NAcer TravelMate P648-M-757N
Intel Core i7-6500U
Intel HD Graphics 520
8 GB Hauptspeicher, 256 GB SSD
21.2 mm1.6 kg14"1920x108088%86%91%88%
305.201689%Toshiba Tecra Z50-C-10PToshiba Tecra Z50-C-10P
Intel Core i5-6200U
Intel HD Graphics 520
8 GB Hauptspeicher, 256 GB SSD
24 mm2.1 kg15.6"1920x108091%87%87%88%
406.201587%Apple MacBook Air 13 inch 2015-03Apple MacBook Air 13 inch 2015-03
Intel Core i7-5650U
Intel HD Graphics 6000
8 GB Hauptspeicher, 256 GB SSD
17 mm1.4 kg13.3"1440x90089%81%93%88%
505.201587%Toshiba KIRA-10DToshiba KIRA-10D
Intel Core i7-5500U
Intel HD Graphics 5500
8 GB Hauptspeicher, 256 GB SSD
17.9 mm1.1 kg13.3"1920x108082%90%91%88%

Top 5 der letzten 10 Monate, Reihung basierend auf Gesamtwertung
Link: alle getesteten Notebooks über 800 Euro, gereiht nach Gesamtwertung

Platz 1

Acer Aspire S13 S5
Acer Aspire S13 S5

Das Acer Aspire S13 soll der goldene Mittelweg zwischen günstigen und teuren Ultrabooks sein und siedelt sich deshalb im Preisbereich um die 1.000 Euro an. Ein Konkurrent also für die vielen Zenbooks von Asus, die sich ebenfalls in dieser Bestenliste finden. Auf der Haben-Seite stehen das gute Display, die hochwertige Performance und Akkulaufzeit und die ordentlichen Eingabegeräte.

Anfangs nervte das Lüftergeräusch, das tut es ab und an immer noch, aber durch BIOS-Updates ist es deutlich erträglicher geworden, besonders unter geringer Last.

Platz 2

Acer TravelMate P648
Acer TravelMate P648

Das Acer TravelMate P648 ist eigentlich ein Business-Gerät, eignet sich aber auch für anspruchsvolle Schüler oder Studenten sehr gut. Im handlichen 14-Zoll-Formfaktor sind eine schnelle SSD, ein konstrastreicher Bildschirm und tolle Eingabegeräte verbaut. Der Akku hält über 9 Stunden im WLAN-Test durch, damit sollte man auch einen langen Tag an der Uni oder Schule überstehen.

Man bekommt auf Wunsch sogar ein LTE-Modem, wenn das WLAN im Hörsaal unzuverlässig ist. So schlank und leicht wie ein Subnotebook ist das Gehäuse allerdings nicht und auch der Glamour-Faktor fehlt hier. Wer damit leben kann, der bekommt ein tolles Arbeitsgerät.

Platz 3

Toshiba Tecra Z50-C
Toshiba Tecra Z50-C

Ein gutes Angebot auf hohem Preisniveau ist das Toshiba Tecra Z50-C. Das Business-Notebook ist zwar nicht so grazil wie die Subnotebooks in der Bestenliste, kann dafür aber mit guter Anschlussausstattung und einem Top-Display im 15,6-Zoll-Format punkten. Außerdem ist der Energieverbrauch und damit auch die Wärme- und Geräuschentwicklung recht niedrig – optimal für die Bibliothek. Die Eingabegeräte sind super, allerdings fehlen einige aktuelle Anschlüsse und die Lautsprecher sind recht schwach. Außerdem sollte man über eine Garantieerweiterung nachdenken, standardmäßig bekommt man lediglich 12 Monate.

Platz 4

Apple MacBook Air 13
Apple MacBook Air 13

Die Konkurrenz schläft nicht und so schafft es Apple diesmal nur mehr mit einem Gerät in unsere hochpreisigen Empfehlung für Schüler und Studenten. Mit dem Broadwell Chip von Intel wurde das Apple MacBook Air 13 2015 (hier im Test) zwar einen Tick energieeffizienter, die Schwächen wie das mäßig blickwinkelstabile TN-Panel sowie die schlechten Wartungsmöglichkeiten wurden jedoch nicht ersetzt. Auch an der Auflösung von nur 1.440 x 900 Pixeln hat sich nichts verändert. Hier bietet die Konkurrenz wenigstens Full-HD, manchmal sogar entspiegelt (ThinkPad X250, Zenbook UX305FA). 

Die praxisnahe Laufzeit im WLAN-Dauertest von über zehn Stunden ist beachtlich und bringt zusammen mit der enormen Systemleistung echte Notebook-Power auf den Schreibtisch oder Schoß. Speziell die schnelle SSD hat den Tester überrascht. Trotz der geringen Bauhöhe ist die Lautstärke im Normalbetrieb niedrig. Zur Sache geht es aber bei Last (Stresstest): Hier dreht der kleine Lüfter deutlich hörbar auf. Einfache Last, jenseits eines Stresstests, erzeugt vertretbare 40 dB(A).

Alles in allem ist das MacBook Air 13 2015 ein gelungenes Produkt, dessen Bedienung Spaß macht.

Platz 5

Toshiba Kira
Toshiba Kira

Für rund 1.350 Euro bietet Toshiba sein KIRA-10D, kurz Kirabook 2015, feil. Der Broadwell Chipsatz bringt eine bessere Laufzeit (8:38 Stunden WiFi-Test), das Weglassen des Touchscreens spart 200 Gramm. Damit gehört das Kirabook zu den leichtesten 13,3-Zoll-Subnotebooks am Markt, 1.100 Gramm statt 1.286 Gramm (XPS 13 2016). Das Full-HD-Display ist hell und entspiegelt zugleich, das erlaubt eine uneingeschränkte Verwendung im Freien. Das Kirabook 2014 bekam an dieser Stelle noch scharfe Kritik, das spiegelnde Touchpanel war nicht hell genug. Vorteile sind die guten Eingabegeräte, die langen Akkulaufzeiten sowie die sehr gute Systemleistung. Das hochwertige Metallgehäuse erwärmt sich im Normalbetrieb nur wenig, der Lüfter wird aber unter Last sehr laut.

Top 5 Schüler und Studenten-Notebooks unter 13 Zoll und 1.000 Euro

Pos.DatumBew.BildModellDickeGewichtGrößeAuflösungTastaturBildschirmAkkulaufzeitTastatur, Bildschirm und AkkulaufzeitPreis ab
105.201590%Apple MacBook 12 (Early 2015) 1.1 GHzApple MacBook 12 (Early 2015) 1.1 GHz
Intel Core M-5Y31
Intel HD Graphics 5300
8 GB Hauptspeicher, 256 GB SSD
13.1 mm920 g12"2304x144085%90%89%88%
211.201588%Microsoft Surface Pro 4, Core m3Microsoft Surface Pro 4, Core m3
Intel Core m3-6Y30
Intel HD Graphics 515
4 GB Hauptspeicher, 128 GB SSD
8.5 mm1.1 kg12.3"2736x182487%90%89%89%
311.2016
neu!
83%Asus TransformerBook T302CA-FL010TAsus TransformerBook T302CA-FL010T
Intel Core m3-6Y30
Intel HD Graphics 515
8 GB Hauptspeicher, 128 GB SSD
20.3 mm1.5 kg12.5"1920x108080%84%96%87%
407.201687%HP Spectre x2 12-a001ngHP Spectre x2 12-a001ng
Intel Core m3-6Y30
Intel HD Graphics 515
4 GB Hauptspeicher, 256 GB SSD
13.1 mm1.2 kg12"1920x128090%84%88%87%
506.201686%Acer Aspire Switch Alpha 12 SA5-271-56HMAcer Aspire Switch Alpha 12 SA5-271-56HM
Intel Core i5-6200U
Intel HD Graphics 520
4 GB Hauptspeicher, 256 GB SSD
11 mm1.3 kg12"2160x144085%83%87%85%

Platz 1

Apple MacBook 12
Apple MacBook 12

Mit dem MacBook 12 (hier im Test) brachte Apple vergangenes Jahr etwas überraschend eine neue Produktreihe auf den Markt. Reduziert auf das Notwendigste wiegt das 12-Zoll-Notebook nur 920 Gramm bei einer Dicke von rund 13 Millimetern. Apple spaltet auch bei diesem Device die Meinungen: Mit nur einem einzigen USB 3.1 Type-C (Gen. 1) Anschluss muss man sich hier mit der Flexibilität eines Smartphones abfinden. Gleichzeitiges Laden und der Anschluss einer Maus? Fehlanzeige, zumindest ohne den optionalen Adapter. Auch die Tastatur erhitzt mit ihren starren Touch-sensitiven Tasten die Gemüter. Nichts desto trotz liefert das MacBook 12 ausgezeichnete Ergebnisse in unseren Kerndisziplinen für ein hochmobiles Notebook: praxisnahe Akkulaufzeiten von mehr als 7 Stunden, ein hervorragendes Display, extrem niedriges Gewicht, niedrige Emissionen (lautloser Betrieb) bei dennoch zufriedenstellender Leistung.

Platz 2

Microsoft Surface Pro 4
Microsoft Surface Pro 4

Microsoft hat mit den Surface-Tablets viele Fans gewonnen und die Pro-Variante ist auch bei Business-Leuten beliebt. Auch in der vierten Generation gibt es am Microsoft Surface Pro 4 nicht viel auszusetzen: ein wenig mehr flotte USB-Anschlüsse hätten wir uns gewünscht, der Betrieb auf den Oberschenkeln ist nur eingeschränkt möglich und eine Wartung oder Aufrüstung ist bauartbedingt nicht möglich.  Und mit dem Type-Cover bekommt man eine Tastatur, die es mit Ultrabooks allemal aufnehmen kann.

Bei den Core-m-Modellen entfällt der Lüfter, daher sind diese Modelle lautlos, Verarbeitung und Design entsprechen höchsten Standards, der Bildschirm ist großartig und die Akkulaufzeiten überdauern einen Mittelstreckenflug. Wer also nicht zwingend ein Notebook haben möchte, der findet im Microsoft Surface Pro 4 eine tolle Alternative.

Platz 3

Asus TransformerBook T302CA
Asus TransformerBook T302CA

Das Asus TransformerBook T302CA kann vorallem mit seiner hervorragenden Akkulaufzeit von über 13 Stunden im WLAN-Test punkten. Das Design gefällt, der spiegelnde Bildschirm und das nicht ganz so haltbare Magnet-Scharnier sind kleinere Hindernisse auf dem Weg zum perfekten Schüler- und Studentengerät.

Fast nichts auszusetzen gibt es an den Eingabegeräten, die Tastatur lässt angenehmes Schreiben zu, allerdings gibt es keine Beleuchtung. Das Touchpad könnte größer sein, dafür gibt es aber einen präzisen Touchscreen und einen beiliegenden Pen, mit dem man präzise und in mehreren Druckstufen Eingaben vornehmen kann.

Platz 4

HP Spectre x2
HP Spectre x2

Für Consumer hat HP einen Surface-Pro-4-Konkurrenten im Angebot. Das handliche Spectre x2 12 (hier im Test) hat ebenso einiges zu bieten, nicht nur einen brandaktuellen Intel Core m3 bzw. m7. Microsoft bietet keine m5- oder m7 Variante an.

Ist das Spectre x2 12 also eine Option für alle, die bestmögliche Tablet Performance ohne Lüfter suchen? Leider ist die Antwort unseres Tests ein klares Nein: m3- und m7 Version nehmen sich bei der Leistung nicht viel. Im Gegenteil, das m3-Modell hat sogar die etwas schnellere SSD.

Dennoch schaffen beide Spectre x2 12 im Test ein ziemlich gutes Ergebnis und schinden beim Tester Eindruck. Daran hat die Real-Sense-Kamera den geringsten Anteil. Uns gefällt das selten so gut gelöste Konzept aus Tastatur (beleuchtet, gute Haptik) und Tablet. In Kombination steht tatsächlich etwas Subnotebook-Ähnliches vor uns, das ohne starke Einschränkungen im Komfort produktiv genutzt werden kann.

Platz 5

Acer Aspire Switch Alpha 12
Acer Aspire Switch Alpha 12

Das Acer Aspire Switch Alpha 12 ist eine echte Besonderheit: Ein Wasserkühlung in Notebooks ist ja schon selten, aber in einem Convertible ist sie beinahe schon eine Sensation. Und dann funktioniert sie auch noch recht gut: Absolut leise und zuverlässig. Allerdings ist die Abwärme unter voller Last an manchen Stellen recht hoch.

Die Akkuleistung könnte höher sein und auch die Lautsprecher passen nicht so richtig zu dem sensationellen Konzept. Dafür gefallen uns Verarbeitung und Eingabegeräte und vor allem der günstige Preis von 899 Euro. Da schaut so manches teurere Convertible in die Röhre. Wer aufwändige Programme in leiser Umgebung laufen lassen muss, der sollte sich das Switch Alpha auf jeden Fall anschauen.

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Autor: Redaktion, 30.12.2016 (Update: 30.12.2016)