Test Asus N55SL-S1016V Notebook

Konrad Schneid, 01.05.2012

Bass & Full-HD. Neuer Prozessor und neuer Grafikchip, 200 Euro günstiger, aber sonst ganz der Alte. So könnte man das neueste Modell der N55S-Serie von Asus beschreiben. Ein mattes Display mit einer maximalen Auflösung von 1920x1080 Bildpunkten sowie ein mitgelieferter Subwoofer sollen die Herzen der Multimedia-Fans höher schlagen lassen.

Bereits im November hatten wir aus der N-Serie das Multimedia-Notebook Asus N55SF-S1124V getestet. Nun hat Asus mit dem N55SL-S1016V ein Produkt-Update in seinem Angebot. Optisch unterscheidet sich der 15.6-Zoller von seinem Vorgänger nicht. Das Notebook ist weiterhin mit einem matten Display mit einer maximalen Auflösung von 1920x1080 Bildpunkten ausgestattet. Weiterhin zählt auch ein Subwoofer zum Lieferumfang. Doch statt des Vierkernprozessors Intel Core i7 2630QM enthält die Neuauflage nun den Doppelkernprozessor Intel Core i5 2450M. Auch bei der dezidierten Grafikkarte gab es einen Wechsel. Während das Asus N55SF-S1124V noch mit der NVIDIA GeForce GT 555M ausgestattet war, befindet sich in unserem Testgerät nun die NVIDIA GeForce GT 635M. Die Festplattenkapazität hat Asus im Zuge des Updates auf 500 GByte beschränkt. An Arbeitsspeicher stehen weiterhin ausreichende 8192 MB DDR3-Speicher zur Verfügung. Ein weiterer großer Unterschied, im Vergleich zu seinem Vorgänger, liegt beim Preis. Für das Asus N55SF-S1124V verlangt der Notebook-Hersteller 1100 Euro, während es beim N55SL-S1016V nur noch um die 900 Euro sind. Das ist Grund genug, das Update einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. 

Gehäuse

Wie wir testen - Gehäuse

Beim Gehäuse hat sich beim Multimedia-Notebook, im Vergleich zum N55SF-S1124V, nichts geändert. Der 15.6-Zoller bringt ein Gewicht von rund 2.7 kg auf die Waage. Ein Hingucker ist sicherlich der Displaydeckel. Der Hochglanzdeckel in schwarzer Klavierlackoptik bringt jedoch seine Tücken mit sich. So ist jeder Fingerabdruck zu erkennen, was für den User viel Putzarbeit bedeutet. Das Material ist außerdem sehr kratzempfindlich. Wer das Notebook länger nutzen will, muss sehr vorsichtig damit umgehen. Wird das Notebook geöffnet, so fällt die große silberne Lautsprecherleiste auf. Das Display wippt beim Öffnen leicht nach, die Displayscharniere könnten durchaus besser greifen. Die tiefe Handballenauflage ist durch die gummierte Oberfläche sehr angenehm zu nutzen. Das Gehäuse wirkt insgesamt recht stabil. Lediglich im Bereich des optischen Laufwerks lässt sich das Material leichter eindrücken.

Ausstattung

Wie wir testen - Gehäuse

Das 15.6-Zoll große Multimedia-Notebook ist gleich mit zwei USB 3.0-Schnittstellen ausgestattet. Dafür verzichtet der Notebook-Riese Asus auf einen FireWire- sowie auf einen eSATA-Port. Ebenfalls vermissen wir einen ExpressCard-Einschub. Eine kleine Besonderheit stellt der Subwoofer-Port dar. Die Anschlüsse verteilen sich auf der linken und rechten Seite des Notebooks. Auf der Vorderseite befindet sich lediglich der 4-in-1 Card-Reader (MMC/ SD/ MS/ MS Pro).

Linke Seite: Kensington Lock, Netzteil, VGA, LAN HDMI, 2x USB 3.0
Linke Seite: Kensington Lock, Netzteil, VGA, LAN HDMI, 2x USB 3.0
Rechte Seite: LineIn, LineOut, 2x USB 2.0, DVD-Laufwerk, Subwoofer-Port
Rechte Seite: LineIn, LineOut, 2x USB 2.0, DVD-Laufwerk, Subwoofer-Port

Kommunikation

Für die kabelgebundene Verbindung steht dem Nutzer der Atheros AR8151 PCI-E Gigabit Ethernet Controller (10/100/1000MBit) zur Verfügung. Für Wireless-Lan kann der Besitzer auf das Atheros AR9285 Modul (bgn) zurückgreifen. An Bluetooth hat Asus ebenfalls bei seinem Modell gedacht. Ein UMTS-Modul fehlt hingegen beim Multimedia-Notebook.

Zubehör

Der Lieferumfang fällt größer aus, als gewöhnlich. So ist neben dem Notebook samt Akku und Netzteil an sich, wie bereits erwähnt, ein externer Subwoofer mit dabei. Außerdem spendiert Asus seinem Nutzer dazu noch eine passende Subwoofer-Tasche sowie Kabelbinder.

Garantie

Asus gewährt seinem Kunden auf das N55SL-S1016V eine Garantie über 2 Jahre. Darin enthalten ist ein Pick-Up & Return Service in Deutschland und Österreich.

Eingabegeräte

Wie wir testen - Eingabegeräte

Tastatur und Touchpad
Tastatur und Touchpad

Tastatur

Asus setzt weiterhin auf das Wave Keyboard. Das Layout der Tastatur ist gewöhnungsbedürftig und kann gerade zu Beginn einige Nerven kosten. Statt, wie gewohnt, in der oberen linken Ecke die Escape Taste zu finden, hat Asus an dieser Stelle eine Taste zum Umschalten von Peformance-Profilen integriert. Dadurch kann es zum Beispiel bei Spielen passieren, dass man statt die Escape-Taste zu drücken vom Höchstleistungsprofil in den Energiesparmodus wechselt, wodurch das Spiel anfängt stark zu ruckeln. Positiv zu erwähnen ist das separate Ziffernfeld. Der Tastenhub ist ausreichend und der Druckpunkt ist spürbar. Nach einer gewissen Eingewöhnungsphase kann man auch mit dem Asus Wave Keyboard gut arbeiten.

Touchpad

Das ausreichend große Touchpad hat eine angenehme gummierte Oberfläche und fügt sich perfekt ins Design des Asus N55SL-S1016V ein. Das Touchpad ist jedoch so gut ins Design integriert, dass man leicht die Orientierung verlieren kann, denn der Unterschied zwischen der berührungsempfindlichen Oberfläche und der Handballenablage ist kaum zu spüren. Mehrfingergesten unterstützt der integrierte Mausersatz. Als Tasten dient eine große Leiste mit jeweils einem Druckpunkt links und rechts.

Display

Wie wir testen - Display

Asus setzt bei seinem Multimedia-Notebook auf ein entspiegeltes 15.6-Zoll großes Display der Marke Samsung. Das Panel mit der Produktbezeichnung 156HT01-201 schafft dabei eine beeindruckende maximale Auflösung von 1920x1080 Pixel im 16:9 Format. Externe Bildschirme lassen sich über den VGA-Anschluss sowie den HDMI-Port anschließen. Die LED-Hintergrundbeleuchtung leistet beim Full-HD-Panel gute Arbeit. Mit dem Gossen Mavo-Monitor haben wir eine Luminanz von bis zu 287 cd/m² gemessen. Beim Vorgänger waren es mit 313 cd/m² etwas mehr. Im Durchschnitt betrug die Helligkeit beim 15.6-Zoller 273.6 cd/m². Die Luminanz bleibt auch im Akkubetrieb stabil. 

258
cd/m²
280
cd/m²
254
cd/m²
287
cd/m²
287
cd/m²
261
cd/m²
286
cd/m²
274
cd/m²
275
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
Infos
Gossen Mavo-Monitor
Maximal: 287 cd/m²
Durchschnitt: 273.6 cd/m²
Ausleuchtung: 89 %
Helligkeit Akku: 287 cd/m²
Schwarzwert: 0.7 cd/m²
Kontrast: 410:1

Den Schwarzwert haben wir mit den Gossen Mavo-Monitor gemessen. Dieser betrug bei unserer Messung 0.84 cd/m², woraus sich ein akzeptabler Kontrast von 410:1 ergibt. Weiters testeten wir welchen Farbraum das Samsung-Panel abbilden kann. Dies ist insbesondere für Grafiker und Fotobearbeiter wichtig. Den sRGB-Farbraum kann das Multimedia-Notebook zum größten Teil darstellen, beim AdobeRGB werden die Grenzen des Notebooks allerdings schon deutlicher. Für den normalen Anwender dürfte dies aber keine wesentlichen Einschränkungen bedeuten.

Im Außenbetrieb macht sich die Entspieglung des Displays bezahlt. Durch diese und der hohen Helligkeit ist der Outdoor-Betrieb ohne Probleme möglich. Grafiken und Texte sind auf dem Full-HD-Panel gut erkennbar.

Der Outdoor-Betrieb ist ohne Probleme möglich.
Der Outdoor-Betrieb ist ohne Probleme möglich.
N55SL vs. sRGB
N55SL vs. sRGB
B55SL vs. AdobeRGB
B55SL vs. AdobeRGB
Blickwinkel Asus N55SL-S1016V
Blickwinkel Asus N55SL-S1016V

Bei der Blickwinkelstabilität hebt sich unser Testgerät mit seinem Full-HD-Panel etwas vom Durchschnitt ab. In der Horizontalen bedarf es schon einer großen Abweichung vom perfekten Blickwinkel, um eine Verfälschung zu erzwingen. In der Vertikalen hingegen verfälscht sich das Bild relativ schnell. Die Fotomontage zeigt die Blickwinkelstabilität deutlich. Dabei haben wir das Notebook aus verschiedenen Perspektiven bei gleicher Verschlusszeit sowie gleicher Blende fotografiert.

Statt eines Quadcore-Prozessors, wie beim Vorgänger, stattet Asus sein Multimedia-Notebook mit dem Mittelklasse Doppelkernprozessor Intel Core i5 2450M aus. Die auf der Sandy-Bridge-Architektur basierende CPU hat einen Basistakt von 2500 Mhz. Durch den Tubo Boost kann der CPU-Takt bei ausreichender Kühlung sogar kurzfristig auf bis zu 3100 MHz gesteigert werden. Der Zweikernprozessor kann dank Hyperthreading vier Threads gleichzeitig bearbeiten. Die Thermal Design Power (TDP) gibt der Chiphersteller Intel mit 35 Watt an.

Für kleinere grafische Berechnungen ist bereits in der CPU die DirectX 10-fähige Intel HD Graphics 3000 integriert. Dieser teilt sich mit der CPU den 3072 KB Level 3 Cache. Für höhere grafische Leistung hat Asus eine dezidierte Grafiklösung vorgesehen. Dafür steht die Mittelklasse-Grafikkarte NVIDIA GeForce GT 635M zur Verfügung. Dabei handelt es sich, technisch gesehen, um eine umbenannte NVIDIA GeForce GT 555M, welche bereits beim Vorgänger zum Einsatz kam. Diese unterstützt DirectX 11 sowie Shader 5.0. Der Grafikkarte mit einem Takt von 675 MHz stehen 2 GByte DDR3-Speicher zur Verfügung. Durch die Nvidia Optimus Technologie kann zwischen der internen Grafikkarte des Doppelkernprozessors sowie der dezidierten NVIDIA Grafikkarte je nach Bedarf hin und her geschaltet werden. Dadurch wird Energie gespart und somit die Akkulaufzeit verlängert.

An Arbeitsspeicher steht dem System rund 8 GByte DDR3-1333 Ram zur Verfügung, welche die zwei Slots des Notebooks besetzen. Die Festplatte bietet eine Kapazität von 500 GByte. Die HDD von Seagate schafft allerdings nur 5400 Umdrehungen pro Minute.

Systeminfo CPUZ CPU
Systeminfo CPUZ Cache
Systeminfo CPUZ Mainboard
Systeminfo CPUZ RAM
Systeminfo CPUZ RAM SPD
Systeminfo GPUZ
Systeminfo HDTune
DPC Latenzen
Systeminformationen Asus N55SL-S1016V

Prozessor

Mit der Benchmark-Software Cinebench R10.5 sowie Cinebench R11 haben wir die Leistung des Doppelkernprozessors geprüft. Im Cinebench R10.5 (64 Bit) erreichte der 15.6-Zoller im Singel-Rendering Test 4764 Punkte. Dabei liefen beide Kerne konstant dank Turbo Boost mit 2893 MHz. Das Multimedia-Notebook Akoya P6633 von Medion schaffte im selben Test mit gleichem Prozessor 4922 Punkte. Hier scheint der Turbo-Boost leicht besser zu funktionieren, jedoch ist der Leistungsunterschied nicht so groß (3 Prozent). Das Asus N55SF-S1124V schaffte in diesem Test mit dem Quadcore-Prozessor 4609 Punkte.

In der aktuelleren Benchmark-Software Cinebench R11 (64 Bit) liegt das Medion-Notebook mit 2.8 Punkten vor unserem Testgerät mit 2.7 Punkten. Lediglich das Subnotebook Sony Vaio VPC-SB4X9EB (2.6 Punkte) konnte das Asus-Notebok mit selben Prozessor hinter sich lassen. Beim Asus N55SF-S1124V machten sich die vier Prozessorkerne in diesem Test bezahlt. Mit 4.77 Punkten liegt der Vorgänger deutlich vor unserem Testgerät.

Cinebench R10 Rendering Single CPUs 64Bit
4764 Points
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 64Bit
9868 Points
Cinebench R10 Shading 64Bit
5863 Points
Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
3837
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
8273
Cinebench R10 Shading 32Bit
5804
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
32.82 fps
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
2.71 Points
Hilfe

System Performance

Die Systemperformance haben wir anhand der Benchmark-Tools PCMark Vantage sowie dem aktuelleren PCMark 7 aus der Softwareschmiede Futuremark analysiert. Unter PCMark Vantage erreichte das Notebook von Asus rund 5786 Punkte und hängt anderen Notebooks mit ähnlicher Konfiguration somit etwas hinterher. Das Acer TravelMate 5760G-2454G50Mnsk schaffte im selben Test mit gleicher CPU sowie der NVIDIA GeForce GT 630M Grafikkarte 6201 Punkte, das Medion Akoya P6633 schaffte sogar 6836 Punkte. Der Vorgänger N55SF-S1124V bewegt sich auf einem ähnlichem Niveau wie das Mutltimedia-Notebook von Medion (6879 Punkte).

In der aktuelleren Benchmark-Software ergibt sich teilweise ein anderes Ergebnis. Hier liegt unser Testgerät mit 1915 Punkten diesmal vor dem Acer TravelMate 5760G-2454G50Mnsk mit nur 1652 Punkten. Das Mutlimedia-Notebook von Medion schlägt unser Testgerät jedoch erneut mit 2023. Ebenfalls wieder klar besser ist das Asus N55SF-S1124V mit 2319 Punkten.

5.8
Windows 7 Leistungsindex
Prozessor
Berechnungen pro Sekunde
7.1
Speicher (RAM)
Speichervorgänge pro Sekunde
7.5
Grafik
Desktopleistung für Windows Aero
5.8
Grafik (Spiele)
3D-Business und Gaminggrafikleistung
6.9
Primäre Festplatte
Datentransferrate
5.9
PC Mark
PCMark Vantage5786 Punkte
PCMark 71915 Punkte
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Massenspeicher

Asus hat die Festplattenkapazität bei unserem Testmodell, im Vergleich zum Asus N55SF-S1124V, von 750 GByte auf 500 GByte reduziert. Doch nicht nur das: Die Festplatte der Neuauflage schafft lediglich 5200 Umdrehungen pro Minute, während es beim älteren Notebook noch gute 7200 Umdrehungen pro Minute waren. Zum Einsatz kommt beim Multimedia-Notebook die Seagate Momentus 5400.6 ST9500325AS. Wie üblich, haben wir die HDD beim 15.6-Zoller mit der Software HDTune getestet. In unserem Test schaffte die Festplatte aus dem Hause Seagate eine durchschnittliche Transferrate von 56.5 MB/sec. Der Vorgänger erzielte mit der 750 GByte großen HDD mit einer Transferrate von 83.6 MB/sec ein deutlich besseres Ergebnis. Wesentlich schneller wäre eine SSD. Diese sind aber im Vergleich zu klassischen HDDs teurer und bieten weniger Kapazität. Ein Beispiel dafür wäre das Schenker XMG A501 mit der Crucial RealSSD C300 SSD. Diese bietet zwar nur eine Kapazität von 256 GByte, dafür jedoch eine Transferrate von 210 MB/sec. Die Zugriffszeiten sind bei SSDs deutlich kürzer. Während bei unserem Testgerät die Zugriffszeit bei 19.2 ms laut HDTune lag, ergab unsere Messung beim Schenker XMG A501 lediglich eine Zugriffszeit von 0.20 ms.

Seagate Momentus 5400.6 ST9500325AS
Minimale Transferrate: 4.5 MB/s
Maximale Transferrate: 81 MB/s
Durchschnittliche Transferrate: 56.5 MB/s
Zugriffszeit: 19.2 ms
Burst-Rate: 81 MB/s
CPU Benutzung: 1 %

Grafikkarte

Mit der bekannten 3DMark-Reihe haben wir die eingebaute NVIDIA GeForce GT 635M genauer unter die Lupe genommen. Unter 3DMark 06 erreichte sie in unserem System insgesamt 10818 Punkte. Der Vorgänger erzielte mit 11436 Punkten ein besseres Ergebnis, ebenso wie das Acer Aspire Ethos 5951G-2631675Wnkk (11525 Punkte) mit dem Intel Core i7 2630QM Prozessor sowie der NVIDIA GeForce GT 555M. Dies ist damit zu erklären, dass bei der Benchmark-Software 3DMark 06 die CPU-Performance eine höhere Rolle spielt. Hinter sich gelassen hat unser Testgerät das Acer TravelMate 5760G-2454G50Mnsk mit selber CPU sowie die NVIDIA GeForce GT 630M-Grafikkarte mit lediglich 8695 Punkten.

Die aktuellste Benchmark-Software der Reihe (3DMark 11) setzt DirectX 11 voraus. Dies ist mit der verbauten NVIDIA GeForce GT 635M gegeben. Unter diesem Benchmark-Tool reichte es für das Asus N55SL-S1016V für insgesamt 1521 Punkte. Im Vergleich zum Asus N55SF-S1124V hat die Neuauflage die Nase leicht vorne (Vorgänger: 1410 Punkte). Das Multimedia-Notebook Acer Aspire 5560G-8358G50Mnkk schaffte in diesem Test mit der AMD Radeon HD 6740G2 1646 Punkte. Wie es um die reale Spiele-Performance steht, haben wir in einem weiteren Test anhand einiger Games getestet.

3D Mark
3DMark 06
 1280x1024
10818 Punkte
3DMark Vantage5990 Punkte
3DMark 111521 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

Das Asus N55SL-S1016V musste sein Können in unserem Testdurchlauf in drei Spieleszenarios unter Beweis stellen. Unsere Auswahl fiel auf Mafia 2, Dirt 3 sowie F1 2011, dies sind recht aktuelle Spieltitel.

Unter Mafia 2 hatte unser Testgerät keine Probleme. Selbst mit höchster Auflösung (1920x1080) und höchster Detailstufe schaffte das Multimedia-Notebook noch beachtliche 34.6 fps. Beim Vorgänger waren es noch 7 Frames in der Sekunde weniger.

Unter der Ralley-Simulation Dirt 3 hatte das Notebook von Asus bis zur einer Auflösung von 1366 x 768 Pixeln keine Probleme und schaffte bei mittlerer Detailstufe noch sehr gute 60.15 fps. Hier lag die Neuauflage mit rund 10 fps vor seinem Vorgänger. Das Acer Aspire M3-581TG war mit der GeForce GT 640M nur minimal besser (63 fps).

Im letzten Test musste sich der 15.6-Zoller der Rennsimulation F1 2011 stellen. Hier erzielte das Testgerät vergleichbare Ergebnisse wie unter Dirt 3. Bis zu einer Auflösung von 1366 x 768 Pixeln kommt das System nicht ins Schwitzen (51 fps). Erst bei einer Full-HD-Auflösung beginnt das Spiel stark zu ruckeln (18 fps).

Insgesamt sollten die meisten aktuellen Spiele mit einer Auflösung von 1366 x 768 Bildpunkten spielbar sein. Für die native Full-HD-Auflösung reicht die Power der Grafikkarte bei den meisten aktuellen Spielen jedoch nicht.

min. mittelhoch max.
Battlefield: Bad Company 2 (2010) 80533623fps
Mafia 2 (2010) 76.361.753.934.6fps
Dirt 3 (2011) 146.583.760.1518.28fps
Deus Ex Human Revolution (2011) 4623fps
F1 2011 (2011) 101685118fps
The Elder Scrolls V: Skyrim (2011) 62443117fps

Emissionen

Wie wir testen - Emissionen

Geräuschemissionen

Das Multimedia-Notebook Asus N55SL-S1016V hat sich in unserem Test im Office-Betrieb als ruhiger Geselle behauptet. Das Notebook ist nur mit leisen 33.1 dB (A) wahrzunehmen. Auch beim Abspielen einer DVD sind die Lüfter kein Störfaktor und halten sich mit bis zu 34.8 dB (A) bedeckt. In einem Stresstest haben wir das Notebook für mehrere Stunden an seine Leistungsgrenzen gebracht. Eine solche dauerhafte Belastung ist eigentlich praxisfern. Der Vorgänger war mit 42.9 dB (A) im Stresstest ein wenig laut. Bei unserem Testgerät hingegen konnten wir lediglich maximal 37.7 dB (A) messen. Das ist als klare Verbesserung zu sehen.

Lautstärkediagramm

Idle 31.6 / 32 / 33.1 dB(A)
HDD 31.9 dB(A)
DVD 34.8 / dB(A)
Last 36.3 / 37.7 dB(A)
 
    30 dB
leise
40 dB
deutlich hörbar
50 dB
störend
 
min: , med: , max:    Voltcraft sl-320 (aus 15 cm gemessen)

Temperatur

Stresstest mit Furmark und prime95
Stresstest mit Furmark und prime95

Fällt die recht niedrige Geräuschentwicklung zu Lasten der Temperaturenwicklung des Gehäuses? Im Idle-Betrieb auf jeden Fall nicht. Ohne größere Belastung konnten wir maximal 27.1 °C auf der Oberseite des 15.6-Zollers messen. Doch wie sieht es beim Multimedia-Notebook von Asus unter Last aus? Hier erreicht die Oberseite punktuell maximal 37 °C, während wir auf der Unterseite einen Spitzenwert von 41.1 °C notiert haben. Der Vorgänger war mit bis zu maximal 43.3 °C etwas wärmer. Im Durchschnitt bleibt die Unterseite mit 30.9 °C recht kühl, wodurch die Benutzung des Asus N55SL-S1016V auf dem Schoß kein Problem sein sollte.

Während des Stresstests haben wir uns ebenfalls die Performance des Systems unter Last angesehen. Hier mussten wir leider feststellen, dass das Multimedia-Notebook bei paralleler GPU und CPU Belastung throttelt. Der CPU-Takt springt zwischen 798 MHz und 2893 MHz (Turbo Boost) hin und her. Im direkt anschließenden Cinebench R11 sowie 3DMark 06 Test erzielten wir jedoch die selben Ergebnisse wie im Kaltzustand, mit Einschränkungen unter normalen Bedingungen sollte damit nicht zu rechnen sein.

Max. Last
 28.1 °C27 °C26 °C 
 34.6 °C37 °C27.1 °C 
 32.3 °C32.8 °C30.1 °C 
Maximal: 37 °C
Durchschnitt: 30.6 °C
22.9 °C32.2 °C41.1 °C
32.2 °C32.7 °C39.6 °C
23.1 °C26.6 °C27.8 °C
Maximal: 41.1 °C
Durchschnitt: 30.9 °C
Netzteil (max.)  55.7 °C | Raumtemperatur 18.7 °C | Voltcraft IR-360

Lautsprecher

Ein gutes Multimedia-Notebook sollte nicht nur über ein gutes Display verfügen, sondern auch über einen guten Sound. Diesen verspricht Asus mit der großen eingebauten Lautsprecherleiste aus dem Hause Bang & Olufsen ICEpower. Die Besonderheit ist der mitgelieferte externe Subwoofer, welcher an einen eigenen Audioausgang angeschlossen werden kann. Der Klang kann sich sehen lassen. Die Höhen sind deutlich wahrzunehmen und auch der Bass braucht sich nicht zu verstecken. Richtig mobil ist man mit dem externen Subwoofer nicht, obgleich Asus extra eine passende Tasche spendiert. Denn die kleine Bass-Box bringt rund 250 Gramm auf die Waage.

Externe Lautsprecher können über den 3,5mm Port sowie über den HDMI-Anschluss angeschlossen werden. Nötig ist das bei den Lautsprechern von Bang & Olufsen ICEpower allerdings nicht. Als ein weiteres Features bietet Asus ein zweites Betriebssystem namens Asus Music Now an. Dieses startet innerhalb weniger Sekunden und dient hauptsächlich als Musikabspiel-Software. Doch auch das Surfen im Web ist auf der übersichtlichen Benutzeroberfläche möglich.

Akkulaufzeit

Wie wir testen - Akkulaufzeit

Energieaufnahme

Der Energieverbrauch gehört zu den entscheidenden Werten für eine lange Akkulaufzeit. Unter geringer Last haben wir beim Multimedia-Notebook von Asus Werte zwischen 12.5 Watt und 18.6 Watt gemessen. Beim Asus N55SF-S1124V waren es rund 5 Watt mehr. Unter Last beanspruchte der 15.6-Zoller bis zu 92.4 Watt und damit fast 30 Watt weniger als der Vorgänger mit Quadcore-Prozessor. Das mitgelieferte Netzteil reicht mit seinen insgesamt 90 Watt knapp aus.

Stromverbrauch

Aus / Standby 0.5 / 0.7 Watt
Idle 12.5 / 18 / 18.6 Watt
Last 91.4 / 92.4 Watt
 
Legende: min: , med: , max:         Voltcraft VC 940

Akkulaufzeit

Classic Test
Minimale Laufzeit  (Classic Test)

Nach den Messungen des Energieverbrauchs kann die Akkulaufzeit bereits erahnt werden. In mehreren Testszenarien haben wir die Laufzeit ohne Netzteil getestet. Im Multimedia-Notebok Asus N55SL-S1016V kommt ein 6-Zellen Akku mit einer Kapazität von 56 Wh zum Einsatz. Im ersten Testszenario musste sich der 15.6-Zoller der Software Battery Eater im Readers-Modus stellen. Dabei haben wir den Energiesparmodus aktiviert sowie WLAN und Bluetooth deaktiviert. Außerdem haben wir die Displayhelligkeit auf die niedrigste Stufe gestellt. Insgesamt reichte der Akku in diesem Testszenario für exakt 5 Stunden.

In einem praxisnäheren Test, welche das normale Surfen im Internet simulieren soll, haben wir WLAN aktiviert sowie die Helligkeit auf ca. 150 cd/m² gestellt. Hier schafft es das Asus N55SL-S1016V 259 Minuten ohne Netzteil auszukommen. Die minimalste Akkulaufzeit haben wir wieder mit dem Battery Eater getestet, diesmal im Classic-Test. Dafür haben wir das Profil Höchstleistung sowie alle Kommunikationsmodule aktiviert. Wir haben die höchste Helligkeitsstufe gewählt. Hier macht das Multimedia-Notebook schon deutlich früher schlapp. Nach 74 Minuten war dieser Test bereits beendet. Der Vorgänger hielt trotz höheren Energieverbrauchs 90 Minuten bei diesem Test durch.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
5h 00min
Surfen über WLAN
4h 19min
Last (volle Helligkeit)
1h 14min

Fazit

Wie wir testen - Fazit

Das Asus N55SL-S1016V konnte trotz kleiner Schwächen als Multimedia-Notebook überzeugen. Der Doppelkernprozessor Intel Core i5 2450M sowie die GeForce GT 635M liefern eine ordentliche Leistung ab. Das verbaute Display kann mit seiner Full-HD-Auflösung (1920x1080 Pixel) voll überzeugen. Durch die Entspiegelung und die recht hohe Luminanz sowie den ordentlichen Kontrast ist das Multimedia-Notebook sogar für den Außeneinsatz geeignet. Ebenfalls sehr positiv zu erwähnen sind die Lautsprecher aus dem Hause Bang & Olufsen ICEpower inklusive des externen Subwoofers, welche ein beeindruckendes Klangbild hinterlassen.

Bei der Festplatte hat Asus ein wenig gespart. Hier könnte eine schnellere HDD mit 7200 Umdrehungen verbaut werden. Ebenso sind die Eingabegeräte zu Beginn recht gewöhnungsbedürftig. Für 900 Euro bekommt der Kunde ein gutes Multimedia-Notebook mit Full-HD-Auflösung.

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Im Test: Asus N55SL-S1016V, zur Verfügung gestellt von:
Im Test:  Asus N55SL-S1016V

Datenblatt

Asus N55SL-S1016V

:: Prozessor
:: Mainboard
Intel HM65
:: Speicher
8192 MB, DDR3-1333 SO-DIMM, maximal erweiterbar auf 16 GB 2 Steckplätze gesamt, davon 0 frei
:: Grafikkarte
:: Bildschirm
15.6 Zoll 16:9, 1920x1080 Pixel, Samsung 156HT01-201, spiegelnd: nein
:: Festplatte
Seagate Momentus 5400.6 ST9500325AS, 500 GB 5400 U/Min
:: Soundkarte
Realtek ALC663
:: Anschlüsse
2 USB 2.0, 2 USB 3.0, 1 VGA, 1 HDMI, 1 Kensington Lock, Card Reader: 4-in-1 (MMC/ SD/ MS/ MS Pro) ,
:: Netzwerkverbindungen
Atheros AR8151 PCI-E Gigabit Ethernet Controller (10/100/1000MBit), Atheros AR9285 Wireless Network Adapter (b g n )
:: Optisches Laufwerk
HL-DT-ST DVDRAM GT34N
:: Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 37 x 379 x 261
:: Gewicht
2.7 kg
:: Akku
56 Wh Lithium-Ion
:: Preis
899 Euro
:: Betriebssystem
Microsoft Windows 7 Home Premium 64 Bit
:: Sonstiges
24 Monate Garantie

 

[+] compare
Das Asus N55SL-S1016V hat ein entspiegeltes Full-HD-Panel.
Das Asus N55SL-S1016V hat ein entspiegeltes Full-HD-Panel.
Gleich zwei USB 3.0 Ports hat das Multimedia-Notebook zu bieten.
Gleich zwei USB 3.0 Ports hat das Multimedia-Notebook zu bieten.
Das Netzteil reicht mit seinen 90 Watt nicht ganz aus.
Das Netzteil reicht mit seinen 90 Watt nicht ganz aus.
Der mitgelieferte Subwoofer wiegt ca. 250 Gramm.
Der mitgelieferte Subwoofer wiegt ca. 250 Gramm.
Der Akku bietet eine Kapazität von 56 Wh.
Der Akku bietet eine Kapazität von 56 Wh.
Das Keyboard-Layout ist zu Beginn gewöhnungsbedürftig.
Das Keyboard-Layout ist zu Beginn gewöhnungsbedürftig.
Das Touchpad passt (zu) perfekt ins Design.
Das Touchpad passt (zu) perfekt ins Design.
Dieser ist leider empfindlich für Kratzer und Fingerabdrücke.
Dieser ist leider empfindlich für Kratzer und Fingerabdrücke.
Der Hochglanzdeckel kommt in schwarzer Klavierlackoptik.
Der Hochglanzdeckel kommt in schwarzer Klavierlackoptik.
Das Gewicht von 2.7 kg ist für einen 15.6-Zoller nicht ungewöhnlich.
Das Gewicht von 2.7 kg ist für einen 15.6-Zoller nicht ungewöhnlich.
Der Außenbetrieb ist ohne Probleme möglich.
Der Außenbetrieb ist ohne Probleme möglich.
Beeindruckend: Die große Lautsprecher-Leiste sowie der Subwoofer-Port.
Beeindruckend: Die große Lautsprecher-Leiste sowie der Subwoofer-Port.

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Links

Preisvergleich

Pro

+Matte screen
+Full HD resolution
+Good sound
+2 USB 3.0 ports
+Music Now
 

Contra

-Unusual keyboard
-Slight throttling
-Sensitive display lid

Shortcut

Was uns gefällt

Das gute Full-HD-Panel sowie der gute Sound wird Multimedia-Fans begeistern.

Was wir vermissen

Die Anschlussmöglichkeiten hätten durchaus noch vielfältiger sein können.

Was uns verblüfft

Wieso die Escape-Taste nicht an der gewohnten Position ist.

Die Konkurrenz

Apple MacBook Pro 15, Samsung RF511-S05DE, HP Envy 14-2090eo, HP Envy 15-3040nr, Dell XPS 15z, Fujitsu Lifebook NH751, Gigabyte P2532N, Packard Bell EasyNote NX69-HR-127GE

Bewertung

Asus N55SL-S1016V
02.05.2012 v2
Konrad Schneid

Gehäuse
82%
Tastatur
74%
Pointing Device
84%
Konnektivität
72%
Gewicht
78%
Akkulaufzeit
82%
Display
83%
Leistung Spiele
89%
Leistung Anwendungen
89%
Temperatur
88%
Lautstärke
89%
Auf- / Abwertung
89%
Durchschnitt
83%
84%
Multimedia *
gewichteter Durchschnitt

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Autor: Konrad Schneid (Update: 11.02.2014)