Test HP ProBook 4340s H4R47EA Notebook

Sebastian Jentsch, 04.04.2013

Kompakter Business-Partner. Von jedem ein bisschen. Nach diesem Motto montiert HP ein ProBook Light: solide Alu-Oberflächen, wenige Anschlüsse, funktionable Eingabegeräte, Mittelklasse-Rechenleistung, volle Sicherheits-Features und mattes 08/15-Panel. Reicht das in Summe, um in der Business-Welt zu überzeugen?

HP ProBook 4340s (H4R47EA): Premium-Office oder mehr Schein als Sein?
HP ProBook 4340s (H4R47EA): Premium-Office oder mehr Schein als Sein?

Einfache Office-Laptops gibt es wie Sand am Meer. Sie trauen den Geräten unter 400 Euro aber nichts zu? Sie wollen ein „anständiges“ Gerät unter die Finger bekommen und dafür gern ein paar Euro mehr ausgeben? Dann sind Sie bei den ProBooks unter 600 Euro genau richtig. HP hat die Features zwar auf ein Minimum zusammengestutzt (z. B. kein Docking Port, kein DisplayPort etc.), aber im Kern verbleibt ein solides Arbeitsgerät für den privaten oder geschäftlichen Anwender. Aber nehmen wir nicht zu viel vorweg. Über die Vor- und Nachteile lesen Sie in unserem Test.

Als Konkurrenten des HP ProBook 4340s sehen wir in erster Linie günstige 13- bzw. 14-Zoll-Modelle der Hersteller Dell und Lenovo an (unter 650 Euro Marktpreis). Deren Entry-Business-Riege läuft unter dem Namen Vostro bzw. ThinkPad Edge. 

 

 

 

Gehäuse

Wie wir testen - Gehäuse

Der kommt uns doch bekannt vor? Richtig, denn zum Vorgänger ProBook 4330s bleibt die Konstruktion gänzlich unverändert. Nun ja, nicht ganz. Auf Grund des Wegfalls von Express Card 34 mm entfällt die entsprechende Einbuchtung der linken Chassis-Unterseite. Die matten, gebürsteten Aluminiumflächen und der wertig anmutende Kunststoff (glatter Display-Rahmen) bleiben vollständig erhalten. Warum auch etwas ändern, das gelungen ist. Die hohe Stabilität und die straffen Scharniere sind weiterhin ein Vorzeigemerkmal. Für eine ausführliche Beschreibung der Verarbeitung siehe Test HP ProBook 4330s.

Wartung: einfach Klappe nach oben schieben
Wartung: einfach Klappe nach oben schieben
Office-Style: mattes Kunststoff und Alu-Finish
Office-Style: mattes Kunststoff und Alu-Finish

Ausstattung

Wie wir testen - Ausstattung

Gemessen am Vorgänger rüstet HP das 4340s mit USB 3.0 auf (3 Ports), entfernt aber den Express-Card-34mm-Schacht (Erweiterungskarten). Einen Docking- oder Akku-Slice-Port hat der 13-Zoller nach wie vor nicht. Die Anschlüsse sind etwas ungünstig angelegt, denn sie befinden sich rechts wie links gebündelt im vorderen Bereich. Die Rückseite besitzt gar keine Schnittstellen. Ein USB- oder HDMI-Stecker kann also schnell bei der Bedienung einer externen Maus stören.

Frontseite: Kartenleser (SD, MMC), 2x Audio
Frontseite: Kartenleser (SD, MMC), 2x Audio
linke Seite: Kensington, VGA, RJ45, HDMI, 2x USB 3.0
linke Seite: Kensington, VGA, RJ45, HDMI, 2x USB 3.0
rechte Seite: 1x USB 3.0, USB 2.0, DVD-Multibrenner
rechte Seite: 1x USB 3.0, USB 2.0, DVD-Multibrenner
HP Protect Tools
HP Protect Tools
Admin Console
Admin Console
Connection Manager
Connection Manager
Security Manager
Security Manager
Theft Recovery
Theft Recovery
Power Assistant
Power Assistant
ähnlich Windows Settings
ähnlich Windows Settings

Kommunikation

1.000 Mbit Ethernet-Adapter und Draft-N-WLAN sind Standard in der Preisklasse, selbst bei den meisten Consumer-Notebooks. Der Unterschied findet sich dann im Detail. Zunächst einmal bringt der Ralink RT3290 802.11n (1x1) Wireless Network Adapter gleich Bluetooth 4.0 mit. Leider kann dieses Modell nicht mit dem erweiterten 5-GHz-Frequenzband arbeiten. Auf selbiges könnten Nutzer ausweichen, wenn das Standard-Band ausgelastet ist und Störungen hervorruft. Beim ProBook 6475b (Broadcom BCM943228HM4L 2x2) ist das möglich. 

Davon abgesehen ist die Empfangsleistung etwas schlechter als beim Schwestermodell 6475b. Auf 40 Meter Entfernung hat die Ralink RT3290 die Verbindung verloren; bei 15 Metern waren es nur noch 2 Balken in der Windows Anzeige. Die Sendeleistung unseres Routers (Fritz!Box 7270) ist bei allen Tests auf 50 % reduziert.

Ein HSDPA-Modem (3G) fehlt unserem 4340s. Ein freier mini-PCI-Express-Slot mit vorbereiteten Antennen verweist auf eine 3G-Version, auch wenn HP in Deutschland kein entsprechendes Modell listet. Der HP Connection Manager verbindet das Handling von WLAN/WiFi und Bluetooth. Hier können z. B. für jeden Standort verschiedene Login-Profile angelegt werden. 

Sicherheit 

Das BIOS kann durch ein Kennwort geschützt werden, ein TPM Embedded Security Chip ist aber nicht an Bord. Dieser kryptografische Schlüssel zur eindeutigen Identifizierung des Rechners ist bei den teureren und besser bestückten ProBooks Standard. Seine Sicherheitslösungen bündelt HP im ProtectTools Security Manager. Hier können die Laufwerksverschlüsselung aktiviert oder einzelne Geräte abgestellt werden. Das Keyboard ist spritzwassergeschützt, d. h. die Tasten befinden sich in einer kleinen Wanne. Einen Ablauf für selbige gibt es aber nicht. 

Zubehör

Das HP 4340s muss auf eine passende Hardware-Docking-Lösung verzichten. Dank USB 3.0 kann es aber mit USB 3.0 Docks verbunden werden, welche z. B. verzögerungsfrei einen externen Bildschirm per HDMI ansteuern. Wir hatten den Fujitsu USB 3.0 Port Replicator im Test. HP bietet den HP 3005pr (H1L08AA) an (inkl. DisplayPort, HDMI, RJ45).

Zum Wiederherstellen liegt eine Windows 8 Pro Recovery DVD bei. Vorinstalliert ist aber Windows 7 Pro, welches sich auch auf der Wiederherstellungspartition der Festplatte befindet. Weiterhin liegt dem Gerät eine Tragetasche bei, deren Qualität uns aber nicht überzeugt, denn wir vermissen eine gewisse Festigkeit. 

Wartung

Zum Abnehmen der Bodenplatte muss lediglich ein Schieber bewegt werden. Dadurch löst sich die Bodenklappe und lässt sich abschieben. Das Innenleben liegt somit frei, inklusive Arbeitsspeicher und Mini PCI Express Ports (WLAN). Die Hitachi Festplatte ist ein Slim-Type mit 7 mm Bauhöhe. Die meisten SSDs im Handel haben dieselbe Höhe. HP gibt eine maximale RAM-Ausbaustufe von 8 GB an, wobei dann beide Sockel mit jeweils 4 GB belegt wären. Der Lüfter als auch die CPU kann für Wartungszwecke nicht so einfach erreicht werden. Dies war beim ProBook 6475b besser gelöst. 

Garantie

HP bietet für seine ProBooks eine 12-monatige Standardgarantie an. Die zweijährige Gewährleistung bleibt davon unberührt. Siehe FAQ: Garantie, Gewährleistung, Rückgaberecht. Die Garantieerweiterung auf 3 Jahre Vor-Ort Service (Care Pack Services) kostet zirka 235 Euro.

Webcam: 1280 x 720 starkes Rauschen, überbelichtet
Webcam: 1280 x 720 starkes Rauschen, überbelichtet
Fotos sind unbrauchbar, selbst bei gutem Licht
Fotos sind unbrauchbar, selbst bei gutem Licht
Referenzbild Canon EOS 1100D
Referenzbild Canon EOS 1100D

Eingabegeräte

Wie wir testen - Eingabegeräte

Maus und Keyboard gleichen dem Vorgänger 4330s zu 100 %. Sogar das Nachgeben über dem optischen Laufwerk finden wir erneut bestätigt. Ein kleines Update gibt es beim Synaptics LuxPad V7.5: Die klassischen horizontalen als auch vertikalen Scrollbalken lassen sich wieder softwareseitig aktivieren. Das Pad besitzt einen kleinen Sensor, der eine aufliegende Handfläche erkennt und das Gerät temporär abschaltet. So werden Fehleingaben beim Schreiben vermieden. Mit dem Tippen auf den kleinen Punkt oben links deaktivieren Sie das Touchpad. 

An die Profi-Eingabegeräte eines ProBook 6475b oder EliteBook 8470p kommt das 4340s aber nicht heran, gleiches für die Vostro Modelle. Ihnen fehlen die konische Wölbung der Tasten, der Trackpoint und die gummierten Maustasten. Das gilt nicht für die ThinkPad Edge Konkurrenten, welche diese beiden Merkmale besitzen. 

Die detailliertere Beschreibung von Maus und Keyboard finden Sie im Vorgängertest ProBook 4330s.

Tastatur
Tastatur
Touchpad
Touchpad

Display

Wie wir testen - Display

HP bietet für seinen 13,3-Zoller nur die TFT-Auflösung 1.366 x 768 Pixel an (16:9). Dies ist für die meisten Business-Arbeitsplätze erwünscht und ausreichend. Höher auflösende TFTs sind vielmehr eine Consumer-Erscheinung (mittlere und hohe Preisbereiche). 

Die Anzeige ist selbstverständlich entspiegelt und bringt eine Leuchtdichteverteilung von 81 % zustande. Das ist kein besonders guter Wert, doch auf der ohnehin blassen Anzeige (Kontrast 245:1) erkennen wir keine Lichthöfe oder Flecken. Alle Konkurrenten haben einen ähnlich niedrigen Kontrast, sowie eine mitunter noch niedrigere mittlere Helligkeit. Unser 4340s legt 231 cd/m² vor, selbst im Akkubetrieb. Nachdem HP Laptops in der Vergangenheit oft unter Akkustrom die Helligkeit drosselten (nicht veränderbar durch Nutzer) ist letzteres Detail durchaus positiv wahrzunehmen. Das ThinkPad Edge E335 schaffte nur 189, das Vostro 3360 nur 177 cd/m².

197
cd/m²
201
cd/m²
186
cd/m²
218
cd/m²
230
cd/m²
209
cd/m²
212
cd/m²
201
cd/m²
207
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
Infos
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 230 cd/m²
Durchschnitt: 206.8 cd/m²
Ausleuchtung: 81 %
Helligkeit Akku: 231 cd/m²
Schwarzwert: 0.939 cd/m²
Kontrast: 245:1

Die folgenden Bildreihen zeigen den Farbraum (im Vergleich zu sRGB etc.) sowie die Farbanalyse mit dem i1 Pro 2 Fotospektrometer und der CalMAN 5 Software. Farbräume und TFT-Kalibrierung sind ein Thema für professionelle Bildbearbeiter und die wenden sich anderen Notebooks zu. Daher nur soviel: Der sRGB-Raum wird nicht annähernd abgedeckt, so geht es aber den meisten Office-Notebooks. Selbst kontraststarke Full HD IPS Panels sind davor nicht gefeit (1. Reihe Bild 3). 

Die Farbanalyse zeigt eine deutliche Schwäche bei der Darstellung von Grautönen. Der DeltaE(2000) von 15 (Durchschnitt) besagt, Grautöne sehen nicht so aus, wie sie nach sRGB aussehen sollten. Gleiches gilt für die Farben Blau, Cyan und Magenta, sie haben einen krassen Blaustich (DeltaE >10). Mit 7.5172 K ist der Weißpunkt deutlich in den Blaubereich verschoben (zu kühl, ideal: 6.500 K).

ICC HP 4340s vs. sRGB(t)
ICC HP 4340s vs. sRGB(t)
ICC HP 4340s vs. AdobeRGB(t)
ICC HP 4340s vs. AdobeRGB(t)
ICC HP 4340s vs. Latitude E6530 FHD TN(t)
ICC HP 4340s vs. Latitude E6530 FHD TN(t)
Kontrast: sehr niedrig, Leuchtdichte gut
Kontrast: sehr niedrig, Leuchtdichte gut
Graustufen: starke Abweichungen vom Soll (sRGB) (DeltaE bis 14)
Graustufen: starke Abweichungen vom Soll (sRGB) (DeltaE bis 14)
Farbsättigung: starker Blaustich bei Cyan und Magenta (DeltaE 12-14)
Farbsättigung: starker Blaustich bei Cyan und Magenta (DeltaE 12-14)

Die Anzeige ist für den Außengebrauch bedingt geeignet. Es gibt zwar keine störenden Reflexionen, jedoch sorgt die nur ausreichende Helligkeit für Sichtprobleme in der Sonne. Das Panel ist trotz der 231 cd/m² in der Mitte zu dunkel, um angenehm arbeiten zu können. Ein schattiger Platz löst das Problem.

Ansicht seitlich, max. Luminanz
Ansicht seitlich, max. Luminanz
Ansicht seitlich, Licht direkt
Ansicht seitlich, Licht direkt
Ansicht frontal, max. Luminanz
Ansicht frontal, max. Luminanz

Bei den Blickwinkeln setzen sich gewisse Einschränkungen fort, geschuldet ist dies dem TN-PaneltypBlickwinkel besagen, ob Farben oder Schrift bei seitlichem Blick auf die Anzeige noch klar zu erkennen sind. Beim ProBook 4340s haben wir keinen großen Spielraum. Schweifen die Augen vertikal ab, dann verblassen die Farben bereits ab der kleinsten Abweichung (zirka 10 Grad). Horizontal können wir bis zu 50 Grad von der Mitte abweichen. Erst jetzt invertieren die Farben und das TFT wird deutlich dunkler.

Blickwinkel HP ProBook 4340s H4R47EA
Blickwinkel HP ProBook 4340s H4R47EA

Leistung

Wie wir testen - Leistung

Das ProBook 4340s basiert auf einer eher leistungsschwachen, aber für das Office-Segment durchaus ausreichenden und üblichen Core-i3-Konfiguration. HP bietet den 13-Zoller nur noch mit einem i5 2450M an, das wäre dann bereits die Leistungsspitze des Modells. SSD-Versionen sind herstellerseitig nicht zu haben. Die Festplatte hat eine Kapazität von 500 GB. Wie für die Display-Auflösungen gibt es bezüglich des Massenspeichers keine Optionen. Die Wahl hat die Kundschaft aber zwischen Linux (C5C75EA) und Windows 8 Pro (Windows 7 vorinstalliert, Win 8 Datenträger).

Systeminfo CPUZ CPU
Systeminfo CPUZ Cache
Systeminfo CPUZ Mainboard
Systeminfo CPUZ RAM
Systeminfo GPUZ HD 4000
Systeminfo HDTune
DPC Latenzen Idle OK
Systeminformationen HP ProBook 4340s H4R47EA

Prozessor

CPU Benchmark Cinebench R11.5 Multi @2,5 GHz
CPU Benchmark Cinebench R11.5 Multi @2,5 GHz
GPU Benchmark Cinebench R11.5 OpenGL @1.100 MHz
GPU Benchmark Cinebench R11.5 OpenGL @1.100 MHz
AES-Support: TrueCrypt 247 MB/s
AES-Support: TrueCrypt 247 MB/s

In unserem 4340s verrichtet der Intel Core i3 3120M seinen Dienst. Die CPU ist ein Ableger der Ivy-Bridge-Prozessorserie. Er arbeitet mit einer Basisgeschwindigkeit von 2,5 GHz, einen Turbo gibt es nur für die integrierte Intel HD Graphics 4000 (350 - 1.100 MHz). Wir haben letzteren überprüft und fanden ihn während des OpenGL-Tests bestätigt (Bild 2, gleiches im Akkubetrieb). 

Die Cinebench-Tests absolviert der Prozessor mit seinem Standardtakt (auch im Akkubetrieb). Die Ergebnisse in den CPU-Benchmarks liegen leicht über denen anderer Core i3, aber deutlich über AMDs E2-1800 (B575e) und Pentium B980 (F55A). Letztere Discount-Office-Books blenden wir nur ein, um die Leistungsdifferenz zu zeigen. Es sind keine adäquaten Konkurrenten (Verarbeitung, Materialien, Eingabegeräte). Auf diesem Leistungsniveau befindet sich jedoch die relevante Option Lenovo ThinkPad Edge E335 (E2-1800), welche ab 400 Euro zu haben ist. 

Interessant: Der Core i5 3317U (Vostro 3360) wird leicht übertroffen, der i5 3210M (Vostro 3460) ist auch nur 18 % schneller. Wir nutzen die Gelegenheit und vergleichen den Core i3 3120M hinsichtlich der AES-Encodierung (Advanced Encryption Standard). Die AMD APU A6-4400 im ProBook 6475b unterstützt nämlich dieses Feature, der i3 nicht. 663 MB/s bewältigt die APU (+168 %), 247 unser i3 und 1.200 ein Low Voltage Core i5 (+386 %). Der Core i3 ist also nicht die beste Wahl, wenn es um Verschlüsselung geht.

Cinebench R11.5 - CPU Multi 64Bit
HP ProBook 4340s H4R47EA
HD Graphics 4000, 3120M, Hitachi Travelstar Z5K500 HTS545050A7E380
2.44 Points ∼14%
Lenovo B575e
Radeon HD 7340, E2-1800, WDC Scorpio Blue WD5000BPVT-00HXZT3
0.64 Points ∼4% -74%
Asus F55A-SX099D
HD Graphics (Sandy Bridge), B980, Seagate Momentus Thin ST320LT020-9YG142
1.82 Points ∼10% -25%
Fujitsu Lifebook S752
HD Graphics 3000, 2328M, WDC Scorpio Blue WD3200BPVT-16JJ5
2.12 Points ∼12% -13%
Lenovo Thinkpad Edge E330 NZS4RGE
HD Graphics 3000, 2370M, Seagate Momentus Thin ST320LT007-9ZV142
2.31 Points ∼13% -5%
Dell Vostro 3360
HD Graphics 4000, 3317U, Seagate Momentus Thin ST320LT007-9ZV142
2.4 Points ∼14% -2%
Dell Vostro 3460
GeForce GT 630M, 3210M, Seagate Momentus 7200.4 ST9500423AS
2.88 Points ∼16% +18%
TrueCrypt - AES Mean 100MB
HP ProBook 4340s H4R47EA
HD Graphics 4000, 3120M, Hitachi Travelstar Z5K500 HTS545050A7E380
0.247 GB/s ∼3%
HP ProBook 6475b
Radeon HD 7520G, A6-4400M, Seagate Momentus 7200.4 ST9500423AS
0.663 GB/s ∼8% +168%
Fujitsu Lifebook S752
HD Graphics 3000, 2328M, WDC Scorpio Blue WD3200BPVT-16JJ5
0.204 GB/s ∼2% -17%
Lenovo Thinkpad Edge E330 NZS4RGE
HD Graphics 3000, 2370M, Seagate Momentus Thin ST320LT007-9ZV142
0.222 GB/s ∼3% -10%
Dell Vostro 3360
HD Graphics 4000, 3317U, Seagate Momentus Thin ST320LT007-9ZV142
1.2 GB/s ∼14% +386%
Cinebench R10 Rendering Single CPUs 64Bit
4431 Points
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 64Bit
9597 Points
Cinebench R10 Shading 64Bit
4765 Points
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
0.98 Points
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
2.44 Points
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
12.88 fps
Hilfe

System Performance

Der PCMark Vantage ermittelt einen Gesamtscore von 5.536 Punkten. Das liegt auf Augenhöhe mit anderen, technisch einfach gestrickten Core-i3-Systemen wie Lifebook S752 oder Edge E330. Letzterer schafft auf Grund seiner schneller drehenden 7.200-RPM-Festplatte einen höheren HDD-Sub-Score (+11 %) und damit einen leicht besseren Gesamtscore (+8 %). Im 4340s arbeitet nur eine 5.400-RPM-HDD.

Sofern eine dedizierte Grafikkarte und ein i5 hinzu kommen, profitiert der Vantage erfahrungsgemäß nur um überschaubare 10 bis 15 %. Deutlicher kann der Vorsprung werden, wenn eine SSD oder ein SSD-Cache die Lese- und Schreibvorgänge der Festplatte beschleunigt. So bei den Vostros 3360 und 3460, welche jeweils einen 16-GB-Cache an Bord haben. Dieser wirkt sich insbesondere auf die Ergebnisse im 4K-Test aus, wie wir gleich analysieren werden.

PCMark Vantage
1024x768 Result
HP ProBook 4340s H4R47EA
HD Graphics 4000, 3120M, Hitachi Travelstar Z5K500 HTS545050A7E380
5536 Points ∼23%
Lenovo ThinkPad Edge E335 NZT5YGE 33555YG
Radeon HD 7340, E2-1800, 320 GB - 7200 rpm
2529 Points ∼11% -54%
Fujitsu Lifebook S752
HD Graphics 3000, 2328M, WDC Scorpio Blue WD3200BPVT-16JJ5
5108 Points ∼22% -8%
Lenovo Thinkpad Edge E330 NZS4RGE
HD Graphics 3000, 2370M, Seagate Momentus Thin ST320LT007-9ZV142
5991 Points ∼25% +8%
Dell Vostro 3360
HD Graphics 4000, 3317U, Seagate Momentus Thin ST320LT007-9ZV142
6650 Points ∼28% +20%
Dell Vostro 3460
GeForce GT 630M, 3210M, Seagate Momentus 7200.4 ST9500423AS
7297 Points ∼31% +32%
1024x768 HDD Score
HP ProBook 4340s H4R47EA
HD Graphics 4000, 3120M, Hitachi Travelstar Z5K500 HTS545050A7E380
3759 Points ∼6%
Fujitsu Lifebook S752
HD Graphics 3000, 2328M, WDC Scorpio Blue WD3200BPVT-16JJ5
3256 Points ∼5% -13%
Lenovo Thinkpad Edge E330 NZS4RGE
HD Graphics 3000, 2370M, Seagate Momentus Thin ST320LT007-9ZV142
4161 Points ∼6% +11%
Dell Vostro 3360
HD Graphics 4000, 3317U, Seagate Momentus Thin ST320LT007-9ZV142
4001 Points ∼6% +6%
Dell Vostro 3460
GeForce GT 630M, 3210M, Seagate Momentus 7200.4 ST9500423AS
16174 Points ∼24% +330%
5
Windows 7 Leistungsindex
Prozessor
Berechnungen pro Sekunde
6.9
Speicher (RAM)
Speichervorgänge pro Sekunde
5.9
Grafik
Desktopleistung für Windows Aero
5
Grafik (Spiele)
3D-Business und Gaminggrafikleistung
6.3
Primäre Festplatte
Datentransferrate
5.9
PC Mark
PCMark Vantage5536 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

HD Tune 87 MByte/s Lesen seq.
HD Tune 87 MByte/s Lesen seq.
Crystal Disk Mark 97 MByte/s Lesen seq.
Crystal Disk Mark 97 MByte/s Lesen seq.

So arbeitet der 4340s dann auch etwas behäbig und braucht vglw. lang für Programmstarts oder Installationen. HD-Tune und Crystal Disk Mark zeigen typische Durchsätze einer 5.400-RPM-HDD: 87 bzw. 97 MB/s beim Lesen/Schreiben. In dieser Hinsicht ähneln sich 5.400er- und 7.200er-HDDs. Gemein sind ihnen die durchweg schlechten Ergebnisse in den 4K- bzw. 512K-Tests. Herbei geht es, vereinfacht gesprochen, um das Lesen bzw. Schreiben von kleinen, verstreut liegenden Dateien. Dazu müssen sich die Schreib-& Leseköpfe erst auf Position bewegen, weshalb die Durchsätze hier typischerweise auf 0,3 bis 0,8 MB/s einbrechen. SSDs liegen in den 4K-Tests bei bis zu 20 MB/s (Vostro 3460 SSD Cache: 18 MB/s Lesen; 0,7 MB/s Schreiben).

Hitachi Travelstar Z5K500 HTS545050A7E380
Minimale Transferrate: 51.6 MB/s
Maximale Transferrate: 111.5 MB/s
Durchschnittliche Transferrate: 87.2 MB/s
Zugriffszeit: 20.1 ms
Burst-Rate: 162.4 MB/s
CPU Benutzung: 1 %

Grafikkarte

Die HD 4000 Prozessorgrafik ist Teil des Intel Prozessors. Ihre Stärke liegt nicht bei Games oder einer besonders hohen Rechenleistung, sondern bei einer sehr niedrigen Idle-Taktung (350 MHz) und der damit einhergehenden Sparsamkeit (Energie). Zahlreiche Benchmarks und unzählige Games haben wir bereits auf der HD 4000 getestet. Siehe dazu das GPU-Datenblatt

Ihre Performance ist gering, gemessen an aktuellen dedizierten Einsteigerlösungen wie HD 8730M oder GT 730M. Im neuen Cloud Gate Score des 3DMark haben selbige 57 bzw. 80 % mehr Punkte. Ähnliches gilt für den CPU abhängigen, alten 3DMark 06: 56 bis 125 % Mehrleistung schafft eine GT 730M, abhängig vom begleitenden Prozessor. Die HD 8730M legt +70 % vor, wobei wir bisher nur zwei Geräte im Test hatten. 

3D Mark
3DMark 06
 1280x1024
5074 Punkte
3DMark Ice Storm24414 Punkte
3DMark Cloud Gate3318 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

Mobiles Gaming ist ganz sicher nicht der Anspruch unseres Testgerätes. Dedizierte Grafiklösungen taugen besser für Spieleambitionen. Selbige gibt es manchmal sogar in ausgewiesenen Business-Laptops, wie dem Acer TravelMate P643-MG (+108 % im 3DMark 06) mit Geforce GT 640M

Die integrierte GPU schafft höchstens minimale Details bei niedrigen Auflösungen. Oft ist aber nicht einmal das gegeben, wie Sim City oder Medal of Honor zeigen. Wie die Spieletauglichkeit für eine Vielzahl anderer Games ausfällt, das zeigt das Datenblatt der HD Graphics 4000 sehr ausführlich. Mangels Dual Channel RAM fällt die Leistung der hiesigen HD 4000 erst recht bescheiden aus. Gaming spielt sich also eher im unteren Bereich der möglichen HD-4000-Performance ab.

min. mittelhoch max.
Mass Effect 3 (2012) 19fps
Diablo III (2012) 442621fps
Fifa 13 (2012) 6533fps
Medal of Honor: Warfighter (2012) 1913fps
SimCity (2013) 21118fps

Emissionen

Wie wir testen - Emissionen

Geräuschemissionen

Luftauslass
Luftauslass

Das 4340s verhält sich leider nicht so unauffällig, wie wir es uns von einem relativ leistungsschwachen Office-Begleiter gewünscht hätten. Der Lüfter läuft durchgehend, was in einem Grundrauschen von knapp 34 dB(A) resultiert. Im Büroeinsatz mit wenig Last und viel Leerlauf wird das Notebook aber auch nicht mehr lauter, der stetige Luftstrom reicht, um kurze Leistungsspitzen abzufangen. 

Im Akkubetrieb stellt der Lüfter seinen sonoren Dienst ein. Warum ist das so? HP hat wie üblich im BIOS die Option "Fan always on when AC" aktiviert. Wer das abstellt, erlebt nur noch das leise Rauschen der Festplatte von 30 dB(A). Zumindest zeitweise, denn in langen, aber unregelmäßigen Abständen dreht der Lüfter urplötzlich auf, was wir mit einem Pegel von 34,8 dB(A) vermessen. Dieses Verhalten dauert zirka 30 Sekunden, dann kann es wieder für 10 Minuten ruhig sein. Das Aufbrausen tritt nur auf, wenn obiges BIOS Setting deaktiviert wurde. 

Während eines 3DMark 2006 messen wir 37 dB(A), das steht für mittlere Last, wie sie im Alltagsbetrieb hin und wieder auftritt (Spiele, Kopiervorgänge, Rendern). Unter hoher, konstanter Belastung (Stresstest) wird der 13-Zoller nicht viel lauter. Der Lautstärkepegel steigt marginal auf knapp 40 dB(A). Der Kühler dreht dabei gleichmäßig. Eine ähnliche Lautstärke entwickelt Dells Vostro 3360, allerdings mit einem schlankeren Gehäuse. Echte Ergonomie-Profis sind das Thinkpad Edge E330 und speziell das Edge E335 (E2-1800). Letzteres ist im Stresstest nur so laut, wie unser ProBook 4340s im Leerlauf.

Lautstärkediagramm

Idle 30.1 / 33.7 / 34.8 dB(A)
HDD 30.8 dB(A)
DVD 36.7 / dB(A)
Last 37.3 / 39.7 dB(A)
 
    30 dB
leise
40 dB
deutlich hörbar
50 dB
störend
 
min: , med: , max:    Voltcraft sl-320 (aus 15 cm gemessen)

Temperatur

Prime95 & Furmark Stresstest: 2,5 GHz (konstant)
Prime95 & Furmark Stresstest: 2,5 GHz (konstant)

Sorgt der Lüfter, wenn er schon in der Standardeinstellung nicht verstummen will, wenigstens für ein kühles Chassis? Das ist der Fall, wenngleich im Bereich der Handauflage noch von einer merklichen Erwärmung gesprochen werden muss. Sofern dann Last einsetzt, bewegen sich die Temperaturen nur minimal nach oben, der Durchschnitt auf der Oberseite steigt bspw. nur um 3 Grad (punktuell um 6 Grad).

Das Temperaturbild (Leerlauf/Last) zeigt eine nahezu homogene Fläche mit Temperaturen von knapp um 30 bzw. 33 Grad. Nach dem zweistündigen Stresstest (Furmark plus Prime95) bleibt die Oberseite des Gehäuses deutlich unter 40 Grad, die Unterseite ist sogar etwas kühler. Der Betrieb auf dem Schoß ist also kein Hindernis. 

Außen ist alles OK, innen ebenso. Die Sensoren melden während des Stresstests nur 73 Grad Celsius am Prozessorkern. Die Taktung verbleibt konstant bei 2,5 GHz. Ein in Folge ausgeführter 3DMark 2006 endet mit identem Ergebnis wie nach einem Kaltstart.

Max. Last
 36.6 °C33.1 °C27.9 °C 
 33.8 °C37 °C28.6 °C 
 32 °C35.1 °C31 °C 
Maximal: 37 °C
Durchschnitt: 32.8 °C
28.5 °C30.9 °C35.3 °C
28.4 °C34.74 °C34.3 °C
29.6 °C32.8 °C35.1 °C
Maximal: 35.3 °C
Durchschnitt: 32.2 °C
Netzteil (max.)  43 °C | Raumtemperatur 23.9 °C | Voltcraft IR-360

Lautsprecher

Der Sound, den die zwei über der Tastatur sitzenden Lautsprecher produzieren, kann uns nicht überzeugen. Obwohl HP mit „SRS Premium Sound“ wirbt, ist der Klang nur unterer Durchschnitt der Testgeräte. Die meisten Laptops kämpfen auf Grund klein dimensionierter Lautsprecher (geringe Leistung, winzige Membrane) mit zu blechernem Klang und fehlenden Bässen. Die Lautstärke genügt, um einen mittleren Besprechungsraum zeitweilig zu beschallen. Bei hohen Tönen und voller Lautstärke knisterten die Lautsprecher allerdings. 

Energieverwaltung

Wie wir testen - Akkulaufzeit

Energieaufnahme

Wir treffen beim 4340s auf die klassenübliche Durchschnittsenergieaufnahme für 13-Zoller mit Prozessorgrafik. Nach unseren Messungen in zahlreichen Laptops wissen wir, dass sich die Idle-Energieaufnahme von Standard-Voltage-Systemen meist sehr ähnelt (i3, i5, i7). Eine Art Hungerkünstler ist das ThinkPad Edge E335 (AMD E2-1800), welches sich mit 5-9 Watt begnügt (Leerlauf min./max.). Das TFT des E335 leuchtet allerdings auch etwas schwächer. Die Intel Konfiguration (E330) mit i3 benötigt 6-10 Watt bei ähnlicher TFT-Leuchtdichte. Den niedrigsten Idle-Strombedarf ermitteln wir bei inaktiven Funkmodulen, geringster Luminanz und dem Energie-Modus-Akkubetrieb.

Die hohe Differenz zwischen den Idle-Werten und dem maximalen Stromverbrauch im Stresstest bzw. bei mittlerer Last ist zum großen Teil dem Turbo-Boost auf Seiten der Grafikkarte sowie den Stromsparfunktionen des i3 geschuldet. Unter moderater Last stehen 38 Watt an, im Stresstest sind es 45 Watt (2,5 GHz, GPU @1.100 MHz). Der obige Hungerkünstler E335 ist in diesem Fall mit 25 Watt dabei.

Das 65-Watt-Netzteil ist für diese Energieaufnahme passend dimensioniert. Er benötigt zwei Stunden zum Aufladen. Das Netzteil wird höchstens 43 Grad warm (Stresstest, keine Akkuladung).

Stromverbrauch

Aus / Standby 0.1 / 0.1 Watt
Idle 9.6 / 13.2 / 14.5 Watt
Last 38 / 45.6 Watt
 
Legende: min: , med: , max:         Voltcraft VC 960

Akkulaufzeit

Der 13-Zoller ist mit einem 51-Wattstunden-Akku ausgestattet (4.530 mAh). Das soll laut Hersteller für eine Laufzeit von 8:30 Stunden ausreichen. Ganz weit entfernt davon ist das nicht, wir erfassen aber nur im Leerlauf 9:15 StundenDie Helligkeit des Displays war für diesen Test auf die geringste Stufe gesetzt, die Funkmodule waren deaktiviert und der Prozessor verharrte im Idle. Die Laufzeit könnte mitunter durch die Abschaltung nicht benötigter Geräte im BIOS etwas verlängert werden (z. B. USB 3.0, Webcam, DVD-Laufwerk).

Praxisnäher ist das simulierte Surfen im Web (Luminanz 150 cd/m²), das nach 4:32 Stunden den Dienst einstellt. Das ist im Konkurrenzvergleich keine üppige Laufzeit. Die Kollegen Lenovo ThinkPad Edge E335 (4:48, 63 Wh) und Edge E330 (5:45, 63 Wh) halten länger durch. Das Dell Vostro 3360 (4:18, 49 Wh) liegt gleichauf.

Laden: 118-127 Minuten (3 Durchgänge)
Laden: 118-127 Minuten (3 Durchgänge)
WLAN-Surfen: 272 min
WLAN-Surfen: 272 min
Leerlauf: 555 min
Leerlauf: 555 min
DVD-Film: 278 min
DVD-Film: 278 min
Last: 110 min
Last: 110 min
Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
9h 15min
Surfen über WLAN
4h 32min
DVD
4h 38min
Last (volle Helligkeit)
1h 50min

Fazit

Wie wir testen - Fazit

Auf wie viel Premium-Office muss der Nutzer verzichten, um für 570 Euro ein ProBook sein Eigen nennen zu können? Auf eine ganze Menge, resümieren wir: Kein WXGA++-Panel, nur die Anschluss-Basics eines Consumers-Laptops, eine schlechte Webcam und keine leistungsstarken Konfigurationen (i5 selten, i7 nein, keine SSD-Variante). 

Steht also ein kastriertes ProBook vor uns, das durch jedes beliebige Consumer-Office ersetzt werden könnte? Mitnichten: Verarbeitung, Stabilität und Wertigkeit der Materialien spielen in der Oberliga, und die Eingabegeräte stellen die klapprigen und kurzatmigen Tasten vieler Consumer immer noch in den Schatten. 

Zu den Stärken zählen die geringe Wärmeabgabe, die brauchbaren Laufzeiten  sowie die immer noch ausreichend vorhandenen Sicherheits-Features (außer TPM). Wer mit den kleinen Schwächen wie dem aufbrausenden Lüfter leben kann, der erhält ein für die Preisklasse sehr gut gebautes, durchdachtes Office-Notebook. 

Beim Display hat die Konkurrenz (ThinkPad Edge E335 bzw. Edge E330, Vostro 3460/3360) auch nicht mehr zu bieten. Im Gegenteil, beim Vostro 3360 ist die Helligkeit geringer, beim Edge E335 ebenso. Wer auf eine exzellente Tastatur nicht verzichten will, der sollte am Edge E330 /E335 dranbleiben (konisch, Trackpoint). Die beste und schlankeste Verarbeitung unter den Konkurrenten hat das Vostro 3360. Das schwammige Tippgefühl wird viele Käufer aber abschrecken.

HP ProBook 4340s (H4R47EA): Gutes Basic-Office - an die Allrounder-Stärken eines "echten" ProBook kommt der 13-Zoller aber nicht heran.
HP ProBook 4340s (H4R47EA): Gutes Basic-Office - an die Allrounder-Stärken eines "echten" ProBook  kommt der 13-Zoller aber nicht heran.

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Im Test: HP ProBook 4340s H4R47EA
Im Test:  HP ProBook 4340s H4R47EA

Datenblatt

HP ProBook 4340s H4R47EA

:: Prozessor
:: Mainboard
:: Speicher
4096 MB, 1 x 4096 MB PC3-12800 DDR3 Single Channel, max. 8 GB
:: Grafikkarte
Intel HD Graphics 4000, Kerntakt: 650-1100 MHz
:: Bildschirm
13.3 Zoll 16:9, 1366x768 Pixel, LG Display 0354, TN LED, spiegelnd: nein
:: Festplatte
Hitachi Travelstar Z5K500 HTS545050A7E380, 500 GB 5400 U/Min
:: Soundkarte
HD Audio
:: Anschlüsse
1 USB 2.0, 2 USB 3.0, 1 VGA, 1 HDMI, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: Line Out, Mikrofon, Card Reader: SD, MS/MS-Pro, MMC, 1 Fingerprint Reader, Sensoren: HDD Schock Sensor,
:: Netzwerkverbindungen
Realtek PCIe GBE Family Controller (10/100/1000MBit), Ralink RT3290 802.11n Wireless Network Adapter (b g n ), 4.0 Bluetooth
:: Optisches Laufwerk
HL-DT-ST DVD+/-RW GT80N
:: Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 36 x 326 x 229
:: Gewicht
2.011 kg Netzteil: 0.407 kg
:: Akku
51 Wh Lithium-Ion, 10.8 V 4530 mAh
Akkulaufzeit (laut Hersteller): 8 h
:: Preis
599 Euro
:: Betriebssystem
Microsoft Windows 7 Professional (64 Bit) + Windows 8 Pro (64 Bit)
:: Sonstiges
Webcam: 1.3 MP 1280x720, Lautsprecher: 2 x Stereo, Tastatur: Chiclet, Spill-resistant, Tastatur-Beleuchtung: nein, Tasche, Trial Microsoft Office 2010, Recovery Manager, Support Assistant, Hotkey Support Software, Power Assistant (Windows 7 only), Connection Manager (Windows 7 only), Wireless Hotspot (Windows 8 only), Wireless Assistant (Windows 7), ArcSoft Total Media Suite, 12 Monate Garantie

 

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Im Vergleich zum kürzlich getesteten ProBook 6475b
Im Vergleich zum kürzlich getesteten ProBook 6475b
Die Qualität ist im besten Fall Standard (Marktpreis 10-20 Euro).
Die Qualität ist im besten Fall Standard (Marktpreis 10-20 Euro).
Software gibt es auch, Windows 7 Professional (64 Bit) ist vorinstalliert, für Windows 8 Pro (64 Bit) liegt ein Datenträger bei.
Software gibt es auch, Windows 7 Professional (64 Bit) ist vorinstalliert, für Windows 8 Pro (64 Bit) liegt ein Datenträger bei.
Die Wartungsoptionen gestalten sich nach dem Abnehmen der großen Bodenklappe vielfältig.
Die Wartungsoptionen gestalten sich nach dem Abnehmen der großen Bodenklappe vielfältig.
Auf der Klappe befindet sich auch eine Anleitung für den HDD-Wechsel.
Auf der Klappe befindet sich auch eine Anleitung für den HDD-Wechsel.
Hier sitzt das WLAN-Modul, das optionale 3G-Modem
Hier sitzt das WLAN-Modul, das optionale 3G-Modem
und hier der Arbeitsspeicher (2 Sockel, einer belegt).
und hier der Arbeitsspeicher (2 Sockel, einer belegt).
Das kleine 65-Watt-Netzteil sollte nicht daheim vergessen werden.
Das kleine 65-Watt-Netzteil sollte nicht daheim vergessen werden.
Der 51-Wh-Akku reicht nicht für einen Arbeitstag,
Der 51-Wh-Akku reicht nicht für einen Arbeitstag,
aber mit 4:32 Stunden können Nutzer auch etwas anfangen (WLAN-Test).
aber mit 4:32 Stunden können Nutzer auch etwas anfangen (WLAN-Test).
Einen Akku-Slice zum „Unterschnallen“ wie beim ProBook 6475b gibt es nicht.
Einen Akku-Slice zum „Unterschnallen“ wie beim ProBook 6475b gibt es nicht.
Die Unterseite unterstützt diese Form der Erweiterung nicht (Akku-Port fehlt).
Die Unterseite unterstützt diese Form der Erweiterung nicht (Akku-Port fehlt).
Gemessen am 14-Zoll-Bruder 6475b bzw. 6470b sind die Anschlüsse spärlich.
Gemessen am 14-Zoll-Bruder 6475b bzw. 6470b sind die Anschlüsse spärlich.
Docking Port oder eSATA sind kein Thema, aber immerhin hat USB 3.0 gleich dreimal ans Chassis gefunden.
Docking Port oder eSATA sind kein Thema, aber immerhin hat USB 3.0 gleich dreimal ans Chassis gefunden.
Ob selbige so wuchtig ausfallen muss, darüber lässt sich streiten.
Ob selbige so wuchtig ausfallen muss, darüber lässt sich streiten.
HP liefert bei diesem 13,3-Zoller gleich eine Tasche mit.
HP liefert bei diesem 13,3-Zoller gleich eine Tasche mit.
ist das ProBook 4340s eine Art “Business-Light”-Version.
ist das ProBook 4340s eine Art “Business-Light”-Version.
Der 13,3-Zoller ist gemäß seinem Formfaktor etwas kleiner
Der 13,3-Zoller ist gemäß seinem Formfaktor etwas kleiner
und auch bei der Höhe des Gehäuses etwas flacher.
und auch bei der Höhe des Gehäuses etwas flacher.
„Schlank“ darf jedoch nicht mit den flachen Chassis der Ultrabooks verwechselt werden.
„Schlank“ darf jedoch nicht mit den flachen Chassis der Ultrabooks verwechselt werden.
Gegenüber diesen weniger als 25 mm dicken Gehäusen wirkt das 36 mm hohe ProBook (max. mit Standfüßen) wie ein Dinosaurier.
Gegenüber diesen weniger als 25 mm dicken Gehäusen wirkt das 36 mm hohe ProBook (max. mit Standfüßen) wie ein Dinosaurier.
Die technischen Details sind dann zum Glück weniger urzeitlich:
Die technischen Details sind dann zum Glück weniger urzeitlich:
Core i3 3120M und HD Graphics 4000 (IGP), beides von Intel.
Core i3 3120M und HD Graphics 4000 (IGP), beides von Intel.
Wir testen die schwächste Konfiguration der ProBook-4340s-Serie.
Wir testen die schwächste Konfiguration der ProBook-4340s-Serie.
Beim Modell mit Core i5 2450M (B6M52EA/B6M37EA) und HD 3000 ist leistungstechnisch aber bereits die Fahnenstange erreicht.
Beim Modell mit Core i5 2450M (B6M52EA/B6M37EA) und HD 3000 ist leistungstechnisch aber bereits die Fahnenstange erreicht.
Die Stabilität des Chassis liegt auf einem guten Niveau,
Die Stabilität des Chassis liegt auf einem guten Niveau,
die matten Oberflächen wissen bei einem Arbeitsplatz-Rechner zu gefallen.
die matten Oberflächen wissen bei einem Arbeitsplatz-Rechner zu gefallen.
Das entspiegelte TFT ist Pflicht.
Das entspiegelte TFT ist Pflicht.
Die Helligkeit hat sich gegenüber so manchem früheren ProBook verbessert, ist aber nicht perfekt.
Die Helligkeit hat sich gegenüber so manchem früheren ProBook verbessert, ist aber nicht perfekt.
Kann nützlich oder sperrig sein: das 1,5 Meter lange Netzkabel (typisch sind 80 cm).
Kann nützlich oder sperrig sein: das 1,5 Meter lange Netzkabel (typisch sind 80 cm).

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Pricerunner n.a.

Pro

+Wertige Materialien
+Schlichtes Design
+Stabile Verarbeitung
+Gute Tastatur/Maus Kombo
+Kühles Chassi
+Gute Akkulaufzeiten und Stromverbrauch
+Tasche im Lieferumfang
 

Contra

-Durchgehend laufender Lüfter (BIOS)
-bzw. aufbrausender Lüfter (unregelmäßig)
-Nur 12 Monate Standard-Garantie
-Kontrastarmes Display
-Kein Docking Port

Shortcut

Was uns gefällt

Basic Office mit Konzentration aufs Wesentliche. HP wahrt sich einige Upselling-Eigenschaften, gewährt aber kleinen Budgets Einblick ins ProBook Portfolio. 

Was wir vermissen

Einen konstant schnurrenden, aber leisen Lüfter. Die Helligkeit muss bei einem solch schwachen Kontrast höher sein. 

Was uns verblüfft

Wie konsequent und feingliedrig Business-Eigenschaften beschnitten werden können.

Die Konkurrenz

Lenovo ThinkPad Edge E335 (E2-1800); Lenovo Thinkpad Edge E330 (i3); Dell Vostro 3460 (i5); Dell Vostro 3360 (i3); Fujitsu Lifebook S752 (i3)

Bewertung

HP ProBook 4340s H4R47EA
03.04.2013 v3
Sebastian Jentsch

Gehäuse
85%
Tastatur
88%
Pointing Device
88%
Konnektivität
69%
Gewicht
88%
Akkulaufzeit
89%
Display
72%
Leistung Spiele
68%
Leistung Anwendungen
88%
Temperatur
90%
Lautstärke
81%
Auf- / Abwertung
85%
Durchschnitt
83%
84%
Office *
gewichteter Durchschnitt

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Autor: Sebastian Jentsch (Update: 11.02.2014)