Test Medion Erazer X6815 Notebook
Preis-Leistungsknaller. Medion hat mit dem Erazer X6815 ein ganz heißes Eisen im Feuer. Welcher Hersteller schafft es sonst noch, für 800 Euro einen Core i7-2630QM, eine GeForce GT 555M, ein Full-HD-Display und ein Blu-ray-Laufwerk zu kombinieren? Der Teufel liegt wie üblich im Detail.
Wer sich die Spezifikationen des Erazer X6815 (MD97824) durchliest und danach den Preis anschaut, dürfte erst einmal ungläubig die Augenbrauen heben und denken „Das ist doch zu schön, um wahr zu sein!“.
Zum Preis von 800 Euro wird dem Käufer nicht nur ein Quad-Core-Prozessor aus Intels aktueller Sandy-Bride-Generation (Core i7-2630QM) und eine DirectX 11 fähige Grafikkarte der oberen Mittelklasse (GeForce GT 555M) geboten, sondern auch ein Full-HD-Display mit passendem Blu-ray-Laufwerk (brennt CDs & DVDs). Hinzu gesellen sich vier GByte DDR3-RAM und eine 500 GByte große HDD. Als Betriebssystem dient die 64 Bit-Fassung von Windows 7 Home Premium.
Vergleichbar ausgestattete UND ähnlich flotte Notebooks finden sich zu diesem Preis kaum, in mindestens einem Bereich muss der Nutzer Abstriche machen. Dem bisherigen Preis-Leistungstipp, HPs dv6-Serie (Radeon HD 6770M), fehlt es beispielsweise an einem Full-HD-Display. Entsprechend waren wir sehr gespannt darauf, an welchen Stellen Medion notgedrungen den Rotstift ansetzt. Ob es sich beim Erazer X6815 um ein empfehlenswertes Schnäppchen handelt, erfahren Sie jetzt.
Dem Gehäuse merkt man sein potentes Innenleben nicht unbedingt an. Medion vertraut auf ein schwarzes Kunstoff-Chassis, das weder optisch noch qualitativ einen berauschenden Eindruck macht. Die hochglänzenden Oberflächen verschmutzen sehr schnell, innerhalb kürzester Zeit ist das Notebook mit Fingerabdrücken und Staubpartikeln übersät. Wer beim Transport respektive der Reinigung nicht aufpasst, hat zudem fix Kratzer im Material. Matte Oberflächen wie beim größeren Bruder X6813 wären definitiv praxistauglicher.
Aus handwerklicher Sicht gibt es weniger zu bemängeln, das X6815 ist anständig verarbeitet. Scharfe Kanten oder abweichende Spaltmaße wies unser Testgerät nicht auf. Von der Stabilität hat uns zumindest die Baseunit gefallen. Die Oberseite lässt sich nur im Bereich der berührungsempfindlichen Leiste spürbar durchdrücken. Der Deckel ist hingegen nicht sonderlich verwindungssteif – ein typisches Notebookproblem. Weitere Kritik müssen sich die Scharniere anhören. Zwar schwingt die Baseunit beim Öffnen des Geräts kaum mit, Untergrunderschütterungen provozieren jedoch ein Wippen des Bildschirms. Ein Gesamtgewicht von 2.7 Kilogramm und eine Notebookhöhe von knapp vier Zentimetern sind mit Blick auf die gebotene Leistung mehr als vertretbar.
Anschlussausstattung
Bei den Anschlüssen beschränkt sich Medion auf das Wesentlichste. Wer unbedingt einen ExpressCard-Einschub, einen eSATA- oder einen Firewire-Port benötigt, muss sich zwangsläufig nach einer Alternative umsehen.
Doch zurück zum Thema: Neben üblichen Verdächtigen wie dem Stromeingang, einem Kensington Lock und einem VGA- respektive HDMI-Ausgang enthält das Erazer X6815 vier USB-Ports (davon 2x USB 3.0). Headsets oder Stereo-Lautsprecher lassen sich über die zwei Audio-Ports mit dem Notebook verbinden.
Die Positionierung der Schnittstellen hat uns nur auf der linken Seite gefallen. Auf der rechten Seite herrscht indes Nachholbedarf. Angeschlossene Kabel gehen beim Einsatz einer Maus gerne im Weg um. Grund: Die Ports sitzen arg weit vorne.
Kommunikation
Die Kommunikationsmöglichkeiten geben keinen Anlass zur Kritik. Intels beliebtes Funkmodul Centrino Wireless-N 1030 bringt eine Unterstützung für Wlan b/g/n und Bluetooth 3.0 mit. Kabelgebunden führt der RJ-45 Gigabit-Lan-Port ins weltweite Netz.
Sonstige Ausstattung
Ansonsten kann der 15-Zöller noch mit einem Mikrofon, einer Webcam (1.3 Megapixel) und einem Fingerabdruckssanner aufwarten.
Software
Wegen der übertriebenen Softwareinstallation arbeitet das Notebook im Auslieferungszustand relativ lahm. Zum einen dauert der Bootvorgang verhältnismäßig lang, zum anderen reagiert Windows 7 direkt nach Systemstart enttäuschend träge. Es dauert eine Weile, bis sich das Gerät auf seine normale Geschwindigkeit einpendelt. Lobenswert ist derweil die umfangreiche Software-Suite von CyberLink. Blu-ray-Discs können mit dem vorinstallierten PowerDVD 10 abgespielt werden.
Lieferumfang
Zum Lieferumfang können wir leider nichts genaueres sagen, da uns Medion lediglich ein Vorabmodell ohne jegliches Zubehör geschickt hat. Abseits vom Akku (6 Zellen) und dem Netzteil (120 Watt) soll der Verkaufsversion laut Homepage eine Application- & Support-DVD beiliegen.
Tastatur
Die Eingabegeräte sind nicht gerade eine Stärke des Erazer X6815. Beginnen wollen wir mit der Tastatur, die immerhin ein paar Pluspunkte aufweist. Durch das Chiclet-Design (freistehende Tasten) und das durchdachte Layout tippt man kaum daneben und gewöhnt sich schnell ein. Mit Ausnahme der zu klein geratenen Pfeiltasten geht auch die Dimensionierung in Ordnung (15 x 14 Millimeter).
Auf der negativen Seite stehen hingegen das billig wirkende Tippgeräusch und das schwammige Tippgefühl. Insbesondere der Anschlag ist recht undefiniert. Oberhalb der Tastatur entdeckt der Nutzer eine praktische, berührungsempfindliche Multimedia-Steuerung (Lautstärke, Vor, Zurück, Play, Stop etc.), die etwas über eben genannten Mängel hinwegtröstet.
Touchpad
Beim Touchpad hat Medion – gelinde gesagt - voll daneben gegriffen. Da das Touchpad wie die restliche Handballenauflage mit einem Hochglanzfinish versehen ist, bleiben die Finger auf der Oberfläche beinahe kleben. Es bedarf einiger Kraft, um die Finger in Bewegung zu setzen. Gute Gleiteigenschaften sehen anders aus.
Doch damit nicht genug: Von Präzision hat das Touchpad anscheinend noch nie etwas gehört. Der Mauszeiger springt oft wild umher, es kommt häufig zu Aussetzern. Ganz zu schweigen von den (jedenfalls bei unserem Testgerät) nicht funktionierenden Gesten. Überdies fällt die Orientierung unnötig schwer, das 80 x 45 Millimeter große Touchpad ist lediglich auf der rechten und linken Seite abgesenkt.
Die Maustasten sind aufgrund ihres lauten Klickgeräuschs ebenfalls nicht optimal. Kurz gesagt: Ohne externe Maus bereitet die Bedienung keine wirkliche Freude. Die Deaktivierungsoption ist noch das Beste am Touchpad – traurig.
Im Gegensatz zu den meisten 15-zölligen Notebooks verfügt das Erazer X6815 nicht über ein einfaches HD(+)-Display mit einer Auflösung von 1366 x 768 respektive 1600 x 900, sondern über ein "richtiges" Full-HD-Display. 1920 x 1080 Pixel sorgen für ein knackscharfes Bild, was nicht zuletzt der Wiedergabe von Blu-rays zugute kommt. Passend zum Entertainment-Anspruch ist der Monitor im 16:9-Format gehalten. Die Grafikkarte hat es in modernen Games unterdessen etwas schwer, für hohe Details muss man gelegentlich die Auflösung reduzieren. Bei der Interpolation lieferte das Display eine passable Vorstellung ab.
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Infos Gossen Mavo-Monitor Maximal: 225 cd/m²Durchschnitt: 201.9 cd/m² Ausleuchtung: 79 % Helligkeit Akku: 162 cd/m² Schwarzwert: 1.08 cd/m² Kontrast: 181:1 | |||||||||||||||||||||||||
Weniger überzeugen konnte uns die reine Bildqualität. Wie bei vielen anderen Mittelklasse-Notebooks ist der Schwarzwert relativ hoch, das Messgerät sprach von 1.08 cd/m². Um ein sattes Schwarz auf den Monitor zu zaubern, müsste der Wert unter 0.4 cd/m² liegen. Gerade wer nachts ein Medium mit etlichen dunklen Szenen konsumiert (Stichwort Horror-Shooter), dürfte sich über die gräuliche Darstellung ärgern.
Der Kontrast fällt dagegen zu niedrig aus, 181:1 werden von hochwertigen Panels mühelos getoppt (siehe z.B. das Schenker XMG A501). Obwohl der sRGB-Farbraum halbwegs abgedeckt wird, sind wir auch mit den Farben etwas unglücklich. Spiele und Filme wirken nicht so kräftig, wie man es sich wünschen könnte. Die Helligkeit geht derweil in Ordnung, im Schnitt waren es 201.9 cd/m².
Wenig überraschend hapert es darüber hinaus an der Blickwinkelstabilität. Vor allem im vertikalen Bereich rufen schon geringfügige Abweichungen eine deutliche Veränderung des Bildes hervor. Die mäßigen Blickwinkel machen sich insbesondere dann negativ bemerkbar, wenn sich mehrere Personen vor dem Bildschirm tummeln. Für einen geselligen Filmabend sollte man am besten einen externen Monitor verwenden.
Prozessor: Intel Core i7-2630QM
Der Prozessor ist mithin die beeindruckendste Komponente des Erazer X6815. Medion verpasst dem 15-Zöller nämlich einen pfeilschnellen Vierkerner. Der Core i7-2630QM stammt aus Intels effizienter Sandy-Bridge-Generation und wird im 32 nm Verfahren hergestellt.
Dank der Hyperthreading-Technologie (simuliert vier virtuelle Kerne) ist der Prozessor in der Lage, acht Threads gleichzeitig zu bearbeiten. Gamer freuen sich indes primär über die Turbo-Boost-Funktion, nach Möglichkeit wird der Standardtakt von 2.00 GHz dynamisch auf maximal 2.90 GHz angehoben. Sechs MByte L3-Cache und 995 Millionen Transistoren (Core i5-Reihe: 3 MByte & 624 Millionen) verdienen ebenfalls Respekt.
Des Weiteren rüstet Intel die Sandy-Bridge-CPUs mit einem kleinen Grafikchip namens HD Graphics 3000 aus. Dieser erlaubt den Notebookherstellern eine manuelle oder automatische Grafikumschaltung zu integrieren. Der Prozessor an sich ist nicht besonders sparsam, Intel beziffert die Wärmeverlustleistung auf 45 Watt.
Leistung CPU
Die brachiale Power des Core i7-2630QM wird nicht zuletzt bei den reinen CPU-Benchmarks deutlich. Während der zweikernige Bruder Core i5-2410M (HP dv7-6101eg) im Single-Core-Rendering des Cinebench R10 64 Bit noch auf Augenhöhe performt (4551 gegen 4583 Punkte), fällt er im Multi-Core-Rendering gnadenlos zurück. Mit 16532 zu 9660 Punkten übernimmt der Quad-Core um 71% die Führung. Im neueren Cinebench R11.5 verringert sich die Differenz etwas, 4.40 gegen 2.61 Punkte repräsentieren einen Vorsprung von 69%.
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Grafikkarte: Nvidia GeForce GT 555M
Für die Grafikbeschleunigung ist ein Modell der gehobenen Mittelklasse verantwortlich. Mit der GeForce GT 555M schließt Nvidia geschickt die Lücke zwischen Midrange-Segment (GeForce GT 540M) und High-End-Bereich (GeForce GTX 560M). Die DirectX 11 fähige Grafikkarte stellt einen Abkömmling der Fermi-Architektur dar (GF106-Chip) und wird im 40 nm Prozess gefertigt.
Zu den Merkmalen gehören unter anderem ein 590 MHz schneller Kern, 144 Unified Shader (1180 MHz) und ein 2048 MByte großer DDR3-Videospeicher (900 MHz). Schade: Medion hat sich für die schwächste Variante der GeForce GT 555M entschieden. Anders als beim Dell XPS 17 oder beim Alienware M14x ist der Speicher lediglich mit 128 statt mit 192 Bit angebunden. Wie wir im Test des Schenker XMG A501 bereits ermittelt haben, gehen dadurch über 10% Leistung verloren.
Angesichts des Preises kann man Medion allerdings keinerlei Vorwurf machen. Featuremäßig spielt die GeForce GT 555M sowieso in der ersten Liga. Die Dekodierung von hochauflösendem Videomaterial (PureVideo HD) wird ebenso unterstützt wie die Berechnung von Physikeffekten (PhysX). Auf Wunsch lässt sich per HDMI zudem Surround-Sound übertragen.
Nvidia Optimus
Äußerst erfreut waren wir über die Tatsache, dass Medion Nvidias Optimus-Technologie umgesetzt hat. Optimus steht für eine automatische Grafikumschaltung, die passend zur derzeitigen Anwendung entweder die in der CPU integrierte oder die dedizierte Grafikkarte aktiviert. Vorteil: Bei anspruchslosen Aufgaben genehmigt sich das System weniger Energie (= höhere Akkulaufzeit). Die stromhungrige GeForce geht nur dann ans Werk, wenn die Leistung auch wirklich benötigt wird.
Nachteil: Es existieren einige 3D-Anwendungen und Spiele, die (noch) nicht korrekt von Optimus erkannt werden und trotz Profilanpassung auf der schwachen Intel-Grafik laufen. Größtenteils agiert Optimus aber sehr zuverlässig, Fehler sind eher die Ausnahme als die Regel. Die Umschaltung funktioniert übrigens blitzschnell und ohne einen sichtbaren Übergang. Wer auf der Suche nach Komfortfunktionen und Eingriffsmöglichkeiten ist, wird in der Nvidia-Systemsteuerung fündig (Rechtsklick auf den Desktop).
Leistung GPU
Die Grafikleistung bewegt sich über dem Notebook-Durchschnitt. Beim 3DMark 11 (1280 x 720, Performance-Preset) kann die GeForce GT 555M einen GPU-Score von 1123 Punkten einfahren. Zum Vergleich: Der wohl härteste Konkurrent aus dem Hause AMD, die Radeon HD 6770M, kam im Test des HP dv6-6008eg auf 23% höhere 1379 Punkte. Dank ihres modernen GDDR5-VRAMs rechnet die Radeon HD 6770M auch im Unigine Heaven 2.1 Benchmark (1280 x 1024, High, Tessellation normal) flotter. Mit 16.6 zu 16.9 fps muss sich die GeForce GT 555M allerdings nur knapp geschlagen geben.
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Leistung HDD
Eine starke Festplatte darf man vom Erazer X6815 nicht erwarten. Die 500 GByte große Seagate ST9500325AS (5400 U/Min) zählt eher zu den langsameren Vertretern ihrer Zunft. Eine sequentielle Lese- und Schreibrate von rund 65 MB/Sek (CrystalDiskMark) und eine mittlere Zugriffszeit von 22.8 ms (HDTune) sind relativ mager. Schnelldrehende Modelle mit 7200 U/Min transferieren Daten oftmals mit über 100 MB/Sek. Hinweis: Mehr als eine Festplatte lässt sich nicht im Gehäuse unterbringen. Wer in Zukunft auf ein Solid State Drive umsteigen will, muss erst die alte HDD entfernen.











































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































Leistung System
Core i7-2630QM und GeForce GT 555M sorgen zusammen für eine überaus gute Gesamtleistung. Dies belegt auch der PCMark Vantage: 7386 Punkte konkurrieren mit so manchem High-End-Gerät. Das ebenfalls mit einem Core i7-2630QM ausgestattete Multimedia-Notebook Acer Aspire 7750G-2634G50Bnkk (Radeon HD 6850M) erzielte ein vergleichbares Resultat (7402 Punkte). Insbesondere der Prozessor liefert ausreichend Power für die nächsten Jahre, vier Kerne dürften in absehbarer Zeit nicht an ihre Grenzen stoßen.
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Die Gaming Performance haben wir mit drei Titeln neuerer Bauart getestet.
Dirt 3
Beim Rennspiel Dirt 3 können Sie nicht einfach alle Optionen des Grafikmenüs auf Anschlag regeln. Ultra-Details, 1920 x 1080 Bildpunkte und vierfaches Antialiasing quittierte das Erazer X6815 mit unspielbaren 12.7 fps. Unser zweites Setting (1366 x 768, High, 2x AA) wurde hingegen flüssig absolviert, im integrierten Benchmark gab das Tool Fraps durchschnittlich 48.3 fps aus. AMDs Preis-Leistungsschlager, die Radeon HD 6770M, siedelt sich auf einem ähnlichen Niveau an, das HP dv7-6101eg brachte es auf 46.3 fps (-4%).
Empfehlung: 1600 x 900 | High | 2x AA
| Dirt 3 | |||
| Auflösung | Einstellungen | Wert | |
| 1920x1080 | Ultra Preset, 4xAA, -AF | 12.7 fps | |
| 1360x768 | High Preset, 2xAA, -AF | 48.3 fps | |
| 1024x768 | Medium Preset, 0xAA, -AF | 79 fps | |
| Dirt 3 - de | |
| 1360x768 High Preset AA:2x AF:- | |
| Medion Erazer X6815 |
|
| HP Pavilion dv7-6101eg |
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Crysis 2
Der grafisch opulente Ego-Shooter bringt die GeForce GT 555M gehörig ins Schwitzen. Beim Einsatz von 1920 x 1080 Pixeln und dem Preset Extreme (Version 1.2, kein DX11) ruckelte Crysis 2 heftig, 12.3 fps sind von einem ordentlichen Bildaufbau weit entfernt. Mit sehr hohen Details und einer Auflösung von 1366 x 768 bessert sich die Situation erheblich, 35 fps dürften einigen Nutzern bereits genügen. AMDs Radeon HD 6770M fühlt sich in diesen Settings noch wohler, 40.8 fps (HP dv7-6101eg) entsprechen einem Plus von respektablen 17%.
Empfehlung: 1366 x 768 | High
| Crysis 2 | |||
| Auflösung | Einstellungen | Wert | |
| 1920x1080 | Extreme | 12.3 fps | |
| 1366x768 | Very High | 35 fps | |
| 1024x768 | High | 47.3 fps | |
| Crysis 2 - de | |
| 1366x768 Very High | |
| Medion Erazer X6815 |
|
| HP Pavilion dv7-6101eg |
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Starcraft 2
Abschließend wollen wir einen kurzen Blick auf Blizzards erfolgreichen Echtzeit-Strategiehit Starcraft 2 werfen. Wie bei den vorherigen Games ist die GeForce GT 555M zu schwach für die maximale Optik, mit 1920 x 1080 Bildpunkten und dem Preset Ultra stockte das Intro der Herausforderung "For the Swarm" etwas (22.6 fps). Hohe Details und 1366 x 768 Pixel führen derweil zu einer flüssigen Bildwiederholrate. 38.6 fps liegen 13% unter dem Ergebnis der Radeon HD 6770M, das HP dv6-6008eg erreichte im Schnitt 44.6 fps.
Empfehlung: 1600 x 900 | High
| StarCraft 2 | |||
| Auflösung | Einstellungen | Wert | |
| 1920x1080 | ultra | 22.6 fps | |
| 1360x768 | high | 38.6 fps | |
| 1360x768 | medium | 55.8 fps | |
| StarCraft 2 - de | |
| 1360x768 high | |
| Medion Erazer X6815 |
|
| HP Pavilion dv6-6008eg |
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Fazit Gaming Performance
Zum Preis von 800 Euro bietet das Erazer X6815 eine ansehnliche Spieleleistung. Wenn man bei Bedarf die Auflösung herunterfährt, lassen sich neue Titel auch mit hohen Details genießen. Manchmal packt die Grafikkarte sogar zweifache oder vierfache Kantenglättung. Über die von Medion gewählte native Auflösung kann man indes vortrefflich streiten, 1600 x 900 Bildpunkte hätten der GeForce GT 555M unserer Ansicht nach besser gestanden.
Gegen die AMD-Konkurrenz schlägt sich Nvidia jedenfalls wacker. Die GeForce GT 555M platziert sich insgesamt knapp hinter der Radeon HD 6770M, die mit flottem GDDR5-VRAM auftrumpft. Die meisten Notebooks müssen in diesem Preissegment mit einer wesentlich schwächeren Grafikkarte wie der GeForce GT 540M Vorlieb nehmen.
| min. | mittel | hoch | max. | ||
| StarCraft 2 (2010) | 55.8 | 38.6 | 22.6 | fps | |
| Crysis 2 (2011) | 47.3 | 35 | 12.3 | fps | |
| Dirt 3 (2011) | 79 | 48.3 | 12.7 | fps |
Geräuschemissionen
Im Idle-Betrieb sind die Emissionen über jeden Zweifel erhaben. Wenn das Notebook kaum etwas zu tun hat, dreht die Lüftung gemächlich vor sich hin. Der Geräuschpegel ist dabei erfreulich konstant, im Gegensatz zu anderen Geräten variiert nicht ständig die Drehzahl. Auch die Festplatte gibt sich größtenteils unauffällig. Bei 3D-Anwendungen ist der Gehäuselüfter hingegen deutlich wahrnehmbar. Der Spiele-Betrieb wird aber nur in ruhigeren Szenen minimal gestört. Insgesamt würden wir von einer passablen Geräuschentwicklung sprechen.
Lautstärkediagramm
| Idle |
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| HDD |
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| DVD |
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| 30 dB leise |
40 dB deutlich hörbar |
50 dB störend |
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min: | |||||
Temperatur
Harmlose Aufgaben wie Office oder Internet rufen keine übermäßige Erhitzung der Gehäuseoberflächen hervor. Im Idle-Betrieb konnten wir an der Baseunit moderate 30°C messen. Die Hände erwärmen sich nicht unangenehm, man hält es problemlos mehrere Stunden mit dem Gerät aus. Unter Last erhöht sich die Temperatur an einigen Stellen massiv, der Lüfterbereich wurde bis zu 45°C heiß.
Im Gehäuseinneren geht es relativ entspannt zu. Während unseres Stresstests (Furmark + Prime) pendelten sich Grafikkarte und Prozessor laut HWMonitor auf rund 70 bzw. 80°C ein – zwei völlig unbedenkliche Werte. Leider taktete sich der Quad-Core unter Volllast bisweilen auf schwache 800 MHz herunter. Mit diesem Verhalten ist das Erazer X6815 jedoch nicht allein, ein Throttling der CPU beobachten wir nun immer häufiger.
Max. Last |
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| Maximal: 38.6 °C Durchschnitt: 33.2 °C | Maximal: 44.6 °C Durchschnitt: 29.6 °C | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Lautsprecher
Das integrierte 2.1-System ist einigermaßen brauchbar. Zwar wirkt der Klang notebooktypisch etwas dumpf und könnte mehr Präzision vertragen, vom Volumen und der Maximallautstärke macht das Notebook aber eine überdurchschnittlich gute Figur. Ohne Dolby Home Theater (siehe Screenshot) büßt der Sound teils stark an Qualität ein. Mit den drei Szenarien Filme, Musik und Spiele lässt sich der Klang einfach an die jeweilige Situation anpassen - ideal für Laien. Exzellente Lautsprecher sind bei Notebooks rar gesät, das Dell XPS 15 ist in diesem Gebiet eines der seltenen Glanzlichter.
Dank der Grafikumschaltung zieht der 15-Zöller im Idle-Betrieb relativ wenig Strom aus der Steckdose. 12.1 bis 19.5 Watt gleichen beinahe den Werten des HP dv6-6008eg. Sobald sich unter Last die GeForce GT 555M dazu gesellt, schießt der Verbrauch gewaltig in die Höhe. 85.0 bis 96.0 Watt offenbarte unser Messgerät im Maximum. Prima: Das 120-Watt-Netzteil wird nicht ausgereizt.
Stromverbrauch
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| Idle | ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |
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Legende:
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Trotz Optimus-Technologie muss sich der Nutzer mit eher dürftigen Akkulaufzeiten arrangieren. Bei hoher Last und aktivierter Nvidia-Grafikkarte wird der Bildschirm ziemlich schnell dunkel, im Classic Test von Battery Eater verabschiedete sich das Notebook bereits nach 56 Minuten (maximale Helligkeit & minimale Energiesparoptionen).
Selbst wenn man auf die dedizierte Grafikkarte verzichtet und mittlere Stromsparmechanismen wählt, sind lange Ausflüge tabu. Drahtlos im Internet zu surfen gelang uns beispielsweise nur für rund 2.5 Stunden. Erst mit maximalen Energiesparoptionen und minimaler Displayhelligkeit kann sich die Akkulaufzeit sehen lassen. Den Readers Test von Battery Eater (simuliert eine geringfügige Auslastung) schaffte das Notebook für knapp fünf Stunden.
| Idle (ohne WLAN, min Helligkeit) | ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() | 4h 49min |
| Surfen über WLAN | ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() | 2h 24min |
| DVD | ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() | 2h 16min |
| Last (volle Helligkeit) | ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() | 0h 56min |
Summa Summarum hat uns das Erazer X6815 in vielerlei Hinsicht enttäuscht. Angefangen beim Gehäuse, das zwar gut verarbeitet ist und an der Baseunit über eine ordentliche Stabilität verfügt, ansonsten jedoch diverse Schwächen aufweist. Hier wären unter anderem die magere Anschlussvielfalt, die schmutz- bzw. kratzempfindlichen Oberflächen und die schwammige Tastatur zu nennen.
Das Touchpad ist aufgrund seiner mangelhaften Gleiteigenschaften und der geringen Präzision respektive Zuverlässigkeit sogar ein totaler Reinfall. Darüber hinaus mangelt es dem Display an einer guten Bildqualität. Durch den hohen Schwarzwert, den niedrigen Kontrast und die bescheidenen Blickwinkel leidet die Atmosphäre von Spielen und Filmen.
In einer Beziehung macht Medion allerdings so schnell keiner etwas vor, nämlich beim Preis-Leistungsverhältnis. Es ist schon erstaunlich, wie es der Hersteller vollbringt, für 800 Euro ein derart flottes Notebook zu produzieren, das neben einem Quad-Core-Prozessor und einer gehobenen Mittelklasse-Grafikkarte zusätzlich ein Blu-ray-Laufwerk und ein Full-HD-Display enthält. Entertainment-Fans und Gelegenheitsspieler werden gleichsam angesprochen. Für einen moderaten Geldbetrag bekommt der Nutzer eine mobile und halbwegs zukunftssichere Allround-Plattform. Die beiden USB 3.0-Ports und die intelligente Optimus-Technologie unterstreichen diese Behauptung.
Zusammengefasst vertreibt Medion mit dem Erazer X6815 ein preislich attraktives Multimedia-Notebook, das abseits der Leistung in keinem Bereich wirklich begeistern kann. Wer bis 800 Euro möglichst viel Performance herausholen will, darf trotzdem einen Kauf erwägen. Die Hauptkonkurrenten sind entweder teurer, langsamer oder schlechter ausgestattet.
12 Kommentare
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| #12 Re: Test Medion Erazer X6815 Notebook | Der Titan, 22:35 18.06 |
Für kleine Spiele wie Minecraft ganz gut, doch die Grafikkarte (GT555M es gibt mehrere Versionen von ihr - hier ist die schlechteste verbaut) schmiert bei anspruchsvolleren Spielen (Planetside 2, Skyrim,...) ab und der Prozessor wird durch die schlechte Kühlung bis zu 95°C heiß.Ich würde den x6815 nicht weiterempfehlen... | |
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| #11 Re: Test Medion Erazer X6815 Notebook | Daniel Arendt, 17:36 28.03 |
Ich habe mir diesen Laptop (Medion Erazer X6815) letzen sommer in Deutschland direct bei Medion bestellt. Ich muss sagen das von allen Samsungs und Dells die ich hatte dieser am besten ist. Das touchpad is nicht super optimal aber man kann einfach genug damit umgehen, ohne weitere schwer bewegliche finger. Mit der genauigkeit des touchpads hatte ich in dieser zeit NOCH GAR KEINE PROBLEME, genau wie mit den Gesten die mich bis heute auch NICHT EINMAL im stich gelassen haben. Das Keyboard weist auch keine problemme vor. Die lautsprecher sind die besten Lautsprecher die ich je zuvor an einem laptop gehoert habe, sehr laut und sehr guter klang. Der Fingerabdruck Sensor ist manchmal ein bischen stur aber man kann sich ja auch manuel einloggen (ueber Passwort).Die nVidia grafic karte ist KLASSE. Bis jetzt konnte ich markenloss ohne weitere problemme alle spiele die ich ausprobiert habe spielen (Fifa, F1 2012, COD3, Flug Simulator X etc.). Im ganzen bin ich sehr zufrieden mit dem laptop und finde das man fuer so wenig geld nichts besseres (Processor starke, Graphic staerke, fingerabdruck sensor, Blueray, sound) finden kann. Mein aller groesten segen hat der kleine kerl!Entschuldigt fuer die inkorrekte Grammatik, ich bin nicht all zu gut in Deutsch!... | |
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| #10 Re: Test Medion Erazer X6815 Notebook | zeiman, 23:40 25.09 |
Qualitativ gehört das Notebook verboten. Sollbruchstellen eingebaut.... | |
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| #9 Re: Test Medion Erazer X6815 Notebook | Erazer User, 15:33 09.09 |
Also ich habe mir das Ding Januar 2012 gekauft. Allerdings mit mattem Display, besserem Akku und normal DVD statt BluRay.Der Lüfter ist, wie hier im Test schon geschrieben beim Spielen ziemlich laut, gleichzeitig wirds dann an der Maus auch schon mal unangenehm warm. >:D Um nicht zu sagen höllisch heiß.Ansonsten bis dato gute Performance, allerdings ist das onboard Mikro Mist. Im Mumble bin ich inzwischen als Blechdose verschrien, außerdem kommt es bei mir seit kurzem zu einem unerträglichen PiepTon, sobald ich die Klappe schliesse. War deswegen aber noch nicht bei Medion.grußEU... | |
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| #8 Re: Test Medion Erazer X6815 Notebook | Matrin, 13:50 20.08 |
Das Gehäuse und die Scharniere sind Schrott - musste mich jetzt ein halbes Jahr mit Medion herumärgern die schlechte Qualität verkaufen und dann bei ausgerissenen Scharnieren dem Kunden die Schuld in die Schuhe schieben. Nie wieder Medion. Die Festplatte ist übrigens Grottenschlecht. Bootzeit > 5 Minuten. Spart lieber woanders. ;)... | |
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| #7 Re: Test Medion Erazer X6815 Notebook | Sunny564534, 19:39 30.03 |
[quote author=CongressRunner link=topic=32035.msg175902#msg175902 date=1332935324]Guten TagSeit einiger Zeit wird das X6815 auch mit matten Displays anbgeboten. Sowie HD und FUll-HD.Wie schlägt sich eigentlich das matte HD Display? Da Medion zurzeit eine Konfiguration mit I5-2450 und 1366x768 in matt hat, welche nur 650 Euro kostet, wäre von Interesse wie sich das Display schlägt.Mit persönlich ist Full-HD etwas zu klein auf einen 15.6 Zoller. [/quote]Das würde mich auch mal interessieren, vor allem weil es bei Amzon sogar nur 599Euro kostet. Eine Google Suche hat leider nicht viel gebracht. Hat jemand von euch bereits eines dieser entspiegelten Displays gesehen und kann aus erster Hand berichten ?... | |
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| #6 Re: Test Medion Erazer X6815 Notebook | CongressRunner, 13:48 28.03 |
Guten TagSeit einiger Zeit wird das X6815 auch mit matten Displays anbgeboten. Sowie HD und FUll-HD.Wie schlägt sich eigentlich das matte HD Display? Da Medion zurzeit eine Konfiguration mit I5-2450 und 1366x768 in matt hat, welche nur 650 Euro kostet, wäre von Interesse wie sich das Display schlägt.Mit persönlich ist Full-HD etwas zu klein auf einen 15.6 Zoller. ... | |
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| #5 Re: Test Medion Erazer X6815 Notebook | Winki70, 12:47 04.10 |
Hi,habe das x6815 seit 7 Tagen und bin von der Perrformance begeistert. Die Negativpunkte (Touchpad) kann ich nur zum Teil bestätigen, sicher gibt es bessere Touchpads, aber sooo schlimm ist es nicht. Über das Notebook selber, die Verarbeitung ist okay, nix klappert oder quietscht, Keyboard ist okay. Bildschirm hat ein super Bild, sowohl bei nativer HD auflösung als auch bei niedrigerer Auflösung. Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit dem Teil. Und für den Preis ist es der Überflieger.... | |
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| #4 Re: Test Medion Erazer X6815 Notebook | Martin1, 16:41 25.09 |
Hallo Jimmi!Dein Asus ist jetzt wie alt???Mein Asus G2S hatte vor einem halben Jahr auch die ersten Symptome(wunderschöne grüne Streifen).Dann kommen noch schönere rote Klötzchen hinzu und damit dir nicht langweilig wird verlaufen diese waagerecht.Wenn du dann versuchst ins BIOS zu gehen,weil du denkst ,die Sache erledigt sich mit einem Treiberupdate,hst du dich geschnitten.Da erscheint nämlich ein schönes weißes Nadelstreifenmuster ,was dir das endgültige Ableben deiner Grafikkarte bestätigen soll.Das zum Thema `` Wer billig kauft ,kauft zweimal.``Kostenpunkt des G2S bei Neuerwerb 1400 € .Mfg Martin... | |
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| #3 Re: Test Medion Erazer X6815 Notebook | lucas, 20:53 31.08 |
Hallo ,ich denke ernsthaft darüber nach mir dieses notebook zuzulegen.Die Hardware zu dem preis ist echt klasse .Meine frage ist nun ,ist das touchpad echt sooooo scheisse,hat jmd erfahrung mit dem laptop???ps: würde es nur ab und zu abends verwenden wenn ich nen film auf dem sofa gucken würde :)grus lucas... | |
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| #2 Re: Test Medion Erazer X6815 Notebook | jimmi, 14:07 15.08 |
Moin, die Frage ist wie lange halten die Teile. Ich kann dazu ein Bzp. erzählen von einem Kumpel der sich vor 3Monaten ein Medion gekauft hat und auch begeistert war über so viel HighEnd in dem kleinen 15Zoll Gerät (i7 CPU, Nvidia Gtx460,ca 1200Euro). Nach zwei Wochen bekamm das Display wunderschöne grüne Streifen, als ab zurück Display getauscht (ca 2Wochen wieder zurück). Nach einer Woche in Betrieb der nächste Ausfall - Festplatte defekt, also wieder zurück zu Medion, nach ca 2 Wochen war das Teil wieder zurück. Wir wollten dann mal ne schöne runde Zocken, wat is - Display is wieder mal platt. Zurzeit is der Junge ohne Book und klappert alle Baumärkte ab um den größten Hammer zu finden. Es wird bestimmt Leute geben die nicht solche Erfahrungen mit dem Teil gemacht haben, aber es gilt immer noch der blöde Spruch: "Wer billig kauft, der kauft zweimal"gruss :)Asus G73JW Jimmi ;D... | |
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| #1 Re: Test Medion Erazer X6815 Notebook | Clk, 13:25 15.08 |
ich würde eher zu einem Pavilion greifen, für 799 Euro die gleichen Komponenten ausser der Grafikkarte, eine AMD 6770m, die ist aber nur 5% schwecher als die GT 555m. Die Verarbeitung, das Touchpad und viele andere Sachen sind aber besser.... | |
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