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Apple MacBook Pro: Neues 16 Zoll Modell mit Magic Keyboard veröffentlicht

Apple hat heute das neue 16 Zoll große MacBook Pro vorgestellt (Bild: Apple)
Apple hat heute das neue 16 Zoll große MacBook Pro vorgestellt (Bild: Apple)
Das MacBook Pro 15 ist Geschichte! Mit der Vorstellung des neuen 16 Zoll großen MacBook Pro hat Apple heute auch das alte 15 Zoll-Modell eingestampft. Nach den Problemen der letzten Jahre stellt der Hersteller hier auch endlich die Butterfly-Tastatur ein und setzt wieder auf das alte "Magic Keyboard".

Nachdem es seit Monaten Gerüchte zu dem Thema gab und noch heute früh ein Bericht von Bloomberg veröffentlicht wurde, dem zufolge das neue MacBook Pro 16 heute veröffentlicht wird, haben sich diese Berichte nun bewahrheitet. So hat Apple heute das neue MacBook Pro mit 16 Zoll vorgestellt und im selben Atemzug das alte MacBook Pro 15 aus dem Angebot genommen.

Was viele Fans bei dem neuen Gerät besonders freuen dürfte, ist die Tatsache, dass der Hersteller hier nach Jahren der Probleme auch die Butterfly-Technik in seiner Tastatur eingestampft hat und wieder auf das alte aber verbesserte "Magic Keyboard" setzt. Aber auch ansonsten kann das Notebook auf den ersten Blick mit seinen Spezifikationen überzeugen. Beim Prozessor hat man die Wahl zwischen zwei Intel-Core-i7-Modellen, wobei die günstigere Variante über 6 Kerne mit einem Basistakt von 2,6 GHz und einem Boost von bis zu 4,5 GHz verfügt. In der teureren Variante findet sich indes ein Achtkernprozessor, der mit einem Basistakt von 2,4 GHz und einem Boost von 5,0 GHz ausgeliefert wird. Es wird spannend sein, zu sehen, wie sich der Takt unter andauernder Last verhält, da ein größeres Gehäuse theoretisch auch eine bessere Kühlung erlauben sollte.

Das neue MacBook Pro 16 von oben mit geöffneten Bildschirm (Bild: Apple)
Das neue MacBook Pro 16 von oben mit geöffneten Bildschirm (Bild: Apple)
Das neue MacBook Pro 16 von den Seiten (Bild: Apple)
Das neue MacBook Pro 16 von den Seiten (Bild: Apple)
Das neue MacBook Pro 16 geschlossen von vorne (Bild: Apple)
Das neue MacBook Pro 16 geschlossen von vorne (Bild: Apple)
Das neue MacBook Pro 16 von oben mit geschlossenem Bildschirm (Bild: Apple)
Das neue MacBook Pro 16 von oben mit geschlossenem Bildschirm (Bild: Apple)

Beim RAM hat man indes die Wahl zwischen 16, 32 und 64 GB. Als Grafikkarte setzt Apple wie gewohnt auf AMD-Chips, wobei sich hier eine Radeon Pro 5300M, eine Radeon Pro 5500M mit jeweils 4 GB GDDR6-Speicher oder eine Radeon Pro 5500M mit stolzen 8 GB GDDR6-Speicher auswählen lässt. Die verbaute Festplatte ist in der kleinsten Version 512 GB groß, die sich aber auch auf bis zu 8 TB hoch konfigurieren lässt, was sich allerdings auch in einer Preissteigerung von bis zu 2880 Euro niederschlägt.

Das Design und das Port-Layout hat sich abgesehen von der Größe kaum verändert. So ist das Touchpad immer noch ziemlich groß, während das verbaute Panel mit einer Auflösung von 3072x1920 Pixeln und einer Helligkeit von 500 Nits auskommt. Dank des größeren Gehäuses findet in dem neuen Gerät auch ein Akku mit einer Kapazität von ganzen 100 Wattstunden Platz.

Preislich startet das neue MacBook Pro 16 bei stolzen 2699 Euro, wobei man diesen Preis aber auch bis zu ganzen 7139 Euro hochtreiben kann. Ob man das wirklich braucht oder ob man sich das wirklich leisten kann, soll an dieser Stelle jeder für sich entscheiden. Wem allerdings das neue Gerät schon jetzt überzeugt hat, der kann das MacBook Pro 16 auf der Website von Apple vorbestellen. Die Geräte sollen dann ab Mitte November ausgeliefert werden.

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Autor: Cornelius Wolff, 13.11.2019 (Update: 19.11.2019)
Cornelius Wolff
Cornelius Wolff - News Editor
Seit ich mit 8 meinen ersten PC geschenkt bekommen habe (damals noch mit einem AMD Athlon Single-Kern-Prozessor) und ich dieses Gerät auch gleich munter auseinander gebaut habe, hat mich die Technik nie wieder losgelassen. So kam es, dass ich schon mit jungen Jahren immer weiter in die Welt der Computer-Technik eingetaucht bin. Als ich dann 2015 zum ersten Mal auf Notebookcheck gestoßen bin, war ich begeistert von dem Umfang den diese Seite bietet. Nun arbeite ich seit meiner erfolgreichen Bewerbung im Jahr 2016 als freier Mitarbeiter bei Notebookcheck als News- und Hardware-Redakteur.