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Apple: Neue 10,5 und 12,9 Zoll iPad-Pro-Modelle mit 120 Hz-Displays

Apple bringt zwei neue iPad-Pro-Tablets. Das 10,5 Zoll-Modell ersetzt das ehemalige 9,7 Zoll-Gerät.
Apple bringt zwei neue iPad-Pro-Tablets. Das 10,5 Zoll-Modell ersetzt das ehemalige 9,7 Zoll-Gerät.
Noch schneller und im Zusammenspiel mit iOS 11 deutlich im Handling verbessert, präsentiert Apple ein neues iPad Pro-Duo für 2017. Das 9,7 Zoll-Modell ist einem 10,5 Zoll-Gerät mit reduzierten Rändern gewichen, beide sollen mit besseren Displays nun tatsächlich auch als PC-Ersatz dienen. Ob das den sinkenden Tablet-Verkäufen auf die Sprünge helfen wird?

Man merkt, dass sich Apple wirklich Mühe gibt, die aktuelle iPad Pro-Generation noch stärker als Ersatz für traditionelle PCs zu etablieren und damit dem Anspruch der Marketing-Abteilung gerecht zu werden. Zusammen mit der im Herbst erscheinenden iOS 11-Version sollen die neuen Pro-Tablets jede Menge neuer Tricks lernen, dazu aber mehr in einem Extra-Artikel. Hier soll es einmal um die Hardware selbst gehen, die ab kommender Woche verfügbar sein wird. Das ehemalige 9,7 Zoll-Gerät wird durch das neue 10,5 Zoll Modell mit dünneren Rändern abgelöst. Apple wirbt mit vergrößerter Full-Size-Tastatur, sowohl beim On-Screen-Keyboard als auch bei der externen Tastatur, die nun in 30 Sprachen verfügbar sein wird.

ProMotion

Sowohl beim erneuerten 12,9 Zoll- als auch beim 10,5 Zoll-Gerät sollen die verbesserten True Tone-Displays mit 600 nits Helligkeit, Unterstützung von HDR-Video und geringeren Reflexionen die Arbeit erleichtern, zudem bieten beide eine von Apple ProMotion genannte flexible Frequenzanpassung. Dank 120 Hz Refreshrate soll sich das Scrollen und Verschieben butterweich anfühlen, gleichzeitig können statische Displayinhalte mit reduzierter Frequenz erneuert werden um so Energie zu sparen. Der Apple Pencil schafft in Verbindung mit dem ProMotion-Display eine 20 ms Latenz. Für Geschwindigkeit sorgt der A10X Fusion-Chip mit sechs CPU-Kernen und 12 GPU-Kernen. 

AR-Anwendungen

Apple spricht von 30 Prozent mehr CPU- und 40 Prozent mehr GPU-Performance, das soll auch für Augmented Reality-Anwendungen reichen. In diesem Zusammenhang hat Apple auf der WWDC-Keynote eine AR-Demo mit der Entwicklungsumgebung ARKit vorgeführt, die durchaus überzeugen konnte und in Zukunft wohl jede Menge neuer AR-Anwendungen liefern wird. Die Kamera-Linsen in beiden iPad Pro-Tablets wurden auf iPhone 7-Niveau angehoben und bieten jetzt OIS und eine F/1.8 Blende. Trotz der erneuerten Hardware sollen beide Geräte weiterhin 10 Stunden Akkulaufzeit bieten und unterstützen nun USB 3-Geschwindigkeit und Fast Charging. 

Mit iOS 11 noch mächtiger

Beide iPad Pro-Tablets gibt es ab sofort standardmäßig mit mindestens 64 GB Speicher, optional sind Varianten mit 256 oder 512 GB Speicher sowie natürlich LTE erhältlich. Das 10,5 Zoll-Gerät kostet mit 64 GB Speicher ab 729 Euro die 12,9 Zoll-Variante ist mit 64 GB Speicher ab 899 Euro zu haben, die Lieferung ist ab nächster Woche möglich. Das Video unten zeigt bereits einige Funktionen, die exklusiv mit iOS 11 auf den iPad Pro-Modellen ermöglicht werden, beispielsweise die Files-App, das Drag-and-Drop sowie den neuen App-Switcher.

Quelle(n)

Apple

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Autor: Alexander Fagot,  5.06.2017 (Update:  5.06.2017)
Alexander Fagot
Alexander Fagot - Editor
Als Tech- und Gadget-begeisterter Allrounder mit Desktop-Selbstbau- und Overclocking-Vergangenheit, arbeitete ich als Filmvorführer noch mit dem guten alten 35 mm Film, bin dann zusehends auch professionell in die Computerwelt geschlittert und schuftete einige Jahre als Windows-Admin und Projektmanager. Nach längeren Reisen schreibe ich nun von allen Ecken dieser Welt aus als News-Redakteur für Notebookcheck und konzentriere mich im Moment tendenziell auf den Bereich Mobile.