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Emdoor erweitert Palette mit AMDs aufgrund zu hoher Intel-Nachfrage

Emdoor weicht auf AMD aus.
Emdoor weicht auf AMD aus.
Aufgrund der Knappheit von Intels 14-nm-CPUs versuchen OEM-Laptop-Hersteller wie Emdoor diesen Mangel zu umgehen und fügen ihrer Produktpalette jetzt auch Laptops mit AMD-Prozessoren hinzu. Den Start macht Emdoor beim Einsteigermodell SR218 mit den Stoney-Ridge-Prozessoren der letzten Generation. Mit der Veröffentlichung der Zen 2-Prozessoren wird Emdoor auch die AP618-Modelle anbieten.

Da der Mangel an 14-nm-Prozessoren von Intel bis ins zweite Quartal 2019 reichen wird, suchen einige Hersteller nun bei AMD nach Alternativen. Denn bis jetzt hat der chinesische Hersteller Emdoor ausschließlich Intel-Prozessoren in seinen Geräten verbaut. Allerdings kann die derzeitige Nachfrage an Intel Kaby-Lake-Prozessoren nicht befriedigt werden und deshalb setzt Emdoor nun zusätzlich auf AMD-Chipsets.

Emdoor plant, vier Modelle der SR218-Reihe zu veröffentlichen. Die Geräte werden in den Größen zwischen 13 und 15 Zoll erhältlich sein. Betrieben werden sie von Stoney-Ridge-Prozessoren der älteren Generation. Sobald die Ryzen 2-Prozessoren verfügbar sind, wird Emdoor die AP618-Modelle mit den Raven Ridge-, Athlon- und Picasso-Chips anbieten. Die Modellreihe wird aus sechs Laptops bestehen, die Gehäusegrößen reichen ebenfalls von 13 bis 15 Zoll. Folgende CPU-Varianten werden zur Auswahl stehen: Athlon 200U, Ryzen 3-2300U/2200U, Ryzen 5-2500U, Ryzen 7-2700U, Ryzen 3-3300U/3200U, Ryzen 5-3500U, und Ryzen 7-3700U.

Ausgestattet werden die Modelle mit Full-HD-Displays, schmalen Display-Rändern sowie 8GB-DDR-4-RAM. Die maximale Speicherkapazität wird 512GB betragen (SSD). Weitere Features wie hintergrundbeleuchtete Tastatur, sowie Fingerprint-Sensor sind exklusiv für die Luxusmodelle reserviert. Auch wird ein 14 Zoll großes 2-in-1-Convertible mit ähnlicher Ausstattung und einem kleineren Gehäuse erhältlich sein.

Zurzeit sind noch keine Informationen zu den Preisen verfügbar. Es ist jedoch wichtig zu wissen, dass Emdoor die Produkte an ausgewählte Kunden verkaufen wird, die diese dann unter eigenem Namen weitervermarkten. Somit wäre es keine Überraschung, wenn Laptops dieser Art auf Crowd-Funding-Seiten auftauchen und nicht über den gewohnten Vertriebsweg bei lokalen Händlern landen.

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Autor: Daniel Puschina, 18.01.2019 (Update: 18.01.2019)
Daniel Puschina
Daniel Puschina - Editor
Ich bin die Generation, die in den 90er Jahren auf einem 386er mit der 20MHz Turbotaste die ersten Computer-Erfahrungen gesammelt hat. Es war eine Gratwanderung zwischen der Leistungsgrenze meines Rechners und dem knappen Taschengeld, umso größer war aber dadurch die Motivation, das letzte Stück Leistung hier noch rauszuholen. Das Herauskitzeln eines einzelnen Kilobytes in der config.sys Datei war bei 2MB RAM absolut bestimmend über „Spiel startet“ oder „Spiel startet nicht“. Ab diesem Zeitpunkt habe ich auch damit begonnen, mich hardwareseitig immer eingehender mit Benchmarktests, Leistungsvergleiche und Tuning der Komponenten zu beschäftigen, was mich in den letzten Jahren zum Dauerbesucher der Notebookcheck-Seite machte. Es ist mir somit eine große Freude, hier nun selbst aktiv für diese Seite schreiben und testen zu können.