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GPD Win Max doch mit Intel Ice Lake statt AMD Ryzen

Der GPD Win Max setzt wohl doch auf einen Chip von Intel. (Bild: GPD)
Der GPD Win Max setzt wohl doch auf einen Chip von Intel. (Bild: GPD)
Einer der kompaktesten Gaming-Laptops der Welt kommt wohl doch mit einem Intel-Chip, nachdem das Unternehmen ursprünglich auf AMD Ryzen setzen wollte. Immerhin dürfte die Leistung in Spielen dank Ice Lake durchaus interessant werden.

Der CEO des Unternehmens hat erste Benchmarks des GPD Win Max 2 auf dem chinesischen sozialen Netzwerk Baidu veröffentlicht, und eines der Bilder spricht eindeutig von einem Intel Iris Plus Grafikchip. Damit dürfte feststehen, dass der Mini-PC mit einem Intel Ice Lake Prozessor ausgestattet sein wird. Nachdem GPU-Z einen Stromverbrauch von 15,5 Watt angibt, könnte es sich zum Beispiel um einen Intel Core i5-1035G7 handeln.

In einem Leak vergangenen April wurde im Prototypen noch ein AMD Ryzen Chip verwendet. Warum das Unternehmen seine Meinung geändert hat ist unklar, Ice Lake sollte aufgrund des deutlich schnelleren Grafikchips allerdings eine ordentliche Gaming-Performance auf das kleine Display zaubern und ein großer Fortschritt gegenüber älteren GPD-Geräten mit ihrem Intel Core M und der Intel HD Graphics 615 sein.

Abgesehen davon sind noch nicht allzu viele Details zum neuen Gaming-Notebook bekannt. Gemeinhin wird von einem Gehäuse ausgegangen, das dem GPD P2 Max (ab 654 Euro auf Amazon) ähnlich ist, sodass man mit einem etwa 9 Zoll großen Display rechnen darf. 

Laut Liliputing kommt der Mini PC mit einem D-Pad, zwei Analogsticks und vier Buttons über der Tastatur, sodass man den Laptop als Gaming-Handheld verwenden kann. Zum Preis und zum Launch-Datum gibt es nach wie vor keine Informationen.

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Autor: Hannes Brecher, 13.01.2020 (Update: 13.01.2020)
Hannes Brecher
Hannes Brecher - News Editor
Seit ich als Kind einen Game Boy Color mit Pokemon Rot geschenkt bekam, war ich fasziniert davon, wie man ganze Welten mithilfe von so einfachen Grafiken und Texten erschaffen kann. Das hat nicht nur mein Interesse an Hard- und Software geweckt, sondern auch meine Leidenschaft für Design und für’s Schreiben, die ich nun als Grafikdesigner und Redakteur ausleben darf.