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Leaker: Apple A14-Chip im iPhone 12 wird Benchmark-Charts sprengen

Der Apple A14-Chip im iPhone 12 soll deutlich schneller werden, der A14X in den Apple Silicon-Macs umso mehr. (Bild: EverythingApplePro)
Der Apple A14-Chip im iPhone 12 soll deutlich schneller werden, der A14X in den Apple Silicon-Macs umso mehr. (Bild: EverythingApplePro)
Dem Apple A14-Chipsatz kommt in diesem Jahr eine noch größere Bedeutung zu als bisher, soll er doch auch die Basis für die ersten Apple Silicon-Macs bilden, die mit einer erweiterten Apple A14X-Variante laufen werden. Schon der fürs iPhone 12 vorgesehene A14 dürfte aber massiv bei GPU- und CPU-Performance zulegen, wie ein Leaker nun möglicherweise vorab verraten hat. Qualcomm wird sich anstrengen müssen.
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Apple wird im September zu den ersten Herstellern gehören, die mit einem 5 nm-Prozessor werben können, Huawei wird mit dem im Mate 40 letztmalig zum Einsatz kommenden Kirin 1000-SoC zwar ebenfalls auf die kleineren Strukturen setzen, muss danach aber aufgrund der US-Sanktionen erstmal eine Pause einlegen. Konkurrenten wie MediaTek und Qualcomm sind Apple und Huawei dicht auf den Fersen, hier erwarten wir 5 nm-Prozessoren wie den Snapdragon 875 aber erst im Frühjahr 2021, zumindest in neuen Smartphones wie der Galaxy S21-Serie von Samsung. 

Apple wird dagegen noch in diesem Jahr mit der iPhone 12-Generation auf den Markt kommen, wenn auch einige Wochen später als üblich. Dem Apple A14-Chipsatz kommt in diesem Jahr eine noch größere Bedeutung zu als bisher, denn auf dessen Basis werden nicht nur neue iPhones und iPads erwartet sondern auch die ersten ARM-Macs mit Apple Silicon statt Intel-Chip. Schon die Basisvariante des Apple A14 soll jedenfalls deutliche Performancegewinne im Vergleich zum Apple A13 Bionic bringen, der im iPhone 11 beziehungsweise iPhone SE Dienst tut. (letzteres bei Amazon ab 477 Euro)

Mehr Performance gibt es in jedem Jahr aber heuer dürfte Apple mal wieder die Benchmark-Charts sprengen. Dem Leaker Komiya zufolge soll der Apple A14 Multi-Core-Werte von +40 Prozent im Vergleich zum A13 bieten, bei der GPU-Performance dürfen wir sogar satte 50 Prozent mehr Speed erwarten. Die Beschleunigung wird wohl auch deswegen so hoch ausfallen, da die kleinere Strukturbreite höhere Effizienz verspricht. Mit mehr Kernen und potentiell höheren Taktfrequenzen dürfte der Apple A14X in den nächsten iPad Pros und den ersten MacBooks mit Apple Silicon zudem noch weiter zulegen. Hoffen wir mal, dass die Infos des Leakers auch korrekt sind.

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Autor: Alexander Fagot, 10.08.2020 (Update: 10.08.2020)
Alexander Fagot
Alexander Fagot - Managing Editor News
Als Tech- und Gadget-begeisterter Allrounder mit Desktop-Selbstbau- und Overclocking-Vergangenheit, arbeitete ich als Filmvorführer noch mit dem guten alten 35 mm Film, bin dann zusehends auch professionell in die Computerwelt geschlittert und schuftete einige Jahre als Windows-Admin und Projektmanager. Nach längeren Reisen schreibe ich nun von allen Ecken dieser Welt aus als News-Redakteur für Notebookcheck und konzentriere mich im Moment tendenziell auf den Bereich Mobile.