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Huawei Mate 40 und Mate 40 Pro geleakt: 360 Grad-Video und Renderbilder zeigen die nächsten Kamera-Flaggschiffe

Das sind die ersten Bilder zum Huawei Mate 40 und Mate 40 Pro dank visualisierter CAD-Files.
Das sind die ersten Bilder zum Huawei Mate 40 und Mate 40 Pro dank visualisierter CAD-Files.
Vermutlich im Oktober wird Huawei die nächste Mate-Generation präsentieren, und diesmal gibt es an der Front des Mate 40 Pro einen großen Unterschied zum Mate 30 Pro im Vorjahr. Die breite Notch ist offenbar Geschichte, stattdessen gibt es auf beiden Modellen ein pillenförmiges Displayloch. Was noch so neu ist, zeigen bereits die ersten geleakten Bilder und ein 360 Grad-Video auf Basis geleakter CAD-Modelle.
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Noch bevor die ersten offiziellen Bilder eines neuen Smartphones eintrudeln ist meist er der Mann der Stunde: Steve Hemmerstoffer aka @OnLeaks. Dank seiner guten Kontakte in die Industrie kommt er oft sehr früh an geleakte CAD-Modelle der heißen Ware und anstatt sie 1:1 zu veröffentlichen visualisiert er die CADs in Form hochauflösender Renderbilder und 360 Grad-Videos, die in den meisten Fällen dem finalen Design erstaunlich nahe kommen.

Im Detail können natürlich noch Unterschiede zum offiziellen Renderbild vorkommen, dennoch - die Erfahrung zeigt, dass die Bilder meist schon das zeigen, was uns Wochen oder manchmal Monate später auch wirklich erwartet. Beim Mate 40 und Mate 40 Pro sind es etwa zwei bis drei Monate bis zum Launch, Huawei wird die neue Mate-Generation wohl wie immer im Oktober launchen, gerüchteweise mit Kirin 1000 oder Kirin1020 und, wie man sieht, durchaus dem einen oder anderen neuen Designelement.

Huawei Mate 40

Beide Mates des Vorjahres, die hierzulande wenn dann nur mit dem Pro-Modell in limitierter Form eine Rolle spielten, waren sue doch die ersten Huawei-Flaggschiffe ohne Google-Services, zeigten noch eine recht breite Notch an der Front, im Pro-Modell aufgrund der 3D-Sensorik für die Gesichtserkennung noch etwas breiter. Sowohl Mate 40 als auch Mate 40 Pro ersetzen die Notch nun durch ein sehr längliches, pillenförmiges Punch-Hole, in dem zwei Kameras und ein Sensor in der Mitte zu erkennen sind. Ob hier nur der Infrarot-Sender des P40 Pro integriert ist oder ob sich zumindest im Pro-Modell mehr an 3D-Sensorik steckt, ist aktuell nicht bekannt.

Das kleinere Mate 40 bietet ein etwa 6,4 Zoll großes Display, das seitlich leicht gebogen ist aber bei weitem keine Waterfall-Kurven zeigt, wie es vor Wochen mal  aufgrund eines vermeintlichen Screen-Protectors gemunkelt wurde. Die Maße des Chassis sind 158,6 x 72,5 x 8,9 mm (10,4 mm mit Kamerabuckel), an der Oberseite finden sich zwei Löcher, vermutlich für Micro, weitere Sensoren oder IR-Steuerung. An der Rückseite git es wieder das runde Kamera-Design, diesmal allerdings mit größerem Kamerabuckel, drei Kameras und einem weiteren Sensor sowie LED-Leiste an der Seite. 

Huawei Mate 40 Pro

Bei Mate 40 Pro zeigt sich ein prinzipiell sehr ähnliches Design, wenngleich es Unterschiede im Detail gibt. Hier findet sich tatsächlich, wie beim Mate 30 Pro, wieder ein seitlich stark gebogenes Horizon Display, allerdings auch hier nicht um mehr als 90 Grad gekrümmt, wie zuletzt behauptet Ein Einschalter ist wieder an der Seite zu finden und die physische Lautstärkewippe feiert seine Rückkehr. Im Vorjahr setzte Huawei ja beim Thema Lautstärkeregelung ja ausschließlich auf einen Softregler, der offenbar nicht jedem gefiel. In den Renderbldern wirkt es so als wären die Buttons ein wenig an der Unterseite ins Chassis versenkt, was durchaus gut aussieht.

Das Display des Mate 40 Pro soll etwa 6,7 Zoll in der Diagonale messen und wieder einen Fingerabdrucksensor integrierten (beim Mate 40 ist das wohl auch so, wenngleich nicht explizit erwähnt). Auch hier finden sich wieder Sensoren an der Oberseite, vermutlich ebenfalls ein IR Blaster darunter. Zusätzlich zur Triple-Cam steckt in der hier ebenfalls kreisrunden, stärker erhöhten Kamera-Einheit eine Periskop-Telefoto-Kamera wie im P40 Pro (bei Amazon aktuell ab 930 Euro zu haben). Das Chassis des Mate 40 Pro soll 162,8 x 75,5 x 9 mm messen, mit Kamerabuckel ebenfalls wieder 10,4 mm. 

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Autor: Alexander Fagot,  3.08.2020 (Update:  3.08.2020)
Alexander Fagot
Alexander Fagot - Managing Editor News
Als Tech- und Gadget-begeisterter Allrounder mit Desktop-Selbstbau- und Overclocking-Vergangenheit, arbeitete ich als Filmvorführer noch mit dem guten alten 35 mm Film, bin dann zusehends auch professionell in die Computerwelt geschlittert und schuftete einige Jahre als Windows-Admin und Projektmanager. Nach längeren Reisen schreibe ich nun von allen Ecken dieser Welt aus als News-Redakteur für Notebookcheck und konzentriere mich im Moment tendenziell auf den Bereich Mobile.