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Microsoft: Intel Kaby Lake- und AMD Zen-Chips unterstützen nur Windows 10

Sorry, folks! Auf zukünftigen Prozessoren läuft nur die jeweils aktuelle Windows-Version.
Sorry, folks! Auf zukünftigen Prozessoren läuft nur die jeweils aktuelle Windows-Version.
Microsoft, Intel und AMD unterstützen keine älteren Microsoft-Betriebssysteme als Windows 10 mehr auf den zukünftigen Prozessor-Familien Kaby Lake und Zen. Das könnte insbesondere bei Firmen die Nachfrage nach Skylake-Prozessoren erhöhen.

Schon bei den aktuellen Intel Skylake-Chips hat Microsoft versucht, den Support-Zeitraum für PCs mit Windows 7 beziehungsweise Windows 8.1 einzuschränken, hat die Änderungen nach viel Protest aber wieder zurückgenommen und wird Hardware mit Skylake Chips bis zum jeweiligen Support-Ende des Betriebssystems unterstützen. (Der Extended Support für Windows 7 endet am 14. Jänner 2020, der für Windows 8.1. am 10. Jänner 2023) Doch mit den kommenden Kaby Lake und Zen-CPUs von Intel und AMD wird es ernst für Freunde der älteren Betriebssystemvarianten. Microsoft beschränkt den Support dieser und aller anderen zukünftigen Chips einzig und alleine auf Windows 10.

Das stellte eine Pressesprecherin von Microsoft auf Nachfrage dem Magazin PC World gegenüber klar: "Neue Prozessoren benötigen die zum Veröffentlichungstermin aktuelle Windows-Version", meinte sie und erklärte, dass Microsoft dadurch eine bessere Unterstützung der Hardware garantieren und die Zuverlässigkeit und Kompatibilität mit früheren Plattformen sicherstellen könne. Wer nun hofft, dass Intel und AMD vielleicht rückwirkend Treiber für die älteren Microsoft-Betriebssysteme updaten könnte, wird leider ebenfalls enttäuscht. Beide Hersteller stellten in ihren jeweiligen Statements klar, dass sie hinter Microsoft's Entscheidung stünden. 

Natürlich wird es der eine oder andere dennoch versuchen, und könnte sogar erfolgreich darin sein, Windows 7 oder 8.1 auf den zukünftigen Plattformen zum Laufen zu bringen. Das dürfte für Firmen jedoch keine Option sein. Analysten wie Dean McCarron von Mercury Research vermuten, dass die Nachfrage nach Skylake-Komponenten daher steigen wird und Händler sie sogar horten könnten, um die Nachfrage solange zu befriedigen, bis die Mehrheit doch auf Windows 10 umgestiegen ist.

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Autor: Alexander Fagot,  3.09.2016 (Update:  3.09.2016)
Alexander Fagot
Alexander Fagot - Editor
Als Tech- und Gadget-begeisterter Allrounder mit Desktop-Selbstbau- und Overclocking-Vergangenheit, arbeitete ich als Filmvorführer noch mit dem guten alten 35 mm Film, bin dann zusehends auch professionell in die Computerwelt geschlittert und schuftete einige Jahre als Windows-Admin und Projektmanager. Nach längeren Reisen schreibe ich nun von allen Ecken dieser Welt aus als News-Redakteur für Notebookcheck und konzentriere mich im Moment tendenziell auf den Bereich Mobile.