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Nach Netflix: Auch Spotify möchte bei Apple Verkaufsgebühren umgehen

Quelle: itunes.apple.com
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Nachdem Netflix schon Ende Dezember angekündigt hat, künftig keine neuen Abos mehr zu akzeptieren, die über die App Store von Apple bezahlt werden, scheint Spotify nun den selben Schritt zu gehen. Dadurch entfällt für Apple eine ziemlich große Summe bei den App-Store-Umsätzen.

Netflix hat Ende letzten Jahres angekündigt, dass Nutzer künftig keine Abos mehr über den App Store von Apple abschließen können. Damit umgeht Netflix die recht hohen Gebühren, die Apple auf Bezahlungen im App Store verlangt. Dies hat Apple einen ziemlich starken Stoß verpasst, hat Netflix dem Konzern mit dem Apfel-Logo doch mehrere 100 Millionen Dollar eingespielt. Nun scheint sich ein weiterer bekannter Software-Anbieter Netflix anzuschließen. So hat auch Spotify in einem Forenbeitrag bekannt gegeben, dass der Streaminganbieter für Musik künftig keine neuen Abos mehr über den App Store akzeptieren wird. Auch Spotify erklärt diesen Schritt damit, dass die Gebühren, die Apple auf Zahlungen im App Store verlangt, zu hoch seien und die Nutzer deshalb künftig auf eine andere Zahlungsmethode zurückgreifen sollen.

Diese Meldungen kommen für Apple zu einem sehr ungünstigen Zeitpunkt. So hat der Konzern sowieso schon unter stagnierenden Absatzzahlen seines iPhones zu leiden, was den Aktienkurs des Herstellers in den Keller treibt. Der weitere Ausfall von Umsätzen im 9-stelligen Bereich dürfte die Anleger ebenfalls nicht gerade begeistern.

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Autor: Cornelius Wolff,  8.01.2019 (Update:  8.01.2019)
Cornelius Wolff
Cornelius Wolff - News Editor
Nachdem ich mit 8 meinen ersten PC geschenkt bekommen habe (damals noch mit einem AMD Athlon Single-Kern-Prozessor) und ich dieses Gerät auch gleich munter auseinander gebaut habe, hat mich die Technik nie wieder losgelassen. So kam es, dass ich schon mit jungen Jahren immer weiter in die Welt der Computer-Technik eingetaucht bin. Als ich dann 2015 zum ersten Mal auf die Seite Notebookcheck gestoßen bin, war ich begeistert von dem Umfang den diese Seite bietet. Nun arbeite ich seit meiner erfolgreichen Bewerbung im Jahr 2016 als freier Mitarbeiter bei Notebookcheck als News- und Hardware-Redakteur.