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PEAQ: Saturn und MediaMarkt bringen eigene Notebooks und Tablets in den Handel

Saturn und MediaMarkt verkaufen jetzt auch ihre eigenen Notebooks und Tablets (Bild: Mediamarkt)
Saturn und MediaMarkt verkaufen jetzt auch ihre eigenen Notebooks und Tablets (Bild: Mediamarkt)
(Update: PEAQ-Geräte sind eigentlich von Trekstor) Saturn und MediaMarkt haben mit ihrer eigenen Marke PEAQ zwei neue Notebooks und ein Tablet veröffentlicht, die jetzt bei den beiden Handelsketten verkauft werden. Hierbei handelt es sich im Allgemeinen eher um günstige Geräte.

Unter dem hauseigenen Markennamen PEAQ bringen die Technik-Einzelhandelsketten Saturn und MediaMarkt, die beide zur MediaMarktSaturn Retail Group gehören, jetzt eigene Notebooks und Tablets in Deutschland in den Handel. Dabei richten sich hier sämtliche Geräte an das günstigere Budget-Segment.

PEAQ PNB S130 Slim

Das PEAQ PNB S130 von vorne (Bild: MediaMarkt)
Das PEAQ PNB S130 von vorne (Bild: MediaMarkt)

Als erstes wäre da das PNB S130 Slim, ein 13,3 Zoll großes Notebook mit einen Full-HD-IPS-Panel, das über einen Intel Pentium N4200 mit 4 GB RAM und 128 GB internen eMMC-Speicher verfügt. Dabei besitzt das Gerät auch einen internen M.2-Speicherslot, in dem man zusätzlich eine SSD verbauen kann. Als Betriebssystem setzt PEAQ hier auf Windows 10 Home im S-Modus. In Sachen Konnektivität kommt das Notebook mit einem Mini-HDMI-Anschluss und zwei USB 3.1 Type A-Ports. Das PNB S130 ist derzeit bei beiden Händlern für 299 Euro zu haben.

Es wird spannend sein zu sehen, wie sich das Notebook gegen die immer dominantere günstige Konkurrenz aus China durchsetzen kann. So bekommt man beispielsweise bei Chuwi für ca. 300 Euro aktuell das LapBook Pro, was über vergleichbare Spezifikationen verfügt und mit einem schlanken und verhältnismäßig gut verarbeiteten Gehäuse überzeugen kann.

PEAQ Classic PNB C150

Das PEAQ PNB C150 kostet unter 500 Euro (Bild: MediaMarkt)
Das PEAQ PNB C150 kostet unter 500 Euro (Bild: MediaMarkt)

Das zweite Notebook mit einem 15,6-Zoll-Display kommt indes unter der Bezeichnung PNB C150 für 429 Euro in den Handel. Dafür erhält man einen 5 Jahre alten Intel Core i3-5005U mit 8 GB RAM und wahlweise 256 oder 512 GB internen SSD-Speicher. Auch hier lässt sich der Speicher wieder über den M.2-Slot erweitern. An den Seiten des Geräts finden sich zwei USB 3.1 Type A-Anschlüsse, ein HDMI-Port, sowie ein vollwertiges SD-Kartenlesegerät. Beim Betriebssystem kommt wieder Windows 10 Home S zum Einsatz. Bei beiden neuen Notebooks lässt sich Windows allerdings auch kostenlos von der S-Version auf die normale Home-Version upgraden.

PEAQ Tablet PET 100

Das PEAQ Tablet PET 100 wird in seiner Einstiegsversion 119 Euro kosten (Bild: MediaMarkt)
Das PEAQ Tablet PET 100 wird in seiner Einstiegsversion 119 Euro kosten (Bild: MediaMarkt)

Zu guter Letzt gibt es mit dem PEAQ Tablet PET 100 auch noch ein günstiges Android-Tablet. Dieses kommt mit einem 10,1 Zoll großen HD-Panel, während sich im Inneren der über vier Jahre alte MediaTek MT8163 verbirgt, dem 2 GB RAM und 32 GB interner Speicher zur Seite stehen, wobei letzterer per microSD-Karte um bis zu 256 GB erweitert werden kann. Damit sollte sich das Tablet nur für Alltagsaufgaben oder anspruchslose Casual Spiele eignen. Mit Android 9 setzt der Hersteller hier auch nicht auf die aktuellste Version des mobilen Betriebssystems. Preislich startet das Gerät bei 119 Euro. Eine weitere Version des P100 mit 4G-Unterstützung kostet indes 139 Euro.

Update 31.01: PEAQ-Geräte kommen von Trekstor

Der Aufkleber verrät den wahren Hersteller der PEAQ-Geräte
Der Aufkleber verrät den wahren Hersteller der PEAQ-Geräte

Bei den kürzlich vorgestellten PEAQ-Modellen handelt es sich eigentlich um Notebooks und Tablets des Herstellers Trekstor, die von MediaMarkt und Saturn nur unter einem eigenen Markennamen verkauft werden. Dies wurde jetzt bestätigt, da sich auf der Rückseite der Geräte Aufkleber befinden, auf denen das Unternehmen als Hersteller genannt wird. Notebooks von Trekstor, wie z.B. das Yourbook C11B oder das Primebook C13, konnten in der Vergangenheit häufig mit einem guten Preis-Leistungsverhältnis aufwarten, wobei man hier allerdings in der Regel deutliche Abstriche bei der Helligkeit des Displays oder bei der Leistung machen muss.

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Autor: Cornelius Wolff, 29.01.2020 (Update: 31.01.2020)
Cornelius Wolff
Cornelius Wolff - News Editor
Seit ich mit 8 meinen ersten PC geschenkt bekommen habe (damals noch mit einem AMD Athlon Single-Kern-Prozessor) und ich dieses Gerät auch gleich munter auseinander gebaut habe, hat mich die Technik nie wieder losgelassen. So kam es, dass ich schon mit jungen Jahren immer weiter in die Welt der Computer-Technik eingetaucht bin. Als ich dann 2015 zum ersten Mal auf Notebookcheck gestoßen bin, war ich begeistert von dem Umfang den diese Seite bietet. Nun arbeite ich seit meiner erfolgreichen Bewerbung im Jahr 2016 als freier Mitarbeiter bei Notebookcheck als News- und Hardware-Redakteur.