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PSN-Ausfall verstärkt Bedenken um Zugriff auf digitale PS5-Spiele

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ⓘ Sony, Canva AI
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Nach dem geplanten Ende der PS5-Discs im Jahr 2028 könnten Ausfälle des PlayStation Network deutlich schwerwiegendere Folgen haben. Digitale Spiele, die eine Lizenzprüfung erfordern, lassen sich ohne funktionierendes Netzwerk unter Umständen nicht starten. Auch der jüngste PSN-Ausfall war nach mehreren Stunden, in denen sich viele Spieler nicht bei ihren Konten anmelden konnten, noch nicht vollständig behoben.

Ein weiterer großflächiger Ausfall des PlayStation Network (PSN) hat Spiele beeinträchtigt, die auf eine Online-Verbindung angewiesen sind. Während sich einige Dienste inzwischen wieder normalisieren, sehen Befürworter physischer Spiele den Vorfall als Bestätigung ihrer Bedenken. Sie argumentieren, dass der Besitz von Spielen nach dem Auslaufen der Produktion von PS5-Discs zunehmend von Sonys Infrastruktur abhängig sein wird.

Welche Spiele sind betroffen?

Laut Downdetector schnellten die Meldungen über Störungen im PSN am 24. Juli gegen 13 Uhr MESZ in die Höhe. Spieler, die sich nicht bei ihren PlayStation-Konten anmelden konnten, hatten keinen Zugriff auf Online-Dienste oder den PlayStation Store. Zudem konnten sie Multiplayer-Titel überhaupt nicht nutzen. In einigen Fällen waren jedoch auch Einzelspieler-Spiele von dem Ausfall betroffen.

PS5-Konsolen, auf denen Konsolenfreigabe und Offline-Spiel aktiviert waren, blieben in der Regel von den Problemen verschont. Mit dieser Funktion lassen sich die digitalen Lizenzen von Käufen aus dem PlayStation Store auch ohne Internetverbindung überprüfen. Eine Ausnahme besteht allerdings, wenn ein Spieler nicht seine als Heimkonsole festgelegte PS5 verwendet.

Der jüngste Vorfall ist nicht der erste PSN-Ausfall, der für Schlagzeilen sorgt. Im Februar 2025 war das Netzwerk für 24 Stunden nicht erreichbar. Noch gravierender war jedoch der Vorfall im Jahr 2011, als Hacker das PSN für mehr als drei Wochen lahmlegten.

Der Unterschied besteht heute darin, dass physische Spiele bereits deutlich seltener geworden sind – noch bevor Sony die Produktion neuer PS5-Discs im Jahr 2028 einstellen will. Einzelspieler-Titel auf Blu-ray sind von Lizenzprüfungen größtenteils nicht betroffen.

Allerdings gehören verpflichtende Day-One-Updates bei Neuerscheinungen inzwischen häufig dazu, etwa bei Halo: Campaign Evolved. Kritiker sehen in instabilen Netzwerken dennoch einen Beleg dafür, wie fragil das Konzept des digitalen Spielebesitzes sein kann.

100 Prozent Verfügbarkeit sind kaum realistisch

Eine Möglichkeit für PlayStation, diesen Bedenken zu begegnen, wäre eine höhere Zuverlässigkeit und Sicherheit der eigenen Server. Spekuliert wird zudem, dass die zeitgleichen Probleme bei Amazon Web Services (AWS) am 24. Juli kein Zufall waren. Sony hat bislang nicht erklärt, welche Rolle AWS dabei gespielt haben könnte. Möglich ist jedoch, dass der Cloud-Dienst unter anderem den Online-Multiplayer und die Authentifizierung über das PSN unterstützt.

Leider ist selbst ein Unternehmen von der Größe Sonys auf die Zusammenarbeit mit mehreren Partnern angewiesen. Fällt nur einer dieser Dienste aus, kann dies Funktionen und digitale Käufe erheblich beeinträchtigen. Genau deshalb fordern Befürworter physischer Datenträger, dass Spiele auf Disc auch künftig als Alternative erhalten bleiben.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-07 > PSN-Ausfall verstärkt Bedenken um Zugriff auf digitale PS5-Spiele
Autor: Adam Corsetti, 24.07.2026 (Update: 24.07.2026)