Steam Machine trotz hohem Preis teils ausverkauft, Valve verzichtet auf Reservierungen

Die Reaktionen auf die Preisankündigung der Steam Machine sind überwiegend negativ ausgefallen. Das hat einige Fans zu der Frage veranlasst, ob die Nachfrage nach dem Mini-PC geringer ausfallen könnte als erwartet. In Asien ist der Marktstart jedoch bereits erfolgt, und die Konsolen-Alternative ist bei der mit Valve verbundenen Komodo Station ausverkauft.
Steam Machine in manchen Ländern schnell vergriffen
Der Händler, der Japan, Taiwan und Hongkong bedient, wickelt Bestellungen anders ab. Statt der in anderen Regionen genutzten Reservierungsschlange ist das Gaming-System am 22. Juni plötzlich in den Verkauf gegangen. Kurz nach der Aktualisierung der Seite haben Reddit-Nutzer wie Rhoiyds berichtet, dass der gesamte Bestand verschwunden war.
Frustrierte Spieler haben den Storefront auf dessen Social-Media-Kanal kritisiert. Andere Follower zeigen sich überrascht, dass die Steam Machine trotz des abschreckenden Preises ausverkauft ist. In Japan kostet der Mini-PC zwischen 189.980 Yen für die 512GB-Version ohne Controller und 264.980 Yen für das 2TB-Modell. Umgerechnet entspricht das 1.030 bis 1.440 Euro.
Die Preise liegen also ähnlich hoch wie in Europa beziehungsweise Deutschland. Dennoch sieht sich der SteamOS-Würfel derselben Kritik ausgesetzt, im Vergleich zu Konsolen wie der PS5 ein schwaches Preis-Leistungs-Verhältnis zu bieten.
Steam Machine Preisvergleich
Auf Amazon Japan hat ysmt4848 eine Teileliste mit einem AMD Ryzen 7 7800X3D, einer RX 9060 XT und denselben Speicher- und Arbeitsspeicherkapazitäten wie bei der 2TB Steam Machine zusammengestellt. Trotz teils besserer Komponenten wäre der selbst konfigurierte Gaming-PC günstiger.
PlayStation-Anhänger dürften noch mehr Grund haben, sich bestätigt zu fühlen. Ein Test der Steam Machine von Digital Foundry hat gezeigt, dass die PS5 in vielen Spielen eine bessere Leistung liefert. Die PS5 Slim ohne Laufwerk kostet deutlich weniger als der Einstiegspreis der Steam Machine.
Falls sich die Hardware dennoch als beliebt erweist, könnten Käufer in Europa zumindest diesen Ärger vermeiden. Anders als bei Komodo Station wird ein Reservierungssystem registrierte Käufer mit Bestelllinks kontaktieren, sobald Lagerbestand verfügbar ist.



















