Notebookcheck

Test HP ZBook 15 Workstation

Allen Ngo (übersetzt von Andreas Osthoff), 20.01.2014

Pure Business. Die ZBook Serie mag noch relativ neu sein, aber schon die ersten Modelle haben es in sich. Nach dem ZBook 17 folgt nun auch das ZBook 15 im Test. Es bietet alles, was wir von den Geräten der EliteBook Serie kennen, und noch viel mehr. Wir sehen uns die Konfiguration für 2.999 US-Dollar in diesem Test genauer an.

Im Vergleich mit normalen Notebooks für Privatkunden und selbst mit Business-Notebooks spielen mobile Workstations in einer eigenen Liga. Sie sind relativ groß, teuer, sperrig und alles andere als minimalistisch. Für anspruchsvolle Tätigkeiten sind sie aber genau richtig.

Die HP-ZBook-Serie tritt dabei in die Fußstapfen der zugegebenermaßen recht überfüllten EliteBook-Workstations. Es handelt sich um komplett neue Geräte mit einer einfacheren Namensgebung. In einem ausführlichen Test konnte uns das ZBook 17 im letzten Jahr schon ziemlich beeindrucken. Bei der neuen Serie handelt es sich nicht nur um einen neuen Namen, vielmehr ist es die bisher größte Überarbeitung einer HP Workstation. 

Unser ZBook-15-Testgerät setzt diesen Trend fort und ist äußerlich identisch zu seinem größeren Bruder, inklusive der verwendeten Materialien und dem Tippgefühl. Die Testkonfiguration ist mit einem Core i7-4800MQ16 GB DDR3L-RAM, einer Quadro K610M GPU, einer 500-GB-HDD mit 7200 U/min + 32-GB-SSD-Cache sowie einem 1080p-Display ausgestattet. Zusammen mit der umfangreichen Anschlussausstattung kostet das ZBook 15 mindestens 1.699 US-Dollar und maximal 2.999 US-Dollar. Wie schlägt sich das ZBook 15 gegen die mobilen Workstations der Konkurrenten Dell und Lenovo?

Gehäuse

matte Oberflächen auf der Innenseite
matte Oberflächen auf der Innenseite
glänzender Deckel aus gebürstetem Aluminium
glänzender Deckel aus gebürstetem Aluminium
maximaler Öffnungswinkel des Displays
maximaler Öffnungswinkel des Displays

Wie auch schon beim größeren ZBook 17 ist die gesamte Gehäusequalität des ZBook 15 exzellent. Der Aluminiumdeckel und die Bodenplatte sind sehr steif und geben unter mittlerem Druck nur minimal nach. Wie schon bei den EliteBook Vorgängern sind der Deckel, die Basiseinheit und auch die Scharniere unempfindlich gegenüber Vibrationen, und Versuche, die Teile zu verwinden, bleiben ohne Erfolg. Da beim ZBook keine Unibody-Konstruktion zum Einsatz kommt, entsteht bei einigen Teilen, beispielsweise dem inneren Displayrahmen, ein Plastikgefühl, trotzdem sind die Teile dick und genauso widerstandsfähig. 

Für eine mobile Workstation ist das industrielle Design überraschend ansprechend, vor allem im Vergleich zu den Konkurrenten der Dell-Precision-Serie oder der Lenovo-ThinkPad-W-Serie, die beide kastenförmiger und glanzloser daherkommen. HP bewirbt das keilförmige Aussehen des ZBook als innovativ und elegant, was bei einer Workstation allerdings nicht allzu viel bedeutet. Es reicht aber aus, um sich von den langweiligeren Konkurrenten zu unterscheiden. Die gummierten Bereiche am äußeren Rand des Deckels sind beispielsweise nur für die Optik, allerdings werten sie das komplett matte und schwarze (Jet-Black) ZBook 15 spürbar auf. HP hat es geschafft, eine ansprechende Workstation zu konstruieren und gleichzeitig das Gewicht (2,82 kg) sowie die Gehäusehöhe (30,5 mm) der getesteten Kontrahenten zu unterbieten (ThinkPad W530: 2,81 kg, 36 mm; Precision M4800: 3,18 kg, 40 mm). Lenovos aktuelles W540 gibt sich den Herstellerinformationen zufolge noch etwas schlanker und leichter (2,8 cm, 2,6 kg).

Eine charakteristische Eigenschaft, die von den EliteBooks übernommen wurde, ist die leicht entfernbare und schraubenlose Bodenplatte. Damit erhält man sehr schnell Zugriff auf die internen Komponenten und kann beispielsweise sehr leicht die Festplatte austauschen. Laut HP war der schraubenlose Verschlussmechanismus eine der wichtigsten Kundenanforderungen, da die Wartung enorm vereinfacht wird und keine besonderen Werkzeuge notwendig sind. Es wäre schön gewesen, wenn das optische Laufwerk als modularer Schacht realisiert worden wäre, aber das ist nur ein kleiner Makel.

Ausstattung

Workstations bieten im Vergleich zu normalen Notebooks in der Regel deutlich mehr Anschlüsse, und auch das ZBook 15 stellt keine Ausnahme dar. Es existieren sowohl ein DisplayPort, ein Thunderbolt-Anschluss sowie ein VGA-Ausgang für ältere Geräte. Allerdings gibt es weder HDMI, Firewire noch einen eSATA-Anschluss, die am Precision M4800 bzw. ThinkPad W530 vorhanden sind. Auf der Unterseite befindet sich zudem ein proprietärer Docking-Anschluss, um die Anschlussvielfalt zu ergänzen.

Bei so vielen Anschlüssen ist die Positionierung immer etwas kompliziert. Bei dem ZBook 15 sieht es so aus, als ob die Anschlüsse zufällig auf drei der vier Gehäuseseiten verteilt wurden. Wir hätten es begrüßt, wenn einige Stecker weiter hinten wären, um Platz auf dem Schreibtisch einzusparen. Insbesondere bei dem DisplayPort und dem Thunderbolt-Anschluss hat man sonst häufig mit relativ dicken Kabeln zu hantieren. Für das Einlegen der SIM-Karte muss zunächst der Akku entfernt werden.

keine Anschlüsse auf der Vorderseite
keine Anschlüsse auf der Vorderseite
rechts: SD-Kartenleser, kombinierter 3,5-mm-Audioanschluss, 1x USB 3.0, optisches Laufwerk, VGA-Ausgang
rechts: SD-Kartenleser, kombinierter 3,5-mm-Audioanschluss, 1x USB 3.0, optisches Laufwerk, VGA-Ausgang
links: Kensington Lock, 1x USB 2.0, Thunderbolt, DisplayPort, 1x USB 3.0, 54-mm-ExpressCard, SmartCard
links: Kensington Lock, 1x USB 2.0, Thunderbolt, DisplayPort, 1x USB 3.0, 54-mm-ExpressCard, SmartCard
hinten: 1x USB 3.0, Netzteilanschluss, Gigabit-LAN
hinten: 1x USB 3.0, Netzteilanschluss, Gigabit-LAN

Kommunikation

Das ZBook kann mit einem WLAN- sowie einem WWAN-Modul (UMTS/HSPA+) konfiguriert werden. Unser Testgerät verwendet ein Dual-Band (2x2) Intel Centrino 6235 WLAN-Modul mit einer maximalen Übertragungsrate von bis zu 300 Mbit/s, welches auch in vielen modernen Ultrabooks, wie dem Asus Zenbook Prime UX31, zum Einsatz kommt. Eine HP HS3110 WWAN-PCIe-MiniCard ermöglicht den mobilen Zugriff auf das Internet in WCDMA/SPA/HSPA+- oder EDGE/GPRDS/GSM-Netzen. Während unseres Tests kam es zu keinen unerwarteten Verbindungsabbrüchen oder sonstigen Störungen des WLAN- oder GPS-Moduls.

Sicherheit

Datensicherheit wird bei Workstations sehr groß geschrieben, aber glücklicherweise ist HP als globaler IT-Dienstleister in diesem Bereich sehr gut aufgestellt. Das ZBook 15 wird ab Werk mit einer Vielzahl von Sicherheitssoftware und -komponenten ausgeliefert. Dazu gehören unter anderem ein Fingerabdruckleser, TPM-1.2-Unterstützung sowie Client-Security-Programme von HP und Intel. Neben dem obligatorischen Kensington Lock und Intels Anti-Theft verwendet die HP 3D DriveGuard Software einen Beschleunigungssensor, um das Risiko von Festplattenschäden bei Erschütterungen oder Stürzen zu reduzieren.

Zubehör

Es gibt reichlich Zubehör für das ZBook 15, inklusive den normalen Portreplikatoren von HP sowie spezifische Dockingstationen für den Dockinganschluss auf der Unterseite. Dadurch stehen viele zusätzliche Anschlüsse, unter anderem DVI, eSATA sowie parallele und serielle Schnittstellen, zur Verfügung.

Garantie

HP gewährt eine Garantie von 3 Jahren, aber es gibt zusätzlich die Möglichkeit, den Service über Care Packs zu erweitern. Neben der einfachen Garantieverlängerung kann beispielsweise auch ein 24/7-Reparaturservice erworben werden.

HP Client Security
HP Client Security
Intel Management and Security
Intel Management and Security
HP Client Security Manager
HP Client Security Manager

Eingabegeräte

Tastatur

Die beleuchtete Tastatur (32,25 x 11,5 cm) unterscheidet sich nicht vom ZBook 17. Die Tasten geben eine recht weiche Rückmeldung und verfügen über einen kurzen Tastenhub. Mit ihrem guten Ansprechverhalten sind sie aber sehr angenehm beim Tippen. Für weitere Informationen zu der Tastatur empfehlen wir einen Blick in unseren ausführlichen Test des ZBook 17.

Touchpad

Trotz der kleineren Ausmaße des ZBook 15 gegenüber dem ZBook 17 sind die Touchpads ebenfalls identisch, sowohl in Bezug auf die Größe (103 x 59 mm) als auch die Benutzung. Bei beiden Geräten kommt die Synaptics LuxPad V1.6 Software zum Einsatz. Die glatte Oberfläche ermöglicht eine sehr präzise und zuverlässige Steuerung. Multitouch-Gesten mit bis zu drei Fingern können konfiguriert werden, und standardmäßig wird ein Links-Klick registriert, wenn man das Pad berührt. Bei der normalen Verwendung fanden wir die Steuerung mit dem Touchpad etwas leichter als mit dem konkaven Track-Button.

Die sechs umliegenden Tasten können konfiguriert werden und haben einen leisen, aber straffen Druckpunkt beim Betätigen. Sie sind sehr nützlich für Verknüpfungen und fühlen sich im Gegensatz zum Precision M6800 oder ThinkPad W530 deutlich gleichmäßiger an. Allerdings sind die Tasten am HP auch recht leichtgängig, es kann also durchaus zu versehentlichen Eingaben kommen.

vollwertige Chiclet-Tastatur mit Nummernblock
vollwertige Chiclet-Tastatur mit Nummernblock
qualitativ hochwertiges und mattes Touchpad
qualitativ hochwertiges und mattes Touchpad
Die beiden vertikalen Pfeiltasten sind leider recht klein.
Die beiden vertikalen Pfeiltasten sind leider recht klein.

Display

Das AUO11ED B156HW01 Display hat eine Auflösung von 1080p und verwendet, ähnlich wie viele andere Workstations, ein mattes IPS-Panel für bessere Blickwinkelstabilität und Farben. Texte und Bilder sind sehr scharf, und wir konnten keine größeren Probleme mit Ghosting oder Screen-Bleeding feststellen. Obwohl 1080p für die meisten Anwender ausreichen dürfte, gibt es immer mehr Notebooks mit höheren Auflösungen und Pixeldichten. Das Precision M4800 ist beispielsweise schon mit einer Auflösung von 3.200 x 1.800 Pixel erhältlich, wir gehen also davon aus, dass zukünftige ZBooks diesem Trend ebenfalls folgen werden.

Die gemessene durchschnittliche Helligkeit liegt bei fast 300 cd/m², was für ein mattes 15,6-Zoll-Display in Innenräumen ausreichend ist. Die maximale Helligkeit wird im Akkubetrieb nicht künstlich limitiert. Der Kontrast von 550:1 ist nur etwa halb so hoch wie beim Precision M4800, aber vergleichbar mit dem ThinkPad W530 und dem MSI GT60. Obwohl diese Ergebnisse für ein Privatgerät sehr gut wären, sind sie für eine Workstation mit diesem Kaufpreis lediglich durchschnittlich. 

Im Test ist uns aufgefallen, dass die Hintergrundbeleuchtung recht träge auf Helligkeitsänderungen reagiert. Auch das ZBook 17 hatte mit diesem Problem zu kämpfen, es scheint sich also um einen Softwarefehler in der aktuellen ZBook Generation zu handeln.

301.7
cd/m²
310.1
cd/m²
282.6
cd/m²
276.2
cd/m²
299.2
cd/m²
271.9
cd/m²
270.3
cd/m²
268
cd/m²
280.7
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Basic Pro 2
Maximal: 310.1 cd/m² Durchschnitt: 284.5 cd/m²
Ausleuchtung: 86 %
Helligkeit Akku: 299.2 cd/m²
Kontrast: 554:1 (Schwarzwert: 0.54 cd/m²)
ΔE Color 10.67 | - Ø
ΔE Greyscale 5.27 | - Ø
58.64% AdobeRGB 1998 (Argyll)
Gamma: 2.38

Leider kann das Display einen Großteil des AdobeRGB-Spektrums nicht abdecken und befindet sich näher am sRGB-Farbraum. Ähnlich verhält es sich beim Precision M6800 mit einer Farbraumabdeckung von rund 90 Prozent des sRGB-Spektrums. Zum Vergleich: Günstige Notebooks mit schlechteren Displays liegen normalerweise bei unter 60 Prozent. Für einige Grafikdesigner mag das Ergebnis ausreichen, bei höheren Ansprüchen empfiehlt sich aber das ZBook 17, bei dem wir eine AdobeRGB-Abdeckung von 93 Prozent messen konnten. Andernfalls sollte man sich für das optionale DreamColor Display im ZBook 15 entscheiden, welches eine bessere Farbwiedergabe bietet.

ZBook 15 vs. AdobeRGB1998
ZBook 15 vs. AdobeRGB1998
ZBook 15 vs. MSI GT60
ZBook 15 vs. MSI GT60
ZBook 15 vs. Dell XPS 15
ZBook 15 vs. Dell XPS 15
ZBook 15 vs. Dell Precision M6800
ZBook 15 vs. Dell Precision M6800

Für die weiteren Analysen kam unser X-Rite i1Basic Pro Spektrophotometer zum Einsatz. Das Display profitiert von einer Kalibrierung, die eine flachere RGB-Balance zu Folge hat. Außerdem nähert sich der Gammawert weiter an seinen Idealwert von 2,2 an, der durch den sRGB-Standard definiert ist. Die Farbgenauigkeit nimmt mit höherer Sättigung zu, aber selbst bei einer niedrigen Sättigung ist das Ergebnis mit einer maximalen DeltaE-2000-Abweichung von 7 sehr gut; Türkis zeigt dabei die größte Abweichung.

Graustufen vor der Kalibrierung
Graustufen vor der Kalibrierung
Sättigung vor der Kalibrierung
Sättigung vor der Kalibrierung
ColorChecker vor der Kalibrierung
ColorChecker vor der Kalibrierung
Graustufen nach der Kalibrierung
Graustufen nach der Kalibrierung
Sättigung nach der Kalibrierung
Sättigung nach der Kalibrierung
ColorChecker nach der Kalibrierung
ColorChecker nach der Kalibrierung
Der Betrieb im Freien ist bei maximaler Helligkeit und im Schatten möglich.
Der Betrieb im Freien ist bei maximaler Helligkeit und im Schatten möglich.

Das Notebook kann ganz gut im Freien verwendet werden, solange man direkte Sonneneinstrahlung vermeidet. Das matte Display verbessert die Lesbarkeit und reduziert Reflexionen, und die helle Hintergrundbeleuchtung kann zudem ausgewaschene Farben etwas minimieren. Trotzdem reicht die Helligkeit nicht aus, um direktes Sonnenlicht zu kompensieren. Für eine komfortablere Benutzung empfehlen wir daher ein schattiges Plätzchen in Kombination mit der maximalen Displayhelligkeit.

Blickwinkel ZBook 15
Blickwinkel ZBook 15

Es handelt sich um ein IPS-Panel, und die Blickwinkelstabilität ist dementsprechend exzellent. Verglichen mit vielen günstigeren Geräten gibt es selbst bei extremen Blickwinkeln keine Farbverfälschungen. Zusammen mit dem maximalen Öffnungswinkel von 180 Grad und der matten Oberfläche sollte es kein Problem sein, den Displayinhalt mit mehreren Freunden oder Arbeitskollegen zu teilen.

Leistung

HP stellt lediglich drei Haswell Prozessoren zur Auswahl: i7-4700MQ mit 2,4 GHzi7-4800MQ mit 2,7 GHz sowie den i7-4900MQ mit 2,8 GHz. Alle Modelle sind High-End-CPUs und zählen zu den schnellsten Exemplaren dieser Prozessorgeneration. Abgesehen von den leichten Taktunterschieden besitzt das Top-Modell einen 2 MB größeren L3-Cache (insgesamt 8 MB). Ansonsten sind die Modelle aber sehr ähnlich, inklusive der integrierten HD 4600 GPU. Die beiden größeren Versionen bieten zudem mehr Sicherheitsfeatures (z. B. vPro, VT-d und Trusted Execution), die für größere Unternehmen interessant sein könnten. Im Leerlauf senken die Haswell Chips ihren Takt auf 800 MHz.

Vier DDR3 PC3-12800 SODIMM Module von Samsung stellen insgesamt 16 GB Arbeitsspeicher zur Verfügung. Zwei Module sind über die Wartungsklappe auf der Unterseite leicht zugänglich, die anderen beiden Steckplätze benötigen aber etwas mehr Aufwand und einen Schraubenzieher. Maximal können bis zu 32 GB RAM eingebaut werden.

Der DPC Latency Checker zeigt selbst bei aktivierten Funkverbindungen keine Latenzprobleme.

Systeminformationen HP ZBook 15

Prozessor

Die synthetischen Benchmarkergebnisse des i7-4800MQ in unserem Testgerät unterscheiden sich nicht von anderen Notebooks mit dieser CPU. Die Multi-Core-Leistung in wPrime 1024m mit 266 Sekunden sowie die Single-Core-Leistung in Super Pi 32M mit 578 Sekunden stimmen beispielsweise mit dem Precision M6800 überein. Der Haswell Prozessor ist leistungs- und ausstattungstechnisch am besten mit dem i7-3740QM aus der vorherigen Ivy-Bridge-Generation zu vergleichen, aufgrund der verbesserten Grafikeinheit hat der i7-4800MQ aber eine etwas größere Grundfläche.  

Weitere Informationen und Benchmarks zum i7-4800MQ finden Sie auf unserer Technik-Seite.

CineBench R10 32 Bit
CineBench R10 32 Bit
CineBench R10 64 Bit
CineBench R10 64 Bit
CineBench R11.5 64 Bit
CineBench R11.5 64 Bit
Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
5009
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
17540
Cinebench R10 Shading 32Bit
6828
Cinebench R10 Rendering Single CPUs 64Bit
6602 Points
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 64Bit
23019 Points
Cinebench R10 Shading 64Bit
6780 Points
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.55 Points
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
6.25 Points
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
28.83 fps
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System Performance

Das hohe PCMark-7-Ergebnis von 5.798 Punkten schiebt das ZBook 15 weit nach oben in unserer Benchmark-Datenbank - und mit einer richtigen SSD wäre es sogar noch höher ausgefallen. Das Ergebnis liegt beinahe auf Höhe des Asus G750JH, welches einen etwas langsameren i7-4700HQ in Verbindung mit einer SSD von Lite-On verwendet. PCMark 8 Home zeigt ähnliche Resultate, die HP Workstation kann mit vielen SSD-bestückten Notebooks mit einer schnellerer GPU gleichziehen oder diese sogar übertrumpfen, inklusive dem Gigabyte P34G und dem Razer Blade 14.

Der Windows 7 Leistungsindex zeigt die HDD als Flaschenhals des Systems, was bei High-End-Notebooks mit einer mechanischen Festplatte nicht selten der Fall ist. Trotzdem fühlt sich das System sehr flott und beinahe so schnell wie ein SSD-basiertes Notebook an. Unser Testgerät wurde zudem mit Windows 7 ausgeliefert, die grafisch aufwändige Benutzeroberfläche, die sich auf HDDs langsamer anfühlen kann, fällt also weg.

PCMark 7
PCMark 7
PCMark 8 Home
PCMark 8 Home
PCMark 8 Work
PCMark 8 Work
6.1
Windows 7 Leistungsindex
Prozessor
Berechnungen pro Sekunde
7.8
Speicher (RAM)
Speichervorgänge pro Sekunde
7.9
Grafik
Desktopleistung für Windows Aero
6.8
Grafik (Spiele)
3D-Business und Gaminggrafikleistung
6.8
Primäre Festplatte
Datentransferrate
6.1
PCMark 7 Score
5798 Punkte
PCMark 8 Home Score Accelerated
3962 Punkte
PCMark 8 Creative Score Accelerated
3897 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated
4850 Punkte
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Massenspeicher

Die Hitachi Travelstar Z7K500 erreicht laut HD Tune eine durchschnittliche Transferrate von 93,3 MB/s, was für eine mechanische Festplatte mit 7.200 U/min (SATA-3) sehr gut ist. Langsamere Laufwerke mit 5.400 U/min liefern im selben Test typischerweise weniger als 80 MB/s. Anwender können außerdem verschlüsselte Festplatten oder SSDs konfigurieren, allerdings gibt es keine RAID-Unterstützung.

Wenn man keine SSD auswählt, kann man auch einen SSD-Cache via mSATA-Laufwerk konfigurieren. Unsere HDD von Hitachi ist mit einer 32 GB Lite-On LMS-32L6M kombiniert, um häufig verwendete Anwendungen zu beschleunigen. Solch eine Lösung ist vor allem bei günstigen Notebooks beliebt, da eine kleine SSD günstiger ist als eine vollwertige SSD mit 128 GB oder mehr. Der Vorteil unserer Konfiguration liegt in der größeren Kapazität der HDD. Ein Aufrüsten der HDD oder mSATA-SSD erfordert keine Schraubenzieher, allerdings kann der 2,5-Zoll-Schacht lediglich Laufwerke mit einer Höhe von 7 mm aufnehmen.

Hier finden sie unseren ständig wachsenden HDD- und SSD-Vergleich mit vielen Benchmarks.

CrystalDiskMark HDD
CrystalDiskMark HDD
HD Tune HDD
HD Tune HDD
Der Lite-On SSD-Cache ist automatisch aktiviert.
Der Lite-On SSD-Cache ist automatisch aktiviert.
Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
Minimale Transferrate: 10.9 MB/s
Maximale Transferrate: 226.6 MB/s
Durchschnittliche Transferrate: 93.3 MB/s
Zugriffszeit: 17.3 ms
Burst-Rate: 296.9 MB/s
CPU Benutzung: -1 %

Grafikkarte

Unser ZBook 15 verwendet eine Quadro K610M mit 1 GB GDDR5-RAM, bei der es sich um die schwächste verfügbare dedizierte Grafiklösung handelt. Die GPU arbeitet im Leerlauf mit 135/202,5 MHz (Kern/Speicher) und unter Last mit maximal 954/650 MHz. Die anderen beiden verfügbaren Grafikkarten sind die Quadro K1100M und K2100M, die beide deutlich schneller sind als die K610M. Die K1100M im Eurocom Racer 3W ist beispielsweise in allen Tests des SPECviewperf 11 deutlich überlegen. Anwender mit aufwändigeren Grafikanwendungen profitieren mehr von einer stärkeren GPU als einer schnelleren CPU.

In Anbetracht des Preises und der Größe des ZBook 15 ist es etwas enttäuschend, dass HP keine stärkeren Grafikkarten anbietet. Eine Quadro K3000M ist aufgrund des viermal so großen Speicherinterfaces (256 Bit vs. 64 Bit bei der 610M) sogar noch deutlich schneller. Ein Wechsel der Grafikkarte erfordert etwas mehr Arbeit als das Entfernen der Wartungsklappe.

Die Leistung in Spielen ist mittelmäßig und am ehesten mit der GeForce GT 720M vergleichbar. Unser 3DMark-11-Ergebnis liegt auf einem Niveau mit der Kepler basierten GT 630M im HP Envy dv6 oder Asus K55VM. Quadro-Treiber sind allerdings nicht für Spiele optimiert, denn das ZBook 15 wurde nicht als Gaming Notebook konzipiert. Nichtsdestotrotz können selbst aufwändigere Titel mit reduzierten Auflösungen und Details gespielt werden.

3DMark Ice Storm
3DMark Ice Storm
3DMark Cloud Gate
3DMark Cloud Gate
3DMark Fire Strike HD
3DMark Fire Strike HD
3DMark Vantage P Result
5634 Punkte
3DMark 11 Performance
1283 Punkte
3DMark Ice Storm Standard Score
45793 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
5970 Punkte
3DMark Fire Strike Score
711 Punkte
3DMark Fire Strike Extreme Score
287 Punkte
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SPECviewperf 11
1920x1080 Siemens NX (nach Ergebnis sortieren)
HP ZBook 15
20.54 fps ∼18%
Dell Precision M4800
30.39 fps ∼27%
HP EliteBook 8570w LY550EA-ABD
23.69 fps ∼21%
Lenovo ThinkPad W530-N1K43GE
24.67 fps ∼22%
EUROCOM Racer 3W
23.61 fps ∼21%
1920x1080 Tcvis (nach Ergebnis sortieren)
HP ZBook 15
26.47 fps ∼44%
Dell Precision M4800
33.86 fps ∼57%
HP EliteBook 8570w LY550EA-ABD
18.62 fps ∼31%
Lenovo ThinkPad W530-N1K43GE
29.26 fps ∼49%
EUROCOM Racer 3W
28.2 fps ∼47%
1920x1080 SolidWorks (nach Ergebnis sortieren)
HP ZBook 15
35.16 fps ∼48%
Dell Precision M4800
45.41 fps ∼61%
HP EliteBook 8570w LY550EA-ABD
45.85 fps ∼62%
Lenovo ThinkPad W530-N1K43GE
35.59 fps ∼48%
EUROCOM Racer 3W
41.14 fps ∼56%
1920x1080 Pro/ENGINEER (nach Ergebnis sortieren)
HP ZBook 15
13.93 fps ∼58%
Dell Precision M4800
18.97 fps ∼79%
HP EliteBook 8570w LY550EA-ABD
6.27 fps ∼26%
Lenovo ThinkPad W530-N1K43GE
14.98 fps ∼62%
EUROCOM Racer 3W
17.14 fps ∼71%
1920x1080 Maya (nach Ergebnis sortieren)
HP ZBook 15
42.44 fps ∼34%
Dell Precision M4800
52.59 fps ∼42%
HP EliteBook 8570w LY550EA-ABD
52.84 fps ∼43%
Lenovo ThinkPad W530-N1K43GE
46.94 fps ∼38%
EUROCOM Racer 3W
62.78 fps ∼51%
1920x1080 Lightwave (nach Ergebnis sortieren)
HP ZBook 15
49.06 fps ∼58%
Dell Precision M4800
50.89 fps ∼61%
HP EliteBook 8570w LY550EA-ABD
61.01 fps ∼73%
Lenovo ThinkPad W530-N1K43GE
45.69 fps ∼54%
EUROCOM Racer 3W
63.45 fps ∼76%
1920x1080 Ensight (nach Ergebnis sortieren)
HP ZBook 15
14.67 fps ∼7%
Dell Precision M4800
27.43 fps ∼13%
HP EliteBook 8570w LY550EA-ABD
18.8 fps ∼9%
Lenovo ThinkPad W530-N1K43GE
18.21 fps ∼9%
EUROCOM Racer 3W
17.36 fps ∼8%
1920x1080 Catia (nach Ergebnis sortieren)
HP ZBook 15
28.72 fps ∼35%
Dell Precision M4800
41.47 fps ∼50%
HP EliteBook 8570w LY550EA-ABD
16.28 fps ∼20%
Lenovo ThinkPad W530-N1K43GE
33.53 fps ∼41%
EUROCOM Racer 3W
33.49 fps ∼41%

Legende

 
HP ZBook 15 Intel Core i7-4800MQ, NVIDIA Quadro K610M, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
 
Dell Precision M4800 Intel Core i7-4900MQ, NVIDIA Quadro K2100M, Samsung SSD SM841 256GB MZ7PD256HAFV
 
HP EliteBook 8570w LY550EA-ABD Intel Core i5-3360M, AMD FirePro M4000, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
 
Lenovo ThinkPad W530-N1K43GE Intel Core i7-3820QM, NVIDIA Quadro K2000M, Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630
 
EUROCOM Racer 3W Intel Core i7-4700MQ, NVIDIA Quadro K1100M,

Emissionen

Geräuschemissionen

50-mm-Lüfter
50-mm-Lüfter

Im Leerlauf rotiert der Lüfter mit etwa 36 dB(A), was hörbar und für ein ruhendes System auch recht laut ist. Das ZBook 17 ist zum Beispiel fast 10 dB(A) leiser; unser ZBook 15 ist zudem lauter als das Precision M4800 und auch als der Vorgänger EliteBook 8570W. Das Aktivieren des Energiesparprofils ändert dabei nichts an der Lüftergeschwindigkeit.

Glücklicherweise bleibt die Drehzahl des Lüfters auch bei wenig Last, wie dem Surfen im Internet oder Textverarbeitung (auch gleichzeitig), konstant. Es kommt daher zu keinem störenden Pulsieren bei alltäglichen Aufgaben, nur bei höherer Last erhöht sich verständlicherweise auch die Lüfterdrehzahl. In diesem Zustand unterscheidet sich das ZBook 15 dann kaum von anderen Workstations, denn 40-45 dB(A) sind unter Last durchaus üblich.

Lautstärkediagramm

Idle
35.9 / 36 / 36.1 dB(A)
DVD
40.8 / 49.9 dB(A)
Last
40.5 / 44.9 dB(A)
 
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   BK Precision 732A (aus 15 cm gemessen)

Temperatur

Die recht hohen Lüfterdrehzahlen und eine ausreichende Ventilation sorgen für niedrige Oberflächentemperaturen am gesamten Gerät. Im Leerlauf sind die Temperaturen zudem sehr gleichmäßig und es gibt auf keiner Seite einen Hotspot.

Bei maximaler Auslastung für mehr als eine Stunde konnten wir eine maximale Temperatur von 35,2 Grad im Bereich des Lüfters messen. Bei den Oberflächen im Bereich des optischen Laufwerks gibt es kaum eine Temperaturveränderung, beim Tippen mit beiden Händen kann der Anwender also einen recht großen Unterschied feststellen. EliteBooks bleiben selbst unter Last recht kühl, das gleiche wird also auch von der neuen ZBook Serie erwartet. 

Rivalisierende Workstations wie das ThinkPad W530 oder das MSI GT60 erreichen eindeutig höhere Temperaturen (über 50 Grad Celsius) und weisen deutlich steilere Temperaturanstiege auf. Das Precision M4800 hat ebenfalls recht niedrige Maximaltemperaturen, allerdings sind die Werte im Leerlauf höher als beim ZBook 15.

Max. Last
 33.4 °C34.6 °C25 °C 
 35.2 °C31.2 °C24.4 °C 
 29.6 °C27.4 °C25.2 °C 
Maximal: 35.2 °C
Durchschnitt: 29.6 °C
26 °C35.2 °C28.8 °C
25.2 °C32.2 °C35.2 °C
25.4 °C31.8 °C33.8 °C
Maximal: 35.2 °C
Durchschnitt: 30.4 °C
Netzteil (max.)  39.2 °C | Raumtemperatur 20 °C | Fluke 62 Mini IR Thermometer

Stresstest

Wir belasten das Notebook und verwenden die Überwachungs-Tools CPU-Z, GPU-Z und HWiNFO64, um Probleme mit der Systemstabilität oder Throttling festzustellen.

Mit aktivem Prime95 läuft die CPU mit dem maximalen Takt von 3,5 GHz für vier aktive Kerne, allerdings reduzierte sich dieser im Laufe des Tests langsam auf stabile 2,7-2,8 GHz. Die Prozessortemperatur pendelte sich bei 77 Grad Celsius ein.

Bei der Belastung durch FurMark lief die dedizierte Nvidia GPU stabil mit 953,7/650,2 MHz (Kern/Speicher), während die Temperatur bei 56 Grad Celsius lag. Der Takt blieb während des Tests stabil und es gab keine Erhöhung bzw. Reduzierung.

Die parallele Verwendung von Prime95 und FurMark für mehr als eine Stunde resultierte in dem Basistakt der CPU (2,7 GHz), während die GPU keine Probleme hatte, den Takt von 953,7/650,2 MHz (Kern/Speicher) aufrecht zu erhalten. Wie erwartet stiegen aber die Temperaturen an: Wir konnten bis zu 87 Grad Celsius für die CPU bzw. 70 Grad Celsius für die GPU messen. Trotzdem blieb das System stets stabil und es gab keine Probleme mit Throttling. Ein anschließender 3DMark-11-Durchlauf führte zu keiner Veränderung der Punktzahl.

Im Akkubetrieb reduziert sich die Systemleistung. Das 3DMark-11-Ergebnis zeigt ein geringeres CPU-Ergebnis (7.171 Punkte vs. 7.896 Punkte am Strom), da der Turbo Boost im Akkubetrieb automatisch deaktiviert wird und die CPU ihren Basistakt von 2,7 GHz nicht überschreitet. Die Grafikleistung ist allerdings nicht beeinträchtigt (1.134 Punkte vs. 1.136 Punkte am Strom).

Prime95 Last
Prime95 Last
FurMark Last
FurMark Last
maximale Last
maximale Last

Lautsprecher

Lautsprecherabdeckungen über der Tastatur
Lautsprecherabdeckungen über der Tastatur

Die Stereo-Lautsprecher befinden sich oberhalb der Tastatur zwischen dem Power-Button und den Tasten für die Funkverbindungen. Sie sind DTS-zertifiziert und produzieren einen ausgewogenen Klang für angenehme Musik- bzw. Filmwiedergabe. Der Bass könnte kräftiger sein, das Ergebnis ist aber trotzdem gut. Auch bei hohen Pegeln kommt es zu keinen Verzerrungen oder Vibrationen am Notebook. Für die gelegentliche Musikwiedergabe reichen die internen Lautsprecher völlig aus, eine externe Lösung über den 3,5-mm-Klinkenanschluss ist nicht unbedingt notwendig.

Akkulaufzeit

Unser Testgerät ist mit einem austauschbaren 83-Wh-Akku (Li-Ion, 8 Zellen) ausgestattet. Neben einem kleineren 8-Zellen-Akku mit 75 Wh sind zudem zusätzliche Akkus für den Docking-Anschluss mit 100 Wh bzw. 75 Wh (jeweils 9 Zellen) erhältlich.

Mit minimaler Helligkeit, deaktivierten Funkverbindungen und dem Energiesparprofil erreichte das Notebook eine Laufzeit von rund 5,5 Stunden. Mit maximaler Helligkeit, aktivierten Funkverbindungen und dem Höchstleistungsprofil resultierte der Battery Eaters Classic Test in einer Laufzeit von rund 1,5 Stunden. Der realistischere WLAN-Test verwendet eine Helligkeit von 150 cd/m² (Helligkeit bei etwa 70 %) und ein ausbalanciertes Energieprofil, während wir ein Browser-Skript ausführen. In diesem Szenario lag die Laufzeit bei etwa 4,5 Stunden. Mit Ausnahme der minimalen Laufzeit war bei allen Tests die integrierte Grafikkarte aktiv.

Die Ergebnisse sind mehr oder weniger mit anderen 15,6-Zoll-Workstations vergleichbar, unter anderem dem MSI GT60, dem Precision M4700 und dem Precision M4800. Am auffälligsten ist, dass das ThinkPad W530 potenziell deutlich längere Laufzeiten ermöglicht, wohingegen das EliteBook 8770w im Vergleich zum ZBook 15 deutlich früher wieder an die Steckdose muss. Die Unterstützung von Nvidias Optimus Technologie ist neu für eine Workstation von HP und erklärt damit auch teilweise, warum die neuen ZBooks länger durchhalten als die alten EliteBooks.

minimale Laufzeit (Classic Test)
minimale Laufzeit (Classic Test)
maximale Laufzeit (Reader's Test)
maximale Laufzeit (Reader's Test)
WLAN-Laufzeit
WLAN-Laufzeit
Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
5h 34min
Surfen über WLAN
4h 46min
Last (volle Helligkeit)
1h 29min

Fazit

HP ZBook 15
HP ZBook 15

Bereits das ZBook 17 und die vorherigen EliteBook Workstations von HP konnten uns beeindrucken, daher waren unsere Erwartungen an das ZBook 15 auch dementsprechend hoch. Der Hersteller enttäuscht nicht und liefert im Prinzip ein kleineres ZBook 17, ohne irgendwelche Kompromisse bei der Qualität oder der Ausstattung einzugehen.

Das ZBook 15 ist eine der besten Workstations in Hinsicht auf die Verarbeitung, zudem ist es sehr stabil und es sieht auch noch gut aus. Das Aufrüsten der Komponenten ist sehr simpel, das Notebook ist also gut für die Zukunft gerüstet, allerdings könnte das Austauschen der CPU/GPU und das Reinigen der Kühlkörper Anfänger überfordern. Trotzdem gefällt uns HPs schraubenloses Design der Wartungsklappe, und wir würden diese Konstruktion auch gerne in anderen Notebooks vorfinden.

Selbst mit der mechanischen Festplatte (7.200 U/min) ist die Systemleistung sehr gut. Für noch mehr Geschwindigkeit empfehlen wir allerdings eine mSATA-SSD als primäres Laufwerk in Kombination mit einer 2,5-Zoll-HDD für größere Datenmengen. Dadurch erhält man durchgängig hohe Geschwindigkeiten und mehr als genug Kapazität, wohingegen ein SSD-Cache nur gewisse Anwendungen beschleunigen kann.

Kleinere Kritikpunkte sind der laute Lüfter und die verringerte CPU-Leistung im Akkubetrieb. Je nach Einsatzszenario (stets am Stromnetz oder in lauteren Umgebungen) spielen diese aber unter Umständen keine Rolle.

Ein größeres Problem ist allerdings die mittelmäßige CAD-Leistung, denn es gibt keine Grafiklösungen oberhalb der Mittelklasse-GPU Quadro K2100M. Im Gegensatz zum Precision M4800 sind auch keine höheren Displayauflösungen als 1080p erhältlich. Die fehlende RAID-Unterstützung ist ein weiterer Makel an der ansonsten umfangreichen Ausstattung.

Trotz dieser wenigen Probleme wird die ZBook Serie zukünftig noch besser werden. Die ersten Geräte gehören bereits zu den besten Workstations von HP, und wir freuen uns schon auf die zweite Generation. Wir drücken die Daumen für ein hochauflösendes DreamColor Display.

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im Test: HP ZBook 15
im Test: HP ZBook 15

Datenblatt

HP ZBook 15 (ZBook 15 Serie)
Grafikkarte
NVIDIA Quadro K610M - 1024 MB, Kerntakt: 954 MHz, Speichertakt: 1300 MHz, 312.65, Optimus
Hauptspeicher
16384 MB 
, Dual-Channel DDR3L 11-11-11-28
Bildschirm
15.6 Zoll 16:9, 1920x1080 Pixel, AU Optronics B156HW01 V1 ID: AUO11ED, IPS, spiegelnd: nein
Massenspeicher
Hitachi Travelstar Z7K500 HTS725050A7E630, 500 GB 
, 7200 U/Min, + Lite-On LMS-32L6M-HP
Soundkarte
Intel Lynx Point PCH - High Definition Audio Controller
Anschlüsse
1 Express Card 54mm, 1 USB 2.0, 3 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 Thunderbolt, 1 VGA, 1 DisplayPort, 1 Kensington Lock, 1 Docking Station Anschluss, Audio Anschlüsse: kombinierter 3,5-mm-Audioausgang, Card Reader: SD-Kartenleser, 1 SmartCard, 1 Fingerprint Reader
Netzwerk
Intel I217-LM Gigabit Network Connection (10/100/1000MBit), Intel Centrino Advanced-N 6235 (a/b/g/n), Bluetooth 4.0, HSPA+
Optisches Laufwerk
HP DVD RAM UJ8C2
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 30.5 x 381.5 x 257
Akku
83 Wh Lithium-Ion, 8 Zellen
Betriebssystem
Microsoft Windows 7 Professional 64 Bit
Kamera
Webcam: 720p HD
Sonstiges
Lautsprecher: Stereo, DTS Studio Sound HD, Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: ja, Handbuch, Schnellstartanleitung, HP Performance Advisor, HP Remote Graphics Software, CyberLink PowerDVD 12, HP Client Security, VSW3 Pro, HP 3D DriveGuard, Intel RST, Synaptics, Intel Management and Security, 36 Monate Garantie
Gewicht
2.82 kg, Netzteil: 905 g
Preis
1400 Euro

 

HP-ZBook-15-Testgerät für 2.999 US-Dollar
HP-ZBook-15-Testgerät für 2.999 US-Dollar
Das Gehäuse ist kleiner, unterscheidet sich ansonsten aber nicht vom ZBook 17.
Das Gehäuse ist kleiner, unterscheidet sich ansonsten aber nicht vom ZBook 17.
überall hochwertiges Aluminium
überall hochwertiges Aluminium
stabiles Gehäuse, selbst in der Mitte des Deckels
stabiles Gehäuse, selbst in der Mitte des Deckels
Der äußere Rand des Deckels wurde gummiert, um die Haptik zu verbessern.
Der äußere Rand des Deckels wurde gummiert, um die Haptik zu verbessern.
Die restlichen Oberflächen bestehen aus glattem Metall.
Die restlichen Oberflächen bestehen aus glattem Metall.
Der gebürstete Metalldeckel ist ein netter Kontrast zu den matten und gummierten Bereichen.
Der gebürstete Metalldeckel ist ein netter Kontrast zu den matten und gummierten Bereichen.
Die Scharniere sind straff und erlauben einen maximalen Öffnungswinkel von 180 Grad.
Die Scharniere sind straff und erlauben einen maximalen Öffnungswinkel von 180 Grad.
Das glatte Aluminium sieht sehr gut aus, ...
Das glatte Aluminium sieht sehr gut aus, ...
...allerdings ist es recht anfällig für Fingerabdrücke.
...allerdings ist es recht anfällig für Fingerabdrücke.
Bei dem Notebook kommt keine Unibody-Konstruktion zum Einsatz.
Bei dem Notebook kommt keine Unibody-Konstruktion zum Einsatz.
Selbst unter Last bleiben die Oberflächen überraschend kühl.
Selbst unter Last bleiben die Oberflächen überraschend kühl.
Die Anschlüsse an den Seiten könnten wertvollen Platz auf dem Schreibtisch einnehmen.
Die Anschlüsse an den Seiten könnten wertvollen Platz auf dem Schreibtisch einnehmen.
Das optische Laufwerk kann nicht im Betrieb entfernt werden.
Das optische Laufwerk kann nicht im Betrieb entfernt werden.
ein USB-2.0-Anschluss
ein USB-2.0-Anschluss
Es gibt außerdem einen VGA-Ausgang für ältere Geräte.
Es gibt außerdem einen VGA-Ausgang für ältere Geräte.
Auch der Displayrahmen wurde zugunsten der Haptik leicht gummiert.
Auch der Displayrahmen wurde zugunsten der Haptik leicht gummiert.
Das helle und matte IPS-Display reduziert Spiegelungen.
Das helle und matte IPS-Display reduziert Spiegelungen.
Chiclet-Tastatur mit Hintergrundbeleuchtung
Chiclet-Tastatur mit Hintergrundbeleuchtung
Die Bodenplatte ist im Vergleich zu vielen anderen Notebooks deutlich dicker.
Die Bodenplatte ist im Vergleich zu vielen anderen Notebooks deutlich dicker.
Für das Entfernen der Bodenplatte werden keine Schraubenzieher oder spezielle Werkzeuge benötigt.
Für das Entfernen der Bodenplatte werden keine Schraubenzieher oder spezielle Werkzeuge benötigt.
Der Schacht für die SIM-Karte befindet sich im Bereich der Akkukontakte.
Der Schacht für die SIM-Karte befindet sich im Bereich der Akkukontakte.
2x SODIMM-Steckplätze, mSATA, Docking-Anschluss, WWAN und WLAN sind leicht zugänglich.
2x SODIMM-Steckplätze, mSATA, Docking-Anschluss, WWAN und WLAN sind leicht zugänglich.
Auch die Festplatte kann leicht ohne zusätzliche Werkzeuge ausgetauscht werden.
Auch die Festplatte kann leicht ohne zusätzliche Werkzeuge ausgetauscht werden.
Der austauschbare Akku hat eine Kapazität von 83 Wh (14,8 V).
Der austauschbare Akku hat eine Kapazität von 83 Wh (14,8 V).

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Links

Preisvergleich

Pro

+Exzellente Qualität und Verarbeitung
+Ansprechendes Design für eine Workstation
+Gute Systemleistung selbst mit der primären HDD
+Einfacher Zugang zu den beiden SODIMM-Slots, mSATA, WWAN, SIM und HDD
+Umfangreiche Konnektivitätsoptionen
+Geringe Oberflächentemperaturen unter Last
+Helles und mattes 1080p Display
+Vorinstallierte Sicherheitssoftware
 

Contra

-Keine RAID-Unterstützung
-Zugang zur CPU/GPU erfordert zusätzliche Demontage
-Reduzierte Prozessorleistung im Akkubetrieb
-Kein Display mit einer Auflösung von über 1080p erhältlich
-Keine GPU-Optionen oberhalb der Quadro K2100M erhältlich
-Relativ lautes Lüftergeräusch im Leerlauf
-Maximaler Turbo Boost kann nicht über längere Dauer aufrechterhalten werden
-Kostspielig

Shortcut

Was uns gefällt

Exzellente Verarbeitung und Konstruktion sowie gute Systemleistung. Aufgrund der einfachen Aufrüstbarkeit und der umfangreichen Anschlussausstattung ist es zukunftssicher.

Was wir vermissen

Einen modularen Wechselschacht für einen zusätzlichen Akku oder eine Festplatte. Der Zugang zu der CPU/GPU könnte einfacher sein und das Lüftergeräusch könnte leiser sein. Displays mit höheren Auflösungen werden bald unumgänglich sein.

Was uns überrascht

Sehr elegantes Design für eine businessorientierte Workstation.

Die Konkurrenz

Dell Precision M4800

HP ZBook 17

Lenovo ThinkPad W530/W540

MSI GT60 WSPH

verschiedene Barebone-Modelle

Bewertung

HP ZBook 15 - 21.03.2014 v4(old)
Allen Ngo

Gehäuse
91 / 98 → 93%
Tastatur
92%
Pointing Device
89%
Konnektivität
85 / 81 → 100%
Gewicht
58 / 66 → 86%
Akkulaufzeit
83%
Display
84%
Leistung Spiele
72%
Leistung Anwendungen
92%
Temperatur
91 / 95 → 96%
Lautstärke
70 / 90 → 78%
Audio
46%
Kamera
23 / 85 → 27%
Durchschnitt
75%
85%
Workstation - gewichteter Durchschnitt
Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.
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> Notebook Test, Laptop Test und News > Tests > Notebook Testberichte > Test HP ZBook 15 Workstation
Autor: Allen Ngo (Update: 13.05.2015)
Andreas Osthoff
Andreas Osthoff - Senior Editor Business
Ich bin mit Computern und moderner Unterhaltungselektronik aufgewachsen. Seit meinem ersten Computer, einem Commodore C64, habe ich mich für die Technik interessiert und angefangen, meine eigenen Computer zu bauen. Bei Notebookcheck kümmere ich mich schwerpunktmäßig um die Business-Geräte sowie die mobilen Workstations, doch ich mache auch gerne Abstecher in den mobilen Bereich. Es ist immer wieder eine tolle Erfahrung, neueste Geräte zu testen und miteinander zu vergleichen. Den passenden Ausgleich schafft der Sport, im Sommer vor allem mit dem Rad.